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	<title>Präzisionswerkzeugmechaniker-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-01T00:45:12Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=GrindTec&amp;diff=460</id>
		<title>GrindTec</title>
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		<updated>2016-06-21T07:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [http://www.grindtec.de/de/home.html GrindTec] ist die internationale Fachmesse für Schleiftechnik in Augsburg. Diese findet alle zwei Jahre in Augsburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angebots­ und Informationsbereiche: — Schleifmaschinen — Werkzeugschleifmaschinen — Hon­, Läpp­, Polier­ und Entgratmaschinen — Schneidwerkzeuge — Präzisionswerkzeuge — Spannzeuge — Schleifmittel — Schmierung, Kühlung, Filtrierung — Qualitätsmanagement, Messtechnik — Umweltmanagement, Entsorgung — Zubehör u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucherstruktur Branchen/Wirtschaftszweig — 52% Metallverarbeitende Industrie — 17% Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk — 14% Metallhandwerk — 6% Glas­, Keramik­ und Steine­Industrie — 6% Dienstleistung — 5% andere Industrie — 4% Holz­ und kunststoffverarbeitende Industrie — 4% Handel — 2% Holz­ u. kunststoffverarbeitendes Handwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eines der ältesten Handwerke der Welt. ===&lt;br /&gt;
Eines der ältesten Handwerke unseres Landes mit einer jahrhundertelangen Tradition hat sich vor 25 Jahren neu orientiert und einen Bundesverband gegründet, der sich mit seinen Mitgliedern neuen Aufgabenfeldern, Anforderungen und Herausforderungen eines größer gewordenen, globalen Marktes stellt. Von den Waffenschmieden über das Messermacher­-Handwerk zum hoch spezialisierten Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerk reicht die Entwicklung dieser kleinen, feinen Branche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der FDPW. ===&lt;br /&gt;
Die Gründung des FDPW Fachverband Deutscher Präzisionswerkzeugschleifer e.V., damals eine weitblickende Maßnahme für die zukunftsorientierte Ausrichtung des Berufsstandes, die nur ein Jahr später 1988 mit der bundesweiten Neuordnung der Berufe, die z. B. die Messerschmiede zu Schneidwerkzeugmechanikern gemacht hat, bestätigt wurde. Es ist für Außenstehende faszinierend, wie sich ein Berufstand mit Jahrhunderte alter Tradition und mit bereits seit 1623 klar umrissenen Ausbildungsanforderungen den rasanten Entwicklungen in den  Metallbearbeitungstechnologien und den weltweiten Märkten stellt.&lt;br /&gt;
Wie immer in solchen Situationen haben einige wenige, vorausschauende Persönlichkeiten der Branche die Dinge in die Hand genommen und einen Verband auf die Beine gestellt, der sich auf sehr kollegiale und wirkungsvolle Weise den Ansprüchen der Märkte und Kunden, den Erwartungen seiner Mitglieder und den technologischen genauso wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Unternehmen gestellt hat und gleichzeitig dafür sorgte, dass die hochqualifizierte, berufliche Qualifikation dieses Spezialhandwerks nicht nur erhalten blieb sondern gezielt weiter entwickelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit der Jakob­Preh­Schule. ===&lt;br /&gt;
Ein herausragendes Beispiel für das Engagement des FDPW ist die enge Zusammenarbeit mit der Jakob­Preh­Schule in Bad Neustadt an der Saale mit ihrem Bundesfachsprengel für Schneidwerkzeugmechaniker. Hier hat es der Verband geschafft, die Schulträger, das Kultusministerium des Freistaates Bayern und den Landkreis Rhön­Grabfeld sowie die Industrie und insbesondere die Fördermitglieder des FDPW davon zu überzeugen, die Notwendigkeit einer hohen Spezialisierung und Qualifizierung des Berufsnachwuchses durch eine entsprechend engagierte Ausbildung massiv zu unterstützen und zu fördern. Heute ist die  Jakob­Preh­Schule in Bad Neustadt an der Saale die Elite­Schule für Schneidwerkzeugmechaniker im gesamten deutschsprachigen und europäischen Raum. Von der Qualität der Ausbildung und der technologischen sowie personellen Ausstattung dieser Elite­Schule konnte sich der Verfasser dieser Zeilen persönlich überzeugen und war hoch beeindruckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Branchensparte wird messefähig. ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1995 kam es in Augsburg zu einem denkwürdigen Gespräch zwischen dem Beauftragten des FDPW, Helmut Schaurich und den Messemachern von der AFAG in Augsburg. Helmut Schaurich ventilierte mit den AFAGianern gemeinsam die Möglichkeiten einer Messeveranstaltung für Schleiftechnik zu initiieren. Man kam sich damals sehr rasch näher und war gemeinsam der Auffassung, dass sich eine gut konzipierte Spezialmesse für das vom FDPW vertretene Branchensegment in einem größer werdenden, internationalen Markt mit einer entsprechenden Nachfrage etablieren könnte. Bis dato gab es allerdings eine Foyer­ Messe bei den Jahrestagungen des FDPW. D arüber hinaus waren die Zeitfenster für über ­ reg ional bedeutende Fachmessen der Metallbearbeitungsbranche schon weitgehend besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 kam man dann erneut, im Rahmen einer FDPW-­Vorstandstagung in Augsburg zusammen und diskutierte das von der AFAG vorgestellte Rahmenkonzept für eine Special­Interest­Messe für Schleiftechnik. Dabei ging es hoch her. Das Für und Wider wurde leidenschaftlich diskutiert. Letztendlich überzeugten Gerhard Linner, damals der Vorsitzende des FDPW, und seinen Vorstand die überregionalen bzw. sogar internationalen Wirkungsmöglichkeiten und Perspektiven einer neuen Spezialmesse für Schleiftechnik. Noch im gleichen Jahr wurde die Projektidee den Mitgliedern im Förderkreis des FDPW im hintersten Winkel der Rhön (dort konnten Sie uns nicht auskommen) präsentiert. Die Diskussion wurde leidenschaftlich und intensiv geführt. Die Neigung der Teil&lt;br /&gt;
nehmer, eine weitere Messe im Metallbearbeitungsbereich zu beschicken, war anfangs sehr restriktiv, die Spezialisierung noch umstritten. Letztlich einigte man sich darauf, mit einer  engen, klaren und sehr speziellen Nomenklatur das neue Messeprojekt im Zwei­Jahres­Turnus in Augsburg anzugehen – die GrindTec war  geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1998 - Die erste GrindTec. ===&lt;br /&gt;
Die erste GrindTec Fachmesse für Schleiftechnik fand dann 1998 auf einer Ausstellungsfläche von 5.000 m² in der neuen Halle 7 der Messe Augsburg statt. Die Pilotmesse war ein rauschender Erfolg. Die größeren Aussteller kamen, sahen und reagierten sofort, indem sie aufgrund des Besucherandrangs Exponate und Personal nachzogen. Die AFAG­-Messeleitung drückte sämtliche Augen zu, weil die unverhoffte Expansion die Standgrenzen überschritt und die Gänge okkupierte. Die GrindTec war von Anfang an ein Volltreffer und entwickelte sich in den folgenden Jahren, Step by Step zur heutigen internationalen Leitmesse für Schleiftechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der FDPW, mauserte sich parallel zur Messe bzw. durchaus auch über die Messe zu einem schlagkräftigen Verband mit internationaler Ausstrahlung. Dabei ist der Messeauftritt des FDPW bei der GrindTec in Verbindung mit dem stark besuchten GindTec Forum mit Sicherheit einer der absoluten Höhepunkte der Verbandsarbeit. &lt;br /&gt;
Der FDPW hat in den 25 Jahren seines Bestehens die persönliche und fachliche Kommunikation mit seinen Mitgliedern auf einem hohen Niveau gelebt und zuletzt eher noch verdichtet. &lt;br /&gt;
Er hat auf die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung mit entsprechenden Maßnahmen reagiert und den Austausch mit den befreundeten Kollegen im Ausland gesucht und ausgebaut. Bei der Profilierung des Berufsstandes und des Berufsbildes sowie bei der  Qualifizierung des Berufsnachwuchses leistet der Verband Außerordentliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Author: Heiko Könicke Geschäftsführer aFag Gessen- und Ausstellungen GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vergangene Messen==&lt;br /&gt;
===GrindTec 1998===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2000===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2002===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2004===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2006===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2008===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2010===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2012===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2014===&lt;br /&gt;
===GrindTec 2016===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansprechpartner==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2011&amp;diff=459</id>
		<title>2011</title>
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		<updated>2016-06-21T07:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2011-0.jpg|400px|thumb|right|Verteilung des Umsatzes nach Branche – Angaben in %]]&lt;br /&gt;
=== Mitgliederbefragung. ===&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres wurde das Institut für Verbandsmanagement Dr. Busch in Berlin beauftragt, eine umfassende Mitgliederbefragung durchzuführen. Die Umfrage hatte das Ziel, die Mitgliederinteressen und Bedürfnisse sowie den Nutzen der angebotenen Dienstleistungen zu analysieren. Von allen aktiven Mitgliedern hatten mehr als ein Drittel, von den Fördermitgliedern knapp ein Fünftel, an der Befragung teilgenommen. Die Betriebsgrößen, gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter, verteilen sich in etwa gleich, bei einem leichten Übergewicht der Unternehmen, die zwischen 6 und 15 Mitarbeiter beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 57 Prozent der befragten Unternehmen der Aktivmitglieder bilden aus. ==== &lt;br /&gt;
Hierbei gibt es eine klare Ungleichverteilung zwischen den Größenklassen. Je größer das Unternehmen, umso eher wird ausgebildet. Ein nicht überraschender Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerpunkt Metall. ====&lt;br /&gt;
Ein gleichartiger Zusammenhang ist beim Umsatz pro Jahr festzustellen. Die Schleifbetriebe, die bis zu 5 Mitarbeiter beschäftigen, lagen alle in der Kategorie 100 Tsd bis 500 Tsd Euro Jahresumsatz. Der häufigste Wert bei den Unternehmen, die 6 bis 15 Mitarbeiter beschäftigen, lag bei 500 Tsd bis 1 Mio Euro und der häufigste Wert bei den Unternehmen über 15 Mitarbeitern bei über 1,8 Mio Euro Umsatz pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Umsatzes wurde bei allen Unternehmen mit der Metall verarbeitenden  Industrie gemacht. Des Weiteren spielte die Holzindustrie eine größere Rolle, insbesondere bei den Unternehmen bis 5 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hauptaktivitäten unterschieden sich zwischen den Größenklassen der Schleifbetriebe kaum, mit der einen plausiblen Ausnahme, dass die Produktion von Sonderwerkzeugen bei den kleinen Unternehmen (bis 5 Mitarbeiter) unterrepräsentiert war.&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-1.jpg|400px|thumb|right|Umsatzverteilung nach Tätigkeitsfeld – Angaben in %]]&lt;br /&gt;
Viele weitere Themen u.a. auch die vom FDPW angebotenen Dienstleistungen und Aktivitäten wurden unter die Lupe genommen. Die Umfrageergebnisse waren sehr aufschlussreich und konnten bzw. können mit in die strategische Ausrichtung des Verbandes einfließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen. ===&lt;br /&gt;
Unter der Wahlleitung von Herrn Lothar Reinhardt von der Firma Vollmer wurden satzungsgemäß das Präsidium und die Vorstandschaft gewählt. Herr Jürgen Baldus wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt. Zum 1. Vizepräsidenten wurde Herr Udo Herrmann und zum 2. Vizepräsidenten Herr Uwe Schmidt gewählt. In den Vorstand wurden die Herren Mark Hoppe, Georg Pirthauer, Gerd Renzelmann, Hans­Josef &lt;br /&gt;
Rick und Stefan Stange (Nennung in alphabetischer Reihenfolge) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerhard Götz wird verabschiedet. ====&lt;br /&gt;
Herr Jürgen Baldus verabschiedete mit seiner Laudatio den ausgeschiedenen 1. Vizepräsidenten Gerhard Götz. Es war ihm eine Ehre dies zu tun: Herr Götz hatte als aktives Mitglied in seiner 23­jährigen Zeit im Vorstand den Verband tatkräftig unterstützt. Abgesehen vom großen Engagement zur Mitgliederakquisition hatte Herr Götz mit seiner Frau Inge die Beziehung zu den Auslandsverbänden gepflegt, insbesondere zu den Ländern Österreich, Schweiz und den Niederlanden, indem sie an den dortigen Verbandstagen den FDPW vertreten haben.  Außerdem hatten sie den Verband an der Jakob­ Preh­Schule präsentiert. Insbesondere die Organisation und Durchführung der alljährlich stattgefundenen Kurzreisen zu Fördermitgliedern wurden von den Teilnehmern hoch gelobt und waren sehr beliebt. Abschließend bedankte sich Herr Baldus bei Herrn Götz ganz herzlich für die unvergessenen Verbandstage, an denen Gerhard Götz als erfahrener Musiker mit seinem Klarinette-n­ und Saxophon­spiel die Abende verzaubert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Norbert Christians wird verabschiedet. ====&lt;br /&gt;
Herr Udo Herrmann verabschiedete den ausgeschiedenen Präsidenten der Fachakademie und 2. Vizepräsidenten des Verbandes Norbert Christians. Der Diplomingenieur des Maschinenbaus ist seit Februar 1988 Mitglied im FDPW und war seit März 2002 Präsident des Bundesverbandes der Schneidwerkzeugmechaniker BVS bis zu dessen Auflösung im Jahre 2007. Seit März 1999 war Herr Christians im FDPW-­Vorstand tätig und wurde im Februar 2007 zum Präsidenten der damals neugegründeten Fachakademie gewählt. Sein Tätigkeitsfeld konzentrierte sich daher in den letzten  Jahren auf die Zusammenarbeit mit der Jakob­Preh­Schule sowie der Meisterschule und im Besonderen mit der Aus­- und Weiterbildung im Schneidwerkzeugmechaniker-­Handwerk. Als krönenden Abschluss überreichte Herr Herrmann im Auftrag der Handwerkskammer Düsseldorf die silberne Ehrennadel des Handwerks für seine besonderen Verdienste im Ehrenamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Meisterprüfungsverordnung. ===&lt;br /&gt;
Stolz konnte der Vorstand am Ende des Jahres 2011 verkünden, dass die neue Meisterprüfungsverordnung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk am 1.1. 2012 in Kraft tritt. Diese Verordnung ist die erste aller Handwerke, die nach der neuen Monostruktur inhaltlich und strukturell neu gefasst wurde. Mit besonderem Engagement brachte sich das Vorstandsmitglied und der Schneidwerkzeugmechaniker­-Meister Mark Hoppe in den Prozess ein, an dem auch viele Bundesorganisationen beteiligt waren. Großes Lob kam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die sich für die hervorragende und effiziente Zusammenarbeit im Besonderen beim FDPW bedankten.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist auch der offizielle Name der Verordnung. Ein sehr langes Wort mit 42 Buchstaben: Schneidwerkzeugmechanikermeisterverordnung mit einer sehr „langen“ offiziellen Abkürzung: SchneidwMechMstrV&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2008&amp;diff=458</id>
		<title>2008</title>
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		<updated>2016-06-21T07:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2008 Logo Enthuellung.jpg|800px|thumb|right|Links FDPW-Präsident Jürgen Baldus und rechts der ZDH-Geschäftsführer und heutige Generalsekretär Holger Schwannecke bei der Enthüllung des neuen FDPW-Logos.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Logo.jpg|400px|thumb|right|Das neue Logo des FDPW]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Homepage.jpg|800px|thumb|right|Der ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke schaltet die neue FDPW-Homepage erstmalig für die Öffentlichkeit frei.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrindTec 2008. ===&lt;br /&gt;
Da die geraden Jahre immer durch die GrindTec geprägt sind, war diese internationale Fachmesse natürlich das wichtigste Thema in der ersten Jahreshälfte 2008. Schließlich wollte der Vorstand den FDPW mit neuem Gesicht auf der Messe präsentieren. So sollte sich das neu erarbeitete Kommunikations­ und MarketingKonzept auch auf dem FDPW­-Messestand widerspiegeln.&lt;br /&gt;
Das neue Logo und der neue Internetauftritt wurden auf der GrindTec zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und freigeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesweite Gefahrklassen­-Einstufung. === &lt;br /&gt;
Nach der sehr erfolgreichen Messe ging es wieder an die inhaltlichen Themen. So konnte ein endgültiger Schritt in Sachen bundesweiter Gefahrklassen­-Einstufung erreicht werden. Die Verhandlungen mit der BG Düsseldorf wurden erfolgreich abgeschlossen. Die von der BG Düsseldorf betreuten Mitglieder werden auf Antrag bei der BG von der Tarifstelle 26 in die Tarifstelle 14 zurückgestuft. Allerdings wird die Gefahrklasse nicht automatisch auf 2,20 gesetzt, sondern es wird eine Mischkalkulation zwischen 2,20 und 4,88 vorgenommen. Der Vorteil in dieser Vorgehensweise war, dass nach der  Fusion der BGs im Jahr 2010 dann alle Betriebe deutschlandweit in der Tarifstelle 14 zu einer ein heitlich niedrigen Gefahrklasse eingestuft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Themen 2008. ===&lt;br /&gt;
Der Leitfaden zur Lehrlingsausbildung wurde aktualisiert, neu gestaltet und  gedruckt. —  Die Ausbildungs­ und Meisterprüfungsordnungen wurden inhaltlich überprüft und überarbeitet und als Entwurf dem ZDH übermittelt. —  Durch die Jakob­Preh­Schule wurde ein neues Prospekt für die Schneidwerkzeugmechaniker­Ausbildung erstellt, bei  dem die Zusammenarbeit mit dem FDPW deutlich hervorgehoben wurde. — Die FDPW­-Satzung wurde vollständig überarbeitet und als Entwurfsfassung für die nächste Vollversammlung beschlussfähig vorbereitet. — Die Struktur eines neuen Werkzeugposters wurde entwickelt und entsprechendes professionelles Bildmaterial zusammengestellt. — Einführung der MiniJobRente für geringfügig Beschäftigte durch ein Kooperationsabkommen mit der Volksfürsorge speziell für FDPW­-Mitlgiedsfirmen. — Abschluss eines Rahmenvertrages mit Firma WATTLINE, die eine individuelle Beratung zur Energieversorgung für FDPW-Mitglieder anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Und es ging nach Chin und Prag.===&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde im Jahr 2008 eine große Auslandsreise nach China geplant, angeboten und umgesetzt. Weiterhin fanden eine Info­reise vom 2. bis 5. 10. nach Prag und zur Firma WALTER nach Brünn in Tschechien und ein Infotag am 7. und 8. 11. zur Firma Prewi nach Herford statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Baldus Saxler Müntefering.jpg|600px|thumb|right|FDPW-Präsident Jürgen Baldus und FDPW-Geschäftsführer Prof. Wilfried Saxler im Gespräch mit Franz Müntefering MdB im September 2008 in Berlin.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2006&amp;diff=457</id>
		<title>2006</title>
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		<updated>2016-06-21T07:22:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. ==== &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. ==== &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­-Inforeise im Jahre 2006 aus­  fallen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­-Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­-Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin. === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­-Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2004</title>
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		<updated>2016-06-21T07:20:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2004-1.jpg|200px|thumb|right|Werkzeugschleifen damals …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-2.jpg|200px|thumb|right|… und heute.]]&lt;br /&gt;
=== 23./24. Januar 2004 – Gesellenprüfung in der Berufsschule Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
Von insgesamt 21 Auszubildenden zur Prüfung zum Schneidwerkzeugmechaniker sowie einem Auszubildenden zum Messerschmied wurden 19 als Gesellen verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.– 20. März 2004 – GrindTec 2004 – Position als führendes europäisches Forum der Schleiftechnik ausgebaut. === &lt;br /&gt;
Knapp 8.000 Besucher, hervorragende Geschäfte für die 236 Aussteller und die endgültige Etablierung als das europäische Forum der Schleiftechnik: mit diesen Ergebnissen waren die vertretenen Unternehmen ebenso wie der FDPW und die AFAG vollauf zufrieden. Verbandspräsident Herbert Wulf vertrat die Meinung, dass die hochgesteckten Erwartungen an die GrindTec 2004 voll erfüllt wurden. Gegen den üblichen damaligen Trend habe sich die Messe in allen wesentlichen Belangen steigern können, also mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Besucher und mehr Abschlüsse. Allgemein war sowohl unter den Ausstellern wie auch den Besuchern immer wieder zu hören, dass sich die GrindTec zwischenzeitlich ganz klar als die Fachmesse Nr. 1 in Europa etabliert habe. Ein weiterer Zuwachs an Kompetenz und Technologie war nicht zu übersehen. Führende Unternehmen der Schleiftechnik zeigten ihre  Neuheiten ganz bewusst in Augsburg zum ersten Mal und nicht mehr in Hannover oder auf sonstigen Messen. Ein Erfolg für FDPW und AFAG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. März 2004 – FDPW­Verbandstag im  Rahmen der GrindTec 2004. === &lt;br /&gt;
FDPW vertritt künftig anstelle vom BVS die Belange des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks beim ZDH.&lt;br /&gt;
In seinem Rechenschaftsbericht konnte Verbandspräsident Herbert Wulf über ein arbeitsreiches Jahr berichten und erwähnte dabei vor allem die Besuche und Gespräche beim ZDH in Berlin im Zusammenhang mit einer Neuordnung der Handwerksordnung. Dabei konnte letztendlich die Zuordnung in Anlage B nicht vermieden werden. Nachdem aber feststand, dass man auch in Zukunft zu den anerkannten Lehrberufen gehöre und ein ursprünglich in Erwägung gezogener Anschluss an die Feinwerkmechanik das Ende des Schneidwerkzeugmechanikers als eigenständigen Beruf bedeutet hätte, wurde dieses Vorhaben fallen gelassen. Stattdessen habe man sich mit dem BVS geeinigt, dass dieser seinen Mitgliedern einen Anschluss an den FDPW vorschlägt und man sich künftig als ein Verband um die Belange des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks kümmern wolle. Nach einem weiteren Gespräch beim ZDH in Berlin war beschlossen, dass  der FDPW künftig ans telle vom BVS als vollwertiges Mitglied in der Bundesvereinigung  der Fachverbände des Deutschen Handwerks vertreten sein werde. Nach den Worten von Herbert Wulf habe damit ein langer und beschwerlicher Weg, verbunden mit dem einen oder anderen Umweg, letztendlich nun doch noch zum Ziel geführt.&lt;br /&gt;
Zweiter Vizepräsident Jürgen Baldus zeigte sich sehr zufrieden, dass die gewünschte Gruppenzertifizierung erfolgversprechend angelaufen sei. Nachdem der FDPW die Kosten für das QM­-Handbuch übernommen hatte, konnten Einsparungen bis zu 35 Prozent erzielt werden. Zum Thema Novellierung der Handwerksordnung sowie Klärung und weitere Vorgehensweise kam es zu einer lebhaften Diskussion, in deren Verlauf der anwesende ZentraS­Präsident Gerhard Linner das Wort ergriff und feststellte, dass die Gründung des Zentralverbandes seinerzeit die einzig machbare Lösung gewesen wäre, um die beiden Verbände FDPW und BVS zusammenzuführen. Dabei wäre aber ZentraS immer nur ein Kompromiss gewesen, das Ideal war stets ein Verband. Durch die Aufnahme des BVS in den FDPW hätte man dies erreicht, wobei es aber nicht als feindliche Übernahme anzusehen sei, sondern vielmehr als ein Zusammenwachsen von zwei Verbänden mit einem Ziel. Dadurch habe der Zentralverband seine Aufgabe erfüllt und könne, sobald alles unter Dach und Fach wäre, aufgelöst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde folgender Antrag einstimmig angenommen:&lt;br /&gt;
„Die Versammlung ist damit einverstanden, dass der FDPW über die Schiene der Fachverbände Vollmitglied im ZDH wird. Die Versammlung ist damit einverstanden, den BVS in den FDPW mit dem Ziel einer Verschmelzung aufzunehmen. Die Versammlung ist damit einverstanden, dass der FDPW aus dem ZentraS austritt, sobald der ZDH dem Aufnahmeantrag des FDPW als Vollmitglied zugestimmt hat.“&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurde einstimmig beschlossen, den bald arbeitslosen ZentraS­Präsidenten Gerhard Linner als zusätzlich beratendes Mitglied in den FDPW­Vorstand aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. März 2004 – BVS­-Bundesversammlung  in Augsburg. === &lt;br /&gt;
Auch der BVS nutzte während der GrindTec die Möglichkeit im Augsburger Messezentrum seine Bundesversammlung durchzuführen. Vizepräsident Mark Hoppe eröffnete den Verbandstag und Verbandspräsident Norbert Christians stellte seinen Rechenschaftsbericht vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-3.jpg|200px|thumb|right|Gemeinsamer Messestand BVS und Berufsschule Bad Neustadt a. d. Saale mit historischer Werkstatt vom Anfang des 19. Jahrhunderts.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-4.jpg|200px|thumb|right|Der Zuwachs an Kompetenz und Technologie auf der GrindTec war nicht zu übersehen.]]&lt;br /&gt;
Dabei bezeichnete er die durchgeführten Fort­- und Weiterbildungskurse an der Berufsschule  in Bad Neustadt/Saale als großen Erfolg. Die Novellierung der neuen Handwerksordnung sei nicht nach den Wünschen und Hoffnungen des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks verlaufen. Der anwesende ZentraS­Präsident Gerhard Linner ergriff zum Thema „Wie geht es mit dem BVS künftig weiter“ das Wort und schilderte ähnlich wie beim FDPW­-Verbandstag die Sachlage. Auch Norbert Christians stellte fest, dass allein schon aus finanzieller Sicht eine Selbstständigkeit des BVS so gut wie unmöglich wäre und nachdem der FDPW nunmehr den Gesamtbeitrag an den ZDH leiste und eine Halbierung der Kosten nicht mehr möglich sei, müsse man sich gut überlegen, wie man in Zukunft vorgehen solle. Eine Auflösung, wobei die Innungen weiter bestehen könnten, müsse reiflich überlegt werden. Schließlich verschenke man sämtliche Kompetenzen in Sachen Ausbildung. Viele Jahre harter und gezielter Aufbauarbeit &lt;br /&gt;
wären dahin. So bliebe als letzte und wohl beste Möglichkeit, dass sich der BVS dem FDPW anschließe. Bei zwei Stimmenthaltungen wurde folgende Vorgehensweise abschließend festgelegt: — Die Delegiertenversammlung beauftragt den BVS­Vorstand die Mitgliedschaft des BVS im ZDH zu kündigen. — Die Delegiertenversammlung beauftragt den BVS­Vorstand den Austritt aus dem ZentraS vorzunehmen. Außerdem wurde einstimmig festgehalten, dass der BVS­-Vorstand vorbehaltlich der Zustimmung der Innungsmitglieder Verhandlungen mit dem FDPW über den Beitritt des BVS führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Oktober 2004 – 75 Jahre Staatliche  Berufsschule Bad Neustadt/Saale. === &lt;br /&gt;
Zu einem Festakt anlässlich ihres 75­jährigen Bestehens hatte die Jakob­Preh­Schule nach Bad Neustadt/Saale geladen. Die Aula war nahezu voll besetzt als der Schulleiter OstD Klaus Saar die erschienenen Gäste, unter ihnen die Staatsministerin für Unterricht und Kultus Monika Hohlmeier, den Landrat des Landkreises Rhön­ Grabfeld Thomas Habermann sowie Vertreter der Industrie­ und Handelskammer Würzburg, der Handwerkskammer Würzburg und u. a. auch den FDPW und BVS, auf das herzlichste begrüßte. Musikalisch umrahmt durch Solisten der Berufsfachschule Bad Königshofen und dem Preh­Werksorchester hielt die Staatsministerin die am Schluss mit viel Beifall bedachte Festansprache. Zum Ausklang meldete sich OStD Klaus Saar und seine Lehrerkollegen  unter der Überschrift „Wir danken, hoffen, wünschen und schenken“ zu Wort. Während eine mit der Schule in Zusammenhang stehende Ausstellung mit einem Rundgang der geladenen Ehrengäste und Interessenten eröffnet wurde, hatten Lehrer und Schüler des Fachbereiches ein Buffet aufgebaut und luden zum abschließenden Stehempfang mit Imbiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1998 FDPW­Sponsoring an der Schule. === &lt;br /&gt;
Unterstützung tut Not …, eine Feststellung des Vorsitzenden vom Freundes­- und Förderkrei­ses der Jakob­Preh­Schule Hugo Neugebauer. Schließlich würden Berufsschulen in ihrer speziellen Eigenart seit jeher eine Sonderstellung unter den Schulen einnehmen. Gerade in der Werkstattausstattung leistete der FDPW in den zurückliegenden Jahren mit seinen Fördermitgliedern aus den Bereichen Schleifmaschinen und Schleifzubehör wertvolle Aufbauhilfe. Seit der ersten GrindTec im Jahre 1998 wurde es über Sponsoring möglich, die Werkstatt des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks an der Jakob­Preh­Schule mit modernsten und teuren Maschinen auszustatten. Dies hätte der Landkreis nicht leisten können. Und so war es der FDPW, der dank seiner hervorragenden  Beziehungen zu den einzelnen Maschinenherstellern und Zubehörlieferanten dafür sorgen konnte, dass die Schule diesbezüglich erstklassig ausgestattet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-5.jpg|400px|thumb|right|Entspannung fürs Präsidium: 1. Vizepräsident Gerhard Götz, Präsident Herbert Wulf und 2. Vizepräsident Jürgen Baldus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-6.jpg|300px|thumb|right|Alphornbläser begrüßen den FDPW beim Aufstieg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Oktober – 1. November 2004 –  FDPW­-Reise in die Schweiz. === &lt;br /&gt;
Am Vormittag fuhr der Reisebus von Ulm nach Friedrichshafen mit anschließender Überfahrt in Richtung Romanshorn. Am frühen Abend wurde dann das Hotel am Vierwaldstädtersee erreicht. Erste Station am nächsten Tag bei traumhaftem Wetter war die Firma Schneeberger in Roggwil im Berner Unterland. Extra für den FDPW verrichteten alle maßgeblichen Angestellen und Arbeiter einen Samstagsdienst. Bei einem Snack wurde viel gefachsimpelt  und anschließend ging es in den Vorführraum, in dem fast die gesamte Palette der 5­Achs­ Maschinen präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
Nach diesem sehr interessanten Besuch bei der Firma Schneeberger ging es hinauf zu einer Bergskihütte. Auf halber Höhe wurden die Teilnehmer von zwei Alphornbläsern empfangen. Aber es ging noch höher hinauf. In einer Höhle hatte die Firma Schneeberger zwei Gasheizöfen aufstellen lassen und die Gäste wurden mit  Erfrischungen begrüßt. Nach dieser Aufwärmphase wurde die Höhle in Richtung Berghütte verlassen. Höhepunkt war dann noch der stimmungsvolle Abend mit der Schneeberger­Band. Bei Vollmond ging es dann zurück zur Gondel und hinunter ins Tal.&lt;br /&gt;
Am Sonntag ging es mit einem Ausflugsschiff über den Vierwaldstädtersee zurück ins Hotel, wo der Tag bei einem stimmungsvollen Abendessen zu Ende ging.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1995</title>
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		<updated>2016-06-21T07:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 1. Januar 1995 – FDPW­-Qualitätszeichen auch für Firma Löffler. === &lt;br /&gt;
Zum Jahresbeginn konnte auch der FDPW­-Mitgliedsfirma Manfred Löffler GmbH aus Offenbach aufgrund der erfüllten Prüfbedingungen das Qualitätszeichen GEPRÜFTE PRÄZISIONS­ WERKZEUGSCHLEIFEREI mit Urkunde überreicht werden. Laut Prüfbericht entpuppte sich diese Firma als wahrer Musterbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. März 1995 – Verbandstag in Adelsried. === &lt;br /&gt;
Insgesamt 202 Teilnehmer, darunter Gäste aus England, Schweden, der Schweiz und Österreich konnten in Adelsried bei Augsburg zum FDPW­-Verbandstag begrüßt werden. Herr Wulf dankte den zahlreichen Spendern und Sponsoren, die ebenfalls zum Gelingen des Verbandstages 1995 beigetragen hatten. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der Verbandspräsident an die zahlreichen Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Nach einer einstimmig angenommenen Satzungsänderung und einigen kurzen Ressortberichten sowie einem Referat vom Kollegen Helmut Schaurich zum Thema Energien folgten zwei äußerst interessante Vorträge zu dem Thema „Zukunftsperspektiven 2000“. Dipl.­Betriebswirt Volker Schaurich beschäftigte sich dabei mit den Dienstleistungen und der Maschinentechnik. Dipl.­Betriebswirt Klaus Beck gab zum Thema „Sägentechnik“ wertvolle Denkanstöße. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, als über die Zusammenarbeit zwischen FDPW und BVS gesprochen wurde. Die beiden Verbandspräsidenten Wulf und Linner stellten zunächst das Thema vor und betonten einleitend, dass das Vollhandwerk das erklärte Ziel aller sein sollte. In zahlreichen Gesprächen mit kompetenten Vertretern des BVS hatte man in der Vergangenheit eine brauchbare Basis für eine Zusammenarbeit geschaffen. Mit eindeutiger Mehrheit wurden weitere Verhandlungen mit dem BVS beschlossen. Mit der anschließenden Stehparty endete ein rundum gelungener Verbandstag, der durch sein Rahmenprogramm eine weitere Aufwer&lt;br /&gt;
tung erfahren hatte. Erstmals wurde die sogenannte Hausmesse in einem Zelt durchgeführt. Mitgliedsfirmen präsentierten ihre Produkte und standen interessierten Kollegen gerne Rede und Antwort bei speziellen Fachfragen. Es gab deshalb zum Schluss einhelliges Lob, Anerkennung und den Auftrag, auf diesem Wege künftig weiter zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. März 1995 – Wahlen bei den Junioren. === &lt;br /&gt;
Anlässlich des Verbandstages in Adelsried fand auch ein Juniorentreffen statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Wahl des Juniorensprechers, wobei folgendes Ergebnis erzielt wurde: Volker Schaurich, Kaufbeuren 10 Stimmen — Gerhard Pfundt, Berlin 5 Stimmen — Michael Barth, Augsburg 3 Stimmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigene Fachmesse – alles auf einem guten Weg. ===&lt;br /&gt;
Unter Federführung des Kollegen Schaurich hatte die Geschäftsstelle in der Vergangenheit mehr als 20 Messeveranstalter und Messestädte angeschrieben und dabei die gebotenen Möglichkeiten zur Durchführung einer eigenen Fachmesse abgefragt. Nach reichlicher Überlegung wurde die Messegesellschaft AFAG und die Stadt Augsburg mit den sich bietenden Möglichkeiten und der zentralen Lage (auch für ausländische Besucher wie Österreich, Schweiz und Italien) ausgewählt. Herr Schaurich führte die ersten Vorgespräche mit dem AFAG – Geschäftsführer Heiko Könicke. Auch auf mehreren Vorstandssitzungen sowie einer offen geführten Gesprächsrunde mit den in Frage kommenden Fördermitgliedern (die anfangs gar nicht so begeistert waren!) gingen die Verhandlungen doch &lt;br /&gt;
zügig voran. Man war sich bald einig, 1996 die erste Messe in Augsburg durchzuführen. Da sich aber doch noch einige offene Fragen und vorher nicht erkannte Probleme in den Weg stellten, wurde der Messetermin auf das Jahr 1998 verschoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Mai 1995 – FDPW als Geburtshelfer  in Österreich. ===&lt;br /&gt;
Bei der Gründungsversammlung in Ansfelden bei Linz gab FDPW­-Präsident Herbert Wulf in einem Referat die bisher gesammelten Erfahrungen der zurückliegenden Jahre weiter und begrüßte die Bestrebungen, einen Verband ins Leben zu rufen.&lt;br /&gt;
FDPW­-Geschäftsführer Körber übernahm den Vorsitz und bat Herrn Kainz, den bereits von ihm vorbereiteten Satzungsentwurf, der sich an die FDPW­-Statuten anlehnte, zu verlesen. Dabei wurden  diverse Änderungswünsche eingebracht und beschlossen. Herr Kainz schlug vor, dass sich der zu gründende Verband FÖPW – FACHVERBAND ÖSTERREICHISCHER PRÄZISIONS-WERKZEUGSCHLEIFER nennt. Bei zwei Stimmenthaltungen wurde Manfred Kainz zum Gründungsobmann  gewählt. Zu Stellvertretern bestellte man Norbert Forster und Herbert Schmalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW-­Delegation besuchte Generalversammlung des S.N.A.F.O.T. === &lt;br /&gt;
Ludwig Nieberl und Dieter Jäger vertraten diesmal den FDPW und besuchten die Hauptversammlung des französischen Verbandes. Alle wichtigen Tagesordnungspunkte wurden in knapp zwei Stunden erledigt. Die zur gleichen Zeit stattfindende Messe für Holzbearbeitungsmaschinen EXPOBOIS, in unmittelbarer Nähe zum Tagungshotel, war für die Werkzeugschleifer ein zusätzlicher Anreiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW-­Informationsreise in die Schweiz. ===&lt;br /&gt;
Ein verlängertes, vom Sonnenschein begünstigtes Spätherbstwochenende nutzten an die fünfzig Mitglieder samt Ehefrauen zu einem Besuch bei den Schweizer Kollegen am schön gelegenen Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz. Von dort aus ging es mit dem Bus jeweils zu interessanten Firmenbesichtigungen nach Roggwil zur Firma Schneeberger und nach Lohn zur Firma Strausak, wo auch ein gelungener Abend mit erlesenem Essen und Trinken sowie musikalischer Unterhaltung und vielen Fachgesprächen mit Schweizer Kollegen auf dem Programm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Dezember 1995 – Firma Linner GmbH nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert. ===&lt;br /&gt;
Seit Dezember 1995 wird der Firma Linner GmbH in Wolnzach von der TÜV PRODUCT SERVICE GmbH, akreditierte Zertifizierungsstelle für Qualitätsmanagementsysteme, bescheinigt, nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1995 – Neuester Mitgliederstand. === &lt;br /&gt;
264 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1988&amp;diff=454</id>
		<title>1988</title>
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		<updated>2016-06-21T07:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Kaufbeuren.jpg|200px|thumb|right|Wappen Kaufbeuren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Werkzeugschleifer Erstausgabe.jpg|300px|thumb|right|Erste Ausgabe „Der Werkzeugschleifer“]]&lt;br /&gt;
=== Am 8. März 1988 - die erste Vorstandssitzung. === &lt;br /&gt;
Die Staatliche Berufsschule in Bad Neustadt/Saale wurde dafür ausgewählt. Dort konnte der Vorstand einen ersten Eindruck von der Schule gewinnen, die zur Blockbeschulung für die angehenden Schneidwerkzeugmechaniker ausgewählt worden war. Sowohl mit der Schulleitung Herrn Dir.  Ulrich Bergner, wie auch mit dem zuständigen Ausbildungsleiter Herrn Gewerbelehrer Kurt Kleinlein, konnten erste Gespräche geführt und auf die Probleme der Ausbildung für die Auszubildenden im Werkzeugschleiferhandwerk hingewiesen werden. Wieder einmal zeigte sich ganz deutlich, dass ein eigenes Berufsbild dringlicher denn je war. Gewerbelehrer Kleinlein erklärte, dass kein spezieller Lehrplan für Schneidwerkzeuge vorliege und er sich die vorhandenen fachlichen Kenntnisse mehr oder weniger selbst angeeignet habe. Auch die maschinelle Einrichtung entpuppte sich als mangelhaft. Es gab lediglich eine Universal­Werkzeugschleifmaschine Marke KUHLMANN,  auf der die wenigen zur Verfügung stehenden Fräser nachgeschliffen wurden. Der Vorstand kam damals zu dem Schluss, dass lediglich 1 Prozent des Werkzeugspektrums unter den vorhandenen Gegebenheiten erlernt werden könne. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf dieser Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass sich der Verein künftig FACHVERBAND DEUTSCHER PRÄZISIONS-WERKZEUGSCHLEIFER e.V. abgekürzt FDPW nennt.&lt;br /&gt;
Man einigte sich einen Grafiker mit dem Entwurf eines Verbandszeichens zu beauftragen. Gleichzeitig wurden einige Punkte der Satzung abgeändert bzw. ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Aktivitäten – aber auch  Enttäuschungen. === &lt;br /&gt;
Nach dieser Vorstandssitzung wurde wenige Tage später ein auf 8 Seiten abgespecktes Gründungsprotokoll zusammen mit der nun endgültig festgelegten Satzung beim Vereinsregis­ter im Amtsgericht Kaufbeuren eingereicht. Mitte März 1988 wurde seitens der Messer­ &lt;br /&gt;
schmiede innung der vereinbarte Gesprächstermin am 19. April beim Deutschen Handwerkskammertag in Bonn wegen angeblicher Terminprobleme abgesagt. &lt;br /&gt;
Zum 27. März 1988 erschien die  erste Mitgliederliste des FDPW – Stand:  63 Mitgliedsfirmen Nachdem diese Zahl den Erwartungen doch um einiges hinterherhinkte wurde der Entschluss gefasst, auch Zulieferfirmen, Maschinen­ und Schleifmittelhersteller als fördernde Mitglieder in den FDPW aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 13. April 1988 konnten die ersten Fördermitglieder im FDPW begrüßt werden:  Firma Karnasch, Heddesheim — Firma Loroch, Mörlenbach — Firma A.H. Schmidt, Stuttgart — Firma WMW Werkzeugmaschinen GmbH, Düsseldorf — Firma Haller GmbH, Trossingen &lt;br /&gt;
Am 30. April 1988 wurde offiziell mit Klaus­ Dieter Körber ein Geschäftsführervertrag erstellt und rechtskräftig unterschrieben. &lt;br /&gt;
Ebenfalls am 30. April 1988 hatte der FDPW erstmals eine Schallmauer hinsichtlich der  Mitgliederanzahl durchbrochen. An die Firma Strohdach KG aus Hannover wurde die Mitgliedsnummer 100 vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftig Schneidmittelmechaniker. === &lt;br /&gt;
Wie auf der Frühjahrstagung der Messerschmiedeinnung Nordbayern bekannt gegeben wurde, könne nicht mehr verhindert werden, dass die Messerschmiede einen anderen Namen bekommen und dadurch auch ihr Berufsbild grundlegend verändert werde. Diese leidige Entwicklung brachte der zuständige Innungsobermeister mit der geplanten Neuordnung des Handwerks in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4./5. Mai 1988 – Vorbereitungen zum  ersten Verbandstag. ===&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1988 im Vorfeld zum 1. Verbands­tag wurde von Herrn Schaurich der Vorschlag unterbreitet, sogenannte Regionalverbände zu bilden, um die regional unterschiedlichen Probleme effektiver behandeln bzw. leichter regelmäßige Treffen der Kollegen ermöglichen zu können: Regionalverband NORD (Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig­Holstein) — Regionalverband WEST (Nordrhein­ Westfalen) — Regionalverband MITTE (Hessen, Rheinland­Pfalz, Saarland) — Regionalverband (Baden­Württemberg) — Regionalverband (Bayern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Mai 1988 – Neuordnung der handwerklichen Metallberufe – Ausbildungsentwurf - Die/der Schneidwerkzeugmechaniker/in. ===&lt;br /&gt;
Das Bundesinstitut für Berufsbildung übersandte zur allgemeinen Information einen Ausbildungsrahmenplanentwurf hinsichtlich der Neuordnung der handwerklichen Metallberufe. Dabei wurde vom Schneidwerkzeugmechaniker/in als Berufsbezeichnung gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4./5. Juni 1988 – Erster Verbandstag  im Hotel Mercure in Wetzlar. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 59 Mitgliedsfirmen waren der Einladung gefolgt. 1. Vorsitzender Helmut Schaurich stellte zu Beginn Klaus­ Dieter Körber als Geschäftsführer und Protokollführer vor und konnte in seinem nachfolgenden Tätigkeitsbericht darauf hinweisen, dass seit der Gründungsversammlung in Würzburg vonseiten des Vorstands sehr viel geleistet worden war. Neben notwendigen organisatorischen Dingen war die wichtigste Aufgabe damals die Mitgliederwerbung. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende ganz besonders der Firma SuS GmbH Cloppenburg für die geleistete Arbeit. An die 10.000 Werbebriefe wurden dabei verschickt. Das Ergebnis dokumentierte sich darin, dass dem FDPW Anfang Mai 1988 insgesamt 115 Mitgliedsfirmen mit 1.050 Beschäftigten angehörten. &lt;br /&gt;
Es folgten eine Reihe interessanter Referate: So die Ergebnisse einer Besichtigung des Blockbeschulungszentrums der M+S Innung in Bad Neustadt/Saale. Dabei wurde festgestellt, dass eine Blockbeschulung für Lehrlinge von Präzisions­Werkzeugschleifern möglich wäre und auch die Schule selbst sehr stark an einer Zusammenarbeit interessiert sei. Herr Grave von der Firma SuS referierte über Preisgestaltungen und einen geplanten Einkaufsring. Vorstandsmitglied Ernst Barth gab wertvolle Informationen und Anregungen für eine kooperative Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedsfirmen. Frau Fuchs wurde beauftragt, wegen eines Gutachtens mit dem ehemaligen Minister Höcherl in Kontakt zu treten. Dieter Jäger zeigte in seinem Vortrag, dass einheitliche Preislisten sowie Arbeits­ und Anstellungsverträge, auf einander abgestimmte EDV­Programme und gemeinsame Begriffsbezeichnungen ein äußerst wichtiges Thema in einem Fachverband sind. In Vertretung von Herrn Linner stellte Vorstandskollege Falk den schriftlich verfassten Vorschlag über ein eigenes Berufsbild vor. Neben Änderungen und Ergänzungen der Geschäftsordnung folgte ein Referat von Vorstandsmitglied Ludwig Nieberl über ein FDPW­-Gütesiegel, das er als wichtigen Eckpfeiler innerhalb des Verbandes bezeichnete. Dabei müsse versucht werden, dass mit einem solchen Gütesiegel die Betriebe unter ein Dach zu bekommen und gewisse Firmen von vornherein auszusondern sind. Um sich als FDPW nach außen hin besser vor­ und darstellen &lt;br /&gt;
zu können, wurde angeregt, eine Verbandszeitung herauszubringen, die sich durch Anzeigen finanzieren soll. Der Vorsitzende plädierte abschließend noch für die Bildung von Regionalverbänden.&lt;br /&gt;
Um Streitigkeiten unter den Mitgliedern des Verbandes auf schnellstmögliche Weise schlichten zu können, wurde beschlossen, eine Art  Ehrengericht als Schiedsstelle zu schaffen. Folgende Mitglieder wurden daraufhin in dieses Ehrengericht gewählt: Herr Döring — Herr H. Schaer — Herr Schneider — Herr Röttel&lt;br /&gt;
Desweiteren wurden als Kassenprüfer mehrheitlich gewählt: — Herr Herbert Wulf — Herr Koch — Herr Kolks (Ersatzmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. September 1988 – Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
Die Mitgliederzahl wuchs in der Zwischenzeit auf 125 Mitgliedsfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. November 1988 – Erste Verhandlungen des FDPW mit  dem Bundesinnungsverband.=== &lt;br /&gt;
Unter Vorsitz von Dipl.­Ing. Wallon vom Deutschen Handwerkskammertag fand in Bonn die erste Verhandlungsrunde mit dem BIV statt. Helmut Achilles, Syndikus des FIM war als Rechtsbeistand des FDPW bei diesen Verhandlungen mit dabei, seitens des BIV Bundesinnungs­Obermeister Hans Hesse jun. und BIV Geschäftsführer Dr. Kube. Den FDPW vertraten Verbandsvorsitzender Helmut Schaurich und Vorstandsmitglied Ludwig Nieberl. Es entwickelte sich eine von allen Seiten, aber besonders vom FDPW mit zahlreichen Fragen grundsätzlicher Art geführte Debatte, die sich hauptsächlich mit folgenden Themen befasste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FRAGE: Welche Stellung und Rechtslage hat der Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers im Handwerk und EG­Bereich?''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANTWORT: 52 Fachverbände sind derzeit mit den Handwerkskammern vereinigt, um die berufliche Bildung der unterschiedlichsten Handwerksberufe zu ermöglichen. Einer dieser Verbände sei der BIV der Messerschmiede. Die neue Berufsbezeichnung Schneidwerkzeugmechaniker wäre national und EG­weit gesetzmäßig in die Handwerksordnung eingeschlossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FRAGE: Welche Rechtsgrundlagen werden vom BIV für dessen Anspruch, die führende Institution für die berufliche Ausbildung und Prüfung von Werkzeugschleifern zu sein, angeführt?''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANTWORT: Die rechtliche Grundlage für den Ausbildungsanspruch des BIV ist eine von Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums mit  Hilfe des Berufsbildungs­Institutes Berlin, des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft und der Vertreter der Arbeitnehmerverbände – der IG Metall – und eines Fachsprengels geschaffene Neuordnung der Handwerksberufe im Metallhandwerk. Ein Einspruch oder eine Änderung gegenüber dieser gerade neu beschlossenen Berufsordnung, um eine neue Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums zu erreichen, &lt;br /&gt;
dauert zwischen 2,5 bis 9 Jahren und würde eine komplett neue Abstimmung der vorgenannten Beteiligten voraussetzen. Die handwerkliche Neuordnung ist von allen Gruppen unterzeichnet und tritt 1989 in Kraft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Weg zur Anerkennung als Vollhandwerk. ===&lt;br /&gt;
Vom FDPW wurde im Besonderen darauf hingewiesen, dass ein großer Teil (ca. 90 Prozent) der bestehenden Werkzeugschleifereibetriebe in den Handwerksrollen eingetragen sind. Diese Firmen müssten die gleichen Beiträge bezahlen und würden von den einzelnen Kammern mehr oder weniger nur geduldet, bzw. in Verbindung mit der Mitgliedschaft im FDPW teilweise sogar als nicht in das Handwerk eingeschlossen beurteilt. Bei diesem Punkt wurde die Bitte an Herrn Wallon ausgesprochen, die Kammern über die tatsächlichen Gegebenheiten aufzuklären. Hier wurde von Herrn Wallon klar darauf hingewiesen, dass der derzeitige Zustand des Stillhalteabkommens von den Kammern als endlich zu klären moniert werde. Zitat wörtlich: Die Kammern stehen Gewehr bei Fuß. Als nächste Maßnahme werde auf die laufenden Verhandlungen hingewiesen und um weitere Geduld gebeten.&lt;br /&gt;
Die fehlenden Ausbildungsplätze und ­-stätten, besonders für die Fachrichtung A, Fachrichtung Schleif­ und Schneidwerkzeugtechnik, wurde von Herrn Wallon als mangelhaft anerkannt. Um dies abzustellen, sei man besonders an einer Einigung mit dem FDPW interessiert. Für die Einbeziehung der FDPW­-Mitgliedsfirmen zur Anerkennung im Vollhandwerk wurde von Seiten des BIV die Bildung einer gemeinsamen Kommission vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
Vor schwerwiegenden Entscheidungen Das Gespräch beim Deutschen Handwerkskammertag zeigte, dass für den FDPW noch eine Menge Arbeit anstand und schwerwiegende Entscheidungen zu treffen waren. Der Punkt „Ausnahmebewilligungen“ bereitete viel Kopfzerbrechen. Dr. Achilles schrieb in einer Stellungnahme zu diesem Gespräch damals wörtlich:&lt;br /&gt;
„Da jedoch der Handwerkskammertag und die Messerschmiedeinnungen demselben politischen Lager angehören, steht zu befürchten, dass bei Ausschluss der Innung die Messlatte für die Ausnahmebewilligung höher angesetzt wird. Hier bestünde allerdings die Möglichkeit, diesen Sachverhalt dem Bundeswirtschaftsminister und Bundesbildungsminister mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass die Innung der Messerschmiede derzeit keine Kompetenz für die Anhörung (i.S. von § 8 Abs. 3) hinsichtlich der modernen Werkzeugschleiftechnik mitbringt.“&lt;br /&gt;
Der vom FDPW als juristischer Beistand ins Boot geholte FIM Syndikus Helmut Achilles schlug damals auch noch eine weitere Möglichkeit vor, die seiner Meinung nach nicht unmöglich schien – und zwar eine eigene Innung zu gründen. Für die Zukunft und den Fortbestand des FDPW standen schwierige Entscheidungen an. Es musste rasch gehandelt und entschie­ den werden – und eine der wichtigsten Fragen stand nach wie vor im Raum: Wie kann der handwerksähnliche Beruf des Metallsägenschärfers verschwinden bzw. welche klaren Feststellungen können hierzu getroffen werden. Diese sollten dann verbindlich ein für allemal &lt;br /&gt;
darlegen, dass solche Betriebe nichts anderes schleifen dürfen – als Metallsägen! Und da stellte sich gleich die nächste Frage: Was versteht man alles unter Metallsägen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großer Befähigungsnachweis. ===&lt;br /&gt;
Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Befähigungsnachweis Große Befähigungsnachweis] bildete seit 1953 das Kernstück der Handwerksordnung und hatte auch Einfluss auf die Werkzeugschleifereien. Legte er doch die Anforderungen für den Erhalt eines Meisterbriefes fest. Wollte ein Handwerker einen eigenen Betrieb gründen, musste dieses Papier mit vorgelegt werden. Ebenso wurde der Große Befähigungsnachweis zur Ausbildung von Lehrlingen verlangt. Daraus ergab sich für die meisten FDPW­Mitgliedsbetriebe eine prekäre Lage. Im November 1988 wurde eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission damit beauftragt, das Ganze zu durchforsten und hemmende Vorschriften aufs Korn zu nehmen. Die etablierten Innungen und der Zentralverband des Deutschen Handwerks reagierten empört. Hier wurde in alteingesessenen Pfründen herumgestochert! Der ZDH gab damals auch gleich eine entsprechende Erklärung dazu ab:&lt;br /&gt;
Der Große Befähigungsnachweis schreibt Wettbewerb auf der Basis fachlichen Könnens fest. Es handelt sich hierbei um eine Existenzfrage des gesamten deutschen Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn der Nachweis bildet nicht nur die Grundlage für ein leistungsfähiges Handwerk im Bereich der Berufsbildung. Er garantiert gleichzeitig eine flexible und leistungsfähige Handwerksstruktur. Das bestätigte auch das Bundesverfassungsgericht, das den Großen Befähigungsnachweis ausdrücklich als mit dem Grundgesetz vereinbar erklärte.&lt;br /&gt;
Diese Position wurde vom FDPW aufgenommen und festgelegt, dass Betriebe die künftig Lehrlinge ausbilden wollen, einen Großen Befähigungsnachweis haben müssen. Ausnahmegenehmigungen seien nur sehr begrenzt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstandssitzung am 19. November 1988 in Germering. === &lt;br /&gt;
Auf dieser Sitzung ging es in erster Linie um die in Bonn stattgefundenen Verhandlungen, wobei man mit dem bisher erreichten Ergebnis recht zufrieden war. Man verhandelte als gleichberechtigter Partner und darüber hinaus wurde der FDPW voll akzeptiert. &lt;br /&gt;
Bezüglich der Erstellung von Kriterien zur Ausbildungszulassung hatte Herr Wallon vom Deutschen Handwerkskammertag um eine Auflistung gebeten, in welcher die Mitglieder des FDPW nach vier Gruppen unterschieden werden sollten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sägenschleifer nach Anlage B (ohne fachliche Qualifikation und ohne Absicht der Weiterbildung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werkzeugschleifer im Metall­ und Holzbereich mit Einrichtungen die eine Ausnahmebewilligung zulassen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Betriebe mit mehreren wesentlichen Tätigkeiten des Vollhandwerks &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Betriebe mit Einrichtungen zum Vollhandwerk, die als artverwandte Handwerksbetriebe eingetragen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde über mögliche Messeplätze gesprochen, wobei es um einen FDPW­-Infostand innerhalb einer fachlich interessanten Messe ging. Augsburg und Herborn wurden dabei genannt.&lt;br /&gt;
Beschlossen wurde auch, eine Verbandsgeschäf sordnung zu erstellen. Vorstandskollege Ludwig Nieberl und der Geschäftsführer wurden dazu beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DER WERKZEUGSCHLEIFER. ===&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1988 – DER WERKZEUGSCHLEIFER als offizielles Organ des Fachverbandes Deutscher Präzisions­Werkzeugschleifer e.V. erscheint mit seiner ersten Ausgabe.&lt;br /&gt;
Ein Blättchen mit insgesamt zwölf Seiten, aber mit viel Herzblut zusammengetragen und gedruckt. Eine Geschichte, die nur in der damaligen Gründungsepoche, in der der Idealismus an erster Stelle stand, sich so zutragen konnte. Das Projekt Verbandszeitung wurde dem Geschäftsführer übertragen. Dieser fand die Idee zunächst großartig, hatte aber nicht die sich ergebenden Probleme und Schwierigkeiten bedacht. Der FDPW war damals noch ein sehr junger und mit knapp 60 Mitgliedern recht kleiner Verband und finanziell nicht auf Rosen gebettet. Die ersten Anfragen bei Fachverlagen und Druckereien waren alles andere als erfolgreich. Wer wollte sich schon mit einer Zeitschrift mit einer derartig niedrigen Auflage beschäftigen? Es hagelte Absagen. &lt;br /&gt;
Mit viel Elan und einer unwahrscheinlichen  Begeisterung wurde seinerzeit im Präsidium, dem Vorstand und auch in der Geschäftsstelle gearbeitet. &lt;br /&gt;
Wenn kein Verlag und keine Druckerei interessiert waren, blieb nichts anderes übrig, als selbst Hand anzulegen. Beim Gewerbeamt wurde kurzentschlossen ein Fachverlag angemeldet und eine Druckmaschine gesucht. Mit Glück fand man ca. 30 Kilometer von Kaufbeuren entfernt eine alte gebrauchte Maschine, die abzugeben war. Vom Drucken keine Ahnung stellte sich  natürlich sofort das nächste Problem ein. Aber zusammen mit einem guten Freund, der den FDPW­Geschäftsführer in den folgenden 22 Jahren tatkräftig unterstützte, wurde das Ganze &lt;br /&gt;
gemeinsam angepackt. In einem Crashkurs erhielten die beiden in Sachen Offset­Druck einen gewissen Einblick in die sogenannte Schwarze Kunst. Zwischenzeitlich wurde dann auch die Druckmaschine, ein Ungetüm an Größe und Gewicht, angeliefert. Nicht weniger als sechs Mann (darunter zwei aktive Schwerathleten) wuchteten die Maschine auf ihren Platz im Keller. Und hier entstanden in den ersten Jahren, sozusagen in Heimarbeit, die ersten Ausgaben des WERKZEUGSCHLEIFERS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Februar 1989 – Erster Regionalverband  in Bayern gegründet. === &lt;br /&gt;
In Ingolstadt fand das erste Regionaltreffen  bayerischer Werkzeugschleifer statt. Neben  Lösungen hinsichtlich der Probleme im Ausbildungsbereich und dem weiteren Vorgehen beim nächsten Gesprächstermin mit dem Bundesinnungs­Verband wurde der Regionalverband Bayern gegründet und Gerhard Linner zum  1. Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wurden die Kollegen Ernst Barth und Hans Georg Sturm bestimmt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1987</title>
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		<updated>2016-06-21T07:14:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:FDPW Logo 1987.jpg|200px|thumb|right|Logo des FDPW bei der Verbandsgründung 1987]]&lt;br /&gt;
===Ein Berufsbild entsteht.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung im Bereich Präzisionswerkzeuge nahm in den Wirtschaftswunderjahren einen rasanten Aufschwung. In den 60er und 70er­Jahren des vorigen Jahrhunderts mussten viele Firmen aus dem Metall­, Kunststoff­ und Holzbereich, die bis dahin ihre Werkzeuge selbst geschliffen hatten, ihre immer ausgereifteren Präzisionswerkzeuge in spezialisierten Fachbetrieben instand halten lassen. Dadurch entwickelte sich ein hoher Bedarf, der die Gründung von vielen neuen Werkzeugschleifereien zur Folge hatte. Es kamen immer mehr neue Firmen zu den wenigen alteingesessenen Betrieben hinzu. So dürften Ende der 80er Jahre rund 1.100 Werkzeugschleifereien in der damaligen Bundesrepublik einschließlich Westberlin bestanden haben. Diese Entwicklung ging am Rande des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs vonstatten und wurde weder von der Industrie noch von den staatlichen Organen wie beispielsweise den Handwerkskammern zur Kenntnis genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand machte sich Gedanken darüber, wie eine notwendige Berufsausbildung zum Werkzeugschleifer aussehen und durchgeführt werden müsse. So wurde dieser Berufszweig im Jahre 1976 durch eine Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums dem Bundesinnungsverband der Messerschmiede angegliedert. Eine unglückliche Entscheidung, hatte doch die Tätigkeit eines Messerschmiedes mit den Anforderungen und technischen Fertigkeiten eines Werkzeugschleifers so gut wie überhaupt nichts zu tun. &lt;br /&gt;
Um trotzdem Lehrlinge ausbilden zu können und so den Fachkräftenachwuchs zu sichern, mussten diese zu Universalschleifern oder Maschinenschlossern ausgebildet werden. Die eigentlichen Fachkenntnisse vermittelte der Betrieb. Infolge dieser schwierigen Situation gab es auch keine Meister mit Eintragung in der Handwerksrolle. Dies führte dazu, dass ein Werkzeugmachermeister einen Werkzeugbaubetrieb anmelden musste, um schließlich eine Werkzeugschleiferei zu betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unmögliche war damals möglich: Ein Bäcker oder Metzger konnte mit Hilfe einer Sondergenehmigung unter der Bezeichnung „Handwerksähnlicher Beruf“ eine Werkzeugschleiferei gründen! Bei entsprechenden Investitionen und einem großen persönlichen Risiko waren diese allein auf die Duldung durch die Messerschmiedeinnungen angewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erste Gespräche finden statt.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier musste Abhilfe geschaffen werden! Es bedurfte einer Initiative, einer zündenden Idee. Und diese kam den beiden Urvätern des FDPW, als sich im März 1987 Herr Grave von der Firma SuS aus Cloppenburg in Kaufbeuren mit Herrn Helmut Schaurich von der Firma SEKA zu einem intensiv geführten Gespräch zusammensetzten und nach einem Ausweg suchten. Beide hatten zu dieser Zeit ihre Erfahrungen gesammelt. Helmut Schaurich hatte 1983 von der  Messerschmiedeinnung ein Schreiben erhalten, in welchem ihm mitgeteilt wurde, dass er eine Werkzeugschleiferei betreibe und deshalb in die Messerschmiedeinnung gehöre. Ein Mitglied dieser Innung werde dieses Thema in Kürze mit ihm erörtern – gekommen sei niemand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem stellte sich die Frage: Warum sollen die Werkzeugschleifer den Messerschmieden zugeordnet werden, mit denen kaum fachliche und geschäftliche Verbundenheit bestand? Und  warum sollen die Messerschmiede das Recht haben, die Schließung einer Werkzeugschleiferei zu verlangen, weil der Werkzeugschleifer keine Messerschmiedemeisterprüfung vorweisen kann bzw. keinen entsprechend geprüften Mitarbeiter eingestellt hat. Auch stellte sich die berechtigte Frage: Warum sollen junge Menschen in einem Beruf ausgebildet werden, dessen wichtigste fachlichen Inhalte aus dem freihändigen Schleifen von Messern bestehen, die aber in der Praxis mit Geometrien komplizierter Werkzeuge konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
Man war sich schnell einig, dass etwas getan werden müsste. Nur durch Einigkeit sei man stark. Nach außen sollte sich das Werkzeugschleiferhandwerk besser präsentieren. Die meisten Kunden hätten keine Vorstellung davon, wie viel Know-­how, teurer Maschinenpark und auch Kapital zur Verfügung stehen müsse, um überhaupt all die Werkzeuge in ihrer technischen Vielfalt fachgerecht nachschärfen zu können. &lt;br /&gt;
Es wurde der Entschluss gefasst,  eine Inte­ressengruppe bzw. einen Verband zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Fachverband wird ins Leben gerufen.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Würzburg hatten sich die Vertreter von 56 Firmen eingefunden. 120 Firmen hatten ursprünglich zugesagt. Die Herren Grave und Schaurich, unterstützt durch Herrn Josef Brinkmann aus Paderborn, leiteten die Zusammenkunft. Es folgten zum Teil recht lebhafte Diskussionen, vor allem als Herr Westermann aus Bielefeld, als Vertreter des verhinderten Innungsmeisters Hans Hesse jr., ans Mikrophon trat. &lt;br /&gt;
Zu weit klafften damals die Meinungen über Gemeinsamkeiten auseinander. Herr Westermann gab abschließend ein Versprechen dahingehend ab, dass die Innungen bereit wären in besonders gelagerten Fällen den eingetragenen Mitgliedsbetrieben, die von einer Betriebsschließung bedroht sind, ein sogenanntes Stillhalteabkommen zu gewähren. &lt;br /&gt;
Dies war ein kleiner Lichtblick fürs Erste, aber es zeigte sich auch sehr deutlich, dass ein eigener Verband gegründet werden müsste, der die Interessen der Werkzeugschleifer vertritt, und man einigte sich absolut mehrheitlich für einen Verband mit dem Namen:&lt;br /&gt;
Fachverband Deutscher Präzisionswerkzeugschleifereien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser nun aus der Taufe gehobene Verband, der ins Vereinsregister als e.V. einzutragen war, erarbeitete sich im weiteren Verlauf der Zusammenkunft folgende vorrangigen Ziele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertretung der Mitglieder gegenüber Wirtschaft und Behörden&lt;br /&gt;
* Einführung eines praktikablen Ausbildungsberufes&lt;br /&gt;
* Einführung eines gemeinsamen Gütesiegels mit gemeinsamen Liefernormen&lt;br /&gt;
* Die fachliche Aus­- und Weiterbildung der Mitglieder und deren Mitarbeiter&lt;br /&gt;
* Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Anhebung des Ansehens der Mitgliedsfirmen und zur Darstellung ihres spezialisierten Know­how &lt;br /&gt;
* Die Schaffung eines Einkaufsringes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verbandssatzung wurde vorgestellt, entsprechend ergänzt, verändert und angenommen sowie die gestaffelten Mitgliedsbeiträge festgelegt. Schließlich wurde ein Vorstand gewählt. Da sich einige der Anwesenden bereits im Vorfeld während der Diskussionen durch fachkundige Hinweise und Referate hervor getan hatten, ging die Wahl verhältnismäßig rasch über die Bühne.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 1. Vorsitzender Helmut Schaurich mit  128 Stimmen &lt;br /&gt;
* 2. Vorsitzende Ingrid Grave mit 95 Stimmen (Herr Grave hatte aus gesundheitlichen Gründen auf eine Wahl verzichtet) &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Ludwig Nieberl mit  84 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Gerhard Linner mit  68 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Herbert Falk mit  36 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Josef Brinkmann mit  35 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Karl­Heinz Zeller mit  35 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Renate Fuchs mit  28 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Anton Wimmer mit  26 Stimmen &lt;br /&gt;
* Vorstandsmitglied Hans­Peter Thelen  mit 25 Stimmen &lt;br /&gt;
* 1. Ersatzmann Ernst Barth mit 23 Stimmen &lt;br /&gt;
* 2. Ersatzmann Peter Schnorr mit  23 Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Begebenheit am Rande: Nachdem außer viel Idealismus keine finanziellen Mittel vorhanden waren, musste bei dieser Gründungsversammlung für die Saalmiete eine Umlage in Höhe von DM 50,– pro anwesende Firma erhoben werden. Herr Brinkmann opferte sich und sammelte mehr oder weniger mit einem Hut bewaffnet die Geldscheine ein, um dann anschließend für die geforderte Saalmiete flüssig zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Betriebsstillegungen sind noch nicht vom Tisch.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr viel Arbeit bis zum ersten offiziellen Verbandstag In den folgenden Wochen und Monaten nach der Gründungsversammlung  - in Würzburg glühten förmlich die Telefondrähte zwischen Kaufbeuren und Cloppenburg. Die Post hatte reichlich Arbeit,  um die Briefpost zu übermitteln, die da beinahe täglich verschickt wurde. Briefe bis zu 14 Seiten verließen das Büro in Cloppenburg. &lt;br /&gt;
Das 68­seitige Gründungsprotokoll wurde geschrieben und an die Teilnehmer von Würzburg verschickt.&lt;br /&gt;
Mit verschiedenen Verbänden, so mit dem Verband Deutscher Maschinen­ und Werkzeughändler und dem Verband Deutscher Eisenhändler, wurde Kontakt aufgenommen. Es sollte geprüft werden, ob einer dieser Verbände evtl. kostengünstig die FDPW­Geschäftsführung übernehmen könne. Die dafür geforderten Beträge waren jedoch zu hoch, weshalb keine Vereinbarung zustande kommen konnte. Herr Schaurich hatte sich deshalb im Kaufbeurer Raum nach einer geeigneten Kraft umgesehen und hatte in der Person von Klaus­Dieter Körber jemanden gefunden, der sich um die Geschäftsführung kümmern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über allem aber stand damals die Unsicherheit hinsichtlich der Betriebsstilllegungen. Briefe wie dieser, am 6. Februar 1988 von einer Handwerkskammer an ein FDPW­Mitglied verschickt, waren trotz des sogenannten Stillhalteabkommen mit der Innung gar nicht selten: „Wir beziehen uns auf die Besichtigung Ihres Betriebes am 26.1.1988 und teilen Ihnen unsere Auffassung wie folgt mit: In handwerksmäßiger Betriebsweise werden die wesentlichen Teilgebiete (Schleifen von Hand­ und Maschinenwerkzeugen sowie Schleifen von Schneidgeräten und Schneidemaschinen für Gewerbe) ausgeübt. Eine Kopie des amtlichen Berufsbildes für das Messerschmiede­Handwerk übersenden wir Ihnen anbei. Wir haben mit heutiger Post diese unsere Auffassung mit Detailangaben dem ihnen zuständigen Gewerbeamt unterbreitet. Dabei haben wir darauf verwiesen, dass wir nach Ablauf von vier Wochen einen Antrag auf Betriebsschließung stellen müssen, wenn Sie nicht innerhalb dieser Frist die notwendige Eintragung in die Handwerksrolle herbeiführen bzw. in die Wege leiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Probleme standen auf der Tagesordnung und verlangten von den damaligen Vorständen sehr viel Einsatz. So hatte sich die Messerschmiedeinnung im März 1988 durch ein Gutachten nicht nur alle Schneid-­, sondern auch beinahe alle Zerspanungswerkzeuge auf ihre Fahnen schreiben lassen. Das erzeugte viel Unruhe und bedeutete, dass viele Kollegenfirmen gar nicht mehr dazu berechtigt waren, die meisten auf dem Markt befindlichen Schneid-­ und Zerspanwerkzeuge nachzuschärfen, sofern sie keinen entsprechenden Meistertitel vorzuweisen hatten. Immer öfter drohten Handwerkskammern mit Stilllegung von Betrieben, weil Werkzeuge geschliffen wurden, die laut Gutachten der Messerschmiedeinnung zugeordnet waren. Um einen Ausweg aus dieser  Misere zu finden, wurde vonseiten des FDPW für den 19. April 1988 ein Gespräch mit der Messerschmiedeinnung im Rahmen des Deutschen Handwerkskammertages in Bonn vereinbart. Außerdem wurde bereits vorab mittels Einschreibebriefen beim Deutschen Handwerkskammertag und beim Innen­ und Wirtschaftsministerium Einspruch gegen die angedrohten Betriebsschließungen eingereicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<title>2010</title>
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		<updated>2016-06-21T07:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: /* Neue Dienstleistung für FDPW­-Mitglieder: der Versicherungs­ und Finanzservice. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2010-2.jpg|200px|thumb|right|Holger Schwannecke bei der Eröffnung der GrindTec 2010.]]&lt;br /&gt;
===2010 - ein schwieriges Jahr. ===&lt;br /&gt;
==== Finanzkrise ====&lt;br /&gt;
Die Finanzkrise hinterließ Spuren Das Jahr 2010 startete in einer schwierigen  Situation. Viele Betriebe wussten Anfang des Jahres nicht, ob sie 2010 überstehen werden. Die Finanzkrise hatte Spuren hinterlassen. Durch die Möglichkeit der Kurzarbeit konnten viele Entlassungen verhindert werden. Sehr schleppend, aber stetig zog die Konjunktur wieder an. Dieser sehr verhaltene Aufschwung verursachte bei unseren Schleifbetrieben Vorsicht. Größere Investitionen traute man sich erst wieder in der zweiten Jahreshälfte. Das bestätigten uns zumindest einige der FDPW­Mitglieder. Bemerkenswert war, dass im Schneidwerkzeugmechaniker-­Handwerk zum 31.12. 2009 insgesamt 675 Betriebe in der Handwerkerrolle eingetragen waren. Das ist ein Plus von 30 Betrieben gegenüber dem 1.1. 2009. Und trotz der schwierigen Startbedingungen in 2010 sind dem FDPW  wieder 15 neue Betriebe (11 Aktivmitglieder,  4 Fördermitglieder) beigetreten. In der Handwerkerrolle waren es Ende 2010 insgesamt 696 Betriebe – also nochmals eine Steigerung um 21 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zurückhaltung bei der Ausbildung. ====&lt;br /&gt;
Ausbildung ist wichtig Die Zurückhaltung der Betriebe Anfang 2010 führte leider auch dazu, dass sich zu wenige entschlossen hatten auszubilden. Die Schülerzahlen an der Jakob­Preh­Schule stagnierten. In den letzten 10 Jahren konnte ein durchschnittliches Wachstum von 12 Schülern pro Jahr verzeichnet werden. Waren es im Schuljahr 2009/10 noch 167 Schneidwerkzeugmechaniker­Auszubildende, konnten zu Beginn des Schuljahres 2010/11 nur 165 verzeichnet werden. Die Situation in der Meisterausbildung war ähnlich. Der Vorbereitungskurs an der Meisterschule musste mit einer geringen Teilnehmerzahl von nur 10 Schülern durchgeführt werden. Es war allerdings davon auszugehen, dass sich diese Situation im Folgejahr wieder entspannt. Der Vorstand appellierte an die Betriebe dennoch, dass ein hohes Qualitätsniveau nur gehalten werden könne, wenn genügend Fachpersonal vorhanden sei. &lt;br /&gt;
[[Datei:2010-1.jpg|200px|thumb|right|Offizielle Vertragsunterzeichnung in der SIGNAL IDUNA Zentrale in Dortmund am 9. März.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufwärtstrend schon zur GrindTec 2010 erkennbar. ===&lt;br /&gt;
Das Jahr 2010 war natürlich wieder – wie alle geraden Jahre – durch die Fachmesse GrindTec geprägt. Die angespannte wirtschaftliche Situation der letzten Monate hinterließ eine gedämpfte Stimmung. Doch allen Erwartungen zum Trotz übertraf die Messe wieder mal die &lt;br /&gt;
letzte GrindTec. Dies drückte sich sowohl in der Steigerung der Besucherzahl als auch der Ausstellerfläche aus. Sie setzte positive Impulse, die über die Branche hinaus getragen wurden. Viele Journalisten hatten es sich zur Auflage gemacht dabei zu sein. Das war auch für den FDPW von Vorteil. Unser Bekanntheitsgrad nahm dadurch zu und wir gewannen an Aufmerksamkeit. Dies half wiederum bei politischen Entscheidungen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Neue Dienstleistung für FDPW­-Mitglieder: der Versicherungs-­ und Finanzservice. ===&lt;br /&gt;
Schon seit Mitte 2009 beschäftigte sich die  FDPW­-Geschäftsstelle mit dem Thema, einen umfassenden Versicherungs­ und Finanzservice seinen Mitgliedern anbieten zu können. Nach langer Recherche­ und Analysetätigkeit wurde durch den Vorstand der Beschluss gefasst, eine Kooperation mit der SIGNAL IDUNA Gruppe einzugehen. Mehrere Rahmenverträge wurden hierzu vorbereitet und im März 2010 unterzeichnet. Da die Signal Iduna ein wichtiges  Mitglied (auch Sponsor) im Zentralverband  des deutschen Handwerks ZDH in Berlin ist, sind die Rahmenbedingungen unserer Betriebe dem Unternehmen bestens bekannt. Die Mitgliedsfirmen des FDPW können so durch diese Kooperation von den besonders günstigen Angeboten profitieren. Vertreten wird der FDPW durch die Generalagentur Attig mit Sitz in Bonn. Das Angebot gilt nicht nur für den betrieblichen Bereich, sondern es kann auch für private Absicherungen genutzt werden. Für diesen neuen Service wurde eine spezielle  FDPW­-Homepage eingerichtet, über die sich die Mitgliedsfirmen informieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachzeitschrift FORUM im Besitz des FDPW. === &lt;br /&gt;
Die Verbandszeitschrift  FORUM der Schneidwerkzeug-­ und Schleiftechnik wurde seit den Anfängen des FDPW durch den langjährigen Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber als Verleger und Redakteur ins Leben gerufen, aufgebaut und weiterentwickelt. Das war eine großartige Leistung. Herrn Körber sei an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. &lt;br /&gt;
[[Datei:2010 Forum neu.jpg|400px|thumb|right|Neues Design und Layout der FORUM Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2010, also mit Ausgabe Nr. 3, ging die Fachzeitschrift  in den Besitz des FDPW über. Die Redaktions­ und Anzeigenleitung wurde an die Firma [[ConForm Services]] ausgelagert, welche zuvor das Design sowie das Layout der [[FORUM]] an das Corporate Design des FDPW angepasst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Werkzeugposter. ===&lt;br /&gt;
Bereits 2009 hatte der Vorstand mit der Entwicklung eines neuen Werkzeugposters begonnen. Schnell wurde klar, dass eine Übersicht  aller Zerspan­- und Schneidwerkzeuge mit Bild und Benennung nicht auf ein einziges Poster im Format DIN A1 passten. So entstanden zwei Poster, getrennt nach den Themen Metall und Holz/Kunststoff. Das Vorstandsmitglied Dipl.­ Ing. (FH) Uwe Schmidt hat sich persönlich um den Aufbau und die Zusammenstellung des Bildmaterials gekümmert und sich so ehrenamtlich mit sehr vielen Stunden eingebracht. Die gelungene Übersicht wurde sogar an Schulen und Hochschulen eingesetzt. Dafür danken wir herzlich. Der Vorstand beschloss allen Mitgliedern je ein Poster kostenlos zur Verfügung zu stellen. So wurden bereits während der GrindTec die ersten Poster an Mitglieder ausgeteilt und an Interessierte verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Große Imagekampagne für das Handwerk. ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte Januar 2010 hat sich das Handwerk mit einer bundesweiten Imagekampagne neu positioniert. Im Internet, auf Plakaten und Veranstaltungen, in Tageszeitungen sowie Kino­ und Fernsehspots wurde und wird nach wie vor vermittelt, wie modern, innovativ und facettenreich das Handwerk ist. Eine repräsentative  Forsa­Umfrage hatte 2008 ergeben, dass viele Deutsche die Bedeutung und Attraktivität des Handwerks unterschätzen. Insbesondere Jüngere beurteilten den Wirtschaftszweig kritischer als ältere Bürger. Ein hohes Ansehen ist aber wichtig, um z. B. Berufsnachwuchs zu finden. So galt das grundsätzliche Ziel der Kampagne, die Vielfalt des Handwerks bekannt zu machen. Vor allem soll sie aber Jugendliche für die Individualität der Produkte und Dienstleistungen begeistern. Deshalb informiert die Kampagne auch darüber, wie viel Hightech im Handwerk steckt und umgekehrt. &lt;br /&gt;
Auch der FDPW wurde in diese groß angelegte Kampagne eingebunden, um für unser Schneidwerkzeugmechaniker­ Handwerk mehr zu werben. Auf der GrindTec wurde dies grafisch verdeutlicht.&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-Handwerk.jpg|400px|thumb|left|Kampagnenlogo der Imagekampagne des deutschen Handwerks.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-Poster.jpg|600px|thumb|left|Werkzeugposter Metallbearbeitungswerkzeuge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 Forum alt.jpg|400px|thumb|right|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2011&amp;diff=451</id>
		<title>2011</title>
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		<updated>2016-06-21T07:12:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2011-0.jpg|400px|thumb|right|Verteilung des Umsatzes nach Branche – Angaben in %]]&lt;br /&gt;
=== Mitgliederbefragung. ===&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres wurde das Institut für Verbandsmanagement Dr. Busch in Berlin beauftragt, eine umfassende Mitgliederbefragung durchzuführen. Die Umfrage hatte das Ziel, die Mitgliederinteressen und Bedürfnisse sowie den Nutzen der angebotenen Dienstleistungen zu analysieren. Von allen aktiven Mitgliedern hatten mehr als ein Drittel, von den Fördermitgliedern knapp ein Fünftel, an der Befragung teilgenommen. Die Betriebsgrößen, gemessen an der Anzahl der Mitarbeiter, verteilen sich in etwa gleich, bei einem leichten Übergewicht der Unternehmen, die zwischen 6 und 15 Mitarbeiter beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 57 Prozent der befragten Unternehmen der Aktivmitglieder bilden aus. ==== &lt;br /&gt;
Hierbei gibt es eine klare Ungleichverteilung zwischen den Größenklassen. Je größer das Unternehmen, umso eher wird ausgebildet. Ein nicht überraschender Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwerpunkt Metall. ====&lt;br /&gt;
Ein gleichartiger Zusammenhang ist beim Umsatz pro Jahr festzustellen. Die Schleifbetriebe, die bis zu 5 Mitarbeiter beschäftigen, lagen alle in der Kategorie 100 Tsd bis 500 Tsd Euro Jahresumsatz. Der häufigste Wert bei den Unternehmen, die 6 bis 15 Mitarbeiter beschäftigen, lag bei 500 Tsd bis 1 Mio Euro und der häufigste Wert bei den Unternehmen über 15 Mitarbeitern bei über 1,8 Mio Euro Umsatz pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Umsatzes wurde bei allen Unternehmen mit der Metall verarbeitenden  Industrie gemacht. Des Weiteren spielte die Holzindustrie eine größere Rolle, insbesondere bei den Unternehmen bis 5 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hauptaktivitäten unterschieden sich zwischen den Größenklassen der Schleifbetriebe kaum, mit der einen plausiblen Ausnahme, dass die Produktion von Sonderwerkzeugen bei den kleinen Unternehmen (bis 5 Mitarbeiter) unterrepräsentiert war.&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-1.jpg|400px|thumb|right|Umsatzverteilung nach Tätigkeitsfeld – Angaben in %]]&lt;br /&gt;
Viele weitere Themen u.a. auch die vom FDPW angebotenen Dienstleistungen und Aktivitäten wurden unter die Lupe genommen. Die Umfrageergebnisse waren sehr aufschlussreich und konnten bzw. können mit in die strategische Ausrichtung des Verbandes einfließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuwahlen ===&lt;br /&gt;
Unter der Wahlleitung von Herrn Lothar Reinhardt von der Firma Vollmer wurden satzungsgemäß das Präsidium und die Vorstandschaft gewählt. Herr Jürgen Baldus wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt. Zum 1. Vizepräsidenten wurde Herr Udo Herrmann und zum 2. Vizepräsidenten Herr Uwe Schmidt gewählt. In den Vorstand wurden die Herren Mark Hoppe, Georg Pirthauer, Gerd Renzelmann, Hans­Josef &lt;br /&gt;
Rick und Stefan Stange (Nennung in alphabetischer Reihenfolge) gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerhard Götz wird verabschiedet. ====&lt;br /&gt;
Herr Jürgen Baldus verabschiedete mit seiner Laudatio den ausgeschiedenen 1. Vizepräsidenten Gerhard Götz. Es war ihm eine Ehre dies zu tun: Herr Götz hatte als aktives Mitglied in seiner 23­jährigen Zeit im Vorstand den Verband tatkräftig unterstützt. Abgesehen vom großen Engagement zur Mitgliederakquisition hatte Herr Götz mit seiner Frau Inge die Beziehung zu den Auslandsverbänden gepflegt, insbesondere zu den Ländern Österreich, Schweiz und den Niederlanden, indem sie an den dortigen Verbandstagen den FDPW vertreten haben.  Außerdem hatten sie den Verband an der Jakob­ Preh­Schule präsentiert. Insbesondere die Organisation und Durchführung der alljährlich stattgefundenen Kurzreisen zu Fördermitgliedern wurden von den Teilnehmern hoch gelobt und waren sehr beliebt. Abschließend bedankte sich Herr Baldus bei Herrn Götz ganz herzlich für die unvergessenen Verbandstage, an denen Gerhard Götz als erfahrener Musiker mit seinem Klarinette-n­ und Saxophon­spiel die Abende verzaubert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Norbert Christians wird verabschiedet. ====&lt;br /&gt;
Herr Udo Herrmann verabschiedete den ausgeschiedenen Präsidenten der Fachakademie und 2. Vizepräsidenten des Verbandes Norbert Christians. Der Diplomingenieur des Maschinenbaus ist seit Februar 1988 Mitglied im FDPW und war seit März 2002 Präsident des Bundesverbandes der Schneidwerkzeugmechaniker BVS bis zu dessen Auflösung im Jahre 2007. Seit März 1999 war Herr Christians im FDPW-­Vorstand tätig und wurde im Februar 2007 zum Präsidenten der damals neugegründeten Fachakademie gewählt. Sein Tätigkeitsfeld konzentrierte sich daher in den letzten  Jahren auf die Zusammenarbeit mit der Jakob­Preh­Schule sowie der Meisterschule und im Besonderen mit der Aus­- und Weiterbildung im Schneidwerkzeugmechaniker-­Handwerk. Als krönenden Abschluss überreichte Herr Herrmann im Auftrag der Handwerkskammer Düsseldorf die silberne Ehrennadel des Handwerks für seine besonderen Verdienste im Ehrenamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Meisterprüfungsverordnung. ===&lt;br /&gt;
Stolz konnte der Vorstand am Ende des Jahres 2011 verkünden, dass die neue Meisterprüfungsverordnung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk am 1.1. 2012 in Kraft tritt. Diese Verordnung ist die erste aller Handwerke, die nach der neuen Monostruktur inhaltlich und strukturell neu gefasst wurde. Mit besonderem Engagement brachte sich das Vorstandsmitglied und der Schneidwerkzeugmechaniker­-Meister Mark Hoppe in den Prozess ein, an dem auch viele Bundesorganisationen beteiligt waren. Großes Lob kam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die sich für die hervorragende und effiziente Zusammenarbeit im Besonderen beim FDPW bedankten.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist auch der offizielle Name der Verordnung. Ein sehr langes Wort mit 42 Buchstaben: Schneidwerkzeugmechanikermeisterverordnung mit einer sehr „langen“ offiziellen Abkürzung: SchneidwMechMstrV&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2012&amp;diff=450</id>
		<title>2012</title>
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		<updated>2016-06-21T06:54:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2012 Grindtec 1.jpg|200px|thumb|right|Willkommen zur GrindTec 2012]]&lt;br /&gt;
=== Den Schneidwerkzeugmechaniker bekannter machen. ===&lt;br /&gt;
Das Jahr 2012 war von vielen Einzelterminen geprägt, die durch die Vorstandschaft, das Präsidium und die Geschäftsführung wahrgenommen wurden. Deutlich stellte sich heraus, dass die vielen Ziele, die sich der Vorstand zu Beginn der Legislaturperiode 2007 gesteckt hatte, weitestgehend erreicht und umgesetzt waren. &lt;br /&gt;
Nur „weitestgehend“ deshalb, weil sich der FDPW zwar in der Außenwirkung recht professionell entwickelt hatte, aber immer noch zu wenig bekannt war. Darunter litt ebenso das Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers. Auf der Grindtec, die sich 2012 wieder mal sehr erfolgreich präsentierte, konnte auch der FDPW seine Dienstleistungen und seine zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der Aus­ und Weiterbildung vorstellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 2.jpg|200px|thumb|right|]]Dennoch erreicht man auf dieser internationalen Fachmesse nicht die jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung im Schneidwerkzeugmechaniker-­Handwerk interessieren. So schrieb sich der Vorstand dieses Thema als eine der wichtigsten und zukunftsweisenden Aufgaben auf die Fahne. &lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 3.jpg|200px|thumb|right|Präsident Jürgen Baldus, Ehrenpräsident Herbert Wulf, Ehren-Vizepräsident Gerhard Götz und Altpräsident Gerhard Linner.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 4.jpg|200px|thumb|left|Der neue Messestand des FDPW zusammen mit der Jacob-Preh-Schule und den Partnerverbänden in Halle 5. Auch das GrindTec-Forum wurde integriert (rechts).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 5.jpg|200px|thumb|left|Die GrindTec Band spielt zur Eröffnung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 6.jpg|200px|thumb|left|Der Formel 1 Simulator war ein Highlight des FDPW-Messeauftritts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW wird Mitglied im GFE. ===&lt;br /&gt;
Durch die stärkere Einbindung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen, die Beteiligung an Fachkongressen und Tagungen sollte die Attraktivität des FDPW gesteigert werden, so dass auch mehr Fachwissen für die Mitgliedsfirmen bereit gestellt werden konnte. So trat zum Beispiel der FDPW im Mai 2012 als Mitglied in die Gesellschaft  für [http://www.gfe-net.de/wcms/LStart/$first?Open&amp;amp;SessionID=957273213 Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V. (kurz GFE)] bei. An dieser Forschungs­ und Entwicklungsstätte trifft sich die gesamte Branche der Werkzeugtechnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 450 Jahre Messerschmiedeinnung Dresden. ===&lt;br /&gt;
Ein sehr historisches Ereignis, an dem viele Vertreter des FDPW teilnehmen durften, war die Festveranstaltung anlässlich der 450-­Jahrfeier der Messerschmiedeinnung in Dresden. Die Feierlichkeiten fanden am 20. und 21. Oktober 2012 statt. Die vielen Vorträge – sowohl fachliche als auch historische und künstlerische – hinterließen ein beeindruckendes Bild des Schneidwerkzeugmechanikers. Besonders die Entwicklung des Berufsbildes sei an dieser Stelle abschließend erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec 7.jpg|200px|thumb|right|Prof. Dr.-Ing. Wilfried Saxler beim Fachvortrag im FORUM der GrindTec]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autor Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec Mitglieder.jpg|200px|thumb|left|Entwicklung der Mitgliederzahl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec Mitglieder2.jpg|200px|thumb|left|Anzahl der Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 Grindtec Mitglieder3.jpg|200px|thumb|left|Anzahl der Unternehmen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2010&amp;diff=449</id>
		<title>2010</title>
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		<updated>2016-06-20T09:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2010-2.jpg|200px|thumb|right|Holger Schwannecke bei der Eröffnung der GrindTec 2010.]]&lt;br /&gt;
===2010 - ein schwieriges Jahr. ===&lt;br /&gt;
==== Finanzkrise ====&lt;br /&gt;
Die Finanzkrise hinterließ Spuren Das Jahr 2010 startete in einer schwierigen  Situation. Viele Betriebe wussten Anfang des Jahres nicht, ob sie 2010 überstehen werden. Die Finanzkrise hatte Spuren hinterlassen. Durch die Möglichkeit der Kurzarbeit konnten viele Entlassungen verhindert werden. Sehr schleppend, aber stetig zog die Konjunktur wieder an. Dieser sehr verhaltene Aufschwung verursachte bei unseren Schleifbetrieben Vorsicht. Größere Investitionen traute man sich erst wieder in der zweiten Jahreshälfte. Das bestätigten uns zumindest einige der FDPW­Mitglieder. Bemerkenswert war, dass im Schneidwerkzeugmechaniker-­Handwerk zum 31.12. 2009 insgesamt 675 Betriebe in der Handwerkerrolle eingetragen waren. Das ist ein Plus von 30 Betrieben gegenüber dem 1.1. 2009. Und trotz der schwierigen Startbedingungen in 2010 sind dem FDPW  wieder 15 neue Betriebe (11 Aktivmitglieder,  4 Fördermitglieder) beigetreten. In der Handwerkerrolle waren es Ende 2010 insgesamt 696 Betriebe – also nochmals eine Steigerung um 21 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zurückhaltung bei der Ausbildung. ====&lt;br /&gt;
Ausbildung ist wichtig Die Zurückhaltung der Betriebe Anfang 2010 führte leider auch dazu, dass sich zu wenige entschlossen hatten auszubilden. Die Schülerzahlen an der Jakob­Preh­Schule stagnierten. In den letzten 10 Jahren konnte ein durchschnittliches Wachstum von 12 Schülern pro Jahr verzeichnet werden. Waren es im Schuljahr 2009/10 noch 167 Schneidwerkzeugmechaniker­Auszubildende, konnten zu Beginn des Schuljahres 2010/11 nur 165 verzeichnet werden. Die Situation in der Meisterausbildung war ähnlich. Der Vorbereitungskurs an der Meisterschule musste mit einer geringen Teilnehmerzahl von nur 10 Schülern durchgeführt werden. Es war allerdings davon auszugehen, dass sich diese Situation im Folgejahr wieder entspannt. Der Vorstand appellierte an die Betriebe dennoch, dass ein hohes Qualitätsniveau nur gehalten werden könne, wenn genügend Fachpersonal vorhanden sei. &lt;br /&gt;
[[Datei:2010-1.jpg|200px|thumb|right|Offizielle Vertragsunterzeichnung in der SIGNAL IDUNA Zentrale in Dortmund am 9. März.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufwärtstrend schon zur GrindTec 2010 erkennbar. ===&lt;br /&gt;
Das Jahr 2010 war natürlich wieder – wie alle geraden Jahre – durch die Fachmesse GrindTec geprägt. Die angespannte wirtschaftliche Situation der letzten Monate hinterließ eine gedämpfte Stimmung. Doch allen Erwartungen zum Trotz übertraf die Messe wieder mal die &lt;br /&gt;
letzte GrindTec. Dies drückte sich sowohl in der Steigerung der Besucherzahl als auch der Ausstellerfläche aus. Sie setzte positive Impulse, die über die Branche hinaus getragen wurden. Viele Journalisten hatten es sich zur Auflage gemacht dabei zu sein. Das war auch für den FDPW von Vorteil. Unser Bekanntheitsgrad nahm dadurch zu und wir gewannen an Aufmerksamkeit. Dies half wiederum bei politischen Entscheidungen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Neue Dienstleistung für FDPW­-Mitglieder: der Versicherungs­ und Finanzservice. ===&lt;br /&gt;
Schon seit Mitte 2009 beschäftigte sich die  FDPW­-Geschäftsstelle mit dem Thema, einen umfassenden Versicherungs­ und Finanzservice seinen Mitgliedern anbieten zu können. Nach langer Recherche­ und Analysetätigkeit wurde durch den Vorstand der Beschluss gefasst, eine Kooperation mit der SIGNAL IDUNA Gruppe einzugehen. Mehrere Rahmenverträge wurden hierzu vorbereitet und im März 2010 unterzeichnet. Da die Signal Iduna ein wichtiges  Mitglied (auch Sponsor) im Zentralverband  des deutschen Handwerks ZDH in Berlin ist, sind die Rahmenbedingungen unserer Betriebe dem Unternehmen bestens bekannt. Die Mitgliedsfirmen des FDPW können so durch diese Kooperation von den besonders günstigen Angeboten profitieren. Vertreten wird der FDPW durch die Generalagentur Attig mit Sitz in Bonn. Das Angebot gilt nicht nur für den betrieblichen Bereich, sondern es kann auch für private Absicherungen genutzt werden. Für diesen neuen Service wurde eine spezielle  FDPW­-Homepage eingerichtet, über die sich die Mitgliedsfirmen informieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachzeitschrift FORUM im Besitz des FDPW. === &lt;br /&gt;
Die Verbandszeitschrift  FORUM der Schneidwerkzeug-­ und Schleiftechnik wurde seit den Anfängen des FDPW durch den langjährigen Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber als Verleger und Redakteur ins Leben gerufen, aufgebaut und weiterentwickelt. Das war eine großartige Leistung. Herrn Körber sei an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. &lt;br /&gt;
[[Datei:2010 Forum neu.jpg|400px|thumb|right|Neues Design und Layout der FORUM Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 2010, also mit Ausgabe Nr. 3, ging die Fachzeitschrift  in den Besitz des FDPW über. Die Redaktions­ und Anzeigenleitung wurde an die Firma [[ConForm Services]] ausgelagert, welche zuvor das Design sowie das Layout der [[FORUM]] an das Corporate Design des FDPW angepasst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Werkzeugposter. ===&lt;br /&gt;
Bereits 2009 hatte der Vorstand mit der Entwicklung eines neuen Werkzeugposters begonnen. Schnell wurde klar, dass eine Übersicht  aller Zerspan­- und Schneidwerkzeuge mit Bild und Benennung nicht auf ein einziges Poster im Format DIN A1 passten. So entstanden zwei Poster, getrennt nach den Themen Metall und Holz/Kunststoff. Das Vorstandsmitglied Dipl.­ Ing. (FH) Uwe Schmidt hat sich persönlich um den Aufbau und die Zusammenstellung des Bildmaterials gekümmert und sich so ehrenamtlich mit sehr vielen Stunden eingebracht. Die gelungene Übersicht wurde sogar an Schulen und Hochschulen eingesetzt. Dafür danken wir herzlich. Der Vorstand beschloss allen Mitgliedern je ein Poster kostenlos zur Verfügung zu stellen. So wurden bereits während der GrindTec die ersten Poster an Mitglieder ausgeteilt und an Interessierte verkauft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Große Imagekampagne für das Handwerk. ===&lt;br /&gt;
Ab Mitte Januar 2010 hat sich das Handwerk mit einer bundesweiten Imagekampagne neu positioniert. Im Internet, auf Plakaten und Veranstaltungen, in Tageszeitungen sowie Kino­ und Fernsehspots wurde und wird nach wie vor vermittelt, wie modern, innovativ und facettenreich das Handwerk ist. Eine repräsentative  Forsa­Umfrage hatte 2008 ergeben, dass viele Deutsche die Bedeutung und Attraktivität des Handwerks unterschätzen. Insbesondere Jüngere beurteilten den Wirtschaftszweig kritischer als ältere Bürger. Ein hohes Ansehen ist aber wichtig, um z. B. Berufsnachwuchs zu finden. So galt das grundsätzliche Ziel der Kampagne, die Vielfalt des Handwerks bekannt zu machen. Vor allem soll sie aber Jugendliche für die Individualität der Produkte und Dienstleistungen begeistern. Deshalb informiert die Kampagne auch darüber, wie viel Hightech im Handwerk steckt und umgekehrt. &lt;br /&gt;
Auch der FDPW wurde in diese groß angelegte Kampagne eingebunden, um für unser Schneidwerkzeugmechaniker­ Handwerk mehr zu werben. Auf der GrindTec wurde dies grafisch verdeutlicht.&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-Handwerk.jpg|400px|thumb|left|Kampagnenlogo der Imagekampagne des deutschen Handwerks.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-Poster.jpg|600px|thumb|left|Werkzeugposter Metallbearbeitungswerkzeuge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 Forum alt.jpg|400px|thumb|right|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2009&amp;diff=448</id>
		<title>2009</title>
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		<updated>2016-06-20T09:25:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== April 2009 Vollversammlung.===&lt;br /&gt;
Die sogenannte große Vollversammlung des FDPW fand vom 3. bis 5. April 2009 im Hotel La Strada in Kassel statt. Dort standen einige wichtige Themen auf der Agenda. So wurde die neue vollständig überarbeitete Satzung vorgestellt. Der dem FDPW bekannte Justiziar  der Rechtstabteilung des ZDH, Rechtsanwalt Klaus Schmitz reiste zu diesem Zweck aus Berlin an und erläuterte die Neufassung. So wurde die Satzung einstimmig ohne Enthaltungen  beschlossen. Für den Vorstand war dies ein wichtiges Kapitel, was erfolgreich abgeschlossen werden konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:2009-1.jpg|400px|thumb|right|FDPW-Geschäftsführer Prof. Wilfried Saxler, FDPW-Vizepräsident Norbert Christians, Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, FDPW-Präsident Jürgen Baldus und FDPW-Vize präsident Gerhard Götz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannend war auch die Rede des Generalsekretärs des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke zur wirtschaftlichen Lage im Handwerk. Er ist immer ein gern gesehener Gast auf den FDPW­Verbandstagen. Herr Schwannecke war es auch, der mit seiner vollen juristischen Unterstützung damals dazu verholfen hat, den FDPW ins Leben zu rufen. Er zeigt immer wieder durch seine Anwesenheit an den Vollversammlungen des FDPW seine enge Verbundenheit zu unserem Fachverband.&lt;br /&gt;
Herr Schwannecke berichtete in seiner Rede von der großen Image­Kampagne des Handwerks, die Anfang des Jahres 2010 starten soll: Die Präzisionswerkzeugschleifer, als Aushängeschild eines modernen Handwerks, stehen dabei für den Slogan: „Was nicht passt, wird passend gemacht. Und zwar auf den Nanometer genau!“ Plakate, Werbespots und Aufkleber sind in Vorbereitung, um die Begeisterung für das Handwerk „spürbar“ zu machen. Herr Schwannecke beendet seine Rede mit dem Aufruf: „Wir sind  1 Million Betriebe, 5 Millionen Mitarbeiter und 500.000 Auszubildende! Lassen Sie uns der Welt zeigen, was das Handwerk kann!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Höhepunkt: ein Festvortrag von Ministerpräsident a. D. Prof. Dr. h.c. Lothar Späth. Mit Begeisterung berichtete er von „Chancen und Risiken“ der deutschen Unternehmer und Selbstständigen. Herr Späth motivierte die Zuhörer mit einer schwäbischen Art, dass oft gelacht werden konnte. So schaffte er es immer wieder Ernstgemeintes geschickt und dennoch dezent lustig verpackt zu vermitteln. &lt;br /&gt;
Als Resümee meinte er, dass die Unternehmen am besten fahren würden, wenn sie eine Mischung aus Selbstproduktion und Handel betreiben. Bei der Produktion spielten dabei ausgeklüngelte Prozessketten eine immer wichtigere Rolle. „Innovation“ wäre heute das Schlagwort; also: „Lass‘ dir was einfallen!“, lautete der Aufruf von Herrn Späth. Zum Abschluss fragte sich Herr Späth, wie sich wohl die Produktivität erhöhe, wenn eine positive Stimmung verbreitet würde. Er ist davon überzeugt, wenn wir eine positive Stimmung verbreiten, dann wird’s auch wieder mit der Wirtschaft bergauf gehen. „Und genau das ist unsere Chance!“&lt;br /&gt;
Die Inforeise vom 1. bis 4. Oktober 2009 führ­ te in den Schwarzwald. Das Fördermitglied  die Firma Haas Schleifmaschinen GmbH in Trossingen öffnete seine Tore exklusiv für die  FDPW­Reisenden. So erhielten die Besucher Einsicht in die Produktion und Montage von Werkzeugschleifmaschinen. Auch Spezialschleifmaschinen mit sehr hohem Automatisierungsgrad wurden gezeigt und erklärt.&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-2.jpg|200px|thumb|right|Grußwort von Jürgen Baldus, Präsident des FDPW]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-3.jpg|200px|thumb|right|Grußwort von Thomas Habermann, Landrat des Landkreises Rhön-Grabfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2009-4.jpg|200px|thumb|right|Präsident Jürgen Baldus (rechts) beglückwünscht Schuldirektor Klaus Saar zur erfolgreichen Gründung der Meisterschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Kommunalen Meisterschule für Schneid­- und Schleiftechnik. ===&lt;br /&gt;
Der Höhepunkt des Jahres 2009 war am 19. November: In Bad Neustadt wurde die deutschlandweit erste „[http://www.bsnes.de/meisterschule/allgemeine-information/ Kommunale Meisterschule für Schneid­- und Schleiftechnik]“ gegründet.&lt;br /&gt;
Schulleiter Klaus Saar blickte in seiner Rede auf eine nahezu 30­jährige Bildungsarbeit in der Schneid­ und Schleiftechnik zurück. Seit dem Schuljahr 1980/81 erhalten die Auszubildenden im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk aus dem gesamten Bundesgebiet ihre theoretische und schulische Unterweisung an der Jakob­ Preh­Schule in Bad Neustadt. Seit 1994 werden auch die fachlichen Teile der Meisterausbildung zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung angeboten. Mit den deutlich gestiegenen Schülerzahlen stieg natürlich auch das Interesse an Meistervorbereitungskursen, so dass diese von nun an jährlich durchgeführt werden. Die Zahl der Auszubildenden stieg von 7 im Jahr 1980 und  40 Schüler im Jahr 2000 auf aktuell 170 im Jahr 2012. Heute kommen die Berufsschüler aus fast allen Bundesländern, aber auch aus der Schweiz und aus Österreich nach Bad Neustadt. Die neue Meisterschule eröffnet ihren Absolventen künftig sowohl den Weg in die Selbstständigkeit, als auch den Zugang zur akademischen Laufbahn an Hoch­ und Fachhochschulen. Das begrüßte auch Landrat Thomas Habermann in seiner Ansprache. Durch intensive Bemühungen des Landkreises, der Schule und des FDPW wurden Möglichkeiten geschaffen, dass alle  Teile (I bis IV) der Meisterprüfung nun in Bad Neustadt vermittelt werden. &lt;br /&gt;
Unser Präsident Jürgen Baldus übergab nach seinen Grußworten und Glückwünschen ein edel geprägtes Schild an den Schulleiter, das die Verbundenheit zwischen Jakob­Preh­Schule und FDPW verdeutlicht.&lt;br /&gt;
Während der Feierlichkeiten richteten die  leitende Regierungsschuldirektorin von Unterfranken, Maria Walter, der Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Hugo Neugebauer und der Bürgermeister Bruno Altrichter Lobes­ und Dankesworte an alle Initiatoren.  Unter den Festgästen waren auch hochran ­ gige Verbandsvertreter aus Österreich und der Schweiz.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2008&amp;diff=447</id>
		<title>2008</title>
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		<updated>2016-06-20T09:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2008 Logo Enthuellung.jpg|800px|thumb|right|Links FDPW-Präsident Jürgen Baldus und rechts der ZDH-Geschäftsführer und heutige Generalsekretär Holger Schwannecke bei der Enthüllung des neuen FDPW-Logos.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Logo.jpg|400px|thumb|right|Das neue Logo des FDPW]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Homepage.jpg|800px|thumb|right|Der ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke schaltet die neue FDPW-Homepage erstmalig für die Öffentlichkeit frei.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== GrindTec 2008. ===&lt;br /&gt;
Da die geraden Jahre immer durch die GrindTec geprägt sind, war diese internationale Fachmesse natürlich das wichtigste Thema in der ersten Jahreshälfte 2008. Schließlich wollte der Vorstand den FDPW mit neuem Gesicht auf der Messe präsentieren. So sollte sich das neu erarbeitete Kommunikations­ und MarketingKonzept auch auf dem FDPW­-Messestand widerspiegeln.&lt;br /&gt;
Das neue Logo und der neue Internetauftritt wurden auf der GrindTec zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und freigeschaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesweite Gefahrklassen­-Einstufung === &lt;br /&gt;
Nach der sehr erfolgreichen Messe ging es wieder an die inhaltlichen Themen. So konnte ein endgültiger Schritt in Sachen bundesweiter Gefahrklassen­-Einstufung erreicht werden. Die Verhandlungen mit der BG Düsseldorf wurden erfolgreich abgeschlossen. Die von der BG Düsseldorf betreuten Mitglieder werden auf Antrag bei der BG von der Tarifstelle 26 in die Tarifstelle 14 zurückgestuft. Allerdings wird die Gefahrklasse nicht automatisch auf 2,20 gesetzt, sondern es wird eine Mischkalkulation zwischen 2,20 und 4,88 vorgenommen. Der Vorteil in dieser Vorgehensweise war, dass nach der  Fusion der BGs im Jahr 2010 dann alle Betriebe deutschlandweit in der Tarifstelle 14 zu einer ein heitlich niedrigen Gefahrklasse eingestuft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Themen 2008. ===&lt;br /&gt;
Der Leitfaden zur Lehrlingsausbildung wurde aktualisiert, neu gestaltet und  gedruckt. —  Die Ausbildungs­ und Meisterprüfungsordnungen wurden inhaltlich überprüft und überarbeitet und als Entwurf dem ZDH übermittelt. —  Durch die Jakob­Preh­Schule wurde ein neues Prospekt für die Schneidwerkzeugmechaniker­Ausbildung erstellt, bei  dem die Zusammenarbeit mit dem FDPW deutlich hervorgehoben wurde. — Die FDPW­-Satzung wurde vollständig überarbeitet und als Entwurfsfassung für die nächste Vollversammlung beschlussfähig vorbereitet. — Die Struktur eines neuen Werkzeugposters wurde entwickelt und entsprechendes professionelles Bildmaterial zusammengestellt. — Einführung der MiniJobRente für geringfügig Beschäftigte durch ein Kooperationsabkommen mit der Volksfürsorge speziell für FDPW­-Mitlgiedsfirmen. — Abschluss eines Rahmenvertrages mit Firma WATTLINE, die eine individuelle Beratung zur Energieversorgung für FDPW-Mitglieder anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Und es ging nach Chin und Prag.===&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde im Jahr 2008 eine große Auslandsreise nach China geplant, angeboten und umgesetzt. Weiterhin fanden eine Info­reise vom 2. bis 5. 10. nach Prag und zur Firma WALTER nach Brünn in Tschechien und ein Infotag am 7. und 8. 11. zur Firma Prewi nach Herford statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:2008 Baldus Saxler Müntefering.jpg|600px|thumb|right|FDPW-Präsident Jürgen Baldus und FDPW-Geschäftsführer Prof. Wilfried Saxler im Gespräch mit Franz Müntefering MdB im September 2008 in Berlin.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2007&amp;diff=446</id>
		<title>2007</title>
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		<updated>2016-06-20T09:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Erstmalig Schweizer Lehrlinge. ===&lt;br /&gt;
Ab dem Schuljahr 2007 auch Schweizer  Lehrlinge zur Ausbildung in der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt/Saale Nachdem die österreichischen Kollegen schon im Vorjahr die Möglichkeiten einer Ausbildung ihres Werkzeugschleifernachwuchses an der Schule in Bad Neustadt/Saale wahrgenommen hatten, entschloss sich nun auch der Vorstand vom VSPW in Bad Neustadt ausbilden zu lassen. Dabei hatte sich die Schulleitung der Jakob­ Preh­Schule als sehr kooperativ gezeigt und ging auf die Wünsche der Schweizer Kollegen ein. Um allen VSPW­Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, die Jakob­Preh­Schule kennen zu lernen, organisierte der Verband eine Ausflugsfahrt zwischen dem 17. und 19. Mai 2007 nach Bad Neustadt/Saale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachakademie der Schneid-und Schleiftechnik gegründet. === &lt;br /&gt;
Nach entsprechend zeitaufwendigen Vorarbeiten, wie die Erarbeitung einer Satzung sowie einer Geschäftsordnung, in der die angestrebten Ziele und Aufgaben genau  definiert sind, hatte der Geschäftsführer im Vorfeld diese Unterlagen bei den Juristen des ZDH auf deren Richtigkeit überprüfen lassen. Nachdem diese grünes Licht erteilt hatten, konnte im Februar 2007 die FACHAKADEMIE DER SCHNEID­ UND SCHLEIFTECHNIK im Anschluss an eine Vorstandssitzung offiziell gegründet werden. Die anwesenden Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes zeichneten mit ihren Unterschriften als Gründungsmitglieder. Mit Stolz konnte Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber darauf hinweisen, dass ihm diese Angelegenheit zum Abschluss seiner Verbandstätigkeit beim FDPW besonders wichtig gewesen sei und er die Fachakademie als sein Kind betrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16.– 18. März 2007 – FDPW­-Verbandstag im Hotel ARVENA PARK in Nürnberg –  Verabschiedung von Verbandspräsident Wulf und Geschäftsführer Körber. === &lt;br /&gt;
Herbert Wulf begrüßte zunächst alle Anwesenden und Gäste – so im Besonderen: — Herrn Bürgermeister Förther als  Vertreter der Stadt Nürnberg — Herrn Joachim Kalsdorf von der AFAG ­Messegesellschaft — Herrn de Ruiter vom holländischen  Kollegenverband NPS — Herrn Josef Eberhard als Vertreter  des FÖPW — das Ehepaar Betschart aus der Schweiz vom VSPW — Herrn Prof. Dr.­Ing. Klaus Weinert von  der Uni Dortmund — den ersten Verbandspräsidenten und Mitbegründer des FDPW – Herrn Schaurich — den ehemaligen FDPW­BVS + ZentraS  Präsidenten – Herrn Gerh. Linner — die beiden Vertreter vom ZDH – Herrn  Geschäftsführer Holger Schwannecke  und Herrn RA Klaus Schmitz von der ZDH­Rechtsabteilung — den Geschäftsführer von der Innung  Nordbayern – Herrn Karl­Heinz Tiefel — und nicht zuletzt den künftigen FDPW­ Geschäftsführer Herrn Prof. Dr.­Ing.  W. Saxler mit Gattin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Grußworten folgte als erster Programmpunkt die Festansprache von Herrn Rechtsanwalt Holger Schwannecke, Geschäftsführer beim Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin. Nachdem er die besten Grüße von ZDH­ Präsident Otto Kentzler übermittelt hatte, bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit und betonte, dass der ZDH solche Verbände wie den FDPW brauche, die Wert darauf legen die gebotenen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. In seiner eigentlichen Ansprache ging Holger Schwannecke speziell auf den Mittelstand und dessen Probleme ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Prof. Dr.­Ing. Klaus Weinert von der Universität Dortmund hob in seiner Rede zunächst die guten Verbindungen zum FDPW speziell im Hinblick auf die GrindTec hervor und erklärte, dass für ihn bei diesem Verbandstag die Vorstellung der neu gegründeten Fachakademie im Mittelpunkt stehe. &lt;br /&gt;
Nachdem der bisherige Geschäftsführer Klaus­ Dieter Körber nach fast 20­jähriger Tätigkeit beim FDPW zum 30. Juni 2007 seinen Ruhestand antrete, stellte Gerhard Götz als dessen Nachfolger Herrn Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler vor. Prof. Saxler gab dann einen kurzen Überblick zu seinem bisherigen Werdegang und nannte auch einige Ziele und Aufgaben, die er sich gleich zu Beginn seiner Tätigkeit beim FDPW gestellt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbandspräsident Wulf verabschiedet sich. ====&lt;br /&gt;
Herr Wulf betonte zu Beginn seines Rechenschaftsberichtes, dass man aus einer gewissen Verbundenheit heraus die Stadt Nürnberg als Sitz der AFAG­Messegesellschaft zum Tagungsort ausgewählt habe. Da Neuwahlen anstünden, müsse er in diesem Zusammenhang kurz auf den alten Vorstand eingehen. Man habe in den zurückliegenden Jahren sehr viel erreicht. Ehrlichkeit und Fairness hätten stets an erster Stelle gestanden und dafür wolle er sich bei allen Vorstandskollegen bedanken. Herr Wulf erinnerte an das von Beginn an gegebene Bekenntnis zum Handwerk und so habe man auch den Messerschmieden, die nach Auflösung des BVS treuhänderisch übernommen wurden, das Versprechen gegeben, dieses ehrwürdige Handwerk weiterhin zu stützen. Nach den Worten des scheidenden Präsidenten habe die Ausstattung der Berufsschule Bad Neustadt/Saale mit modernsten Maschinen stets einen wichtigen Platz bei allen Überlegungen und Planungen eingenommen. Herr Wulf erinnerte an die Fördermitglieder und sprach Dank und Anerkennung für deren Maschinen­Sponsoring aus. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der zurückliegenden Verbandsarbeit sei das Zusammenwirken mit der Industrie, den Handwerkskammern und vor allem dem ZDH in Berlin gewesen. Er erinnerte in seinem Rückblick auch an die Schaffung der GrindTec, die zu Beginn gar nicht so freudig von den damaligen Fördermitgliedern aufgenommen wurde. Mittlerweile könne diese  Messe als die Erfolgsveranstaltung bezeichnet werden. Er wies auf das gesunde finanzielle Fundament des FDPW hin. Mit Gründung der Fachakademie habe man einen weiteren Meilenstein gesetzt. Und so bedankte sich Verbandspräsident Wulf bei allen, die an dieser Erfolgsgeschichte beteiligt waren.&lt;br /&gt;
Abschließend verabschiedete der Verbandspräsident zwei verdiente Vorstandskollegen, Dieter Jäger und Gerd Hoffmann. Weiterhin wurde der bisherige Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber von Herrn Wulf verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer begann seinen Rechenschaftsbericht mit einem kurzen Rückblick auf die zurückliegenden Jahre und dankte den Präsidenten und Vorstandskollegen, mit denen er zusammen ein Stück FDPW­-Geschichte schreiben durfte. Er wünschte Prof. Saxler viel Glück und Erfolg für die bevorstehende Arbeit. &lt;br /&gt;
Nachdem man sich geeinigt hatte, dass die mittlerweile in die Jahre gekommene Verbandssatzung durch eine noch zu bildende Satzungskommission unter Mithilfe des ZDH auf den neuesten Stand gebracht wird, konnte die neu gegründete FDPW­-Fachakademie von Prof. Saxler, Herrn Christians und Prof. Weinert den Mitgliedern vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
Vizepräsident Gerhard Götz würdigte in seiner Laudatio den scheidenden Verbandspräsidenten Herbert Wulf und schlug vor, ihn zum Ehrenpräsidenten des FDPW zu ernennen. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der neue Vorstand wird gewählt. ====&lt;br /&gt;
Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis. Einstimmig wurden gewählt: — 1. Präsident – Jürgen Baldus — 1. Vizepräsident – Gerhard Götz — 2. Vizepräsident – Norbert Christians&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorstand wurden einstimmig in alphabetischer Reihenfolge gewählt: — Udo Herrmann aus Velbert — Mark Hoppe aus Hannover — Volkmar Kanne aus Northeim — Georg Pirthauer aus Heidenheim — Gerd Renzelmann aus Bremen — Hans­Josef Rick aus Aachen — Uwe Schmidt aus Wurzen. Ins Ehrengericht wurden einstimmig gewählt: Johann Willms und Volker Schaurich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Schlusswort bedankte sich der neu gewählte Verbandspräsident Jürgen Baldus für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er freue sich nun auf die ihn zukommenden Aufgaben.&lt;br /&gt;
Am Samstagvormittag machten sich die mitgereisten Damen zusammen mit Frau Könicke als Führerin auf den Weg, um die altehrwürdige Stadt Nürnberg etwas näher kennenzulernen. Dabei war sicherlich ein Besuch bei Agnes Dürer im historischen Dürer ­Haus ein schönes Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch in 2007 wurden die Kontakte zu den benachbarten Partnerverbänden weiter gepflegt. ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Einladung durch den holländischen Präsidenten Marc de Rooy und den Vizepräsidenten Gerd de Ruiter an unseren Präsidenten erfolgte am 29. und 30. 3. 2007 ein Treffen mit dem niederländischen Fachverband NPS in Luxemburg. Die Firmen Ceratizit mit Sitz in Marmer und Oerlikon Balzers Coating mit Sitz in Differdange wurden besichtigt. Durch das Rahmenprogramm war es möglich viel zu fachsimpeln und neue Kontakte zu knüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. – 28. April 2007: Fachverband SNAFOT lädt zur Messe Les Aff´Tech in Reims ein. ===&lt;br /&gt;
Der kostenlose Messestand, der zusammen mit der AFAG zu Werbezwecken für die GrindTec genutzt werden konnte, stand zur Verfügung. Ferner berichtete Jürgen Baldus am französischen Verbandstag (27. 4. 2007) über die Lage unseres Berufsstandes auf dem deutschen Markt. An dieser Hauptversammlung nahmen internationale Fachverbände auch aus Großbritannien, Italien und der Schweiz teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualitätsmanagementbeauftragter und FDPW-Umzug nach Brühl. ===&lt;br /&gt;
Da der neue Geschäftsführer Dr. Wilfried Saxler auch die Aufgabe des Qualitätsmanagementbeauftragten (kurz QMB) für den FDPW übernehmen sollte, waren einige Treffen im Vorfeld erforderlich, bevor er mit Herrn Baldus und Herrn Wolf am 15. und 16. Juni 2007 am mittlerweile alljährlichen Treffen der am QM­System be teiligten Mitgliedsunternehmen teilnahm. So gab es bereits im Mai anlässlich des internen  Audits des Verbandes ein gemeinsames Treffen mit Herrn Wolf – dem FDPW-­Auditor – und dem externen Zertifizierungsauditor Herrn Hops von der LGA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Vorbereitungen (Treffen mit dem ehemaligen und neuen Präsidenten und Geschäftsführern) erfolgte dann im August 2007 die eigentliche Auflösung der Geschäftsstelle  in Kaufbeuren und der Umzug bzw. Transport von etlichen Ordnern nach Brühl. Offiziell bestand die FDPW-­Geschäftsstelle bereits seit  dem 1. 7. 2007 in Brühl. Der neue Geschäftsführer Wilfried Saxler wird tatkräftig durch seine Frau Sabine bei der Büroarbeit unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sechs Vorstandssitzungen in 2007. ===&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Jahres 2007 fanden insgesamt sechs Vorstandssitzungen statt. Zu den wichtigsten Themen gehörte nach den Neuwahlen des Vorstandes und dem Wechsel des Präsidenten und Geschäftsführers: —  die Planung und Einführung eines neuen Kommunikations­ und Marketingkonzeptes für den FDPW: nach Überprüfung von vier verschiedenen Angeboten wurde die Firma Conform Services vom FDPW damit beauftragt —  die Neuentwicklung des Internetauftritts, eines neuen Logos für den FDPW  sowie für die Fachakademie — die Organisation von Seminaren und  Kennenlernen bzw. Gewinnung neuer  Dozenten für die Fachakademie  einschließlich der Zusammenarbeit mit  der Universität Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbereitungen für GrindTec 2008 in vollem Gange. ===&lt;br /&gt;
Besprechungen mit der Messegesellschaft , Mitwirken und fachliche Unter stützung des Wettbewerbs „Schleifer des Jahres“, Messebeiratssitzungen usw. — Vergünstigungen für den Kauf von RENAULT­Fahrzeugen —  Abrufen von Informationen und Einrichten des internen Bereiches nur für FDPWMitglieder auf der FDPW­Homepage&lt;br /&gt;
[[Datei:2007 FDPW.jpg|400px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Marketingkonzept für FDPW. ===&lt;br /&gt;
Der neu gewählte Vorstand hat sich in verschiedenen Sitzungen dazu entschlossen, ein neues Marketingkonzept für den FDPW zu entwickeln. Basis dessen ist die Restrukturierung des FDPW. So sollten die Aufgaben und Leistungen des Verbandes in vier Kompetenzfelder eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
Neben der Neustrukturierung sollte auch ein neuer Internetauftritt, neue Informationsmaterialien, einheitliche Emailadressen usw. entwickelt werden. Im Rahmen der Diskussionen kam so natürlich auch das Thema der Überarbeitung des FDPW-­Logos auf. Aber nicht nur das. Herr Baldus und Prof. Saxler erwähnten, dass sich alle anderen Verbände so nennen würden wie ihr Berufsbild, was sie vertreten. Sollte sich der Verbandsname FDPW nicht auch enger mit dem Berufsbild Schneidwerkzeugmechaniker in Verbindung bringen? Brauchen wir einen anderen Namen oder gar eine andere Bezeichnung als „FDPW“? Der Titel Werkzeugschleifer sei nicht mehr zeitgemäß und der Begriff  Schneidwerkzeugmechaniker nicht so einfach integrierbar. &lt;br /&gt;
Herr Pirthauer macht spontan zwei Vorschläge: „Fachverband Deutscher Präzisions­Werkzeugtechnik“ und „Fachverband der PräzisionsWerkzeugtechnik“. Doch nach langem Hin und Her wurde beschlossen: „Wir lassen es so, wie es ist“. Denn, der FDPW sei schließlich unter diesem Namen bekannt und die Kompetenz des Fachverbandes würde schließlich nicht durch den Namen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individuele Gefahrenklassenprüfung für Werkzeugschleifbetriebe. ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Thema war im Jahr 2007 und 2008 eine Unzufriedenheit der Mitgliedsfirmen darüber, dass sie als Schleiferei durch die Berufsgenossenschaft  in eine zu hohe Gefahrklasse eingestuft worden sind. Es rasselte Beschwerden. Der Vorstand ließ die Angelegenheit durch einen Rechtsanwalt prüfen. Nach einem Gespräch mit der Berufsgenossenschaft  konnte erreicht werden, dass ein Werkzeugschleifbetrieb nach Einreichung eines Widerspruchs gegen den Einstufungsbescheid einer individuellen Prüfung unterzogen wurde. So war es möglich, dass alle betroffenen Betriebe künftig niedrigere Beiträge zu zahlen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterungsbau JPS. ===&lt;br /&gt;
Am 5. bis 7. Oktober 2007 erfolgte in der JPS in Bad Neustadt die Einweihung des Erweiterungsbaus der Schule. An der Veranstaltung nahmen neben einigen Vorstandsmitgliedern auch Vertreter von Mitgliedsfirmen teil. Besonders hervorzuheben ist wohl auch, dass ab diesem Schuljahr 2007/2008 nicht nur aus Österreich, sondern auch aus der Schweiz stammende Auszubildende die Jakob­Preh­Schule als Berufsschule für unser Handwerk nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inforeise in die Schweiz. ===&lt;br /&gt;
Am 2. und 3. November 2007 fand wieder ein FDPW­-Ausflug statt. Es ging in die Schweiz. Es wurden die Firma NUM AG in Teufen und die Firma TURBO SEPARATOR in Lichtensteig und Wattwill besucht und besichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kennzahlensystem für den FDPW. ===&lt;br /&gt;
Zum 1. November wurde von der Geschäftsstelle die Diplomandin und EDV­-Systemassistentin Nicole Heumann als Teilzeitbeschäftigte eingestellt. Sie entwickelte unter Anleitung von Prof. Saxler ein Programm zur Mitgliederverwaltung. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Rheinischen Fachhochschule Köln hatte sie die Aufgabe, ein unser Handwerk betreffendes Kennzahlensystem für den FDPW zu entwickeln. Beispiele für solche Kennzahlen sind „Umsatz pro Mitarbeiter“ oder „Investitionsanteil vom Umsatz“. Zu diesem Zweck wurde eine Mitgliederumfrage durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfragen wurden in anonymer Form den Mitgliedern zur Verfügung gestellt und veröffentlicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2006&amp;diff=445</id>
		<title>2006</title>
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		<updated>2016-06-20T08:22:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. ==== &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. ==== &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­-Inforeise im Jahre 2006 aus­  fallen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­-Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­-Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2006&amp;diff=444</id>
		<title>2006</title>
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		<updated>2016-06-20T08:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. ==== &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. ==== &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­-Inforeise im Jahre 2006 aus­  fallen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<updated>2016-06-20T08:21:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. ==== &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. ==== &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­Inforeise im Jahre 2006 aus­  fallen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2006&amp;diff=442</id>
		<title>2006</title>
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		<updated>2016-06-20T08:20:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. ==== &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. ==== &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­Inforeise im Jahre 2006 aus­  f allen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2006&amp;diff=441</id>
		<title>2006</title>
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		<updated>2016-06-17T09:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2006 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_2.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 GrindTec_3.jpg|350px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
=== 15.– 18. März 2006 – GrindTec 2006  mit Rekord­-Ergebnissen. === &lt;br /&gt;
Mit 9.336 Besuchern (ein Plus von 19 Prozent gegenüber 2004) konnte die GrindTec 2006  die hoch gesteckten Erwartungen in dieser Hinsicht erfüllen, ja sogar übertreffen. Nachdem die fünfte Veranstaltung bereits flächenmäßig deutlich erweitert werden konnte, kamen nun auch die Fachleute aus aller Welt in großer Zahl nach Augsburg, um sich über Innovationen und die neuesten Trends in der Schleiftechnik zu informieren. Entsprechend zufrieden waren die 300 vertretenen Aussteller, ebenso die AFAG als Veranstalter und der FDPW als fachlicher Träger. Übereinstimmend wurde festgehalten, dass die GrindTec mit dieser Messe ihren Status als Branchen­Forum Nr. 1 in Europa weiter ausgebaut habe. Durch ihr hohe Fachkompetenz überzeuge sie die Besucher und Aussteller.&lt;br /&gt;
Robert Niemczyk Werkzeugschleifer des Jahres Erstmals wurde auf der GrindTec ein vielbeachteter Branchenwettbewerb „Werkzeugschleifer des Jahres 2006“ durchgeführt. Im fairen Wettkampf setzte sich der selbstständige CNC­Fachmann Robert Niemczyk aus Wagenfeld gegen vier weitere Kandidaten durch. Einen Überraschungserfolg konnte der zweite Sieger, Andreas Grabmeier (23 Jahre) aus Augsburg feiern. Obwohl er noch nie auf einer WALTER­CNC­ Schleifmaschine gearbeitet hatte, ließ er die  weiteren Wettbewerber hinter sich. Dritter Sieger wurde Kolja Trautvetter (35 Jahre) aus Aue. Auf dem vierten Platz landete Günther Jakobic (37 Jahre) aus München, und fünfter Sieger wurde Herbert Schoor (51 Jahre) aus Backnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb Werkzeugschleifer des Jahres wurde von der Firma WALTER­ Maschinenbau GmbH zusammen mit der Fachzeitschrift „Fertigung“ aus Landsberg veranstaltet. Ziel des Wettbewerbes war es, den Werkzeugschleifer als High­Tech­Beruf ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aufgabe der Kandidaten war es ein vorgegebenes Werkstück zu programmieren, die Daten auf die CNC­Schleifmaschine zu überspielen, die Maschine mit Schleifscheiben zu bestücken und das Werkstück abzuarbeiten. Zudem musste das Werkstück mehrmals auf einer Messmaschine vermessen werden. Für die gesamte Aufgabe hatte jeder Kandidat maximal zwei Stunden Zeit.&lt;br /&gt;
Neben der Ehre, zu den besten Werkzeugschleifern im deutschsprachigen Raum zu gehören, konnten sich die Kandidaten auch über wertvolle Preise freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der GrindTec 2006 wurde die Idee einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik geboren. Der Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber, Herr Wulf und Herr Linner hatten sich zusammengesetzt um die Idee hinsichtlich der Gründung einer Fachakademie für Schneid­ und Schleiftechnik zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. März 2006 – FDPW­-Verbandstag im Messezentrum Augsburg. === &lt;br /&gt;
In abgespeckter Form fand dieser Verbandstag wieder im Rahmen der GrindTec im Messezentrum Augsburg statt. Insgesamt 95 Tagungsteilnehmer konnte Vizepräsident Jürgen Baldus als Tagungsleiter begrüßen. Darunter Vertreter der befreundeten Verbände aus der Schweiz und den Niederlanden, der Berufsschule Bad Neustadt/ Saale und der Messegesellschaft AFAG. In Anbetracht der knapp bemessenen Zeit gab Verbandspräsident Herbert Wulf nur einen kurzen Überblick auf das zurückliegende Jahr. Einstimmig wurde beschlossen, dass die beiden bisher als Gastmitglieder bei Vorstandssitzungen eingeladenen Kollegen aus dem Kreis der Fördermitglieder in beratender Funktion ohne Stimmrecht dem FDPW­Vorstand künftig fest an gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versammlung wurden  Roland Königsbauer (als Bundessieger im  Leistungswettbewerb der deutschen Handwerksjugend) und Josef Schulz (als Ausbilder) von der Firma Linner GmbH Wolnzach als Anerkennung für diese hervorragende Leistung FDPW­Bierkrüge mit den besten Wünschen überreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler als neuer  FDPW­-Geschäftsführer vorgesehen. === &lt;br /&gt;
Nachdem Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber im Jahre 2007 mit 65 Jahren den wohlverdienten Ruhestand ansteuerte, musste ein Nachfolger gefunden werden. Früh fiel die Wahl auf Prof. Dr.­Ing. Wilfried Saxler, der vielen FDPW­ Mitgliedern noch von der Firma Schütte bekannt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juni 2006 – 2 Jahre erfolgreiches  Qualitätsmanagementsystem im FDPW in Geroldshofen. === &lt;br /&gt;
In Geroldshofen trafen sich die an der Matrixzertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 teilnehmenden und interessierten FDPW­Mitgliedsunternehmen zur Weiterbildung. Dabei wurden speziell die Erfahrungen in der Anwendung des QM­Systems in den einzelnen Unternehmen besprochen und vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 2006 – Dortmunder  Schleifseminar beim Institut für Spanende  Fertigung (IFS). === &lt;br /&gt;
Über 100 Teilnehmer konnte Prof. Dr.­Ing. Dr. h.c. Klaus Weinert bei dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung begrüßen. Neben Prof. Weinert referierten zu entsprechenden Fachthemen Dr.­Ing. G. Hegener von der EMAG Salach  Maschinenfabrik GmbH, Dr. H. J. Schlindwein von der Firma Rhenus­Lub GmbH, Dipl.­Ing.  T. Mohn vom ISF Dortmund sowie Dr.­Ing.  M. Finke von der Robert Bosch GmbH. FDPW­ Präsident Herbert Wulf referierte zum Thema „Werkzeugschleifen – Aspekte der täglichen Praxis“.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss konnten sich die Seminarteilnehmer noch eingehend im IFS­Versuchsfeld auf dem Süd­Campus der Uni Dortmund umsehen und anhand praktischer Vorführungen einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit beim Institut für Spanende Fertigung gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Oktober 2006 – FDPW­-Tag bei der  Firma Saacke in Pforzheim. === &lt;br /&gt;
Nachdem aus terminlichen Gründen die obligatorische FDPW­Inforeise im Jahre 2006 aus­  f allen musste, hatte sich Vizepräsident Gerhard Götz dazu entschlossen, die Mitglieder des FDPW nach Pforzheim zur Firma Gebr. Saacke GmbH &amp;amp; Co KG einzuladen. &lt;br /&gt;
An die 40 Teilnehmer fanden sich in den Geschäftsräumen der Firma Saacke ein und wurden willkommen geheißen. Bei dieser Gelegenheit konnten bereits die ersten fachlichen Gespräche mit kompetenten Mitarbeitern der Firma im Maschinenvorführraum geführt werden. Der Hausherr Georg Saacke und Gerd Hotz als Leiter des Maschinenvertriebs stellten anschließend das komplette Maschinenprogramm vor, wobei zum Abschluss die anwesenden Kolleginnen und Kollegen auch noch Maschinen in Aktion begutachten konnten. Es folgte eine Werksbesichtigung und zur Mittagszeit gab es ein Buffet. Der Nachmittag brachte noch zwei interessante Vorträge mit Produktvorstellungen der Partnerfirmen Zoller und NUM, bevor es zum nahe gelegenen Kloster Maulbronn ging, wo der sogenannte gemütliche Teil dieses Treffens begann.&lt;br /&gt;
Nach diesem kulturellen Leckerbissen ging es in das angrenzende Hotel­Restaurant Klosterschmiede. Gemütlich endete dieser abwechslungsreiche, informative Tag in geselliger Runde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Merkel.jpg|200px|thumb|right|FDPW-Präsident Wulf mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Delegation zur Geburtstagsfeier  von ZDH­-Präsident Kentzler in Berlin –  FDPW­Präsident Wulf hält Schwätzchen  mit der Bundeskanzlerin === &lt;br /&gt;
Obwohl einer der kleinsten Verbände im ZDH wird der FDPW dort als interessant und innovativ wahrgenommen. Und so waren FDPW­ Präsident Herbert Wulf und sein Vize Jürgen Baldus zur Geburtstagsfeier von ZDH­Präsident Otto Kentzler nach Berlin eingeladen  worden. Dabei wurde dem FDPW­-Präsidenten die besondere Ehre zuteil, mit der anwesenden Bundeskanzlerin ein paar persönliche Worte wechseln zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2005&amp;diff=440</id>
		<title>2005</title>
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		<updated>2016-06-17T09:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 1. Januar 2005 – Der FDPW wird Vollmitglied beim ZDH in Berlin. === &lt;br /&gt;
Endlich war ein großes Ziel erreicht! Der FDPW wurde per 1. Januar 2005 offi ziell in die Bundesvereinigung der Fachverbände im Deutschen Handwerk aufgenommen. Gleichzeitig wurde dem FDPW neben dem Stimmrecht auch eine ge wisse Mitwirkungspflicht bei den Entscheidungen im Handwerk übertragen. Die Freude war zu Jahresbeginn im FDPW­Kollegenkreis groß, konnten doch nahezu unerreichbar scheinende und letztendlich doch durchsetzbare Ziele erkämpft und erreicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18.– 20. März 2005 – FDPW­-Verbandstag in Kassel.=== &lt;br /&gt;
Nach Kassel ging es diesmal zum Verbandstag. Schon am Vorabend sorgten an die 120 Stehparty­-Gäste für die Grundlage einer gelungenen Veranstaltung. Der neue Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks Rechtsanwalt Schwannecke hielt eine mit viel Applaus und Zustimmung bedachte Festansprache. Mit viel Routine wurden anschließend die notwendigen Verbandsregularien abgehandelt. Der erste Fachvortrag behandelte ein etwas heikles Thema und befasste sich mit der Produkthaftung. Auf das Referat „In 15 Stunden zur Fachkraft Schleiftechnik“ von Helmut Schaurich war man genauso gespannt wie auf den Vortrag „Neuentwicklungen in der Schleifscheibentechnik“. Gelungener Abschluss der Fachreferate war ein Vortrag von Fritz Breitmeier von der Firma WALTER AG, der seine nach neustem Stand modifizierte Maschinenstundensatzberechnung in anschaulichen Varianten vortrug. Für die mitgereisten Damen gab es ein abwechslungsreiches Programm u. a. eine Fahrt mit einer Oldtimer­Straßenbahn durch die Stadt Kassel bis zur Wilhelmshöhe. Krönender Abschluss des Verbandstages war wieder einmal der Festabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein echter Höhepunkt der FDPW­Geschichte – JAPANREISE 2005. === &lt;br /&gt;
Eine zwölfköpfige Delegation des FDPW weilte im Mai 2005 auf Einladung des japanischen Fachverbandes SESSAKU FORUM 21 in Japan. Bereits im Jahre 2002 anlässlich des Besuches einer japanischen Delegation zur damaligen GrindTec hatte Verbandspräsident Tsukuru Takai den FDPW zu einen Gegenbesuch eingeladen. Im Jahre 2005 war es dann so weit, endlich konnte das gegebene Versprechen, die japanischen Kollegen zu besuchen, eingelöst wer den. Nach der Landung am Flughafen Tokyo/Narita wurde die Gruppe von Frau Emi Yoshizawa, die als Dolmetscherin und guter Geist die FDPW­ Reisegruppe bis zum Abflug betreute, in Empfang genommen und ins Hotel NEW OTANI gebracht, wo die Delegation für die nächsten zwei Nächte untergebracht war. Ein schöner  Abschluß des ersten Tages war ein landestypisches Abendessen auf Einladung der Firma VOLLMER. Tags darauf startete die GrandFull­Day­Tour, die den Teilnehmern Tokyo aus allen Blickrichtungen und Höhen zeigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag ging es mit dem Tsubasa­ Superexpress nach Yamagata. Nach kurzer Busfahrt war das KOKUSAI­Hotel erreicht, wo nach Ankunft ein Internationales Symposium anlässlich des FDPW­Besuches unter dem  Motto „Die Zukunft der fortgeschrittenen Industrie länder“ begann. Mit 180 Besuchern aus allen Landesteilen Japans war diese Veranstaltung gut besucht und brachte, Dank der Übersetzung ins Deutsche, auch für die FDPW­ Teilnehmer interessante Einblicke in den Alltag des japanischen Wirtschaftslebens. Genauso interessiert lauschten die Gastgeber den Ausführungen des FDPW­Präsidenten Herbert Wulf, als dieser über die in Deutschland geregelte Müll­ und Abfallentsorgung referierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am darauffolgenden Tag konnte sich die FDPW­ Reisegruppe ein klein wenig in der reizvollen Landschaft um Yamagata umsehen sowie an  einer Führung durch die beiden Betriebe des SESSAKU­FORUM 21 Präsidenten Takai teilnehmen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer traditionellen Teezeremonie ging es vom Flughafen Yamagata weiter nach Nagoya, eine der wichtigsten Wirtschaftsmetropolen  des Landes. Ein Kleinbus brachte die FDPW­ Gruppe nach Anjo ins dortige Hotel GRAND TIARA, wo am selben Abend auf Einladung  der Firma WALTER JAPAN ein gemeinsames Abend essen stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tags darauf folgte eine Firmenbesichtigung bei WALTER JAPAN verbunden mit einem Mittagessen, bevor als weiterer Programmpunkt eine Besichtigung der Firma OSG folgte. Waren die vorangegangenen Tage nahezu randvoll gepackt mit Tagungen, Fachgesprächen und Betriebsbesichtigungen, so sollte der letzte Aufenthaltstag in Japan der Kultur und interessanten Sehenswürdigkeiten vorbehalten bleiben. Und so ging es mit dem Kodama­Superexpress in die alte  japanische Kaiserstadt Kyoto, die in Begleitung einer ortskundigen Führerin besichtigt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:2005-1.jpg|500px|thumb|right|FDPW-Reise 2005: Besuch der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-2.jpg|500px|thumb|right|FDPW-Reise 2005: Besuch des Porschemuseums in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-3.jpg|500px|thumb|right|FDPW-Reise 2005: Besuch des Porschemuseums in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2005-4.jpg|500px|thumb|right|FDPW-Reise 2005: Besuch des Porschemuseums in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. September – 3. Oktober 2005 – FDPW­ Reise nach Leipzig – Dresden – Meißen. === &lt;br /&gt;
Man traf sich im Hotel Fürstenhof in Leipzig­ City. Nach einer abendlichen Tour durch die weltbekannte Barfußgasse stand tags darauf ein Besuch im Porschewerk Leipzig auf dem Programm. Es folgte, bei nicht gerade idealen Witterungsverhältnissen, eine Stadtbesichtigung in deren Verlauf die wichtigsten Sehenswürdig&lt;br /&gt;
keiten besucht wurden. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es am letzten Aufenthaltstag per Bus nach Meißen. Dort konnte die berühmte Porzellanmanufaktur besichtigt werden. Es folgte ein großzügiges Rittermahl im urigen  Gewölbekeller des Pulverturms. Nach diesem Essen wurde Präsident Herbert Wulf mit einer plötzlich aufgetauchten Krone zu August dem Starken der Neuzeit gekürt. Ein lustiger, wunderschöner Abend zum Abschluss und so fiel am nächsten Tag der Abschied umso schwerer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. November 2005 – Auflösung des BVS. === &lt;br /&gt;
In Langenhagen bei Hannover fand die letzte Delegiertenversammlung des BVS statt, wo nach langem und schwerem Ringen einstimmig beschlossen wurde den Bundesverband Schneid­ und Schleiftechnik aufzulösen. In bewegten Worten ließ Hermann Preuss die zurückliegenden Jahre noch einmal Revue passieren, richtete aber auch den Blick nach vorn und betonte, dass es an jedem Einzelnen liege, wie sich die Zukunft der Messerschmiede entwickle. Und so plädierte er dafür, eine im FDPW ansässige Fachgruppe Messerschmiede zu bilden mit dem Schwerpunkt Aus­ und Weiterbildung. Voraussetzung sei allerdings, dass möglichst viele  Innungsmitglieder Einzelmitglieder im FDPW würden. Dann wäre ihm um die weitere Existenz des alten und ehrwürdigen Messerschmiedehandwerks nicht bange.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=2003&amp;diff=439</id>
		<title>2003</title>
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		<updated>2016-06-17T09:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 17./18. Januar 2003 – Gesellenprüfung an der Berufsschule Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
Die beiden Gewerbelehrer Kurt Kleinlein und Bernhard Bauer sowie Oliver Gayer und Rolf Biehringer vom Prüfungsausschuss konnten zehn Prüflinge zum Schneidwerkzeugmechaniker und zwei Prüflinge zum Messerschmied begrüßen. Während der praktischen Prüfung am ersten Tag überwachten die Prüfungskommission die Fertigkeiten der Prüflinge im Bohren, Drehen, Löten und Schleifen. Bei der mündlichen Prüfung wurde das Wissen über die Messtechniken, Schleiftechniken, über Materialien, Schleifscheiben sowie die Unfallverhütungsvorschriften abgefragt. Die Freude war groß, als  bekannt gegeben wurde, dass alle die Prüfung bestanden hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21.– 23. März 2003 – FDPW­-Verbandstag  in Ludwigshafen. === &lt;br /&gt;
Nach Ludwigshafen ins Hotel EUROPA führte diesmal der Weg zum FDPW­Verbandstag 2003. Die meisten Tagungsteilnehmer trafen sich  bereits am Vorabend bei der schon zur Tradition gewordenen Stehparty. Gerhard Götz als Tagungsleiter führte durch die Versammlung, die mit den Rechenschaftsberichten der beiden Präsidenten und des Geschäftsführers begann. RA Erich Pürkner referierte zum Thema Dumpingpreise und anschließend folgte noch ein  Referat von Bernd Müller von der Süddeutschen Metall­Berufsgenossenschaft Mannheim „Fachkraft für Arbeitssicherheit – ein gemeinsamer Pool als wirtschaftliche Lösung für kleinere  Betriebe“. &lt;br /&gt;
Nach der Mittagspause folgte der mit Spannung erwartete Vortrag von Reinhard Zerres „Gesucht, die 20 Prozent jener eingesetzten Mittel, die zu 80 Prozent Ihres Geschäftsergebnisses führen. Wir helfen Ihnen beim Aufstöbern!“ Ein weiteres Thema war die Gruppenzertifizierung. Herr Wolf hielt hierzu einen interessanten Vortrag ab und betonte, dass für die einzelnen Mitglieder finanzielle Vorteile entstehen sollten. Es wurde beschlossen einen Arbeitskreis zu bilden, der jährlich mit dem Verbandsvorstand eine QM­Bewertung durchführen müsse, welche die Grundlage für die Überwachungszertifizierung der FDPW­Geschäftsstelle sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachdem einige Vorstandsmitglieder nicht mehr kandidierten, wurden diese verabschiedet und die Neuwahlen eingeleitet, die folgendes Ergebnis brachten: ====&lt;br /&gt;
— 1. Verbandspräsident – Herbert Wulf — 1. Vizepräsident – Gerhard Götz — 2. Vizepräsident – Jürgen Baldus Vorstandsmitglieder: — Udo Herrmann — Gerhard Hoffmann — Dieter Jäger — Georg Pirthauer — Hans­Josef Rick — Gerd Renzelmann — Uwe Schmidt Wahl des Ehrengerichtes: Peter Geiger, Werner Nävy, Johann Willms Als Vertreter der Fördermitglieder im Bundesvorstand wurden berufen: Dr.­Ing. Claus Itterheim und Joachim Waßmer.&lt;br /&gt;
Abschließender Höhepunkt der Ludwigshafener FDPW­Tage war wieder einmal der Gesellschaftsabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. April 2003 – Helmut Schaurich zum  Sachverständigen vereidigt. === &lt;br /&gt;
Vor der Handwerkskammer Schwaben wurde Helmut Schaurich aus Kaufbeuren offiziell zum Sachverständigen für technische Werkzeuge vereidigt. HWK­Präsident Rudel nahm die Vereidigung vor und händigte die Sachverständigenutensilien, Ausweis und Rundstempel, aus. Es nahmen Verbandspräsident Herbert Wulf und Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1.– 3. Mai 2003 – FDPW­-Motorradrundfahrt. === &lt;br /&gt;
Jürgen Baldus hatte auch dieses Treffen wieder bestens organisiert und so traf man sich am  1. Mai in Elters­Stehen in der Nähe der Wasserkuppe in der Rhön. Das Gästehaus der Firma &lt;br /&gt;
Rabenseifner war das Standquartier. Nach dem Frühstück ging es dann mit zwei Tourguides auf die Rundfahrt. Nach vielen Benzingesprächen während der Fahrt und am Abend ging es am nächsten Tag in Richtung Osten durch Thüringen zu dem Wintersportort Oberhof mit der bekannten Skisprungschanze und der Rodelbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23./24. Mai 2003 – BVS­-Bundesversammlung in Hannover – eine Versammlung mit großer Bedeutung für die weitere Zukunft des BVS. === &lt;br /&gt;
Im LOCCUMER HOF in Hannover fand die Bundesversammlung 2003 statt. Bereits am Vortag zum eigentlichen Verbandstag hatte sich der Vorstand zu einer Sondersitzung getroffen, um die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des vorgelegten Regierungsentwurfs zur Änderung der Handwerksordnung zu debattieren. &lt;br /&gt;
Und so war auch dieser, zusätzlich in die Tagesordnung aufgenommene Punkt, ein wesentlicher Bestandteil der sehr sachlichen und engagiert geführten Versammlung. Am Ende wurde bei einer Stimmenthaltung folgende Vorgehensweise gebilligt:&lt;br /&gt;
Der BVS­-Vorstand wird über den ZentraS um den Verbleib des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks in der Anlage A kämpfen und dabei Gespräche mit den Feinwerkmechanikern führen, wobei als Ziel ganz klar im Vordergrund steht, sich dort als eigenständiger Partner anzuschließen. Gleichzeitig soll die Zulassung  der Schneidwerkzeugmechanikermeister zum Hochschule­- oder Fachhochschulstudium vorangetrieben werden.&lt;br /&gt;
Der Präsident von ZentraS, Gerhard Linner,  wurde beauftragt, diese Verhandlungen zu führen, wobei ihn die beiden Zentral­-Vizepräsidenten Jürgen Baldus und Hermann Preuss sowie die beiden Präsidenten von BVS und FDPW Norbert Christians und Herbert Wulf nach besten Kräften unterstützen und diese Verhandlungen begleiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29./30. Juli 2003 – Meisterprüfung an der  Berufsschule Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Meisteranwärter, darunter eine Anwärterin, unterzogen sich in zwei Gruppen an der Berufsschule Bad Neustadt der praktischen Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk. Die geforderte Arbeitsprobe stellte mehrere unterschiedliche Anforderungen an die Prüflinge. Der Prüfungsausschuss setzte sich aus dem Vorsitzenden Herrn Stumpf von der HWK Bad Neustadt sowie den Beisitzern Herrn Griesmayer, Herrn Trittler und Herrn Gayer zusammen. Unterstützt wurde die Arbeit von Fachlehrer Kurt Kleinlein und dem neuen Fachlehrer an der Schule Herrn Bauer.&lt;br /&gt;
Bis auf einen Prüfling konnte allen Anwärtern ein positives Ergebnis mitgeteilt werden. Zur Überraschung aller lud zum Ende der Prüfung Jürgen Baldus als Vertreter des FDPW alle Prüflinge und alle Mitarbeiter der Meisterprüfungsorganisation zu einem gemeinsamen Abendessen ein, um dem Ereignis Meisterprüfung einen festlichen Rahmen zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­-Präsident Herbert Wulf  zu Gast in Japan. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Firma WALTER AG anlässlich der Eröffnung der WALTER­Niederlassung in Nagoya weilte der FDPW­Präsident Herbert Wulf für einige Tage in Japan und konnte bei dieser Gelegenheit den Fachverband vertreten und die begonnenen Kontakte zum japanischen Verband SESSAKU FORUM 21 vertiefen.&lt;br /&gt;
Vor zahlreichen Ehrengästen und japanischen Werkzeugschleifern hatte der FDPW­-Verbandspräsident die Möglichkeit bei der offiziellen Eröffnung der WALTER­Niederlassung in einer Ansprache auf die Entwicklung und die Aufgaben des Fachverbandes einzugehen. Er bot bei dieser Gelegenheit den japanischen Verbandskollegen eine verstärkte Zusammenarbeit mit Erfahrungsaustausch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommer/Herbst 2003 – Gewichtige  Verhandlungen beim ZDH. === &lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsministerium hatte eine Vorlage zur Deregulierung der Handwerksberufe vorgestellt, in der unser Gewerk in die Anlage B eingestuft werden sollte. Das BMWI versprach sich davon steigende Beschäftigungszahlen und Firmenneugründungen im Handwerk.&lt;br /&gt;
Mehrere Besuche in Berlin beim ZDH waren mit gewichtigen Verhandlungen im Zusammenhang mit dieser geplanten Neuordnung der Handwerksordnung verbunden. FDPW, BVS und ZentraS bemühten sich mit aller Kraft  einen Weg zu finden, der ein Abrutschen in  Anlage B verhindern würde. So wurde u. a. auch in Erwägung gezogen einen Anschluss an die Feinwerkmechanik zu suchen. Dies hätte aber zum Verlust der Eigenständigkeit geführt. Daher wurde dieses Vorhaben wieder verworfen. Vonseiten des ZDH wurde die Gefahrengeneigtheit als wichtiges Argument ins Spiel gebracht, um in Anlage A zu verbleiben. Dank seiner  guten Beziehungen zu Fachhochschulen, Universitäten und weiteren Institutionen wurde der FDPW daraufhin noch einmal aktiv und forderte entsprechende Stellungnahmen an, die dann auch vorgelegt wurden. Leider hatten aber auch diese Bemühungen nichts gebracht, da angeblich die Ausbildungsquote entscheidend war. Hier reichte die Ausbildungsquote im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk trotz stetig steigender Ausbildungszahlen in den letzten Jahren nicht aus. Unser Gewerk wurde der Anlage B zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW beantragt Mitgliedschaft im Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin. === &lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer hatte sich bei Herrn Aberle und Herrn Schwannecke zu den Bedingungen einer ZDH­Mitgliedschaft erkundigt. Dabei stellte sich heraus, dass diese wesentlich einfacher abzuwickeln wäre als ursprünglich gedacht. Vor allem als sich zeigte, dass der FDPW auch die nötigen finanziellen Voraussetzungen habe, wurde grünes Licht aus Berlin signalisiert und eine Aufnahme über die Schiene der Fachverbände in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde dem BVS vorgeschlagen, allein schon wegen seiner fehlenden finanziellen Möglichkeiten (hoher Jahresbeitrag für den ZDH) sich dem FDPW als Verein anzuschließen, wobei der BVS sich als Arbeitsgruppe im FDPW in &lt;br /&gt;
erster Linie um die Ausbildung kümmern sollte und zudem das Berufsbild des Messerschmiedes sichern könnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:2003 Langeoog.jpg|500px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2003 Langeoog2.jpg|500px|thumb|right|Außergewöhnliche Orte, außergewöhnliche Kontakte: FDPWler finden immer den passenden Ort für kollegiale Fachgespräche.&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.– 5. Oktober 2003 – FDPW­-Inforeise  gen Norden. === &lt;br /&gt;
Aus ca. 30 Mitgliedsfirmen setzte sich der Teilnehmerkreis zusammen, der sich in Bremen traf. Drei Tage ging es per Bus kreuz und quer durch das friesische Küstenland. Die beiden Bremer Kollegen, Gerd und Jürgen Renzelmann mit ihren Ehefrauen, konnten mit Stolz ihre landschaftlich reizvolle Heimat präsentieren. Die Führung durch die Bremer Besteckmanufaktur Koch + Bergfeld war sehr interessant und fachbezogen.&lt;br /&gt;
Am Tag der Deutschen Einheit ging es dann  von Oberstroe bei Varel bei traumhaftem Wetter auf die autofreie nordfriesische Insel Langeoog. Der darauffolgende Samstag gehörte den technischen Dingen. In Wilhelmshafen wurde das Marinemuseum besichtigt. Ab Bremen ging es mit vielen nachhaltigen Eindrücken und Erlebnissen nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. Oktober 2003 – Regionales Treffen  in Hildesheim. === &lt;br /&gt;
Um die Verbandsarbeit auf regionaler Ebene wieder neu zu beleben, wurde vonseiten des Bundesvorstandes beschlossen in unregelmäßigen Abständen wieder regionale Treffen durchzuführen. Der Norden Deutschlands machte dabei den Anfang. Und so traf man sich am 24. und 25. Oktober in Hildesheim. Dabei erwartete die angereisten Teilnehmer ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm.&lt;br /&gt;
Erste Station war die Firma Balzers Verschleißschutz GmbH in Hildesheim, wo die FDPW­ Delegation das dortige Beschichtungszentrum besichtigte. Tags darauf ging es zur Firma  PETROFER, die ebenfalls in Hildesheim beheimatet ist. Herr Dieter Schröder, einer der geschäftsführenden Gesellschafter von Petrofer, übernahm zusammen mit Herrn Hubertus Köppelmann die Führung während einer informativen Werksbesichtigung durch Labore, Forschungseinrichtungen und Produktionsstätten mit Abfüllanlagen und riesigen Lagertanks. Im Vortragsraum der Firma folgte anschließend  ein hochinteressanter Fachvortrag zum Thema Trends in der Hartmetall­Schleifbearbeitung. Am Ende wartete noch ein besonderer Leckerbissen. Im idyllisch gelegenen Forsthaus vor den Toren der Stadt Hildesheim hatte die Firma  Petrofer die Teilnehmer zu einem reichhaltigen Büffet eingeladen, wo in angenehmer Atmosphäre weiter gefachsimpelt wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2002</title>
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		<updated>2016-06-17T09:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 16. Februar 2002 – FDPW­-Verbandstag  in Bad Hersfeld. === &lt;br /&gt;
Nachdem sich der FDPW­Vorstand zu einer  Sitzung getroffen hatte, fand am Vorabend die traditionelle Stehparty statt, der ideale Rahmen um kollegiale Verbindungen zu knüpfen oder aufzufrischen.&lt;br /&gt;
Zum sogenannten Kleinen Verbandstag konnte Tagungsleiter Gerhard Götz 4 Wochen vor der GrindTec 70 Personen aus 43 Mitgliedsfirmen begrüßen. Zunächst ergriff der neue Dachverbandspräsident Gerhard Linner das Wort und ging in seiner Rede auf die neue Verbandsgründung ein.&lt;br /&gt;
FDPW­Verbandspräsident Herbert Wulf, der als Nachfolger von Gerhard Linner nunmehr den Fachverband führte, ging in seiner Ansprache auf die Verbandsarbeit im zurückliegenden Jahr ein, welches er als schwieriges Jahr in der Vorstandsarbeit bezeichnete. Zahlreiche Einzelgespräche in den zurückliegenden Wochen und Monaten sowie die Dachverbandsgründung in Berlin haben sehr viel Arbeit und Einsatz gekostet. Erfreut zeigte sich Herbert Wulf darüber, dass mit der AFAG eine Einigung hinsichtlich verbesserter Konditionen erzielt werden konnte.&lt;br /&gt;
In einer kurzen Diskussion hielt man fest, das Internet künftig noch mehr zu nutzen, und dort auch den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers für Schulabgänger als interessanten und modernen Lehrberuf herauszustellen.&lt;br /&gt;
Nachdem sich der neue Schulleiter an der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt Oberstudiendirektor Klaus Saar den Verbandstagsteilnehmern in einem kurzen Statement vorgestellt hatte, folgte zum Abschluss ein hochaktuelles Referat zum Thema „Unternehmensbewertung – Rating und deren Auswirkungen auf den Mittelstand“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20.– 23. März 2002 – GrindTec – größer, internationaler und voll im Trend. === &lt;br /&gt;
Zum dritten Mal fand in Augsburg die Fachmesse GrindTec statt. Hochzufrieden zeigten sich Aussteller, fachlicher Träger, Messeleitung und die Fachbesucher mit den hervorragenden Ergebnissen dieser Veranstaltung. Rund 7.000 Besucher aus 19 Ländern waren nach Augsburg gekommen. Insgesamt 229 Aussteller zeigten ihre Neuheiten. Eine deutliche Steigerung gab  es bei der Internationalität der GrindTec. So  kamen über 30 Prozent der Aussteller und rund 20 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Die Besucher der GrindTec gaben ca. 1,3 Mill. Euro für Hotelübernachtungen und Verpflegung aus. &lt;br /&gt;
Japanische Kollegen vom Fachverband  SESSAKU FORUM 21 als Gäste Mit Stolz konnte der FDPW vermerken, dass sogar Kollegen vom japanischen Fachverband mit einer Delegation angereist waren. Tsukuru Takai, der Präsident von SESSAKU FORUM 21, freute sich diese Messe erleben zu dürfen. Dankbar wurde die Möglichkeit trotz knapper Vorbereitungszeit zu einer Diskussionsrunde mit Vorstandskollegen und Fördermitgliedern des FDPW angenommen. Als einen weiteren Höhepunkt ihres Aufenthaltes in Augsburg bezeich&lt;br /&gt;
nete man den Besuch der FDPW­Mitgliedsfirma Barth in Augsburg. Auch die Einladung zur Messe­Party bescherte den japanischen Gästen unvergessliche Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. März 2002 – BVS­-Verbandstag – Norbert Christians neuer Präsident. === &lt;br /&gt;
Bundesinnungsmeister Gerhard Linner eröffnete den Verbandstag des BVS. Herr Linner wies darauf hin, dass er aufgrund seiner Wahl zum Präsidenten des Zentralverbandes bereits beim FDPW sein Amt als Verbandspräsident niedergelegt habe, dies wolle er auch, um eine Ämterhäufung zu vermeiden, beim BVS tun. Er bedankte sich bei dem ebenfalls scheidenden Vizepräsidenten Jürgen Mehlfeldt für die gute Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
Nach den Rechenschaftsberichten und der einstimmigen Entlastung wurde ein neuer BVS­ Vorstand gewählt: — Norbert Christians, Köln – BVS­Präsident — Mark Hoppe, Hannover – Vizepräsident — Oliver Gayer, Aschaffenburg – Vorstandsmitglied — Hermann Preuss, Speyer – Vorstandsmitglied — Stefan Stange, Oberottendorf – Vorstandsmitglied — Wolf Borger, Graben­Neudorf – kooptiertes Mitglied &lt;br /&gt;
Der neue Vorstand wies auf die immer wieder zutage tretenden Bestrebungen die Zahl der Gewerke zu reduzieren, hin. Dies müsse beobachtet werden, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Aufgrund dieser Tatsache äußerte Gerhard Linner den Wunsch, dass in Zukunft der neue Zentralverband die BVS  Interessen gegenüber dem ZDH vertreten solle.  Dieser Antrag wurde unter der Voraussetzung angenommen, dass bei einer Auflösung des Zentralverbandes diese getroffene Vereinbarung wieder rückgängig gemacht werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. Mai 2002 – Werner Morach verabschiedet sich als Schweizer Verbandspräsident. === &lt;br /&gt;
Die Ehepaare Götz und Hoffmann vertraten den FDPW bei der VSPW­Frühjahrstagung in Brunnen. Mit Wehmut wurde Werner Morach als Präsident des VSPW verabschiedet und mit emotionalen Worten seine großen Verdienste um den VSPW gewürdigt. Einstimmig wurde Werner Morach zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten des VSPW gewählt. Alfred Prinz trat die Nachfolge als VSPW­Präsident an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== August 2002 – Hilferuf der Schneidwerkzeugmechaniker­- und Messerschmiedeinnung Dresden. === &lt;br /&gt;
Nachdem einige Kollegen im Raum Pirna, Heidenau, Dresden, Freital und Meißen durch die schreckliche Jahrhundertflut der Elbe stark betroffen waren, riefen Innungsobermeister Stefan Stange und BVS­Präsident Norbert Christians die Obermeister, Innungen und FDPW­Mitglieder bundesweit zu einer Spendenaktion auf. &lt;br /&gt;
Schnell und spontan leisteten FDPW, BVS und Zentralverband Soforthilfe. So spendete der FDPW an die Hochwasseropfer 10.000 Euro; der BVS 3.000 Euro und der neugegründete Zentralverband 2.000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. September 2002 – FDPW­-Tagesseminar in Bad Neustadt/Saale. === &lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Teilnehmer hatten sich in der  Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu einem Tagesseminar zum Thema Schärfen und Instandhalten von Werkzeugen für Holz­, Kunststoff­ und NE­Bearbeitung eingefunden. Diese wurden vom zuständigen Ressortleiter Jürgen Baldus, von Herrn Direktor Saar und Gewerbelehrer Kurt Kleinlein auf das herzlichste begrüßt. &lt;br /&gt;
Geschliffen wurden Werkstücke auf einer S 11 von einem zu diesem Seminar abgestellten Schleiftechniker der Firma Michael Deckel. Es wurden verschiedene Oberfräser, HS­ und HW­ Bohrer sowie Profilwerkzeuge geschärft. Ferner wurde ein komplizierter Stufenbohrer gefertigt, an dem alle Teilnehmer mit großem Interesse beschäftigt waren.&lt;br /&gt;
Erstmals 39 Lehrlinge in Bad Neustadt/Saale Hoch erfreut konnte die Schulleitung der Berufsschule Bad Neustadt mitteilen, dass im  neuen Schuljahr insgesamt 39 Auszubildende im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk die Schule besuchen. Somit wurde die Klasse geteilt und endlich entstand dadurch die zweite Planstelle für einen zusätzlichen Lehrer. &lt;br /&gt;
[[Datei:2002 Deckel.jpg|300px|thumb|right|Scharfes Know-how im Vorführraum bei Michael Deckel in Weilheim.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2002 Deckel2.jpg|300px|thumb|right|Wie auf allen Reisen wurde der FDPW auf das Herzlichste begrüßt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.– 6. Oktober 2002 – FDPW­-Inforeise  nach Tirol. === &lt;br /&gt;
Etwa 40 Personen trafen sich über ein Wochenende. Von Stuttgart aus ging es nach Kaufbeuren. Der Allgäuer Schichten Service (ASS) wartete mit einem Buffet aus verschiedenen Allgäuer Käsespezialitäten auf. Gut gestärkt ging es dann das letzte Stück des Weges über Füssen und Reutte in Tirol ins Hotel Kaiserhof in Berwang. Der nächste Tag galt der Fachinformation. Die Firma Michael Deckel in Weilheim hatte eingeladen. Mit großem Interesse wurde das neueste Kind der Firma Deckel – die S 22 – genauestens studiert. &lt;br /&gt;
Zum Abschluss stand für alle noch der Besuch des Musicals „Ludwig II“ auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meisterfeier 2002 der HWK Unterfranken in Schweinfurt. === &lt;br /&gt;
Ende November wurden im Rahmen einer  Feierstunde im Konferenzzentrum Maininsel in Schweinfurt an ca. 300 Jungmeister/innen, die vor einem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer für Unterfranken die Meisterprüfung mit Erfolg abgelegt hatten, durch Präsident Walter Stoy die Meisterbriefe übergeben.&lt;br /&gt;
Erfreulich, dass für das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk Martin Hornemann bei die ser Gelegenheit aufgrund seiner hervorragenden Leistung in der Meisterprüfung den 1. Meisterpreis, dotiert mit 1.560 Euro, entgegennehmen konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2001</title>
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		<updated>2016-06-17T09:02:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 16.– 18. März 2001 – FDPW­Verbandstag  in Bad Hersfeld. === &lt;br /&gt;
102 Teilnehmer konnte Tagungsleiter Gerhard Götz begrüßen, darunter ausländische Gastdelegationen aus Österreich und der Schweiz.  In seiner Ansprache „Vorschau und Zukunftsperspektiven“ ging Verbandspräsident Gerhard Linner vor allem auf den in Gründung befindlichen Zentralverband, die GrindTec und die Schule Bad Neustadt näher ein. So soll die Schule zu einem Berufsbildungszentrum ausgebaut und zur Berufsfachschule aufgewertet werden. Erfreut zeigte sich Gerhard Linner darüber, dass im September 2001 ca. 22 Auszubildende die Schule Bad Neustadt besuchen werden und die Lehrlinge der letztjährigen Abschlussklasse allesamt die Prüfung bestanden hatten. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen erklärte er, dass die Geschäftsstelle ausgebaut und aufgerüstet werde, um den künftigen Anforderungen gewachsen zu sein. Den Zentralverband voranzubringen, bezeichnete Gerhard Linner als eine der vordringlichsten Aufgaben. Gleichzeitig müsse der ins Leben gerufene Arbeitskreis Dachverband alle notwendigen Daten und Fakten zusammentragen, damit die z. Zt. noch bestehenden Doppelmitgliedschaften in FDPW und BVS vermieden werden können. Herbert Wulf gab einen Rückblick auf das zurückliegende Geschäftsjahr. Hier nahm die GrindTec sowie Besuche bei den befreundeten Kollegenverbänden in Frankreich, der Schweiz und in Österreich einen breiten Raum ein. &lt;br /&gt;
„Werkzeugschleifen – eine Herausforderung für innovative Systemkonzepte“ zu diesem Thema referierte Dr.­Ing. Saxler von der FDPW­Mitgliedsfirma Schütte aus Köln. Ein ebenfalls hoch interessantes Thema behandelte Herr Scherenbeck von der SIGNAL IDUNA Gruppe. In verschiedenen Beispielen erklärte er Begriffe wie Vorsatz, Fahrlässigkeit, Verschuldenshaftung, Nachbesserung, Wandlung und Haftung. &lt;br /&gt;
Direktor Bergner stellte in seinen Ausführungen fest, dass seine Schule in Bezug auf das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk sehr gut dastehe und dankte für das große Engagement der Verbände. Dabei bezeichnete er das vorhandene Ausstattungsvolumen als vorbildlich und vertrat die Meinung, dass dieses in  Europa seinesgleichen suche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. März 2001 – Skirennen des FÖPW in  Leogang – Mark Hoppe aus Niedersachsen wieder platziert. === &lt;br /&gt;
Wetter: sonnig, Schnee: sulzig. So konnte man es auf der offiziellen Rangliste des SC­Leogang lesen. Die Skimeisterschaften der Werkzeugschleifer fanden wieder gut organisiert in Leogang statt. Einmal mehr holte Mark Hoppe aus Hannover für den FDPW die Kastanien aus dem Feuer und landete in seiner Klasse auf  einem vielbeachteten 3. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18.– 20. Mai 2001 – BVS­-Verbandstag in  Dresden mit interessantem Kulturprogramm. === &lt;br /&gt;
Während die Damen in Sachen Kultur bereits am Samstagvormittag unterwegs waren, wurde unterdessen im Hotel eifrig getagt. Der in  Gründung befindliche Zentralverband bildete genauso einen Tagesordnungspunkt wie der Ausbau der Berufsschule Bad Neustadt zu einem Berufsbildungszentrum. Zu diesem Thema referierte auch der anwesende Schuldirektor  Ulrich Bergner.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag begann eine geführte Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn. Höhepunkt war der Festabend im Luisenhof mit traumhaften Ausblicken über das nächtliche Elbtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.– 24. Juni 2001 – Motorradtreffen  in Limburg. === &lt;br /&gt;
Erstmals fand in Kreisen des FDPW ein Motorradtreffen, organisiert von Vorstandsmitglied Jürgen Baldus, statt. Am Freitagabend trafen die Schleifer­Biker trotz langer Anfahrten bis gegen 21.00 Uhr ein. Am nächsten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück und guter Dinge in zwei Gruppen aufgeteilt von Limburg aus die komplette Lahn aufwärts. Als sämtliche Serpentinen bewältigt waren, gab es Mittagessen im größten Biergarten der Region, in Lahnstein. Nach Speis und Trank ging die Tour weiter in Richtung Koblenz, am schönen Rhein entlang. In Neuwied bog die Gruppe ins heimische Wied tal ein. Am Spätnachmittag trafen alle zum Kaffee in Jöckels Waldhütte im Westerwald ein.&lt;br /&gt;
Wieder in Limburg angekommen wurde von der Firma Spreyer zu einer Werkstattbesichtigung eingeladen. Am späteren Abend wurden die Pokale überreicht: — Für die weiteste Anreise — Für den größten Hubraum, der ja bekanntlich durch nichts zu ersetzen ist — Für die meisten PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Juli 2001 – Berufsschulleiter Ulrich  Bergner in den Ruhestand verabschiedet. === &lt;br /&gt;
Eine Ära ging an der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu Ende. Schulleiter Ulrich Bergner, seit über 30 Jahren eine der tragenden Säulen im fränkischen Schulwesen, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Viele Ehrengäste, darunter hochrangige Vertreter aus öffentlichen Ämtern, der Wirtschaft, des Handwerks und aus dem Schulwesen, waren gekommen.&lt;br /&gt;
Der BVS­Vizepräsident Hermann Preuss betonte in seiner Rede, dass die Schule auf dem besten Wege sei, ein europäisches Ausbildungszentrum zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Juli 2001 – FDPW forciert die Zusammenarbeit mit japanischem Fachverband. === &lt;br /&gt;
Auf Vermittlung durch Herrn Shigeru Inoue, Export­Manager der Firma MAKINO SEIKI, kam im Hotel KEMPINSKI am Münchner Flughafen ein interessantes Gespräch zwischen dem Präsidenten des Fachverbandes japanischer Werkzeugschleifer Tsukuru Takai, dem FDPW und BVS Präsidenten Gerhard Linner und dem FDPW­Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber zustande. Erstaunt nahm man zur Kenntnis, dass das deutsche Wort Meister in Japan höchstes Ansehen genießt und gern als Zeichen und Inbegriff von Qualität und Können herangezogen wird. Am Ende der Gespräche einigte man sich auf eine enge und für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit. Die Firma MAKINO SEIKI erklärte ihren Beitritt als Fördermitglied im FDPW und der japanische Verband FORUM 21 versprach, die nächstjährige GrindTec in Augsburg mit einer Abordnung zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. September 2001 – Neuer Schulleiter an der Berufsschule in Bad Neustadt/Saale. === &lt;br /&gt;
Als Nachfolger für Oberstudiendirektor Ulrich Bergner wurde Oberstudiendirektor Klaus Saar als neuer Schulleiter vorgestellt.&lt;br /&gt;
Bei seiner Amtseinführung herrschte bei allen Anwesenden Übereinstimmung, dass Klaus Saar der richtige Mann sei, mit seiner zupacken&lt;br /&gt;
den Art den beiden Themen Schulentwicklung und Kompetenzzentrum zu begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. September 2001 – Seminar für Schärfen und Instandhalten von Werkzeugen für die Holz­Kunststoffbearbeitung. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Fachgruppe Holz/Kunststoff fand in der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale ein Tagesseminar statt. Die Planung und Durchführung wurde von Vorstandsmitglied Jürgen Baldus in Zusammenarbeit mit  Dipl.­Ing. Hubertus Klamroth vom GUHDO­ Werk Wermelskirchen vorgenommen. Zunächst wurde im theoretischen Teil über die Möglichkeiten des Werkzeugschleifens im Holz/ Kunststoffbereich referiert. Anschließend ging es zur Praxis über. So wurden verschiedene Anschliffe von HW­Dübelbohrern, ein­ und zweischneidige Oberfräser, Stufenbohrer, Radiusfräser, VHM­Fräser, Langlochfräser und andere Werkzeuge vorgeführt. Es ging um das Bestücken und Auswuchten von Fräsern und deren Haftungsregularien. Mit der Aushändigung eines Teilnahmediploms endete dieses interessante Seminar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.– 16. September 2001 – Herbstliche  Indoreise 2001. === &lt;br /&gt;
Diesmal ging es in die Rheinpfalz. Man traf  sich in Stuttgart um von dort per Bus durch den Schwarzwald und durch die wohl schönste  badische Landschaft bei Sasbach­Walden in Richtung Karlsruhe und Landau zum Hotel in Leinsweiler zu fahren. An dieser Stelle ein Sonderlob an das Organisations­Ehepaar Götz!&lt;br /&gt;
Am zweiten Tag erfolgte dann die von allen Teilnehmern gespannt erwartete Fachinformation, die sich diesmal nicht direkt aus der Schleiftechnik ergab. So ging es nach Merzig, wo eine Betriebsführung bei der Porzellanfabrik Villeroy + Boch anstand. Nach der Werksbesichtigung  gab es noch einen sehr anschaulichen Film im Stammhaus in Metlach über die Geschichte von Villeroy + Boch zu sehen.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich durfte in einer renommierten Weingegend weder eine Kellereibesichtigung noch eine ordentliche Weinprobe fehlen. Im Keller der Winzereigenossenschaft Deutsches Weintor trafen die Schleifer auf das Refraktometer, welches sonst im beruflichen Alltag zur Prüfung der Schleifemulsion benutzt wird. Hier wurde es von den Winzern zur Bestimmung des Zuckergehaltes (Öchsle) der Weinbeeren eingesetzt. Am Abschlussabend trat mit viel Erfolg die Werkzeugschleifer­Band des FDPW in Erscheinung.&lt;br /&gt;
23. November 2001 – Zentralverband Schneid­ und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. gegründet Was lange währt wird endlich gut! Nach langen Verhandlungen, zahlreichen Sitzungen und Klausurtagungen war es endlich so weit. Am  23. November 2001 konnte in Berlin im Haus des Deutschen Handwerks der Zentralverband Schneid­ und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. offiziell gegründet werden. FDPW und BVS als zwei sich ergänzende Verbände bildeten unter diesem Dach die tragenden Säulen. In wohltuender Atmosphäre unterzeichneten die anwesenden Gründungsmitglieder (Gesamtvorstand von FDPW und BVS) die vorgelegte Satzung und wählten jeweils bei einer Stimmenthaltung Gerhard Linner zum ersten Verbandspräsidenten sowie Hermann Preuss und Jürgen Baldus zu Vizepräsidenten. In der sich anschließenden konstituierenden Sitzung wurde die weitere Vorgehensweise festgelegt und Klaus­ Dieter Körber zum Geschäftsführer bestellt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<updated>2016-06-17T09:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 21./22. Januar 2000 – Klausurtagung FDPW und BVS in Göttingen. ===&lt;br /&gt;
Erstmals seit dem Beschluss zu einer intensiven Zusammenarbeit zwischen BVS und FDPW trafen sich Präsidium und Geschäftsführung beider Verbände zu einer Klausurtagung in Göttingen. Dort wurden die Weichen zu einem Dachverband Schneid­ und Schleiftechnik gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Februar 2000 – Neuer FDPW­-Landesvorstand im Regionalverband Nord gewählt. === &lt;br /&gt;
30 Teilnehmer trafen sich in Essel am Rande der Lüneburger Heide. Dort wurde beschlossen, die Verbandsmitglieder aus Sachsen­Anhalt, Berlin und Brandenburg sowie aus Mecklenburg­Vorpommern mit in den Regionalverband Nord aufzunehmen. Da sich der alte Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl stellte, musste zum Abschluss der Versammlung ein neuer Landesvorstand gewählt werden. Einstimmig wurde Gerd Hoffmann aus Wulften das Vertrauen zum 1. Landesvorsitzenden ausgesprochen, als seine beiden Stellvertreter wurden die Kollegen Klaus Reichhardt aus Bebra und Gerhard Pfundt aus Berlin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.– 24. März 2000 – GrindTec auf dem Weg zum international führenden Branchenforum. === &lt;br /&gt;
Steigende Qualität und hohe Zufriedenheit aller Beteiligten waren Ausdruck einer äußerst erfolgreich verlaufenden GrindTec 2000. Annähernd 6.000 Interessierte aus dem In­und Ausland  kamen an den vier Messetagen nach Augsburg. Ein Besucherplus von insgesamt 20 Prozent  gegenüber der Premiere 1998. Als lupenreine Fachmesse für den Bereich Schleiftechnik konnte sich die GrindTec erfolgreich gegen die allgemeinen Maschinenbaumessen abgrenzen.&lt;br /&gt;
164 Unternehmen (1998 waren es 120), davon 23 aus dem Ausland (1998 waren es 9), präsentierten in zwei Messehallen auf verdoppelter Ausstellungsfläche neben der Werkzeugschleiftechnik Neuerungen bei Rund­, Flach­ und Profilschleifen, Hohn­, Läpp­ und Entgratmaschinen, Betriebsmittel wie Schleifscheiben und Messmittel sowie ausgefeilte und pfiffige Softwarelösungen in Verbindung mit umfassendem Service. Positiv waren auch die Ergebnisse einer von der Universität Augsburg durchgeführten Besucherbefragung: Für 95 Prozent der Fachbesucher hatte sich der Besuch der Messe gelohnt, 70 Prozent konnten neue Kontakte herstellen und 12 Prozent hatten bereits während der  Messe Geschäftsabschlüsse getätigt. 9 von 10 Bes uchern beurteilten den geschäftlichen Nutzen ihres Besuches als sehr gut, gut oder zufriedenstellend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FDPW­Landesverband Bayern­Sachsen­ Thüringen mit eigenem Stand. ==== &lt;br /&gt;
Wie geplant und angekündigt hatten sich 9 Mitgliedsfirmen mit Bildern, Prospekten und Exponaten den Besuchern und dem Kollegenkreis in ihrer Leistungsfähigkeit dargestellt. Unter anderem wurden auch zwei Meisterstücke der Kollegen Gerd Mader aus Pfaffenhausen und Frank Fabian aus Schleife gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbandstage von FDPW und BVS – während der GrindTec Dachverband gegründet. ==== &lt;br /&gt;
Im Rahmen der GrindTec fanden auch die  beiden Verbandstage von FDPW und BVS in Augsburg statt. Neben den üblichen Verbandsregularien war in beiden Versammlungen die Gründung eines Dachverbandes das wichtigste Thema der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
BIM Gerhard Linner, Präsident von FDPW und BVS, erklärte, nur durch die Bündelung der Kräfte und Aktivitäten unter einem gemeinsamen Dach sei es möglich, in der Zukunft zu bestehen. Dieser gemeinsame Verband von FDPW und BVS solle den Namen Zentralverband Schneid-und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. tragen. Motoristen, Besteckhändler, aber auch beispielsweise die Diamantschleifer müssten diesem Verband angehören.&lt;br /&gt;
Sowohl beim Verbandstag des FDPW, wie auch beim BVS wurde die Gründung dieses Zentralverbandes und der Beitritt mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Gleichzeitig wurden die Vorstände beider Verbände damit beauftragt eine Satzung zu schaffen, die die Interessen von FDPW und BVS in allen Belangen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Juli 2000 – Der FDPW im Internet. === &lt;br /&gt;
Nachdem in der Zwischenzeit schon sehr viele FDPW­Mitgliedsbetriebe die Möglichkeiten des Internet genutzt hatten, wurde es auch für den FDPW höchste Zeit im Netz vertreten zu sein. Und so begann am 1. Juli 2000 auch für den FDPW das digitale Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin­Reisen zum ZDH zur Gründung des Dachverbandes. === &lt;br /&gt;
Das Präsidium und der Geschäftsführer waren in den Sommer­und Herbstmonaten zweimal in Berlin, um beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wegen der Gründung des Dachverbandes Informationen einzuholen und juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vor allem die Satzung, die vom Geschäftsführer erstellt worden war, musste juristisch abgesichert werden. Justitiar Holger Schwannecke (inzwischen Geschäftsführer des ZDH) erwies sich hierbei als große Hilfe und so konnte im späteren Herbst das Ganze dem zuständigen Registergericht zur Vorab­Einsichtnahme vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:2000 FDPW Tirol.jpg|400px|thumb|right|Gruppenfoto der Reiseteilnehmer auf der Ottenalm auf 960m über dem Walchsee in Tirol.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. September – 3. Oktober 2000 –  FDPW­-Reise nach Tirol. === &lt;br /&gt;
Vizepräsident Gerhard Götz hatte die Reisegruppe ins Hotel Seehof am Walchsee in Tirol eingeladen. Die Reise dauerte vier Tage und  hatte zwei Schwerpunkte: &lt;br /&gt;
1. Die Fachinformation – mit einer Betriebsbesichtigung bei der Firma TYROLIT&lt;br /&gt;
2. Die Vertiefung von Kollegenkontakten in Fachgesprächen. &lt;br /&gt;
Auch Tiroler Werkzeugschleifer waren anwesend und so wurde bereits beim Frühstück oftmals heftig geschliffen.&lt;br /&gt;
Durch Josef Rangger, Obmannstellvertreter im FÖPW, konnte der Kontakt zwischen beiden Verbänden intensiviert werden. Jedenfalls zeigte sich Josef Rangger durch die herzliche Aufnahme seitens der FDPW­Mitglieder sehr beeindruckt, wurden doch innerhalb kürzester Zeit aus Berufskollegen echte Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Oktober 2000 – FDPW­-Fördermitglieder und Vorstand trafen sich auf der EXPO 2000 in Hannover. === &lt;br /&gt;
Der FDPW, allen voran dessen Vizepräsident Herbert Wulf, hatte sich etwas Besonderes für das jährliche Zusammentreffen von FDPW­-Fördermitgliedern und dem FDPW­-Vorstand einfallen lassen. Die EXPO 2000, als das Jahresereignis, bildete das Rahmenprogramm. Die GrindTec, die Berufsschule Bad Neustadt/Saale und der in Gründung befindliche Dachverband waren die Hauptthemen, die auch zu regen Diskussionen führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. November 2000 – Obermeisterrunde in der Berufsschule Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
13 Delegierte mit 24 Delegiertenstimmen versammelten sich in der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu einer Versammlung, die in erster Linie die Beratung und den Beschluss über die vorgelegte Satzung des in  Gründung befindlichen Dachverbandes zum Hauptthema hatte. Nach sachlich verlaufenen Diskussionen und geringfügigen Änderungen am vorgelegten Textentwurf wurde die Satzung bei einer Stimmenthaltung von den BVS­Delegierten angenommen.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Tagung konnten die neu gestalteten Ausbildungsräume für das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk in der Schule und die zwischenzeitlich neu aufgestellten  Maschinen, die von FDPW­Fördermitgliedern und dem FDPW­Vizepräsidenten Herbert Wulf gesponsert wurden, besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. November 2000 – Junge Meister  in Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
Zehn Schneidwerkzeugmechaniker aus ganz Deutschland legten im November ihre Meisterprüfung in Bad Neustadt/Saale ab. Vier Messerschmiede und sechs Werkzeugschleifer waren angetreten. In einem zwölfwöchigen Vorbereitungskurs wurden sie intensiv unterrichtet. Lohn der Anstrengungen war der Meisterbrief, der zum Abschluss an die jungen Meister überreicht werden konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1999</title>
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		<updated>2016-06-17T09:00:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: /* 19.– 21. März 1999 – FDPW­-Verbandstag  in Bad Hersfeld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 23. Januar 1999 – Zweite Skimeisterschaften der Werkzeugschleifer in Leogang mit deutscher Beteiligung === &lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg des Vorjahres wurde wiederum in Leogang die Skimeisterschaft der Werkzeugschleifer ausgetragen. Das Rennen, als Riesentorlauf ausgesteckt, erwies sich für den einen oder anderen als nicht gerade einfach und so wurde die Strecke von manchen mit viel Respekt befahren. &lt;br /&gt;
[[Datei:1999 Vorstand.jpg|350px|thumb|right|(2.v.l.) FDPW-Präsident Gerhard Linner, BVS-Vizepräsindert Jürgen Mehlfeld, Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.– 21. März 1999 – FDPW­-Verbandstag  in Bad Hersfeld. === &lt;br /&gt;
Neben 155 Verbandsmitgliedern konnte Tagungsleiter Gerhard Götz den Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr., den BVS­Vizepräsidenten Jürgen Mehlfeldt, den für den BVS und FDPW tätigen Juristen Ass. Hans Butz, Delegationen der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt/Saale und befreundete Verbände aus Frankreich, Holland, der Schweiz und Österreich willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages Herrn Senator Walter Stoy. In seinem Rückblick auf die letzten drei Jahre Verbandsarbeit seit Würzburg konnte Gerhard Linner mit erfreulichen Erfolgen aufwarten: z. B. GrindTec 98, Abwendung der Deregulierung und Bewahrung der Eigenständigkeit des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks, ständig steigende Zahlen der Auszubildenden an der Berufsschule Bad Neustadt, positive Entwicklung der Meisterausbildung und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem BVS.&lt;br /&gt;
Nach der Festrede von Herrn Senator Walter Stoy gab Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. einen Rückblick auf die 70er und 80er Jahre und stellte mit Stolz fest, dass es gelungen wäre nunmehr Schulter an Schulter für das Wohl des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks zu kämpfen. Abschließend betonte Herr Hesse, dass er froh sei, dass seine Visionen in Erfüllung gegangen wären und stellte die Frage, wer wohl vor zwei, drei Jahren daran gedacht hätte, dass der FDPW Präsident Gerhard Linner im Jahre 1999 BVS­Präsidentschaftskandidat sein würde, wobei eine solche angestrebte Doppelpräsidentschaft nicht nur die zwischenzeitliche Harmonisierung zwischen den beiden Verbänden dokumentiere, sondern auch eine Effizienzsteigerung mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verabschiedungen und Ehrungen  beim Verbandstag. ====&lt;br /&gt;
Gerhard Linner bedankte sich bei Herrn Hesse und erklärte, dass dieser in seiner 20­jährigen verantwortungsvollen Position ein unauslöschbarer Bestandteil im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk geworden sei. Mit einem Präsent sowie Blumen für die Gattin wurde Hans Hesse jr. daraufhin verabschiedet.&lt;br /&gt;
Es folgte die Verabschiedung von ausscheidenden FDPW­Vorstandsmitgliedern. Zunächst wurden Klaus Reichhardt aus Bebra und Peter Wenzel aus Glauchau mit FDPW­Ehrenkrü­ gen verabschiedet. Eine besondere Ehre wurde Renate Fuchs aus Nittenau zuteil. Renate Fuchs (die Firma war Gründungsmitglied des FDPW) &lt;br /&gt;
gehörte seit Beginn dem FDPW­Vorstand an und kümmerte sich dabei in erster Linie um die Fachressorts Junioren sowie um die Unternehmerfrauen. In Würdigung ihrer Verdienste wurde sie daraufhin, als erstes FDPW­Mitglied, mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Auch Ernst Barth aus Augsburg gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war ebenfalls von Anfang an im Vorstand tätig. Über zwei Legislaturperioden war er stellvertretender Landesvorsitzender in Bayern und ein sehr aktiver Ressortleiter im Bereich Metall. Wie Gerhard Linner betonte, seien die nunmehr in ganz Deutschland anzutreffenden Werkzeugtafeln sein Werk. So wurde auch Ernst Barth mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Eine weitere Ehrung wurde Helmut Schaurich aus Kaufbeuren auf Grund seiner Verdienste um den Verband zuteil. Ihm wurde ebenfalls die goldene Ehrennadel überreicht. Zum Abschluss erhielt auch noch der Geschäftsführer Klaus­ Dieter Körber für seine Tätigkeit in den zurückliegenden Jahren die silberne Verbandsnadel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahl eines neuen Vorstands. ====&lt;br /&gt;
Nachdem sich alle Kandidaten vorgestellt hatten, leitete Herr Dr. Schüller von der Firma A. H. Schmidt aus Stuttgart die anstehende Wahl ein. Ohne Gegenstimmen wurden Gerhard Linner als Verbandspräsident und Herbert Wulf als  1. Vizepräsident in ihren Ämtern bestätigt.&lt;br /&gt;
Mittels Wahlliste galt es sieben weitere Mitglieder für die Vorstandschaft zu wählen, wobei auch zwei Vertreter aus den Reihen des BVS als &lt;br /&gt;
Kandidaten aufgeführt waren. Es wurden gewählt (in Reihenfolge der Stimmenanzahl): — Volker Schaurich, Kaufbeuren — Klaus Beck, Mengen — Udo Herrmann, Velbert — Jürgen Baldus, Limburg — Norbert Christians, Köln (BVS) — Gerd Renzelmann, Bremen — Wolf Borger, Graben­Neudorf (BVS) Als Ersatzleute: — Gerhard Hoffmann, Wulften und — Dieter Jäger, Landau Ins Ehrengericht wurden einstimmig gewählt: — Helmut Schaurich, Kaufbeuren — Hans­Josef Rick, Aachen — Peter Wenzel, Glauchau Ebenso einstimmig wurden zu Kassenprüfern bestimmt: — Renate Fuchs, Nittenau — Ernst Barth, Augsburg&lt;br /&gt;
Rahmenveranstaltungen beim Verbandstag Bad Hersfeld Im Rahmenprogramm gab es bereits am Freitagnachmittag interessante Fachvorträge und Referate. Beendet wurde der erste Veranstaltungstag mit der schon traditionellen Stehparty, die durch die musikalische Untermalung durch einen Pianospieler und die tatkräftige Unterstützung durch das Vorstandsmitglied Gerhard Götz am Saxophon eine wesentliche Bereicherung erfuhr. Ein weiterer Höhepunkt war der Gesellschaftsabend am Samstag.&lt;br /&gt;
[[Datei:1999 FDPW BVS Hamburg..jpg|450px|thumb|right|FDPW und BVS gemeinsam in Hamburg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.– 16. Mai 1999 – BVS­-Verbandstag 1999 – Hamburg war eine Reise wert === &lt;br /&gt;
Zu einem verlängerten Wochenende trafen sich Mitglieder und Freunde des BVS (darunter eine ganze Reihe Mitglieder des FDPW) zum 92. Verbandstag in der Freien Hansestadt Hamburg.&lt;br /&gt;
Am ersten Tag war nach einem kurzen Stadtbummel ein Empfang im Rathaus durch den Präses der Wirtschaftsbehörde der Hansestadt Hamburg, Herrn Senator Dr. Thomas Mirow, im Großen Festsaal ein erster Höhepunkt, bei dem Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer vom  Zentralverband des Deutschen Handwerks, Hans­Jürgen Aberle, hielt aus diesem Anlass eine kurze Laudatio. Den offiziellen Abschluss dieses Tages bildete ein Besuch des Kollegenbetriebes Peter Theilen. Der Samstagvormittag gehörte wieder der Stadt Hamburg. Wer nicht auf eigene Faust zu einem Shoppingbummel  unterwegs war, schloss sich dem Ehepaar Mehlfeldt zu einem kurzen Rundgang durch die  Einkaufsstraßen der Stadt an. Am Nachmittag folgte in der Handwerkskammer zu Hamburg die Delegiertensitzung mit gleichzeitiger Bundesversammlung. Es begann mit der Ehrung von zwei verdienstvollen Vorstandsmitgliedern. Der scheidende BVS­Präsident nahm die Ehrung vor und verlieh zunächst Horst Hugo  Hoppe aus Hannover die Ehrenmitgliedschaft im BVS sowie die silberne Ehrennadel des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks. Anschließend erhielt das BVS­Ehrenmitglied und gleichzeitige Ehrenobermeister der Niedersächsischen Innung Hannover Hermann Döhler aus &lt;br /&gt;
Braunschweig in Würdigung seiner Verdienste die erste Goldene Ehrennadel des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks. Mit lang anhaltendem Beifall wurde die Abschiedsrede von Herrn Hesse jr. nach 20jähriger Präsidentschaft im BVS bedacht. Als letzte Amtshandlung  lei tete der scheidende Präsident die Wahl seines Nachfolgers ein. Einstimmig wurde Gerhard Linner aus Wolnzach zum Nachfolger von Herrn Hesse jr. gewählt.&lt;br /&gt;
Ebenso einstimmig sprach man Jürgen Mehlfeldt aus Hamburg und Hermann Preuss aus Speyer das Vertrauen als 1. bzw. 2. Vizepräsidenten aus. Einstimmig wurde auch der übrige Vorstand gewählt, der sich aus folgenden Mitgliedern in der nächsten Legislaturperiode zusammensetzte: &lt;br /&gt;
— Klaus Beck, Mengen (FDPW­Mitglied) — Wolf Borger, Graben­Neudorf — Norbert Christians, Köln (FDPW­Mitglied) — Günter Witschel, Chemnitz — Mark Hoppe, Hannover (kooptiertes Mitglied der Vorstandschaft)&lt;br /&gt;
FDPW­Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber wurde in seiner Eigenschaft als Sekretär von Herrn Linner auch mit der BVS­Geschäftsführung beauftragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Juni 1999 – Gründungstreffen des Landesverbandes Bayern – Sachsen – Thüringen ===&lt;br /&gt;
In Bad Neustadt/Saale fand ein Treffen des Landesverbandes Bayern zusammen mit den Kollegen aus den Bundesländern Sachsen und Thüringen statt. Das Treffen wurde durch den Beschluss des bisherigen Landesverbandes Ost, &lt;br /&gt;
sich den nördlichen und südlichen Landesverbänden anzuschließen, notwendig.&lt;br /&gt;
Nach einem Rundgang durch die Berufsschule und einer Besichtigung der inzwischen bereits ganz ausgezeichnet eingerichteten Werkstatt der Schneidwerkzeugmechaniker trafen sich die Teilnehmer im Tagungshotel und beschlossen einstimmig die Vereinigung. Die notwendig gewordene Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: — 1. Landesvorsitzender: Volker Schaurich, Kaufbeuren — Stellvertreter: Andreas Fuchs Nittenau und Manfred Krystek, Saalfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Info­reise des FDPW ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – USA ===&lt;br /&gt;
Dank der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch die Firma WALTER Tübingen und WALTER GRINDERS USA sowie der Mithilfe von Karin Beck, konnte Ehemann und Vorstandsmitglied Klaus Beck diese Flugreise nach Washington in die USA anbieten. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich 26 Werkzeugschleifer aus ganz Deutschland angemeldet.&lt;br /&gt;
In der Nähe des Hotels, unweit vom Weißen Haus, traf man sich zu einem gemütlichen Abendessen in einer Minibrauerei. Vor dem Hotel erwarteten Dietmar Weselin, Präsident von WALTER USA und Ludwig Preinesberger, Produktmanager ebenfalls von der Firma  WALTER USA die FDPW Mitglieder. Erster  Besichtigungspunkt war die Firma Razor Sharp, eine der größten Werkzeugschleifereien in den USA. Die perfekte Demonstration von Qualität, Sauberkeit, optimierten Fertigungsabläufen und Auftragsabwicklung ließ so manchen deutschen Kollegen aus dem Staunen nicht herauskom&lt;br /&gt;
men. Als zweites Highlight des Tages stand der Besuch der Firma Richter Precision auf dem Programm. Hier war wieder deutlich zu erkennen, dass Schleifen und Beschichten aus einer Hand in den USA ein wichtiger Servicebestandteil sind. Am nächsten Tag ging es zur Firma WALTER GRINDERS USA, wo der Reisegruppe ein umfassender Einblick in den Betrieb  geboten wurde. Vor allem die Demonstration einer lückenlosen Serviceeinrichtung beeindruckte. Washington mit dem Weißen Haus und seinen Sehenswürdigkeiten, von Abraham Lincoln bis zur Raumfahrt, rundeten diese USA­Reise ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1999 – Schneidige Burschen  fertigten beachtliche Meisterstücke an ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 12 Schneidwerkzeugmechaniker aus allen Teilen Deutschlands bestanden Ende September, teilweise mit sehr gutem Erfolg, die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk an der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale. Laut Prüfungsausschuss seien in beiden Fachsparten sprichwörtliche Meisterstücke in harter Arbeit entstanden, wobei die Meisteranwärter ihre Prüfungsstücke selbst entwerfen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1999 – FDPW­-Inforeise  nach Holland === &lt;br /&gt;
Beim FDPW­-Verbandstag hatte die Delegation aus Holland noch einmal eine Einladung ausgesprochen, um die freundschaftlichen Kontakte weiter auszubauen. Vom Startort Köln ging es zum Mandarin­Hotel in Eindhoven. Der Aufenthalt begann am nächsten Morgen mit einem Besuch der Firma TECHNO­DIAMANT, dabei konnten alle Fertigungsbereiche besucht werden. Nächster Info­Stopp war in Delft in einem Institut für Zukunftstechnologie und Forschung. &lt;br /&gt;
Neben verschiedenen Anlagen, die mit dem  Rapid­Prototyping­Verfahren in kürzester Zeit hochkomplizierte Muster und Erstserien ohne mechanische Bearbeitung nur aufgrund von 3D­CAD­Programmvorgaben herstellen, konnte auch eine Laserfräsmaschine im Einsatz besichtigt werden. Für einen Werkzeugschleifer frustrierende Perspektiven. Ein Kollege suchte dann auch gleich nach einer Methode zum Schärfen von Laserstrahlen.&lt;br /&gt;
Der anschließende Spaziergang durch die alte Stadt Delft, die durch die weißblaue Keramik weltberühmt wurde, verdeutlichte welch wichtige Rolle die Holländer in den Jahrhunderten weltweit gespielt haben. Am Abend stand eine Gesprächsrunde mit holländischen Kollegen auf dem Programm. Am nächsten Tag erreichte die Gruppe Scheveningen an der Nordsee. Zum Abschluss ging es nach Rotterdam. Der Abend diente noch einmal der Kontaktpflege und so wurde bis spät in die Nacht so manches Schleifproblem doch noch glücklich gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Oktober 1999 – Neuer Meistervorbereitungskurs in Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1999 begann an der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt/Saale ein neuer  Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk. Insgesamt 10 Meisteranwärter hatten sich zum Ziel gesetzt nach 360 – 400 Stunden Weiterbildung in den Bereichen Technische Mathematik, Technisches Zeichnen, Technologie, Werkstoffkunde und Werkstattvorbereitung im nächsten Jahr die Meisterprüfung abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firma Grabmeier aus Augsburg bildete  Kammersieger 1999 aus === &lt;br /&gt;
Beim schwäbischen Leistungswettbewerb und im bayerischen Landeswettbewerb der Handwerksgesellen wurde Christian Wengert, ausgebildet bei der FDPW­Mitgliedsfirma Grabmeier in Augsburg, Kammersieger im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk.&lt;br /&gt;
25. November 1999 – Deutscher Handwerkstag in Hannover, Gerhard Linner in Handwerksrat gewählt Anlässlich der Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)  in Hannover wurde nach Vorschlag durch die BFH­Vollversammlung der FDPW und BVS­ Präsident Gerhard Linner aus Wolnzach in den Handwerksrat gewählt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2004</title>
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		<updated>2016-06-17T08:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:2004-1.jpg|200px|thumb|right|Werkzeugschleifen damals …]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-2.jpg|200px|thumb|right|… und heute.]]&lt;br /&gt;
=== 23./24. Januar 2004 – Gesellenprüfung in der Berufsschule Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Von insgesamt 21 Auszubildenden zur Prüfung zum Schneidwerkzeugmechaniker sowie einem Auszubildenden zum Messerschmied wurden 19 als Gesellen verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17.– 20. März 2004 – GrindTec 2004 – Position als führendes europäisches Forum der Schleiftechnik ausgebaut === &lt;br /&gt;
Knapp 8.000 Besucher, hervorragende Geschäfte für die 236 Aussteller und die endgültige Etablierung als das europäische Forum der Schleiftechnik: mit diesen Ergebnissen waren die vertretenen Unternehmen ebenso wie der FDPW und die AFAG vollauf zufrieden. Verbandspräsident Herbert Wulf vertrat die Meinung, dass die hochgesteckten Erwartungen an die GrindTec 2004 voll erfüllt wurden. Gegen den üblichen damaligen Trend habe sich die Messe in allen wesentlichen Belangen steigern können, also mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Besucher und mehr Abschlüsse. Allgemein war sowohl unter den Ausstellern wie auch den Besuchern immer wieder zu hören, dass sich die GrindTec zwischenzeitlich ganz klar als die Fachmesse Nr. 1 in Europa etabliert habe. Ein weiterer Zuwachs an Kompetenz und Technologie war nicht zu übersehen. Führende Unternehmen der Schleiftechnik zeigten ihre  Neuheiten ganz bewusst in Augsburg zum ersten Mal und nicht mehr in Hannover oder auf sonstigen Messen. Ein Erfolg für FDPW und AFAG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. März 2004 – FDPW­Verbandstag im  Rahmen der GrindTec 2004 === &lt;br /&gt;
FDPW vertritt künftig anstelle vom BVS die Belange des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks beim ZDH.&lt;br /&gt;
In seinem Rechenschaftsbericht konnte Verbandspräsident Herbert Wulf über ein arbeitsreiches Jahr berichten und erwähnte dabei vor allem die Besuche und Gespräche beim ZDH in Berlin im Zusammenhang mit einer Neuordnung der Handwerksordnung. Dabei konnte letztendlich die Zuordnung in Anlage B nicht vermieden werden. Nachdem aber feststand, dass man auch in Zukunft zu den anerkannten Lehrberufen gehöre und ein ursprünglich in Erwägung gezogener Anschluss an die Feinwerkmechanik das Ende des Schneidwerkzeugmechanikers als eigenständigen Beruf bedeutet hätte, wurde dieses Vorhaben fallen gelassen. Stattdessen habe man sich mit dem BVS geeinigt, dass dieser seinen Mitgliedern einen Anschluss an den FDPW vorschlägt und man sich künftig als ein Verband um die Belange des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks kümmern wolle. Nach einem weiteren Gespräch beim ZDH in Berlin war beschlossen, dass  der FDPW künftig ans telle vom BVS als vollwertiges Mitglied in der Bundesvereinigung  der Fachverbände des Deutschen Handwerks vertreten sein werde. Nach den Worten von Herbert Wulf habe damit ein langer und beschwerlicher Weg, verbunden mit dem einen oder anderen Umweg, letztendlich nun doch noch zum Ziel geführt.&lt;br /&gt;
Zweiter Vizepräsident Jürgen Baldus zeigte sich sehr zufrieden, dass die gewünschte Gruppenzertifizierung erfolgversprechend angelaufen sei. Nachdem der FDPW die Kosten für das QM­-Handbuch übernommen hatte, konnten Einsparungen bis zu 35 Prozent erzielt werden. Zum Thema Novellierung der Handwerksordnung sowie Klärung und weitere Vorgehensweise kam es zu einer lebhaften Diskussion, in deren Verlauf der anwesende ZentraS­Präsident Gerhard Linner das Wort ergriff und feststellte, dass die Gründung des Zentralverbandes seinerzeit die einzig machbare Lösung gewesen wäre, um die beiden Verbände FDPW und BVS zusammenzuführen. Dabei wäre aber ZentraS immer nur ein Kompromiss gewesen, das Ideal war stets ein Verband. Durch die Aufnahme des BVS in den FDPW hätte man dies erreicht, wobei es aber nicht als feindliche Übernahme anzusehen sei, sondern vielmehr als ein Zusammenwachsen von zwei Verbänden mit einem Ziel. Dadurch habe der Zentralverband seine Aufgabe erfüllt und könne, sobald alles unter Dach und Fach wäre, aufgelöst werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde folgender Antrag einstimmig angenommen:&lt;br /&gt;
„Die Versammlung ist damit einverstanden, dass der FDPW über die Schiene der Fachverbände Vollmitglied im ZDH wird. Die Versammlung ist damit einverstanden, den BVS in den FDPW mit dem Ziel einer Verschmelzung aufzunehmen. Die Versammlung ist damit einverstanden, dass der FDPW aus dem ZentraS austritt, sobald der ZDH dem Aufnahmeantrag des FDPW als Vollmitglied zugestimmt hat.“&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurde einstimmig beschlossen, den bald arbeitslosen ZentraS­Präsidenten Gerhard Linner als zusätzlich beratendes Mitglied in den FDPW­Vorstand aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. März 2004 – BVS­-Bundesversammlung  in Augsburg === &lt;br /&gt;
Auch der BVS nutzte während der GrindTec die Möglichkeit im Augsburger Messezentrum seine Bundesversammlung durchzuführen. Vizepräsident Mark Hoppe eröffnete den Verbandstag und Verbandspräsident Norbert Christians stellte seinen Rechenschaftsbericht vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-3.jpg|200px|thumb|right|Gemeinsamer Messestand BVS und Berufsschule Bad Neustadt a. d. Saale mit historischer Werkstatt vom Anfang des 19. Jahrhunderts.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-4.jpg|200px|thumb|right|Der Zuwachs an Kompetenz und Technologie auf der GrindTec war nicht zu übersehen.]]&lt;br /&gt;
Dabei bezeichnete er die durchgeführten Fort­- und Weiterbildungskurse an der Berufsschule  in Bad Neustadt/Saale als großen Erfolg. Die Novellierung der neuen Handwerksordnung sei nicht nach den Wünschen und Hoffnungen des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks verlaufen. Der anwesende ZentraS­Präsident Gerhard Linner ergriff zum Thema „Wie geht es mit dem BVS künftig weiter“ das Wort und schilderte ähnlich wie beim FDPW­-Verbandstag die Sachlage. Auch Norbert Christians stellte fest, dass allein schon aus finanzieller Sicht eine Selbstständigkeit des BVS so gut wie unmöglich wäre und nachdem der FDPW nunmehr den Gesamtbeitrag an den ZDH leiste und eine Halbierung der Kosten nicht mehr möglich sei, müsse man sich gut überlegen, wie man in Zukunft vorgehen solle. Eine Auflösung, wobei die Innungen weiter bestehen könnten, müsse reiflich überlegt werden. Schließlich verschenke man sämtliche Kompetenzen in Sachen Ausbildung. Viele Jahre harter und gezielter Aufbauarbeit &lt;br /&gt;
wären dahin. So bliebe als letzte und wohl beste Möglichkeit, dass sich der BVS dem FDPW anschließe. Bei zwei Stimmenthaltungen wurde folgende Vorgehensweise abschließend festgelegt: — Die Delegiertenversammlung beauftragt den BVS­Vorstand die Mitgliedschaft des BVS im ZDH zu kündigen. — Die Delegiertenversammlung beauftragt den BVS­Vorstand den Austritt aus dem ZentraS vorzunehmen. Außerdem wurde einstimmig festgehalten, dass der BVS­-Vorstand vorbehaltlich der Zustimmung der Innungsmitglieder Verhandlungen mit dem FDPW über den Beitritt des BVS führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Oktober 2004 – 75 Jahre Staatliche  Berufsschule Bad Neustadt/Saale === &lt;br /&gt;
Zu einem Festakt anlässlich ihres 75­jährigen Bestehens hatte die Jakob­Preh­Schule nach Bad Neustadt/Saale geladen. Die Aula war nahezu voll besetzt als der Schulleiter OstD Klaus Saar die erschienenen Gäste, unter ihnen die Staatsministerin für Unterricht und Kultus Monika Hohlmeier, den Landrat des Landkreises Rhön­ Grabfeld Thomas Habermann sowie Vertreter der Industrie­ und Handelskammer Würzburg, der Handwerkskammer Würzburg und u. a. auch den FDPW und BVS, auf das herzlichste begrüßte. Musikalisch umrahmt durch Solisten der Berufsfachschule Bad Königshofen und dem Preh­Werksorchester hielt die Staatsministerin die am Schluss mit viel Beifall bedachte Festansprache. Zum Ausklang meldete sich OStD Klaus Saar und seine Lehrerkollegen  unter der Überschrift „Wir danken, hoffen, wünschen und schenken“ zu Wort. Während eine mit der Schule in Zusammenhang stehende Ausstellung mit einem Rundgang der geladenen Ehrengäste und Interessenten eröffnet wurde, hatten Lehrer und Schüler des Fachbereiches ein Buffet aufgebaut und luden zum abschließenden Stehempfang mit Imbiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1998 FDPW­Sponsoring an der Schule === &lt;br /&gt;
Unterstützung tut Not …, eine Feststellung des Vorsitzenden vom Freundes­- und Förderkrei­ses der Jakob­Preh­Schule Hugo Neugebauer. Schließlich würden Berufsschulen in ihrer speziellen Eigenart seit jeher eine Sonderstellung unter den Schulen einnehmen. Gerade in der Werkstattausstattung leistete der FDPW in den zurückliegenden Jahren mit seinen Fördermitgliedern aus den Bereichen Schleifmaschinen und Schleifzubehör wertvolle Aufbauhilfe. Seit der ersten GrindTec im Jahre 1998 wurde es über Sponsoring möglich, die Werkstatt des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks an der Jakob­Preh­Schule mit modernsten und teuren Maschinen auszustatten. Dies hätte der Landkreis nicht leisten können. Und so war es der FDPW, der dank seiner hervorragenden  Beziehungen zu den einzelnen Maschinenherstellern und Zubehörlieferanten dafür sorgen konnte, dass die Schule diesbezüglich erstklassig ausgestattet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-5.jpg|400px|thumb|right|Entspannung fürs Präsidium: 1. Vizepräsident Gerhard Götz, Präsident Herbert Wulf und 2. Vizepräsident Jürgen Baldus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-6.jpg|300px|thumb|right|Alphornbläser begrüßen den FDPW beim Aufstieg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Oktober – 1. November 2004 –  FDPW­-Reise in die Schweiz === &lt;br /&gt;
Am Vormittag fuhr der Reisebus von Ulm nach Friedrichshafen mit anschließender Überfahrt in Richtung Romanshorn. Am frühen Abend wurde dann das Hotel am Vierwaldstädtersee erreicht. Erste Station am nächsten Tag bei traumhaftem Wetter war die Firma Schneeberger in Roggwil im Berner Unterland. Extra für den FDPW verrichteten alle maßgeblichen Angestellen und Arbeiter einen Samstagsdienst. Bei einem Snack wurde viel gefachsimpelt  und anschließend ging es in den Vorführraum, in dem fast die gesamte Palette der 5­Achs­ Maschinen präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
Nach diesem sehr interessanten Besuch bei der Firma Schneeberger ging es hinauf zu einer Bergskihütte. Auf halber Höhe wurden die Teilnehmer von zwei Alphornbläsern empfangen. Aber es ging noch höher hinauf. In einer Höhle hatte die Firma Schneeberger zwei Gasheizöfen aufstellen lassen und die Gäste wurden mit  Erfrischungen begrüßt. Nach dieser Aufwärmphase wurde die Höhle in Richtung Berghütte verlassen. Höhepunkt war dann noch der stimmungsvolle Abend mit der Schneeberger­Band. Bei Vollmond ging es dann zurück zur Gondel und hinunter ins Tal.&lt;br /&gt;
Am Sonntag ging es mit einem Ausflugsschiff über den Vierwaldstädtersee zurück ins Hotel, wo der Tag bei einem stimmungsvollen Abendessen zu Ende ging.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<updated>2016-06-17T08:46:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 17./18. Januar 2003 – Gesellenprüfung an der Berufsschule Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Die beiden Gewerbelehrer Kurt Kleinlein und Bernhard Bauer sowie Oliver Gayer und Rolf Biehringer vom Prüfungsausschuss konnten zehn Prüflinge zum Schneidwerkzeugmechaniker und zwei Prüflinge zum Messerschmied begrüßen. Während der praktischen Prüfung am ersten Tag überwachten die Prüfungskommission die Fertigkeiten der Prüflinge im Bohren, Drehen, Löten und Schleifen. Bei der mündlichen Prüfung wurde das Wissen über die Messtechniken, Schleiftechniken, über Materialien, Schleifscheiben sowie die Unfallverhütungsvorschriften abgefragt. Die Freude war groß, als  bekannt gegeben wurde, dass alle die Prüfung bestanden hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21.– 23. März 2003 – FDPW­-Verbandstag  in Ludwigshafen === &lt;br /&gt;
Nach Ludwigshafen ins Hotel EUROPA führte diesmal der Weg zum FDPW­Verbandstag 2003. Die meisten Tagungsteilnehmer trafen sich  bereits am Vorabend bei der schon zur Tradition gewordenen Stehparty. Gerhard Götz als Tagungsleiter führte durch die Versammlung, die mit den Rechenschaftsberichten der beiden Präsidenten und des Geschäftsführers begann. RA Erich Pürkner referierte zum Thema Dumpingpreise und anschließend folgte noch ein  Referat von Bernd Müller von der Süddeutschen Metall­Berufsgenossenschaft Mannheim „Fachkraft für Arbeitssicherheit – ein gemeinsamer Pool als wirtschaftliche Lösung für kleinere  Betriebe“. &lt;br /&gt;
Nach der Mittagspause folgte der mit Spannung erwartete Vortrag von Reinhard Zerres „Gesucht, die 20 Prozent jener eingesetzten Mittel, die zu 80 Prozent Ihres Geschäftsergebnisses führen. Wir helfen Ihnen beim Aufstöbern!“ Ein weiteres Thema war die Gruppenzertifizierung. Herr Wolf hielt hierzu einen interessanten Vortrag ab und betonte, dass für die einzelnen Mitglieder finanzielle Vorteile entstehen sollten. Es wurde beschlossen einen Arbeitskreis zu bilden, der jährlich mit dem Verbandsvorstand eine QM­Bewertung durchführen müsse, welche die Grundlage für die Überwachungszertifizierung der FDPW­Geschäftsstelle sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachdem einige Vorstandsmitglieder nicht mehr kandidierten, wurden diese verabschiedet und die Neuwahlen eingeleitet, die folgendes Ergebnis brachten: ====&lt;br /&gt;
— 1. Verbandspräsident – Herbert Wulf — 1. Vizepräsident – Gerhard Götz — 2. Vizepräsident – Jürgen Baldus Vorstandsmitglieder: — Udo Herrmann — Gerhard Hoffmann — Dieter Jäger — Georg Pirthauer — Hans­Josef Rick — Gerd Renzelmann — Uwe Schmidt Wahl des Ehrengerichtes: Peter Geiger, Werner Nävy, Johann Willms Als Vertreter der Fördermitglieder im Bundesvorstand wurden berufen: Dr.­Ing. Claus Itterheim und Joachim Waßmer.&lt;br /&gt;
Abschließender Höhepunkt der Ludwigshafener FDPW­Tage war wieder einmal der Gesellschaftsabend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. April 2003 – Helmut Schaurich zum  Sachverständigen vereidigt === &lt;br /&gt;
Vor der Handwerkskammer Schwaben wurde Helmut Schaurich aus Kaufbeuren offiziell zum Sachverständigen für technische Werkzeuge vereidigt. HWK­Präsident Rudel nahm die Vereidigung vor und händigte die Sachverständigenutensilien, Ausweis und Rundstempel, aus. Es nahmen Verbandspräsident Herbert Wulf und Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1.– 3. Mai 2003 – FDPW­-Motorradrundfahrt === &lt;br /&gt;
Jürgen Baldus hatte auch dieses Treffen wieder bestens organisiert und so traf man sich am  1. Mai in Elters­Stehen in der Nähe der Wasserkuppe in der Rhön. Das Gästehaus der Firma &lt;br /&gt;
Rabenseifner war das Standquartier. Nach dem Frühstück ging es dann mit zwei Tourguides auf die Rundfahrt. Nach vielen Benzingesprächen während der Fahrt und am Abend ging es am nächsten Tag in Richtung Osten durch Thüringen zu dem Wintersportort Oberhof mit der bekannten Skisprungschanze und der Rodelbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23./24. Mai 2003 – BVS­-Bundesversammlung in Hannover – eine Versammlung mit großer Bedeutung für die weitere Zukunft des BVS === &lt;br /&gt;
Im LOCCUMER HOF in Hannover fand die Bundesversammlung 2003 statt. Bereits am Vortag zum eigentlichen Verbandstag hatte sich der Vorstand zu einer Sondersitzung getroffen, um die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des vorgelegten Regierungsentwurfs zur Änderung der Handwerksordnung zu debattieren. &lt;br /&gt;
Und so war auch dieser, zusätzlich in die Tagesordnung aufgenommene Punkt, ein wesentlicher Bestandteil der sehr sachlichen und engagiert geführten Versammlung. Am Ende wurde bei einer Stimmenthaltung folgende Vorgehensweise gebilligt:&lt;br /&gt;
Der BVS­-Vorstand wird über den ZentraS um den Verbleib des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks in der Anlage A kämpfen und dabei Gespräche mit den Feinwerkmechanikern führen, wobei als Ziel ganz klar im Vordergrund steht, sich dort als eigenständiger Partner anzuschließen. Gleichzeitig soll die Zulassung  der Schneidwerkzeugmechanikermeister zum Hochschule­- oder Fachhochschulstudium vorangetrieben werden.&lt;br /&gt;
Der Präsident von ZentraS, Gerhard Linner,  wurde beauftragt, diese Verhandlungen zu führen, wobei ihn die beiden Zentral­-Vizepräsidenten Jürgen Baldus und Hermann Preuss sowie die beiden Präsidenten von BVS und FDPW Norbert Christians und Herbert Wulf nach besten Kräften unterstützen und diese Verhandlungen begleiten sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29./30. Juli 2003 – Meisterprüfung an der  Berufsschule Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Meisteranwärter, darunter eine Anwärterin, unterzogen sich in zwei Gruppen an der Berufsschule Bad Neustadt der praktischen Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk. Die geforderte Arbeitsprobe stellte mehrere unterschiedliche Anforderungen an die Prüflinge. Der Prüfungsausschuss setzte sich aus dem Vorsitzenden Herrn Stumpf von der HWK Bad Neustadt sowie den Beisitzern Herrn Griesmayer, Herrn Trittler und Herrn Gayer zusammen. Unterstützt wurde die Arbeit von Fachlehrer Kurt Kleinlein und dem neuen Fachlehrer an der Schule Herrn Bauer.&lt;br /&gt;
Bis auf einen Prüfling konnte allen Anwärtern ein positives Ergebnis mitgeteilt werden. Zur Überraschung aller lud zum Ende der Prüfung Jürgen Baldus als Vertreter des FDPW alle Prüflinge und alle Mitarbeiter der Meisterprüfungsorganisation zu einem gemeinsamen Abendessen ein, um dem Ereignis Meisterprüfung einen festlichen Rahmen zu geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­-Präsident Herbert Wulf  zu Gast in Japan === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Firma WALTER AG anlässlich der Eröffnung der WALTER­Niederlassung in Nagoya weilte der FDPW­Präsident Herbert Wulf für einige Tage in Japan und konnte bei dieser Gelegenheit den Fachverband vertreten und die begonnenen Kontakte zum japanischen Verband SESSAKU FORUM 21 vertiefen.&lt;br /&gt;
Vor zahlreichen Ehrengästen und japanischen Werkzeugschleifern hatte der FDPW­-Verbandspräsident die Möglichkeit bei der offiziellen Eröffnung der WALTER­Niederlassung in einer Ansprache auf die Entwicklung und die Aufgaben des Fachverbandes einzugehen. Er bot bei dieser Gelegenheit den japanischen Verbandskollegen eine verstärkte Zusammenarbeit mit Erfahrungsaustausch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommer/Herbst 2003 – Gewichtige  Verhandlungen beim ZDH === &lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsministerium hatte eine Vorlage zur Deregulierung der Handwerksberufe vorgestellt, in der unser Gewerk in die Anlage B eingestuft werden sollte. Das BMWI versprach sich davon steigende Beschäftigungszahlen und Firmenneugründungen im Handwerk.&lt;br /&gt;
Mehrere Besuche in Berlin beim ZDH waren mit gewichtigen Verhandlungen im Zusammenhang mit dieser geplanten Neuordnung der Handwerksordnung verbunden. FDPW, BVS und ZentraS bemühten sich mit aller Kraft  einen Weg zu finden, der ein Abrutschen in  Anlage B verhindern würde. So wurde u. a. auch in Erwägung gezogen einen Anschluss an die Feinwerkmechanik zu suchen. Dies hätte aber zum Verlust der Eigenständigkeit geführt. Daher wurde dieses Vorhaben wieder verworfen. Vonseiten des ZDH wurde die Gefahrengeneigtheit als wichtiges Argument ins Spiel gebracht, um in Anlage A zu verbleiben. Dank seiner  guten Beziehungen zu Fachhochschulen, Universitäten und weiteren Institutionen wurde der FDPW daraufhin noch einmal aktiv und forderte entsprechende Stellungnahmen an, die dann auch vorgelegt wurden. Leider hatten aber auch diese Bemühungen nichts gebracht, da angeblich die Ausbildungsquote entscheidend war. Hier reichte die Ausbildungsquote im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk trotz stetig steigender Ausbildungszahlen in den letzten Jahren nicht aus. Unser Gewerk wurde der Anlage B zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW beantragt Mitgliedschaft im Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin === &lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer hatte sich bei Herrn Aberle und Herrn Schwannecke zu den Bedingungen einer ZDH­Mitgliedschaft erkundigt. Dabei stellte sich heraus, dass diese wesentlich einfacher abzuwickeln wäre als ursprünglich gedacht. Vor allem als sich zeigte, dass der FDPW auch die nötigen finanziellen Voraussetzungen habe, wurde grünes Licht aus Berlin signalisiert und eine Aufnahme über die Schiene der Fachverbände in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
Daraufhin wurde dem BVS vorgeschlagen, allein schon wegen seiner fehlenden finanziellen Möglichkeiten (hoher Jahresbeitrag für den ZDH) sich dem FDPW als Verein anzuschließen, wobei der BVS sich als Arbeitsgruppe im FDPW in &lt;br /&gt;
erster Linie um die Ausbildung kümmern sollte und zudem das Berufsbild des Messerschmiedes sichern könnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:2003 Langeoog.jpg|500px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2003 Langeoog2.jpg|500px|thumb|right|Außergewöhnliche Orte, außergewöhnliche Kontakte: FDPWler finden immer den passenden Ort für kollegiale Fachgespräche.&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2.– 5. Oktober 2003 – FDPW­-Inforeise  gen Norden === &lt;br /&gt;
Aus ca. 30 Mitgliedsfirmen setzte sich der Teilnehmerkreis zusammen, der sich in Bremen traf. Drei Tage ging es per Bus kreuz und quer durch das friesische Küstenland. Die beiden Bremer Kollegen, Gerd und Jürgen Renzelmann mit ihren Ehefrauen, konnten mit Stolz ihre landschaftlich reizvolle Heimat präsentieren. Die Führung durch die Bremer Besteckmanufaktur Koch + Bergfeld war sehr interessant und fachbezogen.&lt;br /&gt;
Am Tag der Deutschen Einheit ging es dann  von Oberstroe bei Varel bei traumhaftem Wetter auf die autofreie nordfriesische Insel Langeoog. Der darauffolgende Samstag gehörte den technischen Dingen. In Wilhelmshafen wurde das Marinemuseum besichtigt. Ab Bremen ging es mit vielen nachhaltigen Eindrücken und Erlebnissen nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. Oktober 2003 – Regionales Treffen  in Hildesheim === &lt;br /&gt;
Um die Verbandsarbeit auf regionaler Ebene wieder neu zu beleben, wurde vonseiten des Bundesvorstandes beschlossen in unregelmäßigen Abständen wieder regionale Treffen durchzuführen. Der Norden Deutschlands machte dabei den Anfang. Und so traf man sich am 24. und 25. Oktober in Hildesheim. Dabei erwartete die angereisten Teilnehmer ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm.&lt;br /&gt;
Erste Station war die Firma Balzers Verschleißschutz GmbH in Hildesheim, wo die FDPW­ Delegation das dortige Beschichtungszentrum besichtigte. Tags darauf ging es zur Firma  PETROFER, die ebenfalls in Hildesheim beheimatet ist. Herr Dieter Schröder, einer der geschäftsführenden Gesellschafter von Petrofer, übernahm zusammen mit Herrn Hubertus Köppelmann die Führung während einer informativen Werksbesichtigung durch Labore, Forschungseinrichtungen und Produktionsstätten mit Abfüllanlagen und riesigen Lagertanks. Im Vortragsraum der Firma folgte anschließend  ein hochinteressanter Fachvortrag zum Thema Trends in der Hartmetall­Schleifbearbeitung. Am Ende wartete noch ein besonderer Leckerbissen. Im idyllisch gelegenen Forsthaus vor den Toren der Stadt Hildesheim hatte die Firma  Petrofer die Teilnehmer zu einem reichhaltigen Büffet eingeladen, wo in angenehmer Atmosphäre weiter gefachsimpelt wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2002</title>
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		<updated>2016-06-17T08:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 16. Februar 2002 – FDPW­-Verbandstag  in Bad Hersfeld === &lt;br /&gt;
Nachdem sich der FDPW­Vorstand zu einer  Sitzung getroffen hatte, fand am Vorabend die traditionelle Stehparty statt, der ideale Rahmen um kollegiale Verbindungen zu knüpfen oder aufzufrischen.&lt;br /&gt;
Zum sogenannten Kleinen Verbandstag konnte Tagungsleiter Gerhard Götz 4 Wochen vor der GrindTec 70 Personen aus 43 Mitgliedsfirmen begrüßen. Zunächst ergriff der neue Dachverbandspräsident Gerhard Linner das Wort und ging in seiner Rede auf die neue Verbandsgründung ein.&lt;br /&gt;
FDPW­Verbandspräsident Herbert Wulf, der als Nachfolger von Gerhard Linner nunmehr den Fachverband führte, ging in seiner Ansprache auf die Verbandsarbeit im zurückliegenden Jahr ein, welches er als schwieriges Jahr in der Vorstandsarbeit bezeichnete. Zahlreiche Einzelgespräche in den zurückliegenden Wochen und Monaten sowie die Dachverbandsgründung in Berlin haben sehr viel Arbeit und Einsatz gekostet. Erfreut zeigte sich Herbert Wulf darüber, dass mit der AFAG eine Einigung hinsichtlich verbesserter Konditionen erzielt werden konnte.&lt;br /&gt;
In einer kurzen Diskussion hielt man fest, das Internet künftig noch mehr zu nutzen, und dort auch den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers für Schulabgänger als interessanten und modernen Lehrberuf herauszustellen.&lt;br /&gt;
Nachdem sich der neue Schulleiter an der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt Oberstudiendirektor Klaus Saar den Verbandstagsteilnehmern in einem kurzen Statement vorgestellt hatte, folgte zum Abschluss ein hochaktuelles Referat zum Thema „Unternehmensbewertung – Rating und deren Auswirkungen auf den Mittelstand“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20.– 23. März 2002 – GrindTec – größer, internationaler und voll im Trend === &lt;br /&gt;
Zum dritten Mal fand in Augsburg die Fachmesse GrindTec statt. Hochzufrieden zeigten sich Aussteller, fachlicher Träger, Messeleitung und die Fachbesucher mit den hervorragenden Ergebnissen dieser Veranstaltung. Rund 7.000 Besucher aus 19 Ländern waren nach Augsburg gekommen. Insgesamt 229 Aussteller zeigten ihre Neuheiten. Eine deutliche Steigerung gab  es bei der Internationalität der GrindTec. So  kamen über 30 Prozent der Aussteller und rund 20 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Die Besucher der GrindTec gaben ca. 1,3 Mill. Euro für Hotelübernachtungen und Verpflegung aus. &lt;br /&gt;
Japanische Kollegen vom Fachverband  SESSAKU FORUM 21 als Gäste Mit Stolz konnte der FDPW vermerken, dass sogar Kollegen vom japanischen Fachverband mit einer Delegation angereist waren. Tsukuru Takai, der Präsident von SESSAKU FORUM 21, freute sich diese Messe erleben zu dürfen. Dankbar wurde die Möglichkeit trotz knapper Vorbereitungszeit zu einer Diskussionsrunde mit Vorstandskollegen und Fördermitgliedern des FDPW angenommen. Als einen weiteren Höhepunkt ihres Aufenthaltes in Augsburg bezeich&lt;br /&gt;
nete man den Besuch der FDPW­Mitgliedsfirma Barth in Augsburg. Auch die Einladung zur Messe­Party bescherte den japanischen Gästen unvergessliche Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. März 2002 – BVS­-Verbandstag – Norbert Christians neuer Präsident === &lt;br /&gt;
Bundesinnungsmeister Gerhard Linner eröffnete den Verbandstag des BVS. Herr Linner wies darauf hin, dass er aufgrund seiner Wahl zum Präsidenten des Zentralverbandes bereits beim FDPW sein Amt als Verbandspräsident niedergelegt habe, dies wolle er auch, um eine Ämterhäufung zu vermeiden, beim BVS tun. Er bedankte sich bei dem ebenfalls scheidenden Vizepräsidenten Jürgen Mehlfeldt für die gute Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
Nach den Rechenschaftsberichten und der einstimmigen Entlastung wurde ein neuer BVS­ Vorstand gewählt: — Norbert Christians, Köln – BVS­Präsident — Mark Hoppe, Hannover – Vizepräsident — Oliver Gayer, Aschaffenburg – Vorstandsmitglied — Hermann Preuss, Speyer – Vorstandsmitglied — Stefan Stange, Oberottendorf – Vorstandsmitglied — Wolf Borger, Graben­Neudorf – kooptiertes Mitglied &lt;br /&gt;
Der neue Vorstand wies auf die immer wieder zutage tretenden Bestrebungen die Zahl der Gewerke zu reduzieren, hin. Dies müsse beobachtet werden, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Aufgrund dieser Tatsache äußerte Gerhard Linner den Wunsch, dass in Zukunft der neue Zentralverband die BVS  Interessen gegenüber dem ZDH vertreten solle.  Dieser Antrag wurde unter der Voraussetzung angenommen, dass bei einer Auflösung des Zentralverbandes diese getroffene Vereinbarung wieder rückgängig gemacht werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. Mai 2002 – Werner Morach verabschiedet sich als Schweizer Verbandspräsident === &lt;br /&gt;
Die Ehepaare Götz und Hoffmann vertraten den FDPW bei der VSPW­Frühjahrstagung in Brunnen. Mit Wehmut wurde Werner Morach als Präsident des VSPW verabschiedet und mit emotionalen Worten seine großen Verdienste um den VSPW gewürdigt. Einstimmig wurde Werner Morach zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten des VSPW gewählt. Alfred Prinz trat die Nachfolge als VSPW­Präsident an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== August 2002 – Hilferuf der Schneidwerkzeugmechaniker­- und Messerschmiedeinnung Dresden === &lt;br /&gt;
Nachdem einige Kollegen im Raum Pirna, Heidenau, Dresden, Freital und Meißen durch die schreckliche Jahrhundertflut der Elbe stark betroffen waren, riefen Innungsobermeister Stefan Stange und BVS­Präsident Norbert Christians die Obermeister, Innungen und FDPW­Mitglieder bundesweit zu einer Spendenaktion auf. &lt;br /&gt;
Schnell und spontan leisteten FDPW, BVS und Zentralverband Soforthilfe. So spendete der FDPW an die Hochwasseropfer 10.000 Euro; der BVS 3.000 Euro und der neugegründete Zentralverband 2.000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. September 2002 – FDPW­-Tagesseminar in Bad Neustadt/Saale === &lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Teilnehmer hatten sich in der  Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu einem Tagesseminar zum Thema Schärfen und Instandhalten von Werkzeugen für Holz­, Kunststoff­ und NE­Bearbeitung eingefunden. Diese wurden vom zuständigen Ressortleiter Jürgen Baldus, von Herrn Direktor Saar und Gewerbelehrer Kurt Kleinlein auf das herzlichste begrüßt. &lt;br /&gt;
Geschliffen wurden Werkstücke auf einer S 11 von einem zu diesem Seminar abgestellten Schleiftechniker der Firma Michael Deckel. Es wurden verschiedene Oberfräser, HS­ und HW­ Bohrer sowie Profilwerkzeuge geschärft. Ferner wurde ein komplizierter Stufenbohrer gefertigt, an dem alle Teilnehmer mit großem Interesse beschäftigt waren.&lt;br /&gt;
Erstmals 39 Lehrlinge in Bad Neustadt/Saale Hoch erfreut konnte die Schulleitung der Berufsschule Bad Neustadt mitteilen, dass im  neuen Schuljahr insgesamt 39 Auszubildende im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk die Schule besuchen. Somit wurde die Klasse geteilt und endlich entstand dadurch die zweite Planstelle für einen zusätzlichen Lehrer. &lt;br /&gt;
[[Datei:2002 Deckel.jpg|300px|thumb|right|Scharfes Know-how im Vorführraum bei Michael Deckel in Weilheim.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2002 Deckel2.jpg|300px|thumb|right|Wie auf allen Reisen wurde der FDPW auf das Herzlichste begrüßt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.– 6. Oktober 2002 – FDPW­-Inforeise  nach Tirol === &lt;br /&gt;
Etwa 40 Personen trafen sich über ein Wochenende. Von Stuttgart aus ging es nach Kaufbeuren. Der Allgäuer Schichten Service (ASS) wartete mit einem Buffet aus verschiedenen Allgäuer Käsespezialitäten auf. Gut gestärkt ging es dann das letzte Stück des Weges über Füssen und Reutte in Tirol ins Hotel Kaiserhof in Berwang. Der nächste Tag galt der Fachinformation. Die Firma Michael Deckel in Weilheim hatte eingeladen. Mit großem Interesse wurde das neueste Kind der Firma Deckel – die S 22 – genauestens studiert. &lt;br /&gt;
Zum Abschluss stand für alle noch der Besuch des Musicals „Ludwig II“ auf dem Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Meisterfeier 2002 der HWK Unterfranken in Schweinfurt === &lt;br /&gt;
Ende November wurden im Rahmen einer  Feierstunde im Konferenzzentrum Maininsel in Schweinfurt an ca. 300 Jungmeister/innen, die vor einem Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer für Unterfranken die Meisterprüfung mit Erfolg abgelegt hatten, durch Präsident Walter Stoy die Meisterbriefe übergeben.&lt;br /&gt;
Erfreulich, dass für das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk Martin Hornemann bei die ser Gelegenheit aufgrund seiner hervorragenden Leistung in der Meisterprüfung den 1. Meisterpreis, dotiert mit 1.560 Euro, entgegennehmen konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2001</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 16.– 18. März 2001 – FDPW­Verbandstag  in Bad Hersfeld === &lt;br /&gt;
102 Teilnehmer konnte Tagungsleiter Gerhard Götz begrüßen, darunter ausländische Gastdelegationen aus Österreich und der Schweiz.  In seiner Ansprache „Vorschau und Zukunftsperspektiven“ ging Verbandspräsident Gerhard Linner vor allem auf den in Gründung befindlichen Zentralverband, die GrindTec und die Schule Bad Neustadt näher ein. So soll die Schule zu einem Berufsbildungszentrum ausgebaut und zur Berufsfachschule aufgewertet werden. Erfreut zeigte sich Gerhard Linner darüber, dass im September 2001 ca. 22 Auszubildende die Schule Bad Neustadt besuchen werden und die Lehrlinge der letztjährigen Abschlussklasse allesamt die Prüfung bestanden hatten. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen erklärte er, dass die Geschäftsstelle ausgebaut und aufgerüstet werde, um den künftigen Anforderungen gewachsen zu sein. Den Zentralverband voranzubringen, bezeichnete Gerhard Linner als eine der vordringlichsten Aufgaben. Gleichzeitig müsse der ins Leben gerufene Arbeitskreis Dachverband alle notwendigen Daten und Fakten zusammentragen, damit die z. Zt. noch bestehenden Doppelmitgliedschaften in FDPW und BVS vermieden werden können. Herbert Wulf gab einen Rückblick auf das zurückliegende Geschäftsjahr. Hier nahm die GrindTec sowie Besuche bei den befreundeten Kollegenverbänden in Frankreich, der Schweiz und in Österreich einen breiten Raum ein. &lt;br /&gt;
„Werkzeugschleifen – eine Herausforderung für innovative Systemkonzepte“ zu diesem Thema referierte Dr.­Ing. Saxler von der FDPW­Mitgliedsfirma Schütte aus Köln. Ein ebenfalls hoch interessantes Thema behandelte Herr Scherenbeck von der SIGNAL IDUNA Gruppe. In verschiedenen Beispielen erklärte er Begriffe wie Vorsatz, Fahrlässigkeit, Verschuldenshaftung, Nachbesserung, Wandlung und Haftung. &lt;br /&gt;
Direktor Bergner stellte in seinen Ausführungen fest, dass seine Schule in Bezug auf das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk sehr gut dastehe und dankte für das große Engagement der Verbände. Dabei bezeichnete er das vorhandene Ausstattungsvolumen als vorbildlich und vertrat die Meinung, dass dieses in  Europa seinesgleichen suche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. März 2001 – Skirennen des FÖPW in  Leogang – Mark Hoppe aus Niedersachsen wieder platziert === &lt;br /&gt;
Wetter: sonnig, Schnee: sulzig. So konnte man es auf der offiziellen Rangliste des SC­Leogang lesen. Die Skimeisterschaften der Werkzeugschleifer fanden wieder gut organisiert in Leogang statt. Einmal mehr holte Mark Hoppe aus Hannover für den FDPW die Kastanien aus dem Feuer und landete in seiner Klasse auf  einem vielbeachteten 3. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18.– 20. Mai 2001 – BVS­-Verbandstag in  Dresden mit interessantem Kulturprogramm === &lt;br /&gt;
Während die Damen in Sachen Kultur bereits am Samstagvormittag unterwegs waren, wurde unterdessen im Hotel eifrig getagt. Der in  Gründung befindliche Zentralverband bildete genauso einen Tagesordnungspunkt wie der Ausbau der Berufsschule Bad Neustadt zu einem Berufsbildungszentrum. Zu diesem Thema referierte auch der anwesende Schuldirektor  Ulrich Bergner.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag begann eine geführte Stadtrundfahrt mit einer historischen Straßenbahn. Höhepunkt war der Festabend im Luisenhof mit traumhaften Ausblicken über das nächtliche Elbtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.– 24. Juni 2001 – Motorradtreffen  in Limburg === &lt;br /&gt;
Erstmals fand in Kreisen des FDPW ein Motorradtreffen, organisiert von Vorstandsmitglied Jürgen Baldus, statt. Am Freitagabend trafen die Schleifer­Biker trotz langer Anfahrten bis gegen 21.00 Uhr ein. Am nächsten Tag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück und guter Dinge in zwei Gruppen aufgeteilt von Limburg aus die komplette Lahn aufwärts. Als sämtliche Serpentinen bewältigt waren, gab es Mittagessen im größten Biergarten der Region, in Lahnstein. Nach Speis und Trank ging die Tour weiter in Richtung Koblenz, am schönen Rhein entlang. In Neuwied bog die Gruppe ins heimische Wied tal ein. Am Spätnachmittag trafen alle zum Kaffee in Jöckels Waldhütte im Westerwald ein.&lt;br /&gt;
Wieder in Limburg angekommen wurde von der Firma Spreyer zu einer Werkstattbesichtigung eingeladen. Am späteren Abend wurden die Pokale überreicht: — Für die weiteste Anreise — Für den größten Hubraum, der ja bekanntlich durch nichts zu ersetzen ist — Für die meisten PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Juli 2001 – Berufsschulleiter Ulrich  Bergner in den Ruhestand verabschiedet === &lt;br /&gt;
Eine Ära ging an der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu Ende. Schulleiter Ulrich Bergner, seit über 30 Jahren eine der tragenden Säulen im fränkischen Schulwesen, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Viele Ehrengäste, darunter hochrangige Vertreter aus öffentlichen Ämtern, der Wirtschaft, des Handwerks und aus dem Schulwesen, waren gekommen.&lt;br /&gt;
Der BVS­Vizepräsident Hermann Preuss betonte in seiner Rede, dass die Schule auf dem besten Wege sei, ein europäisches Ausbildungszentrum zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Juli 2001 – FDPW forciert die Zusammenarbeit mit japanischem Fachverband === &lt;br /&gt;
Auf Vermittlung durch Herrn Shigeru Inoue, Export­Manager der Firma MAKINO SEIKI, kam im Hotel KEMPINSKI am Münchner Flughafen ein interessantes Gespräch zwischen dem Präsidenten des Fachverbandes japanischer Werkzeugschleifer Tsukuru Takai, dem FDPW und BVS Präsidenten Gerhard Linner und dem FDPW­Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber zustande. Erstaunt nahm man zur Kenntnis, dass das deutsche Wort Meister in Japan höchstes Ansehen genießt und gern als Zeichen und Inbegriff von Qualität und Können herangezogen wird. Am Ende der Gespräche einigte man sich auf eine enge und für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit. Die Firma MAKINO SEIKI erklärte ihren Beitritt als Fördermitglied im FDPW und der japanische Verband FORUM 21 versprach, die nächstjährige GrindTec in Augsburg mit einer Abordnung zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. September 2001 – Neuer Schulleiter an der Berufsschule in Bad Neustadt/Saale === &lt;br /&gt;
Als Nachfolger für Oberstudiendirektor Ulrich Bergner wurde Oberstudiendirektor Klaus Saar als neuer Schulleiter vorgestellt.&lt;br /&gt;
Bei seiner Amtseinführung herrschte bei allen Anwesenden Übereinstimmung, dass Klaus Saar der richtige Mann sei, mit seiner zupacken&lt;br /&gt;
den Art den beiden Themen Schulentwicklung und Kompetenzzentrum zu begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. September 2001 – Seminar für Schärfen und Instandhalten von Werkzeugen für die Holz­Kunststoffbearbeitung === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Fachgruppe Holz/Kunststoff fand in der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale ein Tagesseminar statt. Die Planung und Durchführung wurde von Vorstandsmitglied Jürgen Baldus in Zusammenarbeit mit  Dipl.­Ing. Hubertus Klamroth vom GUHDO­ Werk Wermelskirchen vorgenommen. Zunächst wurde im theoretischen Teil über die Möglichkeiten des Werkzeugschleifens im Holz/ Kunststoffbereich referiert. Anschließend ging es zur Praxis über. So wurden verschiedene Anschliffe von HW­Dübelbohrern, ein­ und zweischneidige Oberfräser, Stufenbohrer, Radiusfräser, VHM­Fräser, Langlochfräser und andere Werkzeuge vorgeführt. Es ging um das Bestücken und Auswuchten von Fräsern und deren Haftungsregularien. Mit der Aushändigung eines Teilnahmediploms endete dieses interessante Seminar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.– 16. September 2001 – Herbstliche  Inforeise 2001 === &lt;br /&gt;
Diesmal ging es in die Rheinpfalz. Man traf  sich in Stuttgart um von dort per Bus durch den Schwarzwald und durch die wohl schönste  badische Landschaft bei Sasbach­Walden in Richtung Karlsruhe und Landau zum Hotel in Leinsweiler zu fahren. An dieser Stelle ein Sonderlob an das Organisations­Ehepaar Götz!&lt;br /&gt;
Am zweiten Tag erfolgte dann die von allen Teilnehmern gespannt erwartete Fachinformation, die sich diesmal nicht direkt aus der Schleiftechnik ergab. So ging es nach Merzig, wo eine Betriebsführung bei der Porzellanfabrik Villeroy + Boch anstand. Nach der Werksbesichtigung  gab es noch einen sehr anschaulichen Film im Stammhaus in Metlach über die Geschichte von Villeroy + Boch zu sehen.&lt;br /&gt;
Selbstverständlich durfte in einer renommierten Weingegend weder eine Kellereibesichtigung noch eine ordentliche Weinprobe fehlen. Im Keller der Winzereigenossenschaft Deutsches Weintor trafen die Schleifer auf das Refraktometer, welches sonst im beruflichen Alltag zur Prüfung der Schleifemulsion benutzt wird. Hier wurde es von den Winzern zur Bestimmung des Zuckergehaltes (Öchsle) der Weinbeeren eingesetzt. Am Abschlussabend trat mit viel Erfolg die Werkzeugschleifer­Band des FDPW in Erscheinung.&lt;br /&gt;
23. November 2001 – Zentralverband Schneid­ und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. gegründet Was lange währt wird endlich gut! Nach langen Verhandlungen, zahlreichen Sitzungen und Klausurtagungen war es endlich so weit. Am  23. November 2001 konnte in Berlin im Haus des Deutschen Handwerks der Zentralverband Schneid­ und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. offiziell gegründet werden. FDPW und BVS als zwei sich ergänzende Verbände bildeten unter diesem Dach die tragenden Säulen. In wohltuender Atmosphäre unterzeichneten die anwesenden Gründungsmitglieder (Gesamtvorstand von FDPW und BVS) die vorgelegte Satzung und wählten jeweils bei einer Stimmenthaltung Gerhard Linner zum ersten Verbandspräsidenten sowie Hermann Preuss und Jürgen Baldus zu Vizepräsidenten. In der sich anschließenden konstituierenden Sitzung wurde die weitere Vorgehensweise festgelegt und Klaus­ Dieter Körber zum Geschäftsführer bestellt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>2000</title>
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		<updated>2016-06-17T08:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 21./22. Januar 2000 – Klausurtagung FDPW und BVS in Göttingen ===&lt;br /&gt;
Erstmals seit dem Beschluss zu einer intensiven Zusammenarbeit zwischen BVS und FDPW trafen sich Präsidium und Geschäftsführung beider Verbände zu einer Klausurtagung in Göttingen. Dort wurden die Weichen zu einem Dachverband Schneid­ und Schleiftechnik gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Februar 2000 – Neuer FDPW­-Landesvorstand im Regionalverband Nord gewählt === &lt;br /&gt;
30 Teilnehmer trafen sich in Essel am Rande der Lüneburger Heide. Dort wurde beschlossen, die Verbandsmitglieder aus Sachsen­Anhalt, Berlin und Brandenburg sowie aus Mecklenburg­Vorpommern mit in den Regionalverband Nord aufzunehmen. Da sich der alte Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl stellte, musste zum Abschluss der Versammlung ein neuer Landesvorstand gewählt werden. Einstimmig wurde Gerd Hoffmann aus Wulften das Vertrauen zum 1. Landesvorsitzenden ausgesprochen, als seine beiden Stellvertreter wurden die Kollegen Klaus Reichhardt aus Bebra und Gerhard Pfundt aus Berlin gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22.– 24. März 2000 – GrindTec auf dem Weg zum international führenden Branchenforum === &lt;br /&gt;
Steigende Qualität und hohe Zufriedenheit aller Beteiligten waren Ausdruck einer äußerst erfolgreich verlaufenden GrindTec 2000. Annähernd 6.000 Interessierte aus dem In­und Ausland  kamen an den vier Messetagen nach Augsburg. Ein Besucherplus von insgesamt 20 Prozent  gegenüber der Premiere 1998. Als lupenreine Fachmesse für den Bereich Schleiftechnik konnte sich die GrindTec erfolgreich gegen die allgemeinen Maschinenbaumessen abgrenzen.&lt;br /&gt;
164 Unternehmen (1998 waren es 120), davon 23 aus dem Ausland (1998 waren es 9), präsentierten in zwei Messehallen auf verdoppelter Ausstellungsfläche neben der Werkzeugschleiftechnik Neuerungen bei Rund­, Flach­ und Profilschleifen, Hohn­, Läpp­ und Entgratmaschinen, Betriebsmittel wie Schleifscheiben und Messmittel sowie ausgefeilte und pfiffige Softwarelösungen in Verbindung mit umfassendem Service. Positiv waren auch die Ergebnisse einer von der Universität Augsburg durchgeführten Besucherbefragung: Für 95 Prozent der Fachbesucher hatte sich der Besuch der Messe gelohnt, 70 Prozent konnten neue Kontakte herstellen und 12 Prozent hatten bereits während der  Messe Geschäftsabschlüsse getätigt. 9 von 10 Bes uchern beurteilten den geschäftlichen Nutzen ihres Besuches als sehr gut, gut oder zufriedenstellend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FDPW­Landesverband Bayern­Sachsen­ Thüringen mit eigenem Stand ==== &lt;br /&gt;
Wie geplant und angekündigt hatten sich 9 Mitgliedsfirmen mit Bildern, Prospekten und Exponaten den Besuchern und dem Kollegenkreis in ihrer Leistungsfähigkeit dargestellt. Unter anderem wurden auch zwei Meisterstücke der Kollegen Gerd Mader aus Pfaffenhausen und Frank Fabian aus Schleife gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbandstage von FDPW und BVS – während der GrindTec Dachverband gegründet ==== &lt;br /&gt;
Im Rahmen der GrindTec fanden auch die  beiden Verbandstage von FDPW und BVS in Augsburg statt. Neben den üblichen Verbandsregularien war in beiden Versammlungen die Gründung eines Dachverbandes das wichtigste Thema der Tagesordnung.&lt;br /&gt;
BIM Gerhard Linner, Präsident von FDPW und BVS, erklärte, nur durch die Bündelung der Kräfte und Aktivitäten unter einem gemeinsamen Dach sei es möglich, in der Zukunft zu bestehen. Dieser gemeinsame Verband von FDPW und BVS solle den Namen Zentralverband Schneid-und Schleiftechnik für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. tragen. Motoristen, Besteckhändler, aber auch beispielsweise die Diamantschleifer müssten diesem Verband angehören.&lt;br /&gt;
Sowohl beim Verbandstag des FDPW, wie auch beim BVS wurde die Gründung dieses Zentralverbandes und der Beitritt mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Gleichzeitig wurden die Vorstände beider Verbände damit beauftragt eine Satzung zu schaffen, die die Interessen von FDPW und BVS in allen Belangen berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Juli 2000 – Der FDPW im Internet === &lt;br /&gt;
Nachdem in der Zwischenzeit schon sehr viele FDPW­Mitgliedsbetriebe die Möglichkeiten des Internet genutzt hatten, wurde es auch für den FDPW höchste Zeit im Netz vertreten zu sein. Und so begann am 1. Juli 2000 auch für den FDPW das digitale Zeitalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin­Reisen zum ZDH zur Gründung des Dachverbandes === &lt;br /&gt;
Das Präsidium und der Geschäftsführer waren in den Sommer­und Herbstmonaten zweimal in Berlin, um beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wegen der Gründung des Dachverbandes Informationen einzuholen und juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vor allem die Satzung, die vom Geschäftsführer erstellt worden war, musste juristisch abgesichert werden. Justitiar Holger Schwannecke (inzwischen Geschäftsführer des ZDH) erwies sich hierbei als große Hilfe und so konnte im späteren Herbst das Ganze dem zuständigen Registergericht zur Vorab­Einsichtnahme vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:2000 FDPW Tirol.jpg|400px|thumb|right|Gruppenfoto der Reiseteilnehmer auf der Ottenalm auf 960m über dem Walchsee in Tirol.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. September – 3. Oktober 2000 –  FDPW­-Reise nach Tirol === &lt;br /&gt;
Vizepräsident Gerhard Götz hatte die Reisegruppe ins Hotel Seehof am Walchsee in Tirol eingeladen. Die Reise dauerte vier Tage und  hatte zwei Schwerpunkte: &lt;br /&gt;
1. Die Fachinformation – mit einer Betriebsbesichtigung bei der Firma TYROLIT&lt;br /&gt;
2. Die Vertiefung von Kollegenkontakten in Fachgesprächen. &lt;br /&gt;
Auch Tiroler Werkzeugschleifer waren anwesend und so wurde bereits beim Frühstück oftmals heftig geschliffen.&lt;br /&gt;
Durch Josef Rangger, Obmannstellvertreter im FÖPW, konnte der Kontakt zwischen beiden Verbänden intensiviert werden. Jedenfalls zeigte sich Josef Rangger durch die herzliche Aufnahme seitens der FDPW­Mitglieder sehr beeindruckt, wurden doch innerhalb kürzester Zeit aus Berufskollegen echte Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Oktober 2000 – FDPW­-Fördermitglieder und Vorstand trafen sich auf der EXPO 2000 in Hannover === &lt;br /&gt;
Der FDPW, allen voran dessen Vizepräsident Herbert Wulf, hatte sich etwas Besonderes für das jährliche Zusammentreffen von FDPW­-Fördermitgliedern und dem FDPW­-Vorstand einfallen lassen. Die EXPO 2000, als das Jahresereignis, bildete das Rahmenprogramm. Die GrindTec, die Berufsschule Bad Neustadt/Saale und der in Gründung befindliche Dachverband waren die Hauptthemen, die auch zu regen Diskussionen führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. November 2000 – Obermeisterrunde in der Berufsschule Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
13 Delegierte mit 24 Delegiertenstimmen versammelten sich in der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale zu einer Versammlung, die in erster Linie die Beratung und den Beschluss über die vorgelegte Satzung des in  Gründung befindlichen Dachverbandes zum Hauptthema hatte. Nach sachlich verlaufenen Diskussionen und geringfügigen Änderungen am vorgelegten Textentwurf wurde die Satzung bei einer Stimmenthaltung von den BVS­Delegierten angenommen.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Tagung konnten die neu gestalteten Ausbildungsräume für das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk in der Schule und die zwischenzeitlich neu aufgestellten  Maschinen, die von FDPW­Fördermitgliedern und dem FDPW­Vizepräsidenten Herbert Wulf gesponsert wurden, besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. November 2000 – Junge Meister  in Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Zehn Schneidwerkzeugmechaniker aus ganz Deutschland legten im November ihre Meisterprüfung in Bad Neustadt/Saale ab. Vier Messerschmiede und sechs Werkzeugschleifer waren angetreten. In einem zwölfwöchigen Vorbereitungskurs wurden sie intensiv unterrichtet. Lohn der Anstrengungen war der Meisterbrief, der zum Abschluss an die jungen Meister überreicht werden konnte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1999&amp;diff=429</id>
		<title>1999</title>
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		<updated>2016-06-17T08:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 23. Januar 1999 – Zweite Skimeisterschaften der Werkzeugschleifer in Leogang mit deutscher Beteiligung === &lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg des Vorjahres wurde wiederum in Leogang die Skimeisterschaft der Werkzeugschleifer ausgetragen. Das Rennen, als Riesentorlauf ausgesteckt, erwies sich für den einen oder anderen als nicht gerade einfach und so wurde die Strecke von manchen mit viel Respekt befahren. &lt;br /&gt;
[[Datei:1999 Vorstand.jpg|350px|thumb|right|(2.v.l.) FDPW-Präsident Gerhard Linner, BVS-Vizepräsindert Jürgen Mehlfeld, Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19.– 21. März 1999 – FDPW­-Verbandstag  in Bad Hersfeld === &lt;br /&gt;
Neben 155 Verbandsmitgliedern konnte Tagungsleiter Gerhard Götz den Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr., den BVS­Vizepräsidenten Jürgen Mehlfeldt, den für den BVS und FDPW tätigen Juristen Ass. Hans Butz, Delegationen der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt/Saale und befreundete Verbände aus Frankreich, Holland, der Schweiz und Österreich willkommen heißen. Ein besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages Herrn Senator Walter Stoy. In seinem Rückblick auf die letzten drei Jahre Verbandsarbeit seit Würzburg konnte Gerhard Linner mit erfreulichen Erfolgen aufwarten: z. B. GrindTec 98, Abwendung der Deregulierung und Bewahrung der Eigenständigkeit des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks, ständig steigende Zahlen der Auszubildenden an der Berufsschule Bad Neustadt, positive Entwicklung der Meisterausbildung und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem BVS.&lt;br /&gt;
Nach der Festrede von Herrn Senator Walter Stoy gab Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. einen Rückblick auf die 70er und 80er Jahre und stellte mit Stolz fest, dass es gelungen wäre nunmehr Schulter an Schulter für das Wohl des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks zu kämpfen. Abschließend betonte Herr Hesse, dass er froh sei, dass seine Visionen in Erfüllung gegangen wären und stellte die Frage, wer wohl vor zwei, drei Jahren daran gedacht hätte, dass der FDPW Präsident Gerhard Linner im Jahre 1999 BVS­Präsidentschaftskandidat sein würde, wobei eine solche angestrebte Doppelpräsidentschaft nicht nur die zwischenzeitliche Harmonisierung zwischen den beiden Verbänden dokumentiere, sondern auch eine Effizienzsteigerung mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verabschiedungen und Ehrungen  beim Verbandstag ====&lt;br /&gt;
Gerhard Linner bedankte sich bei Herrn Hesse und erklärte, dass dieser in seiner 20­jährigen verantwortungsvollen Position ein unauslöschbarer Bestandteil im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk geworden sei. Mit einem Präsent sowie Blumen für die Gattin wurde Hans Hesse jr. daraufhin verabschiedet.&lt;br /&gt;
Es folgte die Verabschiedung von ausscheidenden FDPW­Vorstandsmitgliedern. Zunächst wurden Klaus Reichhardt aus Bebra und Peter Wenzel aus Glauchau mit FDPW­Ehrenkrü­ gen verabschiedet. Eine besondere Ehre wurde Renate Fuchs aus Nittenau zuteil. Renate Fuchs (die Firma war Gründungsmitglied des FDPW) &lt;br /&gt;
gehörte seit Beginn dem FDPW­Vorstand an und kümmerte sich dabei in erster Linie um die Fachressorts Junioren sowie um die Unternehmerfrauen. In Würdigung ihrer Verdienste wurde sie daraufhin, als erstes FDPW­Mitglied, mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Auch Ernst Barth aus Augsburg gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war ebenfalls von Anfang an im Vorstand tätig. Über zwei Legislaturperioden war er stellvertretender Landesvorsitzender in Bayern und ein sehr aktiver Ressortleiter im Bereich Metall. Wie Gerhard Linner betonte, seien die nunmehr in ganz Deutschland anzutreffenden Werkzeugtafeln sein Werk. So wurde auch Ernst Barth mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Eine weitere Ehrung wurde Helmut Schaurich aus Kaufbeuren auf Grund seiner Verdienste um den Verband zuteil. Ihm wurde ebenfalls die goldene Ehrennadel überreicht. Zum Abschluss erhielt auch noch der Geschäftsführer Klaus­ Dieter Körber für seine Tätigkeit in den zurückliegenden Jahren die silberne Verbandsnadel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wahl eines neuen Vorstands ====&lt;br /&gt;
Nachdem sich alle Kandidaten vorgestellt hatten, leitete Herr Dr. Schüller von der Firma A. H. Schmidt aus Stuttgart die anstehende Wahl ein. Ohne Gegenstimmen wurden Gerhard Linner als Verbandspräsident und Herbert Wulf als  1. Vizepräsident in ihren Ämtern bestätigt.&lt;br /&gt;
Mittels Wahlliste galt es sieben weitere Mitglieder für die Vorstandschaft zu wählen, wobei auch zwei Vertreter aus den Reihen des BVS als &lt;br /&gt;
Kandidaten aufgeführt waren. Es wurden gewählt (in Reihenfolge der Stimmenanzahl): — Volker Schaurich, Kaufbeuren — Klaus Beck, Mengen — Udo Herrmann, Velbert — Jürgen Baldus, Limburg — Norbert Christians, Köln (BVS) — Gerd Renzelmann, Bremen — Wolf Borger, Graben­Neudorf (BVS) Als Ersatzleute: — Gerhard Hoffmann, Wulften und — Dieter Jäger, Landau Ins Ehrengericht wurden einstimmig gewählt: — Helmut Schaurich, Kaufbeuren — Hans­Josef Rick, Aachen — Peter Wenzel, Glauchau Ebenso einstimmig wurden zu Kassenprüfern bestimmt: — Renate Fuchs, Nittenau — Ernst Barth, Augsburg&lt;br /&gt;
Rahmenveranstaltungen beim Verbandstag Bad Hersfeld Im Rahmenprogramm gab es bereits am Freitagnachmittag interessante Fachvorträge und Referate. Beendet wurde der erste Veranstaltungstag mit der schon traditionellen Stehparty, die durch die musikalische Untermalung durch einen Pianospieler und die tatkräftige Unterstützung durch das Vorstandsmitglied Gerhard Götz am Saxophon eine wesentliche Bereicherung erfuhr. Ein weiterer Höhepunkt war der Gesellschaftsabend am Samstag.&lt;br /&gt;
[[Datei:1999 FDPW BVS Hamburg..jpg|450px|thumb|right|FDPW und BVS gemeinsam in Hamburg.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13.– 16. Mai 1999 – BVS­-Verbandstag 1999 – Hamburg war eine Reise wert === &lt;br /&gt;
Zu einem verlängerten Wochenende trafen sich Mitglieder und Freunde des BVS (darunter eine ganze Reihe Mitglieder des FDPW) zum 92. Verbandstag in der Freien Hansestadt Hamburg.&lt;br /&gt;
Am ersten Tag war nach einem kurzen Stadtbummel ein Empfang im Rathaus durch den Präses der Wirtschaftsbehörde der Hansestadt Hamburg, Herrn Senator Dr. Thomas Mirow, im Großen Festsaal ein erster Höhepunkt, bei dem Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer vom  Zentralverband des Deutschen Handwerks, Hans­Jürgen Aberle, hielt aus diesem Anlass eine kurze Laudatio. Den offiziellen Abschluss dieses Tages bildete ein Besuch des Kollegenbetriebes Peter Theilen. Der Samstagvormittag gehörte wieder der Stadt Hamburg. Wer nicht auf eigene Faust zu einem Shoppingbummel  unterwegs war, schloss sich dem Ehepaar Mehlfeldt zu einem kurzen Rundgang durch die  Einkaufsstraßen der Stadt an. Am Nachmittag folgte in der Handwerkskammer zu Hamburg die Delegiertensitzung mit gleichzeitiger Bundesversammlung. Es begann mit der Ehrung von zwei verdienstvollen Vorstandsmitgliedern. Der scheidende BVS­Präsident nahm die Ehrung vor und verlieh zunächst Horst Hugo  Hoppe aus Hannover die Ehrenmitgliedschaft im BVS sowie die silberne Ehrennadel des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks. Anschließend erhielt das BVS­Ehrenmitglied und gleichzeitige Ehrenobermeister der Niedersächsischen Innung Hannover Hermann Döhler aus &lt;br /&gt;
Braunschweig in Würdigung seiner Verdienste die erste Goldene Ehrennadel des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks. Mit lang anhaltendem Beifall wurde die Abschiedsrede von Herrn Hesse jr. nach 20jähriger Präsidentschaft im BVS bedacht. Als letzte Amtshandlung  lei tete der scheidende Präsident die Wahl seines Nachfolgers ein. Einstimmig wurde Gerhard Linner aus Wolnzach zum Nachfolger von Herrn Hesse jr. gewählt.&lt;br /&gt;
Ebenso einstimmig sprach man Jürgen Mehlfeldt aus Hamburg und Hermann Preuss aus Speyer das Vertrauen als 1. bzw. 2. Vizepräsidenten aus. Einstimmig wurde auch der übrige Vorstand gewählt, der sich aus folgenden Mitgliedern in der nächsten Legislaturperiode zusammensetzte: &lt;br /&gt;
— Klaus Beck, Mengen (FDPW­Mitglied) — Wolf Borger, Graben­Neudorf — Norbert Christians, Köln (FDPW­Mitglied) — Günter Witschel, Chemnitz — Mark Hoppe, Hannover (kooptiertes Mitglied der Vorstandschaft)&lt;br /&gt;
FDPW­Geschäftsführer Klaus­Dieter Körber wurde in seiner Eigenschaft als Sekretär von Herrn Linner auch mit der BVS­Geschäftsführung beauftragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Juni 1999 – Gründungstreffen des Landesverbandes Bayern – Sachsen – Thüringen ===&lt;br /&gt;
In Bad Neustadt/Saale fand ein Treffen des Landesverbandes Bayern zusammen mit den Kollegen aus den Bundesländern Sachsen und Thüringen statt. Das Treffen wurde durch den Beschluss des bisherigen Landesverbandes Ost, &lt;br /&gt;
sich den nördlichen und südlichen Landesverbänden anzuschließen, notwendig.&lt;br /&gt;
Nach einem Rundgang durch die Berufsschule und einer Besichtigung der inzwischen bereits ganz ausgezeichnet eingerichteten Werkstatt der Schneidwerkzeugmechaniker trafen sich die Teilnehmer im Tagungshotel und beschlossen einstimmig die Vereinigung. Die notwendig gewordene Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: — 1. Landesvorsitzender: Volker Schaurich, Kaufbeuren — Stellvertreter: Andreas Fuchs Nittenau und Manfred Krystek, Saalfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Info­reise des FDPW ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – USA ===&lt;br /&gt;
Dank der organisatorischen und finanziellen Unterstützung durch die Firma WALTER Tübingen und WALTER GRINDERS USA sowie der Mithilfe von Karin Beck, konnte Ehemann und Vorstandsmitglied Klaus Beck diese Flugreise nach Washington in die USA anbieten. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich 26 Werkzeugschleifer aus ganz Deutschland angemeldet.&lt;br /&gt;
In der Nähe des Hotels, unweit vom Weißen Haus, traf man sich zu einem gemütlichen Abendessen in einer Minibrauerei. Vor dem Hotel erwarteten Dietmar Weselin, Präsident von WALTER USA und Ludwig Preinesberger, Produktmanager ebenfalls von der Firma  WALTER USA die FDPW Mitglieder. Erster  Besichtigungspunkt war die Firma Razor Sharp, eine der größten Werkzeugschleifereien in den USA. Die perfekte Demonstration von Qualität, Sauberkeit, optimierten Fertigungsabläufen und Auftragsabwicklung ließ so manchen deutschen Kollegen aus dem Staunen nicht herauskom&lt;br /&gt;
men. Als zweites Highlight des Tages stand der Besuch der Firma Richter Precision auf dem Programm. Hier war wieder deutlich zu erkennen, dass Schleifen und Beschichten aus einer Hand in den USA ein wichtiger Servicebestandteil sind. Am nächsten Tag ging es zur Firma WALTER GRINDERS USA, wo der Reisegruppe ein umfassender Einblick in den Betrieb  geboten wurde. Vor allem die Demonstration einer lückenlosen Serviceeinrichtung beeindruckte. Washington mit dem Weißen Haus und seinen Sehenswürdigkeiten, von Abraham Lincoln bis zur Raumfahrt, rundeten diese USA­Reise ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1999 – Schneidige Burschen  fertigten beachtliche Meisterstücke an ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 12 Schneidwerkzeugmechaniker aus allen Teilen Deutschlands bestanden Ende September, teilweise mit sehr gutem Erfolg, die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk an der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt/Saale. Laut Prüfungsausschuss seien in beiden Fachsparten sprichwörtliche Meisterstücke in harter Arbeit entstanden, wobei die Meisteranwärter ihre Prüfungsstücke selbst entwerfen mussten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== September 1999 – FDPW­-Inforeise  nach Holland === &lt;br /&gt;
Beim FDPW­-Verbandstag hatte die Delegation aus Holland noch einmal eine Einladung ausgesprochen, um die freundschaftlichen Kontakte weiter auszubauen. Vom Startort Köln ging es zum Mandarin­Hotel in Eindhoven. Der Aufenthalt begann am nächsten Morgen mit einem Besuch der Firma TECHNO­DIAMANT, dabei konnten alle Fertigungsbereiche besucht werden. Nächster Info­Stopp war in Delft in einem Institut für Zukunftstechnologie und Forschung. &lt;br /&gt;
Neben verschiedenen Anlagen, die mit dem  Rapid­Prototyping­Verfahren in kürzester Zeit hochkomplizierte Muster und Erstserien ohne mechanische Bearbeitung nur aufgrund von 3D­CAD­Programmvorgaben herstellen, konnte auch eine Laserfräsmaschine im Einsatz besichtigt werden. Für einen Werkzeugschleifer frustrierende Perspektiven. Ein Kollege suchte dann auch gleich nach einer Methode zum Schärfen von Laserstrahlen.&lt;br /&gt;
Der anschließende Spaziergang durch die alte Stadt Delft, die durch die weißblaue Keramik weltberühmt wurde, verdeutlichte welch wichtige Rolle die Holländer in den Jahrhunderten weltweit gespielt haben. Am Abend stand eine Gesprächsrunde mit holländischen Kollegen auf dem Programm. Am nächsten Tag erreichte die Gruppe Scheveningen an der Nordsee. Zum Abschluss ging es nach Rotterdam. Der Abend diente noch einmal der Kontaktpflege und so wurde bis spät in die Nacht so manches Schleifproblem doch noch glücklich gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Oktober 1999 – Neuer Meistervorbereitungskurs in Bad Neustadt === &lt;br /&gt;
Am 25. Oktober 1999 begann an der Staatlichen Berufsschule Bad Neustadt/Saale ein neuer  Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk. Insgesamt 10 Meisteranwärter hatten sich zum Ziel gesetzt nach 360 – 400 Stunden Weiterbildung in den Bereichen Technische Mathematik, Technisches Zeichnen, Technologie, Werkstoffkunde und Werkstattvorbereitung im nächsten Jahr die Meisterprüfung abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firma Grabmeier aus Augsburg bildete  Kammersieger 1999 aus === &lt;br /&gt;
Beim schwäbischen Leistungswettbewerb und im bayerischen Landeswettbewerb der Handwerksgesellen wurde Christian Wengert, ausgebildet bei der FDPW­Mitgliedsfirma Grabmeier in Augsburg, Kammersieger im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk.&lt;br /&gt;
25. November 1999 – Deutscher Handwerkstag in Hannover, Gerhard Linner in Handwerksrat gewählt Anlässlich der Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)  in Hannover wurde nach Vorschlag durch die BFH­Vollversammlung der FDPW und BVS­ Präsident Gerhard Linner aus Wolnzach in den Handwerksrat gewählt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1998</title>
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		<updated>2016-04-07T08:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 24. Januar 1998 – Erste Skimeisterschaften der Werkzeugschleifer in Leogang/Österreich. === &lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1998 fanden die 1. Internationalen Skimeisterschaften des Fachverbandes der Werkzeugschleifer im österreichischen Leogang statt. Ferdinand Bründl von der Firma Schärfdienst Bründl hatte perfekte Organisationsarbeit geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Februar 1998 – Neuer Landes­vorstand West.&lt;br /&gt;
In Remscheid trafen sich die Mitglieder des Landesverbandes West. Am Vormittag besuchten die Teilnehmer das historische Zentrum Remscheid­/Hasten mit dem dortigen Deutschen Werkzeugmuseum. Nach zwei interessanten Referaten zu den Themen „Zertifizierung nach DIN EN ISO 9002“ und „Kaufen oder Leasen“ standen Neuwahlen an. Neuer Landesvorsitzender wurde Udo Herrmann aus Velbert, seine Stellvertreter Hans­Josef Rick aus Aachen und Johann Willms aus Gevelsberg.&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 GrindTec.jpg|350px|thumb|right|Der alte und der neue Obermeister Niedersachsens auf der GrindTec 1998.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19./22. März 1998 – 1. GrindTec ein Riesenerfolg. ===&lt;br /&gt;
Mit einem von der Fachwelt in diesem Ausmaß nie erwarteten Erfolg ging im Messezentrum von Augsburg die erste Fachmesse für Schleiftechnik „GrindTec 98“ über die Bühne. Über 4.800 Besucher aus fünfzehn Ländern informierten sich an den vier Messetagen über Innovationen und Problemlösungen aus der Branche der Schleiftechnik. Rund 120 Unternehmen aus Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland präsentierten erstmals in solch einem Rahmen Schleif-­, Hon­- und Läppmaschinen, Prüf­- und Messzeuge, Prüfmaschinen, Spanzeuge sowie Betriebsmittel und Zubehör. Neben ihrer Kernfunktion als Fachmesse war die GrindTec auch Kommunikation­s- und Orientierungsplattform für Entscheider und Anwender in familiärer Atmosphäre.&lt;br /&gt;
Klein aber fein, so ließ sich diese Fachmesse am treffendsten umschreiben. Auf überschaubarem Raum mit kurzen Wegen wurde eine Messe präsentiert, die dem Fachpublikum all das bot, was erwartet und gesucht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner FDPW­-Verbandstag in Augsburg. ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit der [[GrindTec]] 98 fand auch der FDPW­-Verbandstag in einer abgespeckten Form auf dem Augsburger Messegelände statt. In seinem Rechenschaftsbericht erklärte Verbandspräsident Linner mit Stolz, dass der FDPW im Zusammenhang mit der GrindTec sehr positiv in der Berichterstattung der Fachpresse dargestellt wurde. Mit Optimismus und Zuversicht könne man in die Zukunft schauen. Er bezeichnete die Messe als einen weiteren wichtigen Meilenstein in der noch jungen Verbandsgeschichte. Ein weiterer wesentlicher Punkt in der zurückliegenden Verbandsarbeit seit Magdeburg sei der gemeinsame Kampf Schulter an Schulter mit dem BVS zum Erhalt des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks gewesen. Die Eigenständigkeit konnte erhalten werden! Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. wies darauf hin, dass vielen nicht bewusst gewesen wäre, was auf dem Spiel gestanden habe. Es sei ein Riesenerfolg, dass das Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerk unbeschadet aus den angestrebten Deregulierungsmaßnahmen hervorgegangen sei. Man habe sich bei den Anhörungen in Bonn erfolgreich gegen eine Zusammenlegung mit der Feinwerktechnik widersetzen können, was verschiedenen anderen Berufsgruppen nicht gelungen sei. Von 127 Vollhandwerken seien 94 übrig geblieben. Abschließend dankte Hans Hesse jr. Gerhard Linner für dessen tatkräftige Mithilfe.&lt;br /&gt;
Nach 20 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für dieses Handwerk erklärte Herr Hesse sich zurückziehen zu wollen und schlug Herrn Linner als Kandidaten für das Amt des BVS­Präsidenten vor. Es wäre eine gute Lösung, wenn Herr Linner in Personalunion an der Spitze beider Verbände stehen würde.&lt;br /&gt;
Weitere Verbandstagsthemen Herbert Wulf hob in seiner Ansprache die geleistete Arbeit im Zusammenhang mit der GrindTec hervor. Der Messebeirat habe in Zusammenarbeit mit der AFAG hervorragende Arbeit geleistet, auf die man stolz sein könne. Weiterhin teilte Herbert Wulf der Versammlung mit, dass der Geschäftsführer seit nunmehr 10 Jahren für den FDPW tätig sei und bedankte sich mit Herrn Linner für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren.&lt;br /&gt;
Die GrindTec war auch eine ideale Plattform die anwesenden Jungmeister bzw. Meisteranwärter den Mitgliedern kurz vorzustellen. Dies übernahm Oberstudiendirektor Ulrich Bergner. Er betonte in seiner kurzen Rede, dass diese jungen Männer eine Bereicherung an seiner Schule in Bad Neustadt wären. Besonders anerkennende Worte fand der Schulleiter für Gert Mader aus Pfaffenhausen, der eine überragende Arbeit abgeliefert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolgreicher Messeauftritt für die  Berufsschule Bad Neustadt/Saale –  Schule erhält eine LOROCH NC 1000 E. === &lt;br /&gt;
Für die Berufsschule verlief die Messe besonders erfolgreich. Es konnten 10 konkrete Anmeldungsvereinbarungen für die Ausbildung zum Schneidwerkzeugmechaniker und 15 für die Meisterausbildung unterzeichnet werden. Außerdem konnte Oberstudiendirektor Ulrich Bergner während der Messe von der Firma  &lt;br /&gt;
Loroch GmbH aus Mörlenbach die Schenkungsurkunde für eine NC­1000/E Metallkreissägen­ Schleifmaschine entgegennehmen. Mit dieser Maschine war es möglich alle gängigen Zahngeometrien an Metallsägeblättern herzustel­len. Ebenso konnte mit den Fördermitglie­dern Saacke Pforzheim, WALTER AG Tübingen, VOLLMER Biberach und Deckel Weilheim eine Übereinkunft erzielt werden, dass diese Firmen der Schule leihweise Maschinen für einen gewissen Zeitraum kostenlos zur Verfügung stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. April 1998 – Neuer Landesvorstand in Bayern. === &lt;br /&gt;
In Germering bei München fand die Jahresversammlung des Landesverbandes Bayern statt. Nach einem Referat der Landtagsabgeordneten Waltraud Schmidt­-Sibeth zum Thema „Mittelstandspolitik aus Sicht der SPD“ und anschließenden aktuellen Tipps für den mittelständischen Unternehmer von Dipl.­Kfm., Steuerberater und Rechtsbeistand Heinrich Haas wurden die erforderlich gewordenen Neuwahlen eingeleitet.&lt;br /&gt;
Neuer 1. Landesvorsitzender wurde Volker Schaur ich aus Kaufbeuren. Zu seinen Stellvertretern wurden Andreas Fuchs aus Nittenau und Anton Wimmer aus Forstinning gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende Juli 1998 – Bayerischer Rundfunk  in der Schule Bad Neustadt. === &lt;br /&gt;
In der letzten Schulwoche besuchte der Bayerische Rundfunk die Staatliche Berufsschule in Bad Neustadt/Saale und erstellte dabei eine Reportage über den Schneidwerkzeugmechaniker. In einem kurzen Statement erklärte Oberstudiendirektor Ulrich Bergner die Anfänge des Fachsprengels vom Messerschmied und Federmacher bis zum heutigen Schneidwerkzeugmechaniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. September 1998 – Erstmals FORUM DER SCHNEIDWERKZEUG- UND SCHLEIFTECHNIK. === &lt;br /&gt;
Mit Heft 3 für September 1998 erschien erstmals die Verbandszeitschrift unter dem neuen Titel FORUM DER SCHNEIDWERKZEUG­ UND SCHLEIFTECHNIK. Wie Verbandspräsident Linner betonte, sei dies eine notwendige Umbenennung im Zeichen der stattgefundenen Veränderungen. Gleichzeitig  wurde die Zeitschrift auch offizielles Organ des Bundesverbandes Schneid­- und Schleiftechnik (BVS), des Verbandes der Schweizer Präzisions­Werkzeugschleifer (VSPW) sowie des Fachverbandes Österreichischer Präzisions­Werkzeugschleifer (FÖPW). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besuch und Inforeise nach Österreich in die Steiermark. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung des FÖPW­-Obmanns Manfred Kainz hatte jedes FDPW­-Mitglied die Möglichkeit ein Tool­-Management der neuesten Generation der Werkzeugverwaltung zu besichtigen. Manfred Kainz als Geschäftsführer der TCM GmbH Graz sowie in seiner Eigenschaft als  Obmann des österreichischen Fachverbandes ließ sich ganz offiziell von den FDPW­-Mitgliedern in seine Karten schauen. Der Besuch des Opel­-Werkes in Ungarn war ein echter Höhepunkt.&lt;br /&gt;
Aber auch Graz selbst war eine Reise wert. Eine interessante Stadtführung mit einer sehr charmanten Reiseleiterin bei Tag und ein nächtlicher Bummel durch die Altstadt rundeten diesen Österreichaufenthalt ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Daimler Benz.jpg|450px|thumb|right|FDPW-Fördermitglieder zu Gast bei Daimler Benz in Stuttgart.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Oktober 1998 – FDPW­-Fördermitglieder zu Gast in der Daimler Benz­-Konzernzentrale Stuttgart­/Möhringen. ===&lt;br /&gt;
Den Fördermitgliedern im Rahmen einer Tagung etwas Besonderes zu bieten, diese Idee  hatte Vizepräsident Herbert Wulf. 42 Firmenvertreter und Mitglieder des FDPW­Vorstandes trafen sich in der Daimler­ Benz­-Konzernzentrale in Stuttgart­/Möhringen. Eine willkommene Zugabe war die gleichzeitig stattfindende Präsentation der neuen S­-Klasse von Mercedes.&lt;br /&gt;
Währen der Tagung wurde die letzte GrindTec besprochen und es wurden bereits Pläne für die nächste Messe im Jahr 2000 entwickelt. Fritz Breitmaier von der Firma WALTER AG und  &lt;br /&gt;
FDPW-Fördermitglieder zu Gast bei Daimler Benz in Stuttgart.&lt;br /&gt;
Lothar Reinhardt von der Firma VOLLMER Dornhan wurde zu Messebeiräten gewählt. Oberstudiendirektor Ulrich Bergner berichtete von der Berufsschule Bad Neustadt, dass mit  19 Auszubildenden im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk ein absoluter Höchststand erreicht worden sei. Abschluss war ein Besuch im Daimler­Benz­Museum in Stuttgart­/Untertürkheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. November 1998 – Übernahme der BVS­-Geschäftsstelle === &lt;br /&gt;
Nachdem es in der Geschäftsführung des BVS und der Geschäftsstelle in Oranienburg zu Differenzen gekommen war, hatte man sich auf  einer BVS­-Vorstandssitzung geeinigt, die Geschäftsstelle dem FDPW anzugliedern und &lt;br /&gt;
Herrn Linner kommissarisch als Geschäftsführer einzusetzen. Aus diesem Grunde wurden am 27. November die Akten und Papiere an den  FDPW­-Geschäftsführer übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Dezember 1998 – Bayerisches FDPW­-Landestreffen in Weilheim. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Firma Michael Deckel Feinmechanik trafen sich 20 Mitglieder. Im umfangreich ausgestatteten Vorführraum konnten die Teilnehmer alle Deckel­-Neuheiten sowohl im konventionellen als auch im CNC­-Bereich in der praktischen Vorführung begutachten. Nach der Mittagspause wurde über Software­Systeme referiert und zu einem regen Informations­ und Meinungsaustausch aufgefordert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1997</title>
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		<updated>2016-04-07T07:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 1. Februar 1997 – Geplanter Dachverband erstmals vorgestellt. === &lt;br /&gt;
Auf der Vorstandssitzung in Meerane, die sich in erster Linie mit dem bevorstehenden Verbandstag und der weiteren Zusammenarbeit mit dem BVS beschäftigte, wurde zum ersten Mal auch über die Möglichkeit eines vom FDPW und BVS zu gründenden Dachverbandes gesprochen, eine mögliche Konstruktion vorgestellt und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten aufgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21.– 23. März 1997 – Verbandstag in  Magdeburg – ein weiterer Meilenstein  in der Verbandsarbeit. ===&lt;br /&gt;
Mit Magdeburg als Tagungsort wurde vom  FDPW­-Präsidiums ein Versprechen eingelöst, den Verbandstag auch einmal in den neuen Bundesländern durchzuführen. Erstmals konnte mit Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. ein Vertreter des BVS offiziell auf einem FDPW­ Verbandstag begrüßt werden. &lt;br /&gt;
In seiner Rede ging Gerhard Linner mit einer gewissen Besorgnis auf die sich abzeichnende Deregulierung des Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerks ein und betonte, dass es nicht mehr allein um eine angestrebte Zusammenarbeit mit dem BVS gehe, sondern um einen gemeinsamen Kampf ums Überleben.&lt;br /&gt;
Es bestehe die Gefahr, dass in wenigen Jahren, falls es keine Einigkeit und keinen Zusammenhalt zwischen dem FDPW und dem BVS gebe, das Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerk völlig verschwinde und somit alles, was vor mehr als 10 Jahren mit der Gründung des FDPW be­ gonnen habe, umsonst gewesen sei. So war auch das Thema „Zusammenarbeit FDPW – BVS“ mit Abstand der wichtigste Tagesordnungspunkt. In einer regen Diskussion wurde nochmals in aller Deutlichkeit herausgestellt, dass Nicht­-Vollhandwerker (handwerksähnliche) über die einzelnen Regionalverbände des FDPW dem BVS beitreten könnten, wobei diese regionalen FDPW­Landesverbände die gleichen Rechte und Pflichten einer Mitgliedsinnung des BVS erhielten. Auch Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. unterstrich dieses Vorhaben und begrüßte es, dass sich der FDPW voll und ganz zum Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk bekannt habe. Rechtsanwalt Pürkner betonte in seiner Stellungnahme, dass nur durch gemeinsame Initiative von FDPW und BVS herannahendes Unheil für das Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerk abgewendet werden könne. Abschließend erklärte Herr Pürkner, dass er den zwischen FDPW und BVS ausgehandelten Vertrag eingehend geprüft habe und zu dem Schluss gekommen sei, dass es sich um einen fairen  Vertrag handle, in welchem die Interessen des FDPW in keinster Weise beschnitten würden sowie die Eigenständigkeit beider Partner respektiert würde. Bei zwei Neinstimmen wurde der Vertrag angenommen und die Vereinbarung zwischen FDPW und BVS über eine Zusammenarbeit durch den Rechtsanwalt rechtskräftig bestätigt. Nach diesem eindeutigen Vertrauensbeweis waren die Weichen klar gestellt, um gemeinsame Schritte im Kampf zum Erhalt des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks einzuleiten.&lt;br /&gt;
Erfreuliches konnte der Geschäftsführer der AFAG Messen und Ausstellungen Augsburg bekannt geben. Die erste internationale Fachmesse für den Bereich Schleiftechnik sei startklar. Zum Abschluss des Verbandstages traten Gerhard Linner und Hans Hesse jr. gemeinsam ans  Rednerpult und versicherten übereinstimmend zum Wohle aller Mitglieder kämpfen zu wollen. Bei dieser Gelegenheit erklärte der Bundesinnungsmeister seinen Beitritt zum FDPW und so endete der Verbandstag mit einem gemeinsamen Schlusswort: Es gibt nichts gegeneinander – aber alles miteinander zu gewinnen!&lt;br /&gt;
Wie in den Jahren zuvor gab es auch während der Tage von Magdeburg ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Zunächst eine recht erfolgreiche Hausausstellung mit Stehparty. In einem 450 m² großen Ausstellungszelt hatten 42 Ausstellerfirmen ihr weitgefächertes Angebot auf&lt;br /&gt;
gebaut. Eine Modenschau für Berufskleidung sorgte für Stimmung und Abwechslung. Für die Damen wurde erstmals am Vortag eine offene Diskussionsrunde zum Thema Büroorganisation – Datenverarbeitung – Bürokommunikation angeboten. &lt;br /&gt;
[[Datei:1997 BVS FDPW Zusammenarbeit.jpg|350px|thumb|right|14. Juni 1997 – BVS-Präsident Hans Hesse jr. und FDPW-Präsident Gerhard Linner unterzeichnen die Vereinbarung zur Zusammenarbeit.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Juni 1997 – Neunzigster Verbandstag  des BVS – Gerhard Linner und Klaus Beck  in BVS­Vorstand gewählt. === &lt;br /&gt;
In Kassel fand der 90. Verbandstag des Bundesverbandes Schneid­- und Schleiftechnik statt. Als offizielle Vertreter des FDPW waren Präsident Gerhard Linner und Vorstandsmitglied Klaus Beck anwesend. Im Rahmen der Delegiertenversammlung wurde die Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen BVS und FDPW einstimmig angenommen und das Papier von den beiden Präsidenten unterzeichnet. Die anstehende Nachwahl der beiden FDPW­Vertreter &lt;br /&gt;
brachte ebenfalls ein erfreuliches Ergebnis.  Gerhard Linner und Klaus Beck wurden einstimmig in den BVS­Vorstand berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Juli 1997 – Gerhard Linner stellvertretender Obermeister der Innung Südbayern. === &lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Schneidwerkzeugmechaniker­Innung Südbayern in München wurde FDPW­-Präsident Gerhard Linner zum stellvertretenden Obermeister der südbayerischen Innung gewählt.  Ein wichtiger Meilenstein in der Verbandsgeschichte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. September 1997 – Erste Gespräche beim ZDH wegen Deregulierungsmaßnahmen. === &lt;br /&gt;
Wegen der geplanten Deregulierungsmaßnahmen fanden beim Zentralverband des Deutschen Handwerks die ersten Vorgespräche mit Herrn Linner, Herrn Hesse und Herrn Butz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. September 1997 – Verhandlungen im  Wirtschaftsministerium. === &lt;br /&gt;
Bei diesen Verhandlungen in Bonn im Bundesministerium für Wirtschaft traten zum ersten Mal FDPW und BVS gemeinsam im Kampf zum Erhalt des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Oktober 1997 – FDPW­-Seminar  bei Carl­ Zeiss Jena. === &lt;br /&gt;
Im Hause von Carl­ Zeiss Jena fand ein interessantes Tagesseminar „Flexible Fertigung und Qualitätssicherung in der Präzisionswerkzeugfertigung“ statt. Das Schleifen von Norm­- und Sonderwerkzeugen sowie Werkzeugschleifen mit standard­- und profilgebundenen Schleifscheiben und das Werkzeugschleifen als Herausforderung, Technologie – Schleifwerkzeuge – Abrichtverfahren waren die wichtigsten Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. November 1997 – Tagesseminar im Hause der Fa. A. H. Schmidt. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung des FDPW führte der bekannte Wirtschaftsberater und Wirtschaftsjournalist Walther Doering aus Sinsheim in den Räumen der Mitgliedsfirma August Heinrich Schmidt in Stuttgart ein Seminar mit betriebswirtschaftlichen Themen durch. Hier zogen die Themen Rechte, Pflichten und Taktik bei einer Betriebsprüfung und die Versorgung des Unternehmers bei Betriebsaufgabe, Übergabe und Scheidung das Hauptaugenmerk auf sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. November 1997 – Landesverbandstag  Baden­-Württemberg. === &lt;br /&gt;
Mit diesem Tagesseminar war der Landesverbandstag Baden­Württemberg gekoppelt. Dabei gab Bundesvorstandsmitglied Klaus Beck einen kurzen Zwischenbericht über den augenblicklichen Stand der Verhandlungen mit dem BVS sowie der GrindTec. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde der bisherige Vorstand in seinen Ämtern einstimmig bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1997 – Immer mehr FDPW­ Mitglieder zertifiziert. ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Immer mehr Mitgliedsfirmen des FDPW hatten sich bis Jahresende nach DIN EN ISO 9002 zertifizieren lassen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1996&amp;diff=426</id>
		<title>1996</title>
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		<updated>2016-04-07T07:24:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 15./16. März 1996 – FDPW­-Verbandstag als Jubiläumsveranstaltung in Würzburg. === &lt;br /&gt;
Der Verbandstag 1996 führte die zahlreich erschienenen Mitglieder zurück zu den Wurzeln. Insgesamt 209 Tagungsteilnehmer, darunter Gäste aus Frankreich, Österreich, der Schweiz und Schweden, konnten im großen Festsaal des MARITIM­ Hotels in Würzburg begrüßt werden. Verbandspräsident Herbert Wulf, der in Würzburg aus seinem Amt schied, erinnerte  daran, dass die Existenzsicherung ein Schwerpunkt seiner Verbandsarbeit gewesen sei und dieses Anliegen auch die Verhandlungen mit dem BVS bestimmt habe. Anschließend betonte Herr Wulf, dass er mit Stolz und Zufriedenheit sagen könne, dass der FDPW sich während seiner Amtsperiode, trotz wirtschaftlicher Flauten und Rezession, behauptet und den Handlungsbedarf erkannt habe und als starker und ernst zu nehmender Partner seinen Weg in die Zukunft gehen werde. In die Zukunft wies auch Heiko Könicke bei  einer Präsentation der geplanten Fachmesse GrindTec. Für manchen ein gewagtes Experiment, da auch die wirtschaftliche Lage in diesen Zeiten alles andere als rosig zu beschreiben war. Trotzdem ging das AFAG­Team mit sehr viel Optimismus und noch mehr Selbstvertrauen an diese Aufgabe heran. &lt;br /&gt;
Dr. phil. Bruno Bandulet aus Bad Kissingen,  Herausgeber der monatlich erscheinenden Zeitschrift Gold + Money Intelligence, hielt im Rahmen des Verbandstages einen bemerkenswerten Vortrag zu einem brandaktuellen Thema „Gefahren der EURO­Währung“.&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen. Hier wurde Gerhard Linner aus Wolnzach mit 58 Stimmen zum Verbandspräsidenten gewählt. Herbert Wulf stellte sich als Vize­Präsident zur Wahl und erhielt 55 Stimmen.&lt;br /&gt;
Als weitere Vorstandsmitglieder wurden in einem separaten Wahlgang gewählt: Renate Fuchs, Nittenau — Klaus Beck, Mengen — Ernst Barth, Augsburg — Volker Schaurich, Kaufbeuren — Gerhard Götz, Köngen — Josef Neumüller, Untergriesbach — Dieter Jäger, Offenbach/Landau — Peter Wenzel, Glauchau — Klaus Reichhardt, Bebra und Anton  Wimmer, Forstinning zu Ersatzleuten.&lt;br /&gt;
Ludwig Nieberl und Peter Schnorr wurden einstimmig zu Rechnungsprüfern gewählt und Gerd Renzelmann, Helmut Schaurich und Hans­Josef Rick ins Ehrengericht berufen.&lt;br /&gt;
Mit einem gewissen Stolz konnte der Vorstand des FDPW feststellen, dass die Rahmenveranstaltungen gut gelungen waren und speziell der Gesellschaftsabend hohes Niveau hatte.&lt;br /&gt;
Insgesamt 37 Aussteller beteiligten sich an der gut besuchten Hausmesse. &lt;br /&gt;
Zum Festvortrag von Verbandsgründer Helmut Schaurich mit dem Thema „Vom Schutzverband zum Fachträger“ hatten sich neben zahlreichen FDPW­Mitgliedern auch interessierte Nichtmitglieder eingefunden, die auf diese Art und Weise den Fachverband kennenlernen konnten.&lt;br /&gt;
Wie jedes Jahr gab es auch in Würzburg für die mitgereisten Damen ein eigenes Programm mit Besichtigungen und einer fröhlichen Weinprobe. Den Abschluss der Veranstaltung bildete wieder einmal die allseits beliebte Stehparty, wo teilweise noch recht leidenschaftlich weiter diskutiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Mai 1996 – FDPW­-Verbandspräsident Gerhard Linner zu Gast bei der Bundesversammlung des BVS in Freiburg. === &lt;br /&gt;
Wie weit die gute und vielversprechende Zusammenarbeit zwischen FDPW und BVS vorangeschritten war, zeigte sich allein schon darin, dass das FDPW­-Präsidium vom BVS eine Einladung zur Bundesversammlung erhalten hatte. FDPW­-Verbandspräsident Gerhard Linner nahm die Gelegenheit wahr und als Gast an dieser Veranstaltung teil. Ein interessanter Punkt für den FDPW: in Würzburg bzw. Bad Neustadt/&lt;br /&gt;
Saale wurde ein neuer Meisterprüfungsausschuss zur Abnahme der Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk gebildet. Der FDPW wurde dazu aufgefordert geeignete Kandidaten für diesen Ausschuss zu benennen. &lt;br /&gt;
Schnell wurde bekannt, dass sich 11 Meisteranwärter in einem Vorbereitungskurs zur Meisterprüfung in Bad Neustadt/Saale befanden, davon gehörten 10 dem FDPW als Mitglieder an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Juni 1996 – Vereinbarungen  zwischen FDPW und BVS über eine  engere Zusammenarbeit. ===&lt;br /&gt;
Nach mehrjährigen, zum Teil zähen Verhandlungen zwischen dem Präsidium des FDPW und BVS konnte am 14. Juni 1996 in Hannover eine Vereinbarung erzielt werden. Bei der letzten FDPW­-Vorstandssitzung am 29. Juni 1996 in Augsburg sprach sich der Verbandsvorstand mit neun zu einer Stimme für dieses Papier aus. Zwischenzeitlich wurde das Ganze nochmals hinsichtlich Verbandssatzung und Vereinsrecht vom Anwalt des FDPW geprüft und für in Ordnung befunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Juli 1996 – Meisterprüfungsausschuss für  das Schneidwerkzeugmechaniker­-Handwerk neu besetzt. === &lt;br /&gt;
Mit Josef Griesmayer, technischer Leiter der Firma Linner GmbH Wolnzach, wurde zum  ersten Mal auch ein Vertreter des FDPW in  dieses Gremium aufgenommen. Neben Herrn Griesmayer wurden außerdem noch Hermann Döhler, Schneidwerkzeugmechanikermeister aus Braunschweig und Oliver Gayer, Schneidwerkzeugmechanikermeister aus Aschaffenburg (beide vom BVS) zu Fachbeisitzern bestimmt. Als Vorsitzender dieses Ausschusses wurde  Dipl.­Kfm. Wolfgang Stumpf und als dessen Stellvertreter Kurt Kleinlein, Schlossermeister und Lehrer an der Staatl. Berufsschule Bad Neustadt/Saale, von der Handwerkskammer Würzburg berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26.– 29. September 1996 – FDPW­-Inforeise nach Schweden. === &lt;br /&gt;
Verbandsmitglied Harald Schaer aus Lübeck hatte dank seiner guten Beziehungen nach Schweden die Voraussetzungen für diese Inforeise mit 37 Teilnehmern geschaffen. Mit der Fähre, der Nils Holgersson von der TT­Line, ging es nach Trelleborg. Auf der Fahrt von dort nach Halmstad, durch die wunderschöne Landschaft von Halland, konnte Harald Schaer (als Wikinger verkleidet) das eine oder andere über Land und Leute erzählen. Während die Herren am ersten Tag in Lahom die Firma MICOR besuchten, besichtigten die Damen eine Lachsaufzucht. Nächstes Ziel war die Firma DORMER (eine Tochterfirma des Sandvik­Konzerns) in Halmstad. In Simlängsdalen, unweit von Halmstad, befand sich das Quartier der Gruppe. Das abendliche Gala­-Diner hatte die Firma MICOR gesponsert. Am nächsten Tag ging es nach Göteborg. Hier stieg ein Kollege des schwedischen Fachverbandes in den Bus und zeigte während einer Rundfahrt die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Höhepunkt war aber ohne Zweifel eine Schärenrundfahrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Oktober 1996 – Aussprache mit Fördermitgliedern über eine intensivere Zusammenarbeit. === &lt;br /&gt;
Insgesamt 20 Teilnehmer aus dem Kreis der  FDPW­-Fördermitglieder und acht FDPW­-Vorstandsmitglieder trafen sich im wunderschön gelegenen Gästehaus der Firma Rabenseifner  in der Nähe von Fulda. Dabei wurde über die Möglichkeiten einer verbesserten Einbindung der Fördermitglieder in die Verbandsarbeit des FDPW diskutiert. Ausführlich wurde über die in zwei Jahren erstmals stattfindende Fachmesse für Schleiftechnik in Augsburg gesprochen und den zum Teil noch ein wenig skeptischen Maschinenherstellern Mut zugesprochen, den Versuch doch zu wagen. Nicht alle waren begeistert davon noch auf einer weiteren Messe ausstellen zu müssen. Der offizielle Name der Messe wurde bekannt gegeben: GrindTec. Ein Name der funkt, wie Heiko Könicke von der Messegesellschaft AFAG feststellte. Als Termin wurde der 19. – 22. März 1998 in der Messehalle Augsburg festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Oktober 1996 – FDPW­-Messebeirat  bestimmt. === &lt;br /&gt;
Dem Wunsch der Messegesellschaft AFAG folgend, wurden auf der Vorstandssitzung vom  12. Oktober 1996 Herbert Wulf und Klaus Beck zum Messebeirat gewählt. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass der Messevertrag mit der AFAG nunmehr unterschrieben und somit rechtskräftig sei.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1995</title>
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		<updated>2016-04-07T07:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 1. Januar 1995 – FDPW­-Qualitätszeichen auch für Firma Löffler. === &lt;br /&gt;
Zum Jahresbeginn konnte auch der FDPW­-Mitgliedsfirma Manfred Löffler GmbH aus Offenbach aufgrund der erfüllten Prüfbedingungen das Qualitätszeichen GEPRÜFTE PRÄZISIONS­ WERKZEUGSCHLEIFEREI mit Urkunde überreicht werden. Laut Prüfbericht entpuppte sich diese Firma als wahrer Musterbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. März 1995 – Verbandstag in Adelsried. === &lt;br /&gt;
Insgesamt 202 Teilnehmer, darunter Gäste aus England, Schweden, der Schweiz und Österreich konnten in Adelsried bei Augsburg zum FDPW­-Verbandstag begrüßt werden. Herr Wulf dankte den zahlreichen Spendern und Sponsoren, die ebenfalls zum Gelingen des Verbandstages 1995 beigetragen hatten. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der Verbandspräsident an die zahlreichen Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Nach einer einstimmig angenommenen Satzungsänderung und einigen kurzen Ressortberichten sowie einem Referat vom Kollegen Helmut Schaurich zum Thema Energien folgten zwei äußerst interessante Vorträge zu dem Thema „Zukunftsperspektiven 2000“. Dipl.­Betriebswirt Volker Schaurich beschäftigte sich dabei mit den Dienstleistungen und der Maschinentechnik. Dipl.­Betriebswirt Klaus Beck gab zum Thema „Sägentechnik“ wertvolle Denkanstöße. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, als über die Zusammenarbeit zwischen FDPW und BVS gesprochen wurde. Die beiden Verbandspräsidenten Wulf und Linner stellten zunächst das Thema vor und betonten einleitend, dass das Vollhandwerk das erklärte Ziel aller sein sollte. In zahlreichen Gesprächen mit kompetenten Vertretern des BVS hatte man in der Vergangenheit eine brauchbare Basis für eine Zusammenarbeit geschaffen. Mit eindeutiger Mehrheit wurden weitere Verhandlungen mit dem BVS beschlossen. Mit der anschließenden Stehparty endete ein rundum gelungener Verbandstag, der durch sein Rahmenprogramm eine weitere Aufwer&lt;br /&gt;
tung erfahren hatte. Erstmals wurde die sogenannte Hausmesse in einem Zelt durchgeführt. Mitgliedsfirmen präsentierten ihre Produkte und standen interessierten Kollegen gerne Rede und Antwort bei speziellen Fachfragen. Es gab deshalb zum Schluss einhelliges Lob, Anerkennung und den Auftrag, auf diesem Wege künftig weiter zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24./25. März 1995 – Wahlen bei den Junioren. === &lt;br /&gt;
Anlässlich des Verbandstages in Adelsried fand auch ein Juniorentreffen statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Wahl des Juniorensprechers, wobei folgendes Ergebnis erzielt wurde: Volker Schaurich, Kaufbeuren 10 Stimmen — Gerhard Pfundt, Berlin 5 Stimmen — Michael Barth, Augsburg 3 Stimmen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigene Fachmesse – alles auf einem guten Weg. ===&lt;br /&gt;
Unter Federführung des Kollegen Schaurich hatte die Geschäftsstelle in der Vergangenheit mehr als 20 Messeveranstalter und Messestädte angeschrieben und dabei die gebotenen Möglichkeiten zur Durchführung einer eigenen Fachmesse abgefragt. Nach reichlicher Überlegung wurde die Messegesellschaft AFAG und die Stadt Augsburg mit den sich bietenden Möglichkeiten und der zentralen Lage (auch für ausländische Besucher wie Österreich, Schweiz und Italien) ausgewählt. Herr Schaurich führte die ersten Vorgespräche mit dem AFAG – Geschäftsführer Heiko Könicke. Auch auf mehreren Vorstandssitzungen sowie einer offen geführten Gesprächsrunde mit den in Frage kommenden Fördermitgliedern (die anfangs gar nicht so begeistert waren!) gingen die Verhandlungen doch &lt;br /&gt;
zügig voran. Man war sich bald einig, 1996 die erste Messe in Augsburg durchzuführen. Da sich aber doch noch einige offene Fragen und vorher nicht erkannte Probleme in den Weg stellten, wurde der Messetermin auf das Jahr 1998 verschoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Mai 1995 – FDPW als Geburtshelfer  in Österreich. ===&lt;br /&gt;
Bei der Gründungsversammlung in Ansfelden bei Linz gab FDPW­-Präsident Herbert Wulf in einem Referat die bisher gesammelten Erfahrungen der zurückliegenden Jahre weiter und begrüßte die Bestrebungen, einen Verband ins Leben zu rufen.&lt;br /&gt;
FDPW­-Geschäftsführer Körber übernahm den Vorsitz und bat Herrn Kainz, den bereits von ihm vorbereiteten Satzungsentwurf, der sich an die FDPW­-Statuten anlehnte, zu verlesen. Dabei wurden  diverse Änderungswünsche eingebracht und beschlossen. Herr Kainz schlug vor, dass sich der zu gründende Verband FÖPW – FACHVERBAND ÖSTERREICHISCHER PRÄZISIONS-WERKZEUGSCHLEIFER nennt. Bei zwei Stimmenthaltungen wurde Manfred Kainz zum Gründungsobmann  gewählt. Zu Stellvertretern bestellte man Norbert Forster und Herbert Schmalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Delegation besuchte Generalversammlung des S.N.A.F.O.T. === &lt;br /&gt;
Ludwig Nieberl und Dieter Jäger vertraten diesmal den FDPW und besuchten die Hauptversammlung des französischen Verbandes. Alle wichtigen Tagesordnungspunkte wurden in knapp zwei Stunden erledigt. Die zur gleichen Zeit stattfindende Messe für Holzbearbeitungsmaschinen EXPOBOIS, in unmittelbarer Nähe zum Tagungshotel, war für die Werkzeugschleifer ein zusätzlicher Anreiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW­Informationsreise in die Schweiz. ===&lt;br /&gt;
Ein verlängertes, vom Sonnenschein begünstigtes Spätherbstwochenende nutzten an die fünfzig Mitglieder samt Ehefrauen zu einem Besuch bei den Schweizer Kollegen am schön gelegenen Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz. Von dort aus ging es mit dem Bus jeweils zu interessanten Firmenbesichtigungen nach Roggwil zur Firma Schneeberger und nach Lohn zur Firma Strausak, wo auch ein gelungener Abend mit erlesenem Essen und Trinken sowie musikalischer Unterhaltung und vielen Fachgesprächen mit Schweizer Kollegen auf dem Programm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Dezember 1995 – Firma Linner GmbH nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert. ===&lt;br /&gt;
Seit Dezember 1995 wird der Firma Linner GmbH in Wolnzach von der TÜV PRODUCT SERVICE GmbH, akreditierte Zertifizierungsstelle für Qualitätsmanagementsysteme, bescheinigt, nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1995 – Neuester Mitgliederstand. === &lt;br /&gt;
264 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>1994</title>
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		<updated>2016-04-07T05:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 15./16. April 1994 – Verbandstag im Hotel CELLER TOR in Celle. === &lt;br /&gt;
Diesmal hatte Verbandspräsident Wulf nach Norddeutschland eingeladen. Insgesamt 153 Teilnehmer konnten begrüßt werden, darunter auch wieder Abordnungen aus Frankreich, der Schweiz und auch aus Österreich. Erstmals beteiligten sich Fördermitglieder des FDPW als Sponsoren und hatten so einen wesentlichen Anteil zum Gelingen dieses Verbandstages. &lt;br /&gt;
Nach den üblichen Verbandsregularien wurde eine Erhöhung der Beiträge um 10 Prozent gebilligt und ein Antrag über Einzug der Mitgliedsbeiträge durch Lastschriftverfahren angenommen. Nach den Berichten der Fachressorts durfte Kollege Barth seine neu geschaffenen Werkzeugtafeln vorstellen. Anton Wimmer hatte einen Auswertungsbogen mit dem Thema „Raum­ und Betriebskostenvergleich“ vorbereitet, dessen Ergebnis wertvolle Auskünfte für den Einzelnen brachte. Höhepunkt dieser Veranstaltung war ein Vortrag von Volker Schaurich zum Thema „Werkzeugschleifarbeiten – Eigenleistung oder Fremdvergabe an handwerklich strukturierte Werkzeugschleifereien“.&lt;br /&gt;
Den mitgereisten Damen wurde die Mög­lichkeit geboten, eine Orchideen-­Gärtnerei zu  besichtigen und am Nachmittag an einer Stadtführung durch die malerische Stadt Celle teilzunehmen. Am Freitagabend fand im Hotel ein unterhaltsamer Heideabend mit folkloristischen Einlagen statt und den Abschluss des Verbandstages bildete wieder die mittlerweile zum festen Bestandteil gewordene Stehparty.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20./21. Mai 1994 – Besuch des  Schweizer Verbandstages. === &lt;br /&gt;
Verbandspräsident Wulf und sein Geschäftsführer mit Ehefrau waren Gäste beim Schweizer Verbandstag auf dem Chaumont bei Biel. Zunächst stand ein Besuch der Firma DIAMETAL AG in Biel auf dem Programm, ergänzt durch zwei interessante Fachvorträge. Tags darauf fand dann der offizielle Teil der Frühjahrstagung, die Hauptversammlung, statt. Der Abend brachte noch einmal alle Teilnehmer bei einem gemütlichen Abendessen zusammen und es wurde bis in die späte Nacht gefachsimpelt und so manches Schleifproblem bei einem guten Tropfen Jurawein gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Mai 1994 – Ehrung der Jahresbest­meister - erstmals mit einem Schneidwerkzeugmechanikermeister. ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Meisterfeier in München wurden im Monat Mai 1994 die Prüfungsbesten der einzelnen Handwerke für ihre Leistungen mit einer Goldmedaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Mit Michael Barth aus Augsburg konnte auch ein Schneidwerkzeugmechanikermeister als Jahresbestmeister geehrt werden. Ebenfalls im Mai 1994 konnten vom Ressortleiter der Fachgruppe Metall, Ernst Barth aus Augsburg, endlich die lang ersehnten neuen Werkzeugtafeln (aus Hart­PVC 700x1000 mm groß mit ausgesuchten Werkzeugabbildungen) an die vielen Interessenten verschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Juni 1994 – Erster Meistervorbereitungskurs abgeschlossen. === &lt;br /&gt;
An diesem Datum konnte der für  das Ressort Ausbildung zuständige Leiter Anton Wimmer folgendes mitteilen: Soeben geht der erste Meistervorbereitungskurs in der Berufsschule für das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk in Bad Neustadt mit Erfolg zu Ende. Auch 1995 soll wieder ein solcher Kurs angeboten werden. Die Meisterprüfung besteht dabei aus insgesamt 4 Teilen: 1. Praktische Prüfung 3. Betriebswirtschaftlich-kaufmännische Prüfung 2. Fachtheoretische Prüfung 4. Pädagogische Prüfung (Lehrlingsausbildung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:London.jpg|350px|thumb|right|Am nächsten Tag war die britische Metropole London mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten an der Reihe.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6.– 9. Oktober 1994 – Inforeise nach England. === &lt;br /&gt;
Auf Einladung der Kollegen vom englischen Fachverband Saw Doctor Association ging es von Köln per Bus und Fähre nach Harwich und von hier weiter mit dem Bus nach Clacton­on Sea, wo bereits eine größere Empfangsdelegation zur Begrüßung der Fachbesucher aus Germany bereitstand. Der Empfang war herzlich und der Tagesablauf bestens organisiert. Mit der Sprache gab es so ein paar Irritationen, aber mit Humor und beiderseitigem Verständnis konnten auch diese Probleme gelöst werden. Der englische Kollegenverband hatte damals 18 Mitglieder und es zeigte sich, dass auch in England fast dieselben Schwierigkeiten bezüglich beruflicher Anerkennung, Zusammenarbeit unter Kollegen sowie fachliche Aus- ­und Weiterbildung wie in Deutschland an der Tagesordnung sind. Auch ein Besuch der Firma Titman Tip Tools stand auf dem Programm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Oktober 1994 – Juniorenseminar  in Augsburg. ===&lt;br /&gt;
24 Teilnehmer aus 17 Mitgliedsbetrieben konnte Juniorensprecher Volker Schaurich in Augsburg zu einem Juniorenseminar des FDPW begrüßen. Das Thema war CNC-­Werkzeugschleifen. Die Firmen WALTER AG Tübingen und APS, Ettenheim, referierten über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich und gaben einen kompetenten Einblick in den modernen Stand der Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. November 1994 – Seminar zum  Qualitätssicherungs-­Handbuch. === &lt;br /&gt;
In Fulda (bei der Firma RABENSEIFNER) hielt Helmut Schaurich ein Seminar zum Thema ISO 9000 ab und stellte dabei ein von ihm entwickeltes Musterhandbuch vor, welches vom bayerischen Metallverband angelegt und entsprechend auf die Werkzeugschleiferei umgearbeitet worden war. Das Seminar wurde mit großem Interesse aufgenommen und es gab die ersten Gedanken, dass durch die ISO 9000 das vom FDPW herausgebrachte Zeichen GEPRÜFTER FACHBETRIEB SCHLEIFTECHNIK mehr oder weniger überholt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. November 1994 – Erste Zusammenkunft Österreichischer Werkzeugschleifer. === &lt;br /&gt;
Auf Initiative der Firma MONTANWERKE WALTER GmbH fand am 10. November in St. Valentin ein Präsentationsabend für alle österreichischen Schärfdienste statt. Ingenieur Stefan Handl konnte dabei insgesamt 25 Teilnehmer begrüßen. Im Zuge der Produkteinführung der neuen revolutionären WALTER­ HELITRONIC­ POWER referierten die Herren Motzer und Handl. Anschließend stellte der FDPW-­Geschäftsführer Klaus­ Dieter Körber seinen Verband vor und erklärte ausführlich den Zweck und die Ziele des FDPW. Aufgrund der dabei gewonnenen Eindrücke wurde der Wunsch laut, auch in Österreich für die Werkzeugschleifer eine ähnliche Vereinigung zu schaffen. Der überwiegende Teil der Anwesenden nahm diesen Vorschlag positiv auf und Manfred Kainz von der Firma Weber GmbH aus Graz erklärte sich bereit, Führungsaufgaben zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. November 1994 – Erste geprüfte Präzisions-Werkzeugschleiferei. ===&lt;br /&gt;
Der FDPW­-Mitgliedsfirma H. J. Rick aus Aachen konnte als erstem Betrieb das Qualitätszeichen GEPRÜFTE PRÄZISIONS­WERKZEUG SCHLEIFEREI mit entsprechender Urkunde überreicht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1993&amp;diff=423</id>
		<title>1993</title>
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		<updated>2016-04-06T09:50:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 16. Januar 1993 – Landesverband  Baden­-Württemberg. ===&lt;br /&gt;
Landesvorsitzender Gerhard Götz hatte nach Wendlingen am Neckar eingeladen, dabei wurde zunächst das FDPW-­Gütezeichen in allen Einzelheiten besprochen sowie das Thema „Eintragung in die Handwerksrolle“ erörtert. Die Vorstandswahl beendete die Tagung: 1. Vorsitzender: Gerhard Götz — Stellvertreter: Kurt Hammer und  Peter Geiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Februar 1993 – Betriebswirtschaftliches Tagesseminar. ===&lt;br /&gt;
Zu diesem Seminar in Fulda/­Bronnzell hatte der FDPW zwei ausgezeichnete Referenten gefunden, die dieses Tagesseminar zu einer echten Bereicherung machten. Dipl.­Oec. Eleonore Hay referierte zum Thema „Grundlagen der Kalkulation für Werkzeugschleifer“ und Dipl. Kfm. und Wirtschaftsjournalist Walter Doering referierte über „Steuern sparen – gewusst wie!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Februar 1993 – Besuch an der Universität Dortmund im ISF. ===&lt;br /&gt;
Über das FDPW­Mitglied Herrn Ing. Andreas Fuchs aus Nittenau kam der Kontakt zum Institut für Spanende Fertigungstechniken (ISF) an der Universität Dortmund zustande. Herr Schaurich und Herr Barth wurden vom Institutsleiter Herrn Prof. Dr.­Ing. Weinert empfangen und über derzeitige und geplante Ziele des ISF unterrichtet. Vonseiten des FDPW wurden Anregungen und Fragen aktueller Probleme weitergegeben, z. B. Schneidengeometrie an konischen Werkzeugen gerade und spiralig verzahnt (Diagramm­-Entwurf) sowie Unterflut­ oder Strahlkühlung beim Trennen. Das ISF stellte für solche Problemstellungen seine Mithilfe in Aussicht, wobei u. U. ein Forschungsauftrag über eine Diplomarbeit möglich wäre. Man vereinbarte im Gespräch zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. April 1993 – Aktueller Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
258 Mitgliedsfirmen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== 3./4. April 1993 – Verbandstag im  MARITIM­ Hotel Fulda. ===&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglied Gerhard Götz konnte bei  der Eröffnung des Verbandstages insgesamt 186 Tagungsteilnehmer aus 95 Mitgliedsfirmen und zusätzliche Gäste aus Frankreich und der Schweiz begrüßen. Tags zuvor hatte die Firma REFORM ­Rabenseifner zu einem Empfang im Rahmen einer Werksbesichtigung eingeladen und die Ausrichtung des Damenprogramms übernommen.&lt;br /&gt;
Nach den Rechenschaftsberichten der beiden Präsidenten und der einzelnen Ressortleiter folgte ein mit Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt „Erfassung der Kosten des Aussendienstes“. Im Vorfeld waren 49 anonym abgegebene Fragebogen ausgewertet worden. Und so stellte Anton Wimmer, der die Fragebogenaktion leitete, fest, dass gerade auf diesem Gebiet mehr Gemeinsamkeit sehr viel bringen würde, „denn weniger Kilometer zu weit entfernten Kunden kämen nicht nur dem Geldbeutel sondern auch der Umwelt zugute“.&lt;br /&gt;
Beachtung fand auch der Festvortrag von MdL Winfried Rippert (stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technik im Hessischen Landtag) zum Thema „Was führt uns aus der Krise?“&lt;br /&gt;
Der Verbandspräsident Helmut Schaurich hatte den Wunsch geäußert sich aus der Verbandsarbeit zurückziehen zu wollen. Bei den Neuwahlen wurde Herbert Wulf zum Präsidenten und Gerhard Linner zum Vizepräsidenten gewählt. Die Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder brachte folgendes Ergebnis: Renate Fuchs 68 Stimmen — Ernst Barth 62 Stimmen — Ludwig Nieberl 60 Stimmen — Helmut Schaurich 59 Stimmen — Gerhard Götz 56 Stimmen — Dieter Jäger 50 Stimmen — Anton Wimmer 45 Stimmen — Peter Schnorr 44 Stimmen — Herr Kreher 26 Stimmen (Ersatzmann) — Hell Willms 11 Stimmen (Ersatzmann).&lt;br /&gt;
Einstimmig wurden die Herren Schneider,  Döring, Willms, und Renzelman, zu Mitgliedern des Ehrengerichtes gewählt. Für die nächsten drei Jahre wurden die Herren Geiger und Boerboom zu Kassenprüfern bestimmt.&lt;br /&gt;
Helmut Schaurich wurde für seine jahrelange aufopfernde Tätigkeit in oftmals stürmischen Zeiten gedankt. Herr Brinkmann, Herr Kock und Herr Schaer erhielten den erstmals offiziell vergebenen Ehrenkrug des FDPW. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mai 1993 – Besuche in Fankreich und  der Schweiz. ===&lt;br /&gt;
Die Vorstandsmitglieder Renate Fuchs und Helmut Schaurich besuchten die Frühjahrstagung der Schweizer Kollegen und stellten dabei übereinstimmend fest, dass deren Verbandstag als voller Erfolg zu bezeichnen sei. &lt;br /&gt;
Ernst Barth und Ludwig Nieberl hatten den Verbandstag in Frankreich besucht. Hier sei eine ganz andere Mentalität angesiedelt als bei uns. Die eigentliche Mitgliederversammlung wäre in ca. 40 Min. erledigt gewesen, alles andere wurde als gesellschaftliches Ereignis betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Juli 1993 – Erste Vorstandssitzung der  neuen Vorstandschaft. ===&lt;br /&gt;
Im Hotel Neckartal in Köngen traf sich der neu zusammengesetzte Vorstand unter der Leitung des Verbandspräsidenten Herbert Wulf zur  ersten Arbeitssitzung.&lt;br /&gt;
In seiner Antrittsrede forderte Herbert Wulf mehr Qualität und weniger Quantität. Einig war man sich darin, die Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft gezielt zu verbessern. Herr Nieberl erinnerte daran, dass in erster Linie die Handwerkskammern als Ansprechpartner anzusehen sind und deshalb auch hier damit begonnen werden müsse, die notwendigen Kontakte zu knüpfen.&lt;br /&gt;
Nach längerer Diskussion und Festlegung der Kriterien und Bedingungen wurde das längst überfällige FDPW­-Gütezeichen freigegeben  und folgende Entscheidung einstimmig angenommen:&lt;br /&gt;
„Das FDPW­-Gütezeichen wird frei gegeben zu den festgelegten Kriterien und Bedingungen lt. Ausschreibung. Anträge können somit gestellt werden. Der Gesamtvorstand entscheidet über die Vergabe, wobei dieser per Fax über die Ergebnisse zu informieren ist.“&lt;br /&gt;
Für die Schule Bad Neustadt/Saale schlug Herr Wimmer vor, über die Firma Saacke für einen gewissen Zeitraum gegen Erstattung einer Kostenpauschale eine Maschine zur Verfügung zu stellen. Nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer könnte dann die Maschine mit einem Nachlass an einen Käufer weitergegeben werden. &lt;br /&gt;
Dem Kollegen Schaurich wurde zugesichert, seinen Antrag zur Zulassung zum vereidigten Sachverständigen im Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk zu unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1./2. Oktober 1993 – Juniorentreffen  in Heidelberg. ===&lt;br /&gt;
Mit freundlicher Unterstützung der Firma  Loroch aus Mörlenbach fand dieses von 23  Junioren besuchte Treffen im Hotel ARCADE in Heidelberg statt. Ein Rhetoriktraining mit dem zentralen Thema „Beschwerde­ oder Einwandgespräch mit dem Kunden“ stiess auf eine positive Resonanz bei den jungen Leuten und jeder konnte wertvolle Denkanstöße mit in den betrieblichen Alltag nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FDPW-­Informationsreise nach Kopenhagen ===&lt;br /&gt;
Die Firma SORENCO CNC A/S hatte Ende  Oktober die Mitglieder des FDPW nach Kopenhagen zu einer Betriebsbesichtigung einge­laden und 30 Damen und Herren kamen. Herr Sörensen sen., Chef der Firma und sein Sohn Jan Sörensen, hatten für die Teilnehmer dieser FDPW­-Inforeise ein großes und bestens organisiertes Programm vorbereitet.&lt;br /&gt;
Werkzeugschleifmaschinen der Firma MAKINO SEIKI, eine davon im Produktionseinsatz, beschäftigten die angereisten Werkzeugschleifer zwei Stunden und es gab viele Fragen. Nach  einem Vortrag zum Thema Kinematik an Werkzeugschleifmaschinen wurden ausgiebig Probleme diskutiert. Bei den folgenden Ausflügen nach Seeland und in das Wikingermuseum erfuhren die Reiseteilnehmer eine Menge über das Land Dänemark, von seinen Sorgen und Nöten, aber auch von seinen unübersehbaren Leistungen in Wissenschaft und Technik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. November 1993 – FDPW­-Geschäftsstelle unter neuer Anschrift. ===&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung des neuen Eigenheims des Geschäftsführers in Pforzen (unweit von Kaufbeuren) siedelte auch die FDPW­-Geschäftsstelle in ein neues, 50 m² großes, geräumiges Büro  um und war fortan unter der Adresse: 87666 Pforzen, An der Säge 15, erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1993 – Aktueller Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
262 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1992&amp;diff=422</id>
		<title>1992</title>
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		<updated>2016-04-06T09:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 14./15. Februar 1992 – Verbandsgründung in der Schweiz. === &lt;br /&gt;
Vorstandsmitglied Herbert Wulf hatte bereits im Vorfeld mit Werner Morach von der Firma Weber AG aus Langnau im Emmental erste Kontakte geknüpft und die Zusage gegeben, dass der FDPW bei einer Verbandsgründung seine Erfahrungen einbringen würde.&lt;br /&gt;
Mitte Februar war es so weit. Herr Schaurich und Herr Barth fuhren zusammen mit dem  FDPW-­Geschäftsführer nach Olten, um als beratende Gäste an dieser Gründungsversammlung teilzunehmen. Bereits im Vorfeld zur eigentlichen Versammlung konnten vonseiten des FDPW an Herrn Morach wichtige Hinweise gegeben und entsprechendes Informationsmaterial wie z. B. eine aktuelle Satzung, Beitrittserklärung, Geschäftsordnung usw. überreicht werden. &lt;br /&gt;
Von den ca. 70 eingeladenen Firmen waren 34 mit insgesamt rund 50 Teilnehmern erschienen. Dank der guten Vorbereitung konnte die Versammlung am frühen Nachmittag erfolgreich mit der Gründung des VSPW (Verband Schweizer Präzisions­-Werkzeugschärfer) abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. März 1992 – Besuch beim Französischen Fachverband S.N.A.F.O.T. ===&lt;br /&gt;
Durch einen regen Schriftverkehr mit Kolle­gen aus dem Elsass konnten im Laufe der Zeit Kontakte zum französischen S.N.A.F.O.T. geknüpft werden. Anlässlich der EXPO­BOIS  (einer Holzfachmesse) kam eine Einladung aus  Frankreich mit dem Wunsch eines persönlichen  Kennenlernens.&lt;br /&gt;
Herr Schaurich und Herr Nieberl nahmen die Gelegenheit war und trafen sich in Paris auf dem Messestand des Fachverbandes zu einem ausführlichen Gespräch. Der S.N.A.F.O.T.( Syndicat National des Affûteurs Français d’Outils Tranchants) wurde bereits 1977 gegründet und es zeigte sich, dass dieser Verband ähnlich  dem FDPW strukturiert ist und in Frankreich vergleichbare Probleme bewältigen muss. Wie  Präsident Pierre Marco erklärte, sei auch eine Fachschule im Ort Envermeu in der Normandie für den Berufsnachwuchs vorhanden, wobei die Schulstruktur sich als ähnlich wie in Bad Neustadt/Saale herausstellte.&lt;br /&gt;
Als Zeichen einer freundschaftlichen Verbundenheit wurden Einladungen zum Verbandstag nach Albertville und nach Regensburg ausgesprochen und ein Austausch von Meistern, Gesellen und Lehrlingen wurde trotz zu erwartender sprachlicher Probleme beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25./26. April 1992 – Verbandstag  in Regensburg. ===&lt;br /&gt;
Im Hotel Vier Jahreszeiten Schrammel in Regensburg/­Pentling konnten erstmals Gäste aus der Schweiz und Frankreich anlässlich eines FDPW­-Verbandstages begrüßt werden. &lt;br /&gt;
Der Verbandstag brachte wertvolle Erkenntnisse durch einen erstmals durchgeführten Vergleich von Schleifkostenpreisen. Hervorzuheben sind ferner ein Referat von Dr. Dieter Hundt damals Vorsitzender des Verbandes der Metallindustrie Baden-­Württemberg e.V. zum Thema „Die Deutsche Metallindustrie im internationalen Wettbewerb“ und ein Referat von Dipl.­ Oec. Eleonore Hey über „Stundensätze und Kostenermittlung in Klein­ und Mittelbetrieben“. Ein weiterer Höhepunkt war der Festvortrag von Dr. Gerhard Schmid, Mitglied des  Europa­-Parlaments „Zukunft des Klein­und Mittelbetriebs in der Europäischen Gemein&lt;br /&gt;
schaft“. Viel Spass bereitete ein bayerischer Abend mit einer typischen bayerischen Brotzeit, Musik und Unterhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8.– 10. Mai 1992 – Gegenbesuch beim  Französischen Fachverband. === &lt;br /&gt;
Vizepräsident Ludwig Nieberl besuchte den Verbandstag des S.N.A.F.O.T. in Albertville. Nach Abschluss des offiziellen Teils wurden am Nachmittag die olympischen Wettkampfstätten besucht. Bei einer Weinprobe und einem landestypischen Essen konnten die eingeleiteten Beziehungen der beiden Verbände vertieft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3.– 5. Oktober 1992 – Mit dem FDPW auf der Maschinenbaumesse in Wien. ===&lt;br /&gt;
Nach der letztjährigen Parisreise hatte der Geschäftsführer eine Reise in die Donaumetropole Wien zur stattfindenden Maschinenbaumesse INTERTOOL organisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Oktober 1992 – Neuwahlen beim Landesverband Bayern. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 22 Mitglieder konnte Landesvorsitzender Gerhard Linner in Ingolstadt begrüßen. Gerhard Linner wurde einstimmig wieder zum Landesvorsitzenden gewählt. Ernst Barth erhielt insgesamt 10 Stimmen und wurde damit 2. Vorsitzender. Bei der Wahl zum 3.Vorsitzenden gab es eine Stichwahl zwischen Herrn Neumüller und Herrn Sturm, die im 3. Wahlgang zu Gunsten von Herrn Neumüller endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Oktober 1992 – Juniorenseminar in Berlin. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 17 Junioren aus 11 FDPW-­Mitgliedsbetrieben trafen sich im NOVOTEL Berlin zu einem Seminar. Renate Fuchs, Juniorenbeauftragte des FDPW, begrüßte die Teilnehmer im Namen des Bundesvorstandes. Der persönliche Kontakt und das Kennenlernen untereinander standen bei dieser Tagung im Vordergrund. Volker Schaurich, Juniorensprecher des FDPW, gab einen kurzen Rechenschaftsbericht ab. Als Referent konnte Hans Sauter aus Prien gewonnen werden. Er sprach über die Möglichkeiten der „Nutzung moderner Diamantverarbeitung in der Werkzeugschleiferei“. Nach dem Mittagessen brach die Gruppe zu einer Stadtrundfahrt mit Führung auf, die zu allen Sehenswürdigkeiten der damals neuen Hauptstadt führte. Kollege Gerhard Pfundt aus Berlin war für den touristischen Programmteil verantwortlich, wobei die Firma Pfundt die Kosten für diese Stadtrundfahrt in großzügiger Weise übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Dezember 1992 – Auch Neuwahlen beim Landesverband Nord. ===&lt;br /&gt;
Im Hotel Maack in Sevetal traf sich der Landesverband Nord zu seiner Tagung. Hier wurde u. a. beschlossen, dass die Verbandsmitglieder ihre jeweiligen Schwerpunkte auflisten sollten, damit dieses in Form einer Aufstellung Interessenten zu Verfügung stehe. Ein Vortrag von Herrn Sander von der Nordwestlichen Eisen­- und Stahl-­Berufsgenossenschaft zum Thema „Der Mensch am Arbeitsplatz“ fand großes  Interesse bei den Anwesenden. Die anstehenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: — 1.  Vorsitzender im Landesverband Nord: Herbert Wulf — 2.  Vorsitzender im Landesverband Nord: Herr Hoppe sen. — 3.  Vorsitzender im Landesverband Nord: Herr Boelicke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dezember 1992 – Aktuelle Situation an der Schule Bad Neustadt/Saale. ===&lt;br /&gt;
Zum Dezember 1992 besuchten 26 Schüler die Berufsschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliederstand per 31. Dezember 1992. === &lt;br /&gt;
29 Mitgliedfirmen aus den neuen Bundesländern — 175 Mitgliedsfirmen mit 1 – 5 Mitarbeitern — 35 Mitgliedsfirmen mit 6 –15 Mitarbeitern — 9 Mitgliedsfirmen mit 16 und mehr Mitarbeitern = 248 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>1991</title>
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		<updated>2016-04-06T09:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 3./4. Februar 1991 – Fachsymposium für Kollegen aus den neuen Bundesländern. ===&lt;br /&gt;
In Rieden­/Zellerberg fand in Zusammenarbeit mit einem Betriebsberater ein Fachsymposium statt. Dazu waren aus dem mittleren und südlichen Bereich der neuen Bundesländer Kollegenfirmen eingeladen worden. Zusammen mit Kollegen Nieberl referierte Helmut Schaurich  zu Fachfragen und zeigte den insgesamt 15 Teilnehmern auch seine Firma in Kaufbeuren­ Neugablonz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Februar 1991 – Vorstandssitzung  in Nürtingen. ===&lt;br /&gt;
Hier wurde in erster Linie der bevorstehende Verbandstag in Bad Lauterberg vorbereitet. In diesem Zusammenhang schlug der Geschäftsführer vor, den Fördermitgliedern die Mög­ lichkeit zu geben, in einem eigenen Ausstellungsraum des Hotels Eigenprodukte und  Handelswaren sowie Prospektmaterial auszulegen. Bezüglich Neumitglieder aus den neuen Bundesländern einigte man sich, den Beitragssatz bei zunächst 60 Prozent anzusetzen und dann im Laufe der Zeit aufzustocken und dem allgemein gültigen Beitragssatz anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13./14. April 1991 – Verbandstag Bad Lauterberg. ===&lt;br /&gt;
Gerhard Götz, der die Moderation übernommen hatte, konnte 154 Teilnehmer von 76 Mitgliedsfirmen, dazu noch 23 Gastfirmen mit 39 Personen – also insgesamt 193 Tagungsteilnehmer begrüßen. Anlässlich des 50. Geburtstages von Verbandspräsident Helmut Schaurich gab es eine Gedenkmünze und ein Hinterglasbild mit einer gravierten Plakette „In Würdigung besonderer Verdienste um den FDPW“. &lt;br /&gt;
In seinem Rechenschaftsbericht wies Helmut Schaurich darauf hin, dass man bald die angestrebte Schallmauer von 200 Mitgliedern durchbrechen werde. Ein tolles Ergebnis der bisherigen Verbandsarbeit! Als einen beachtlichen Erfolg bezeichnete der Verbandspräsident, dass es auf Grund der Initiative des FDPW gelungen sei, die Werkzeugschleifbetriebe mittels Antrag nach § 8 der Handwerksordnung in die Rolle des Schneidwerkzeugmechanikers eintragen zu lassen, was gleichbedeutend mit der Anerkennung als Vollhandwerker anzusehen wäre.&lt;br /&gt;
Vorstandskollege Anton Wimmer hatte einen Fragebogen zum Thema Kostenvergleiche entwickelt und erklärte, dass die von den Mitgliedern abgegebenen Angaben völlig neutral ausgewertet würden. Neben diesem interessanten Thema Kostenvergleiche gab es noch einige  Referate zu aktuellen Themen, z. B. geregelte Unternehmensnachfolge und Gedanken zum Standort Deutschland, zum offenen Markt 1992, zur Arbeitszeit und zur Anpassungsfähigkeit. Auf großes Interesse stieß auch eine Podiumsdiskussion mit Werkzeug­ und Maschinenherstellern.&lt;br /&gt;
Neben Damenprogramm und Stehparty gab es erstmalig eine Hausmesse, die auf ein lebhaftes Interesse stieß. Auch eine Diskussionsrunde von insgesamt 24 anwesenden zukünftigen Betriebsnachfolgern fand zum ersten Mal im Rahmen eines Verbandstages statt. Dabei wurde vor allen Dingen über Anliegen, Probleme und  Ideen der Junioren im FDPW diskutiert. Volker Schaurich wurde dabei zum kommissarischen Jugendsprecher und Ansprechpartner in Juniorenangelegenheiten des FDPW bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7.– 9. Juni 1991 – Gemeinsame Busreise nach Paris zur EMO. ===&lt;br /&gt;
Der Geschäftsführer hatte eine gemeinsame Busfahrt im Rahmen der EMO nach Paris  organisiert und sich dabei ein erlebnisreiches Wochenendprogramm einfallen lassen. Neben einem Besuch der EMO standen aber auch der persönliche Kontakt und die Geselligkeit im Mittelpunkt dieser Reise. &lt;br /&gt;
Auf der Heimfahrt gab es noch ein gelungenes Champagner­buffet in Reims, bevor die Busse ihren Weiterweg in südliche bzw. nördliche Richtung antraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Juli 1991 – Gründung Regional­verband Ost. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 12 Mitgliedsfirmen und 7 Nicht­Mitglieder hatten sich in Dessau zur Gründung des Regionalverbandes Ost eingefunden. Die beiden Verbandspräsidenten Schaurich und Nieberl leiteten diese Zusammenkunft und berichteten über die Ziele, Erfolge und Möglichkeiten des Fachverbandes. Zum 1. Landesvorsitzenden wurde Michael Kreher aus Gornau und zu dessen Stellvertreter Otto Lieke aus Dessau gewählt. Weitere Stellvertreter wurden Herr Hoppe  (Hoyerswerda) und Herr Pfundt aus Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Juli 1991 – Mitglied 200 und Mitglied 222 werden in die FDPW-­Familie aufgenommen. === &lt;br /&gt;
Mit der Firma Köland ­Vertrieb aus Landau in der Pfalz konnte Mitglied Nr. 200 begrüßt werden. Zur Schnapszahl 222 reichte es kurze Zeit später für die Firma Spreyer ­Werkzeugtechnik aus Limburg/Lahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. September 1991 – Vorstandssitzung in Forstinning. === &lt;br /&gt;
Hier war mit Herrn Kreher erstmals ein  FDPW-­Mitglied in seiner Eigenschaft als  Landesvorsitzender der Region Ost stellvertretend für die Mitglieder aus den neuen Bundesländern bei einer Vorstandssitzung anwesend.&lt;br /&gt;
Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Umsetzung eines von Herrn Linner in Bad Lauterberg gestellten Antrags bezüglich der Bildung von Fachressorts. Ein Vorstandsmitglied sollte demzufolge alleinverantwortlich solch ein Ressort leiten, wobei die Geschäftsstelle in jeweiliger Absprache die anfallenden Arbeiten durchführen sollte. Folgende Ressortaufteilung wurde vorgenommen: TECHNIK: HOLZWERKZEUGE  Dieter Jäger — TECHNIK: METALLWERKZEUGE  Ernst Barth + Josef Brinkmann — BERUFSBILDUNG + AUSBILDUNG  Anton Wimmer + Josef Brinkmann — ÖFFENTLICHKEITSARBEIT  Gerhard Götz + Klaus­Dieter Körber — WEITERBILDUNG – SEMINARE +  KURSE Gerhard Linner — FORSCHUNG + ENTWICKLUNG  Anton Wimmer — BETRIEBSWIRTSCHAFT, STEUERN + RECHTE Ludwig Nieberl — SCHIEDSGERICHTSWESEN  Ludwig Nieberl — UMWELTFRAGEN + GESUNDHEITSWESEN Peter Schnorr — FINANZEN Ludwig Nieberl — VERBINDUNG ZUR FDPW­JUNIORENGRUPPE Renate Fuchs — ARCHIVAR + CHRONIST  Helmut Schaurich — MASCHINEN UND DEREN UMFELD Herbert Wulf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. September 1991 – Besprechung bei der HWK für München und Oberbayern. === &lt;br /&gt;
Auf Veranlassung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_f%C3%BCr_Wirtschaft_und_Medien,_Energie_und_Technologie Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Verkehr], bei dem der FDPW um eine Anhörung gebeten hatte, fand eine Besprechung mit Innungsvertretern und Vertretern der HWK für München und Oberbayern sowie Schwaben in München statt. Vom FDPW waren die Kollegen Ludwig Nieberl und Anton Wimmer vertreten.&lt;br /&gt;
Die vom FDPW aufgeworfenen Fragestellungen: Erteilung einer Ausnahmebewilligung — Eintragung in die Handwerksrolle — Zuerkennung einer Ausbildungsbefugnis wurden dabei ausführlich behandelt und letztlich zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. November 1991 – Juniorentreffen  in Fulda­/Bronnzell. ===&lt;br /&gt;
Juniorensprecher Volker Schaurich konnte insgesamt 30 Teilnehmer aus 20 Mitgliedsfirmen begrüßen. Zwei interessante Vorträge standen dabei auf der Tagesordnung: Existenzgründungsfinanzierung im Handwerksbetrieb und Berufsbild und Ausbildungsrahmenplan zum Schneidwerkzeugmechaniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1991 – Neuer Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
235 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1990&amp;diff=420</id>
		<title>1990</title>
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		<updated>2016-04-05T13:16:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 20. Januar 1990 – Gründung Regional­verband West. ===&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Anschreibens an alle 49 Mitgliedsfirmen sowie an weitere 224 bekannte Werkzeugschleifereien im Raum Westdeutschland fanden sich in Wiehl 26 Mitgliedsfirmen und 8 Nichtmitglieder zu dieser Gründungsversammlung ein.&lt;br /&gt;
Wie schon in den vorausgegangenen Versammlungen stellte der FDPW Vorsitzende Helmut Schaurich, unterstützt von seinen Vorstandskollegen Hans­ Peter Thelen und Herbert Falk, den Zweck und die Ziele des FDPW und die Vorteile eines Landesverbandes vor. Auch hier in Wiehl wurde die Notwendigkeit eines eigenen Regionalverbandes erkannt und mehrheitlich dafür gestimmt.&lt;br /&gt;
In geheimer Wahl wurden gewählt: 1. Vorsitzender: Dieter Jäger, Köln — 2. Vorsitzender: Berthold Schneider, Essen — Stellvertreter: Heiko Langen, Nettetal — Stellvertreter: Kurt Kremser, Niederzier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Februar 1990 – Ein weiteres Gespräch wegen RAL-­Gütesiegel in Bonn. === &lt;br /&gt;
Leider konnte mit den Vertretern der Zeichengemeinschaft Dreipilz keine hundertprozentige Lösung erzielt werden und auch die Erst­ und Folgekosten für das RAL­Gütesiegel erschienen zu hoch, so dass sich die Vorstandschaft am  30. März dazu entschloss, eine andere Lösung zu suchen. Es sollte ein Zeichen auf FDPW­-Basis entwickelt und gefunden werden, welches Güte symbolisiert. Ein Grafiker wurde daraufhin beauftragt einen entsprechenden Entwurf auszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. März 1990 – Neuer Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 157 Mitgliedsfirmen – davon 19 Fördermitglieder – 138 Präzisions­Werkzeugschleifereien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. März /1. April 1990 ­ Dritter Verbandstag in Böblingen. ===&lt;br /&gt;
Laut Teilnehmerliste konnten insgesamt 148 Mitglieder aus 78 Firmen sowie einige Gäste aus der damaligen DDR begrüßt werden. Und so ging auch der 1. Vorsitzende Helmut Schaurich in seiner Begrüßung und dem anschließenden Tätigkeitsbericht gleich zu Beginn auf die sich anbahnenden Umwälzungen innerhalb Deutschlands ein und stellte klar, dass man den Kollegen aus der DDR hilfreich die Hand bieten solle und zu gegebener Zeit die Fühler verstärkt Richtung Osten ausrichten müsse. Zum Stichwort eigene Messe gab Herr Schaurich bekannt, dass der neue Vorstand eine umfassende Anfrage an alle an einer Fachmesse für Schleiftechnik interessierten Messestandorte starten werde. &lt;br /&gt;
Vorstandsmitglied Gerhard Linner wies in seinem Vortrag „Zukunftsperspektiven sowie Aufgaben und Ziele“ darauf hin, dass der in Dortmund beschlossene Weg des Handwerks auch weiterhin Priorität vor der industriellen Alternative habe. Die Befugnis zur Ausbildung liege bei den Innungen. Selbstverständlich bleibe aber die Position des Fachverbandes neben den Handwerkskammern und Innungen unangetastet, da die Gesamttätigkeit des Fachverbandes nicht ersetzt werden könne.&lt;br /&gt;
Durch die Wiedervereinigung musste die Satzung entsprechend geändert werden. Eine neue Formulierung wurde wie folgt beschlossen: Mitglieder können Unternehmen werden, die in Deutschland ansässig sind. Man einigte sich ferner, dass alle dem FDPW bekannten DDR­Firmen künftig den WERKZEUGSCHLEIFER zugeschickt erhalten. Über eine Vollmitgliedschaft von DDR­-Firmen wurde nicht abschließend beraten, da die Mitgliedsbeiträge im Moment unbezahlbar erschienen.&lt;br /&gt;
Neben fachlichen Referaten war ein Vortrag von Herrn MdB Josef Grünbeck, Landesvorsitzender der FDP in Bayern sowie Mittelstandspolitischer Sprecher und Obmann im Wirtschaftsausschuss zum Thema „Unser Handwerk im Mittelstand“ ein echter Höhepunkt der Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Bezüglich des Vorstands wurde festgehalten, dass künftig der 1. Vorsitzende als Verbandspräsident geführt wird und sein Stellvertreter als Vizepräsident. Daraufhin folgten Neuwahlen: &lt;br /&gt;
Verbandspräsident — Helmut Schaurich mit 44 Stimmen Vizepräsident — Ludwig Nieberl mit 40 Stimmen Vorstandschaft — Gerhard Linner mit 59 Stimmen — Herbert Falk mit 47 Stimmen — Ernst Barth mit 46 Stimmen — Renate Fuchs mit 41 Stimmen — Anton Wimmer mit 39 Stimmen — Jos.Brinkmann mit 28 Stimmen — Peter Schnorr mit 26 Stimmen — Gerhard Götz mit 25 Stimmen Ersatzleute — Dieter Jäger mit 24 Stimmen — Herbert Wulf mit 22 Stimmen Kassenprüfer — Herr Koch und Herr Geiger Ehrengericht — Herr Hans Schneider, Herr Döring,  Herr Schaer&lt;br /&gt;
Die Stehparty und das Damenprogramm mit einer Ausflugsfahrt und Kaffeepause in Herrenberg fand wiederum regen Zuspruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. April 1990 – Rechtsanwalt Erich Pürkner: juristischer Beistand für den FDPW. ===&lt;br /&gt;
Auf Vermittlung von Kollegen Ludwig Nieberl wurde RA Pürkner als juristischer Berater und Beistand des FDPW bestimmt. Am 2. Mai gab RA Pürkner bereits ein Gutachten über die am 27. Oktober 1989 in Köln geführten Verhandlungen mit dem BVS ab und hatte auch das entsprechende Protokoll auf seine sachliche Richtigkeit geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Juli 1990 – Vorstandssitzung in Biebelried. ===&lt;br /&gt;
Herr Schaurich gab den offiziellen Rücktritt von Herrn Falk aus dem Vorstand bekannt, da er zum 1. Juli als Gesellschafter aus der FDPW­ Mitgliedsfirma Krückemeyer, Wilmsdorf ausgeschieden war. Satzungsmäßig rückte Dieter Jäger von der Firma Christians aus Köln nach. Beschlossen wurde eine Anfrage an sämtliche Maschinenhersteller und der Zulieferindustrie unter den FDPW­-Fördermitgliedern bezüglich einer eigenen Fachmesse SCHLEIFTECHNIK. Nachdem mit dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL) keine Einigung erzielt werden konnte, wurde beschlossen, die bereits festgelegten Kriterien  für ein QUALITÄTSSIEGEL des FDPW zu verwenden und ein derartiges Zeichen zu schaffen. RA Pürkner wurde beauftragt hinsichtlich der Namensgebung aktiv zu werden. Um Kollegenfirmen aus der ehemaligen DDR als Mitglieder zu werben, wurde beschlossen, gezielte Anzeigen in flächendeckenden Zeitungen auf zu geben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== 13. November 1990 – Gutachten von  RA Pürkner. ===&lt;br /&gt;
Rechtsanwalt Pürkner gab ein Kurzgutachten zu Dumpingpreisen und Schwarzarbeit ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. November 1990 – Vorstandssitzung in Maikammer. ===&lt;br /&gt;
Bei dieser Sitzung wies Herr Schaurich darauf hin, dass der FDPW ein Fachsymposium plane, welches Kollegenfirmen aus der ehemaligen DDR wertvolle Informationen bieten soll. Bezüglich einer Eintragung in das Vollhandwerk wurden weitere Schritte des Fachverbandes  eingeleitet. Es konnten erste Entwürfe für das FDPW­Gütezeichens vorgelegt werden, die aber nicht die einhellige Zustimmung fanden. Bis zum Verbandstag in Bad Lauterberg soll ein endgültiger Entwurf vorliegen. &lt;br /&gt;
Es wurde beschlossen eine Unfallversicherung für Vorstandsmitglieder abzuschließen, wobei sich der Versicherungsschutz auf auswärtige  Tätigkeiten für den FDPW, z. B. Vorstandssitzungen, Verbandstage, Regionaltreffen usw. beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1990 – Mitgliederstand. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 172 Mitgliedsfirmen – davon 146 Vollmitglieder und 26 Fördermitglieder&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=FDPW&amp;diff=419</id>
		<title>FDPW</title>
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		<updated>2016-04-05T12:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Fachverband Deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer (FDPW)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der FDPW ist der Fachverband für alle Unternehmen in Deutschland und dem benachbarten Ausland, welche Zerspan- und Schneidwerkzeuge sowie Industriemesser schleifen, herstellen und vertreiben. Ebenso ist der Verband offen für andere Schleiftechnologien, wie zum Beispiel dem Rund-, Flach-, Profil- und Spitzenlosschleifen, sofern diese in einem Zusammenhang mit dem Werkzeugschleifen oder der Werkzeug- und Messerherstellung stehen. Der FDPW umfasst das Handwerk des Schneidwerkzeugmechanikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meilensteine===&lt;br /&gt;
[[1987]] [[1988]]  [[1989]] [[1990]] [[1991]] [[1992]] [[1993]] [[1994]] [[1995]] [[1996]] [[1997]] [[1998]] [[1999]] [[2000]] [[2001]] [[2002]] [[2003]] [[2004]] [[2005]] [[2006]] [[2007]] [[2008]] [[2009]] [[2010]] [[2011]] [[2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Vorstand==&lt;br /&gt;
Was macht der [[FDPW­-Vorstand]] eigentlich? Der Vorstand lenkt und steuert das Verbandsleben. Die Vorstandsmitglieder müssen in erster Linie kompetent sachgerechte Entscheidungen treffen. Der Vorstand trifft sich viermal im Jahr an verschiedenen Orten und berät die aktuellen Themen. Schwerpunkte sind dabei immer wieder die Berufsausbildung, die Fachmesse [http://www.grindtec.de GrindTec] und die unterschiedlichsten Verbandsaktivitäten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie ist der FDPW­-Vorstand aufgebaut? ===&lt;br /&gt;
Im Vorstand engagieren sich derzeit elf Personen ehrenamtlich für den FDPW. Die Mitglieder des FDPW­-Vorstandes werden aller vier Jahre neu gewählt. Seit 2003 gehören der Vorstandsschaft zusätzlich, in beratender Funktion aber ohne Stimmrecht, zwei Vertreter aus dem Kreis der Fördermitglieder an. Die Vorstandsmitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren die vielfältige Mitgliederstruktur des Verbandes. So sind die Inhaber kleiner Betriebe genauso vertreten wie die Vertreter großer Schleifereien. Hier sind vom klassischen Messerschmied über Bearbeiter von Industriemessern bis hin zum hochinnovativen CNC-­Schleifbetrieb alle Betriebsstrukturen zu finden. Damit wird den oft widersprüchlichen Interessenlagen aller Mitglieder Rechnung getragen und die vielfältigen Meinungen innerhalb des FDPW werden hier zusammengeführt.&lt;br /&gt;
Wie werden die Entscheidungen getroffen? Mehrheitsmeinungen sind der Ausgangspunkt für eine Entscheidung. Abweichende Einzelmeinungen werden nicht unter den Tisch gekehrt, sondern integriert. Sachprobleme werden fachlich gelöst. Oft wird ein Konsens gefunden, der die Interessen vieler Mitglieder berücksichtigt. In aller Regel werden Entscheidungen so getroffen, dass alle damit leben können.&lt;br /&gt;
Trotz oft sehr kontroverser Diskussionen demonstriert der FDPW­-Vorstand nach außen immer Einigkeit und Geschlossenheit. Nur so sind die politischen und gesellschaftlichen Ziele des Verbandes nach außen hin zu vermitteln. Der Vorstand sorgt für innovative Einfälle und kreative Ideen, die das Verbandsleben bereichern, aber gleichzeitig sorgen die Vorstandsmitglieder für die Wahrung der sehr langen Traditionen unseres Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Beruf==&lt;br /&gt;
Der [[Schneidwerkzeugmechaniker]] ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit einem breiten Spektrum an Fachwissen, besonders in der Schleif­- und Werkzeugtechnik. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Darauf aufbauend bietet die Ausbildung zum [[Schneidwerkzeugmechaniker­Meister]] in der [http://www.bsnes.de Meisterschule für Schneid­ und Schleiftechnik] in Bad Neustadt die solide Grundlage langfristigen Berufserfolges. &lt;br /&gt;
Die Anforderungen an moderne Schneidwerkzeuge sind in den letzten Jahren stetig gestie­gen. Die [[Schneidgeometrien]], [[Werkstoffe]] und [[Beschichtungen]] entwickeln sich ständig weiter. Der Trend zur [[Komplettbearbeitung]] schafft einen großen Bedarf an [[Sonderwerkzeugen]] und die Maschinentechnik wird immer produktiver. Dadurch erlangt der Beruf immer mehr an Bedeutung. Das Berufsbild hat sich immens entwickelt. Heute kann man dank modernsten Maschinen und den entsprechenden Kenntnissen und Fertigkeiten von einem hochspezialisierten Fachmann sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Mitglieder==&lt;br /&gt;
Die FDPW­Mitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren die vielfältige Struktur des Berufes. So sind kleine Ein-Mann-­Betriebe genauso vertreten wie große Schleifereien mit über 100 Mitarbeitern. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei etwa  5 Mitarbeitern. &lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil der FDPW­-Mitglieder sind Werkzeugschleifereien. Kleinere Betriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern beschäftigen sich hauptsächlich mit der Instandsetzung von Fräs­ und Bohrwerkzeugen, Maschinenmessern und Sägen. Je größer die Betriebe sind, umso mehr steht auch die Neufertigung solcher Werkzeuge im Vordergrund. Der Umsatzanteil, der in den Verbandsbetrieben mit der Neuanfertigung von Schneidwerkzeugen generiert wird, ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Wurden vor 25 Jahren die Werkzeuge hauptsächlich auf manuell geführten Maschinen bearbeitet, sind die Herstellung und die Instandsetzung von modernen Werkzeugen heute ohne CNC-­Bearbeitungszentren nahezu unmöglich. Viele Mitglieder haben sich inzwischen zu hochinnovativen High­-Tech-Betrieben entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen klaren Trend zur Spezialisierung. Immer mehr Schleifereien konzentrieren sich auf ein spezielles Bearbeitungsspektrum, etwa die Bearbeitung von Maschinenmessern oder die Instandsetzung von Sägewerkzeugen. Alle anderen Werkzeuge lassen sie dann von Kollegen bearbeiten. Das Netzwerk, welches der FDPW bietet, ist dabei äußerst hilfreich. &lt;br /&gt;
Die klassischen Messerschmiede im FDPW beschäftigen sich mit der Instandsetzung von Handwerkzeugen, von Garten­ und Forstgeräten, von Messern und Scheren. Hier kommt es in hohem Maße auf die Qualifikation und die Fertigkeiten der Mitarbeiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[http://www.fdpw.de Homepage des FDPW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://scharfhochzwei.de Schärfer geht's nicht! - Berufskampagne des FDPW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://youtu.be/IbDCxZsYW2Q Verbands-Portrait auf youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grindtec.de GrindTec - Fachmesse des FDPW]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1989&amp;diff=418</id>
		<title>1989</title>
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		<updated>2016-04-05T12:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 25. Februar 1989 – Vorstandssitzung in Paderborn. ===&lt;br /&gt;
Neben dem Prüfbogen für das geplante Gütesiegel nahm die Diskussion um einen für den FDPW tätigen Rechtsbeistand viel Zeit in Anspruch. Auf Vorschlag des Kollegen Ludwig Nieberl wurde beschlossen, mit dem Münchner Rechtsanwalt Erich Pürkner, einem spezialisierten Verwaltungsrechtler, in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
Ausgiebigen Diskussionsstoff gab es auch aufgrund einer Beschwerde der Firma Zensen wegen einer bisher nicht erteilten Aufnahme in den FDPW. Die Firma hatte aus diesem Grunde ein  juristisches Gutachten erstellen lassen, aus dem hervorging, dass einer Firma, die durch günstigere Preise gegenüber Konkurrenten in einem gewissen Einzugsbereich auftrete, die Mitgliedschaft in einem Berufsverband der deutschlandweit nur einmal besteht, nicht verwehrt werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. März 1989 – Rundschreiben an Innungsmitglieder wg. Änderung der Berufsbezeichnung. ===&lt;br /&gt;
Mit einem Rundschreiben Nr. 1/89 wurden alle Innungsmitglieder betreff Änderung der Berufsbezeichnung wie folgt informiert: „Der Bundesinnungsverband der Messerschmiede teilt mit, dass der Bundesrat am Freitag, dem 10. 3.1989 der vorgesehenen Änderung der Anlage A der HwO zugestimmt hat. Dies bedeutet für uns, dass unsere Berufsbezeichnung ab dem 1. 8.1989 Schneidwerkzeugmechaniker/in lautet.“ &lt;br /&gt;
Gleichzeitig erschien ein vom Deutschen Handwerkskammertag in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband der Messerschmiede herausgegebenes Merkblatt unter dem Titel: Die neuen Metallberufe Schneidwerkzeugmechaniker/in Struktur – Ausbildungsinhalt – Prüfungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22./23. April 1989 – Zweiter Verbandstag im  NOVOTEL Dortmund-­West. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 134 Vertreter von 71 angemeldeten Mitgliedsfirmen konnte der 1. Vorsitzende Helmut Schaurich an diesem, mit viel Spannung erwarteten, Samstagmorgen begrüßen. Des weiteren waren noch sieben Gastfirmen anwesend, von denen am gleichen Tag 5 spontan in den FDPW eintraten. &lt;br /&gt;
Der Vorsitzende nannte in seinem nun folgenden Tätigkeitsbericht nachfolgende Themen, die im zurückliegenden Verbandsjahr behandelt bzw. beschlossen worden waren: Schaffung eines Gütesiegels – mit RAL  stehe man im Kontakt — Herausgabe und Namensgebung einer  eigenen Verbandszeitung — Verhandlungen beim Deutschen Handwerkskammertag — Neues Berufsbild mit Lehrlingsausbildung — Festlegung einer Verbands­Geschäftsordnung — Gründung Landesverband Bayern — Erstellung eines Sachverständigen­ Gutachtens&lt;br /&gt;
Als einen finanziell großen Brocken bezeichnete der Vorsitzende ein in Auftrag gegebenes Fachgutachten durch die in Deutschland hervorragende Fachkapazität Herrn Prof. Dr. Ing. Werner von der Uni Bremen. Nach Meinung von Herrn Schaurich wurde darin die Stellung der Werkzeugschleifer in der heutigen Handwerks­ und Industriesituation klar definiert und so dürften diese ausgegebenen Kosten in Höhe von 17.000 DM eine sehr wichtige und notwendige Ausgabe darstellen. &lt;br /&gt;
Zum Abschluss seiner Ausführungen ging Herr Schaurich auf die immer wiederkehrenden Argumente über Preise sowie Beschwerden über Preistreiber und Wettbewerbsverdränger ein und stellte dabei fest, dass sicherlich niemand ohne Grund mit Niedrigpreisen spazieren gehe. Im übrigen sei es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, bei Beschwerden eine Nachprüfung durchzuführen und so gebe es in dieser Hinsicht kein Patentrezept. Einzig und allein die gegenseitige Annäherung könne gegenseitiges Vertrauen in kleinen Schritten bewirken und für eine Verbesserung sorgen. Der FDPW müsse dazu beitragen, aus Konkurrenten geschätzte Mitbewerber zu machen.&lt;br /&gt;
Es folgten weitere zum Teil recht interessante Fachvorträge von kompetenten Referenten – wie z.B. Neueste Vorschriften für Nass­ und  Trockenschliff von Dr. Neumann von der Süddeutschen Eisen­und Stahl­Berufsgenossenschaft&lt;br /&gt;
— Gesetzgebung Haftpflicht bei Lohn­ arbeiten – Nachschärfen und Neuwerkzeuge von Dir. Kern — Von der COLONIA­VERSICHERUNG Köln — Absaugen und Abscheiden in Werkzeugschleifereien von Dipl. Ing. Vöhringer von der Firma Lufttechnik Keller — Neue Erkenntnisse bei Werkzeug­ und PKD-­Schleifen von Dr. Yegenoglu von der Firma Diamant Board — Kredit – Darlehen – Leasing von  Dr. Lebeling von der Deutschen Bank, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglied Gerhard Linner bat die versammelten Mitglieder in einer Abstimmung um die Vollmacht, dass der FDPW­-Vorstand alle rechtlichen Mittel und Möglichkeiten ausschöpfen könne, um das Recht auf die eigene Ausbildung durchzusetzen, wobei aber die Schiene Handwerk zu fahren sei. Dieser Antrag wurde angenommen.&lt;br /&gt;
Als Nachfolger für Frau Grave als 2. Vorsitzende wurde satzungsgemäß Ludwig Nieberl als Nachfolger vorgestellt. Nachdem dadurch ein Platz im Vorstand freigeworden und auch Herr Zeller ausgeschieden war, wurden die beiden in Würzburg gewählten Ersatzleute, Herr Barth und Herr Schnorr, offiziell in den Vorstand aufgenommen. Eine von Fam. Grave angekündigte Neugründung eines zweiten Interessenverbandes wurde von den Anwesenden als die Durchsetzung von Eigeninteressen angesehen, und könnte der Sache der Werkzeugschleifer eher schaden.&lt;br /&gt;
Lobend wurde von den Mitgliedern die erstmals durchgeführte Stehparty und das Nachmittags­programm für Damen hervorgehoben und darum gebeten, diese Neuerungen unbedingt beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Juni 1989 – DER WERKZEUGSCHLEIFER Heft 2. ===&lt;br /&gt;
Die Verbandszeitschrift Heft 2 konnte an diesem Tag verschickt werden. Es wurde beschlossen, jeweils Mitte des Monats im März, Juni, September und Dezember eine aktuelle Ausgabe zu verlegen, nachdem sich einige För­dermitglieder und Maschinenhersteller bereit erklärt hatten, regelmäßig Anzeigen zu schalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Juni 1989 – Ein Schreiben vom BIV, das wieder Mut machte. ===&lt;br /&gt;
Mit einem Schreiben von Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. und Geschäftsführer Dr. D. Kube wurde erstmals eine Zusammenarbeit mit dem FDPW angeboten, wobei als erster Schritt von Seiten der Bundesinnung empfohlen wurde, dass die Mitglieder des FDPW den jeweiligen regionalen Fachinnungen beitreten.&lt;br /&gt;
Für den FDPW kam damals aber nur die Mitgliedschaft des Fachverbandes als Vertreter seiner Mitglieder in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Juli 1989 – Jahreshauptversammlung der Messerschmiede-Innung Südbayern. ===&lt;br /&gt;
Die in München stattgefundene Versammlung wurde von zehn Innungsmitgliedern und den sechs FDPW­Mitgliedern (Schaurich, Nieberl, Linner, Fuchs, Barth und Wimmer) besucht. Geleitet wurde die Versammlung durch den Innungsgeschäftsführer Dr. Röckl und den zuständigen Obermeister Zeile. Dieser berichtete zunächst über das neue Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten hinsichtlich eines Zusammenrückens mit den Werkzeugschleifern. Laut Obermeister Zeile gäbe es vorausschauende, kooperative Innungen, aber auch erzkonservative, die wahrscheinlich keinesfalls bereit dazu wären, mit einem Präzisionswerkzeugschleifer überhaupt zu sprechen.  Die Einladung an den FDPW solle als ein Zeichen der Offenheit seitens der Innung Südbayern  ang esehen werden.&lt;br /&gt;
Man verabschiedete sich mit der von beiden Seiten abgegebenen Bekundung, die begonnenen Kontakte weiter zu pflegen. Ein erster Schritt – zum sogenannten Bayerischen Modell – war getan!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. August 1989 – Gutachterliche Stellungnahme von Prof. Dr.­Ing. Günther Werner. ===&lt;br /&gt;
Endlich lag mit dieser Stellungnahme eines  renommierten Fachmannes dem FDPW ein aus 16 Seiten bestehendes Gutachten vor, das die ausbildungsmäßigen Voraussetzungen für die schleiftechnische Erstellung und Aufbereitung von Schneid­- und Zerspanwerkzeugen behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. September 1989 – Besprechung in der Handwerkskammer München. ===&lt;br /&gt;
Die Vorstandsmitglieder Nieberl und Wimmer vertraten den FDPW bei dieser Zusammenkunft, in der es um das Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers und die Handhabung mit den handwerksähnlichen Berufen wie Metallschleifer, Metallpolierer und Metallsägenschärfer ging. &lt;br /&gt;
Herr Franke und Herr Biberger von Seiten der Handwerkskammer sowie Obermeister Zeile und Geschäftsführer Dr. Röckl von der Innung Südbayern waren die weiteren Gesprächspartner.&lt;br /&gt;
Dabei wurden folgende Beschlüsse gefasst und protokollarisch festgehalten: &lt;br /&gt;
* Im Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers ist das Schärfen von Sägeblättern für Holz­, Kunststoff­ und Metallbearbeitung ein Teil dieses Berufes. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, mit dem handwerksähnlichen Beruf Metallsägenschärfer diesen Teil ohne Großen Befähigungsnachweis auszuführen. Sollte jemand, der als Metallsägenschärfer eigetragen ist, auch Bohrer und Fräser nachschleifen, benötigt er normalerweise den Großen Befähigungsnachweis als Schneidwerkzeugmechaniker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestehende Betriebe, die schon jahrelang Werkzeuge schleifen, aber keinen Meistertitel haben, werden von der Handwerkskammer wohlwollend behandelt, wenn diese eine Ausnahmebewilligung zur Eintragung ins Vollhandwerk beantragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebe die ausbilden wollen, sollten bei der Beantragung der Ausnahmebewilligung darauf achten, dass diese Einschränkung  (A oder B) ausgestellt ist, weil Betriebe, die die Ausnahmebewilligung als Vollhand­ werk nur beschränkt haben, lt. Ausbildungsbestimmungen nicht ausbilden dürfen. Das heißt, die Ausbildung muss über den gesamten Bereich des Schneidwerkzeugmechanikers erfolgen, mit Schwerpunkten auf den Punkten, die der Ausbildungsbetrieb erfüllen kann (A – B). Befreundete Betriebe sollten die fehlenden Ausbildungspunkte nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. September 1989 – Erstes Gespräch in Bonn wegen RAL­Gütesiegel. === &lt;br /&gt;
Der FDPW­Geschäftsführer wurde zu diesem Gespräch ins [https://de.wikipedia.org/wiki/RAL_Deutsches_Institut_f%C3%BCr_G%C3%BCtesicherung_und_Kennzeichnung Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.] (RAL) nach Bonn geschickt, wo er mit Dipl.­Ing. Hofmann die Vorstellungen des Fachverbandes wegen eines FDPW­Gütesiegels vortrug, wobei die Gütezeichengemeinschaft Dreipilz (Vereinigung der Deutschen Hersteller von Werkzeugen e.V.) bereits im Vorfeld Einspruch gegen die Schaffung eines Güte siegels durch den FDPW eingelegt hatte. Hier konnte eine gewisse Entwarnung von Seiten der RAL abgegeben werden. Andererseits stellten sich die &lt;br /&gt;
zu erwartenden Kosten als unerwartet hoch dar, so dass ein weiteres Gespräch mit dem FDPW­ Vorstand vereinbart wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. September 1989 – Zweites Regionalverbands treffen Bayern in Ingolstadt. ===&lt;br /&gt;
Landesvorsitzender Gerhard Linner konnte insgesamt 15 teilnehmende Mitgliedsfirmen so­ wie einige Gastmitglieder begrüßen. Wichtigstes Thema waren die Verhandlungen mit der Innung Südbayern und der Handwerkskammer München. Das von Gerhard Linner vorgeschlagene Modell Südbayern wurde in ein Modell Gesamtbayern geändert, wobei ein baldiges Gespräch mit dem zuständigen MS­Obermeister für Nordbayern beschlossen wurde. Gleichzeitig betonte Gerhard Linner, dass dieses Bayerische Modell als Wegweiser auf Bundesebene dienen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Oktober 1989 – Zweites Gespräch zwischen BVS und FDPW in Köln. ===&lt;br /&gt;
Auf Einladung des Bundesverbandes Schneid­- und Schleiftechnik BVS (ehemals Bundesinnungsverband BIV) fand in Köln ein weiteres Gespräch statt, in dem es vor allen Dingen um die Ausbildung im Handwerk auf der Grundlage der Verordnung über die Berufsausbildung zum Schneidwerkzeugmechaniker ging.&lt;br /&gt;
Teilnehmer BVS: Bundesinnungsmeister: Hans Hesse jun. — Stellvertr. Bundesinnungsmeister:  J. Brokbals — Vorstandsmitglieder: H. Döhler, H. Preuss, J. Mehlfeld, F­Th. Westermann — Geschäftsführer: Dr. D. Kube&lt;br /&gt;
Teilnehmer FDPW: — Vorsitzender: Helmut Schaurich —  Vorstandsmitglieder: G. Linner und  L. Nieberl&lt;br /&gt;
In diesem Gespräch einigte man sich, dass der FDPW seinen ausbildungswilligen Mitgliedern die Mitgliedschaft in den regional zuständigen Innungen empfiehlt. Wobei die Eintragung in die Handwerksrolle (Teil A) durch die regional zuständige Handwerkskammer Voraussetzung für die Innungsvollmitgliedschaft ist. Des weiteren wurde festgelegt, dass FDPW­Mitglieder, die im Teil B der Handwerksrolle eingetragen sind, aber tatsächlich einen wesentlichen Teil des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks ausüben, eine Ausnahmebewilligung beantragen können. Jedoch dürfe die betreffende Person, die mit einer Ausnahmebewilligung in der Handwerksrolle eingetragen ist, das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk zwar ausüben, aber noch nicht ausbilden. Im Bedarfsfall würden die Handwerkskammern spezielle Seminare zur Vermittlung der pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die notwendige Prüfung durchführen.&lt;br /&gt;
Dies war ein weiterer Schritt zur Ausbildung, die angestrebte Mitgestaltung des FDPW in den Innungen durch eine einmalige FDPW­Mitgliedschaft konnte nicht verwirklicht werden. Der BVS beharrte weiterhin darauf, dass dies nur über die Mitgliedschaft der FDPW­Einzelmitglieder in den jeweiligen Innungen möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Oktober 1989 – Gründung Regionalverband Baden­Württemberg. ===&lt;br /&gt;
In Denkendorf trafen sich 12 Mitgliedsfirmen und 22 Nichtmitglieder mit dem Ziel einen  FDPW­-Landesverband zu gründen. &lt;br /&gt;
Mit überwiegender Mehrheit wurde der Regionalverband Baden­-Württemberg aus der Taufe gehoben und Gerhard Götz aus Köngen zum  1. Vorsitzenden gewählt. Zu Stellvertretern wurden Kurt Hammer aus Bad Mergentheim, Peter Geiger aus Vogt und Wolfgang Döring aus  Hockenheim ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. November 1989 – Gründung Regionalverband Nord. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 30 Teilnehmer (davon 10 Mitgliedsfirmen) waren nach Seevetal (Maschen) gekommen, um einen Landesverband zu gründen, der Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig­Holstein umfassen sollte.&lt;br /&gt;
Nachdem der Regionalverband Nord gegründet worden war, kam es zur geheimen Wahl der Vorsitzenden: 1. Vorsitzender: Dieter Kock aus Moorrege — 2. Vorsitzender: Harald Schaer aus Lübeck — 3. Vorsitzender: Jost Lange aus Hannover &lt;br /&gt;
Abschließend wurde festgehalten, dass nur in Zusammenarbeit von Innungen und FDPW das neue Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers mit Leben erfüllt werden könne. Es liege bei den Handwerkskammern, den Innungen, dem Handwerkskammertag und den jeweiligen Regierungspräsidenten schnell und zielstrebig &lt;br /&gt;
zu handeln, um nicht das neue Berufsbild zu begraben, bevor es überhaupt gelebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1989 – Neuer Mitgliederstand ===&lt;br /&gt;
152 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1989&amp;diff=417</id>
		<title>1989</title>
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		<updated>2016-04-05T12:53:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung, Zwischenüberschriften&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 25. Februar 1989 – Vorstandssitzung in Paderborn. ===&lt;br /&gt;
Neben dem Prüfbogen für das geplante Gütesiegel nahm die Diskussion um einen für den FDPW tätigen Rechtsbeistand viel Zeit in Anspruch. Auf Vorschlag des Kollegen Ludwig Nieberl wurde beschlossen, mit dem Münchner Rechtsanwalt Erich Pürkner, einem spezialisierten Verwaltungsrechtler, in Kontakt zu treten.&lt;br /&gt;
Ausgiebigen Diskussionsstoff gab es auch aufgrund einer Beschwerde der Firma Zensen wegen einer bisher nicht erteilten Aufnahme in den FDPW. Die Firma hatte aus diesem Grunde ein  juristisches Gutachten erstellen lassen, aus dem hervorging, dass einer Firma, die durch günstigere Preise gegenüber Konkurrenten in einem gewissen Einzugsbereich auftrete, die Mitgliedschaft in einem Berufsverband der deutschlandweit nur einmal besteht, nicht verwehrt werden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. März 1989 – Rundschreiben an Innungsmitglieder wg. Änderung der Berufsbezeichnung. ===&lt;br /&gt;
Mit einem Rundschreiben Nr. 1/89 wurden alle Innungsmitglieder betreff Änderung der Berufsbezeichnung wie folgt informiert: „Der Bundesinnungsverband der Messerschmiede teilt mit, dass der Bundesrat am Freitag, dem 10. 3.1989 der vorgesehenen Änderung der Anlage A der HwO zugestimmt hat. Dies bedeutet für uns, dass unsere Berufsbezeichnung ab dem 1. 8.1989 Schneidwerkzeugmechaniker/in lautet.“ &lt;br /&gt;
Gleichzeitig erschien ein vom Deutschen Handwerkskammertag in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnungsverband der Messerschmiede herausgegebenes Merkblatt unter dem Titel: Die neuen Metallberufe Schneidwerkzeugmechaniker/in Struktur – Ausbildungsinhalt – Prüfungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22./23. April 1989 – Zweiter Verbandstag im  NOVOTEL Dortmund-­West. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 134 Vertreter von 71 angemeldeten Mitgliedsfirmen konnte der 1. Vorsitzende Helmut Schaurich an diesem, mit viel Spannung erwarteten, Samstagmorgen begrüßen. Des weiteren waren noch sieben Gastfirmen anwesend, von denen am gleichen Tag 5 spontan in den FDPW eintraten. &lt;br /&gt;
Der Vorsitzende nannte in seinem nun folgenden Tätigkeitsbericht nachfolgende Themen, die im zurückliegenden Verbandsjahr behandelt bzw. beschlossen worden waren: Schaffung eines Gütesiegels – mit RAL  stehe man im Kontakt — Herausgabe und Namensgebung einer  eigenen Verbandszeitung — Verhandlungen beim Deutschen Handwerkskammertag — Neues Berufsbild mit Lehrlingsausbildung — Festlegung einer Verbands­Geschäftsordnung — Gründung Landesverband Bayern — Erstellung eines Sachverständigen­ Gutachtens&lt;br /&gt;
Als einen finanziell großen Brocken bezeichnete der Vorsitzende ein in Auftrag gegebenes Fachgutachten durch die in Deutschland hervorragende Fachkapazität Herrn Prof. Dr. Ing. Werner von der Uni Bremen. Nach Meinung von Herrn Schaurich wurde darin die Stellung der Werkzeugschleifer in der heutigen Handwerks­ und Industriesituation klar definiert und so dürften diese ausgegebenen Kosten in Höhe von 17.000 DM eine sehr wichtige und notwendige Ausgabe darstellen. &lt;br /&gt;
Zum Abschluss seiner Ausführungen ging Herr Schaurich auf die immer wiederkehrenden Argumente über Preise sowie Beschwerden über Preistreiber und Wettbewerbsverdränger ein und stellte dabei fest, dass sicherlich niemand ohne Grund mit Niedrigpreisen spazieren gehe. Im übrigen sei es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, bei Beschwerden eine Nachprüfung durchzuführen und so gebe es in dieser Hinsicht kein Patentrezept. Einzig und allein die gegenseitige Annäherung könne gegenseitiges Vertrauen in kleinen Schritten bewirken und für eine Verbesserung sorgen. Der FDPW müsse dazu beitragen, aus Konkurrenten geschätzte Mitbewerber zu machen.&lt;br /&gt;
Es folgten weitere zum Teil recht interessante Fachvorträge von kompetenten Referenten – wie z.B. Neueste Vorschriften für Nass­ und  Trockenschliff von Dr. Neumann von der Süddeutschen Eisen­und Stahl­Berufsgenossenschaft&lt;br /&gt;
— Gesetzgebung Haftpflicht bei Lohn­ arbeiten – Nachschärfen und Neuwerkzeuge von Dir. Kern — Von der COLONIA­VERSICHERUNG Köln — Absaugen und Abscheiden in Werkzeugschleifereien von Dipl. Ing. Vöhringer von der Firma Lufttechnik Keller — Neue Erkenntnisse bei Werkzeug­ und PKD-­Schleifen von Dr. Yegenoglu von der Firma Diamant Board — Kredit – Darlehen – Leasing von  Dr. Lebeling von der Deutschen Bank, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglied Gerhard Linner bat die versammelten Mitglieder in einer Abstimmung um die Vollmacht, dass der FDPW­-Vorstand alle rechtlichen Mittel und Möglichkeiten ausschöpfen könne, um das Recht auf die eigene Ausbildung durchzusetzen, wobei aber die Schiene Handwerk zu fahren sei. Dieser Antrag wurde angenommen.&lt;br /&gt;
Als Nachfolger für Frau Grave als 2. Vorsitzende wurde satzungsgemäß Ludwig Nieberl als Nachfolger vorgestellt. Nachdem dadurch ein Platz im Vorstand freigeworden und auch Herr Zeller ausgeschieden war, wurden die beiden in Würzburg gewählten Ersatzleute, Herr Barth und Herr Schnorr, offiziell in den Vorstand aufgenommen. Eine von Fam. Grave angekündigte Neugründung eines zweiten Interessenverbandes wurde von den Anwesenden als die Durchsetzung von Eigeninteressen angesehen, und könnte der Sache der Werkzeugschleifer eher schaden.&lt;br /&gt;
Lobend wurde von den Mitgliedern die erstmals durchgeführte Stehparty und das Nachmittags­programm für Damen hervorgehoben und darum gebeten, diese Neuerungen unbedingt beizubehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Juni 1989 – DER WERKZEUGSCHLEIFER Heft 2. ===&lt;br /&gt;
Die Verbandszeitschrift Heft 2 konnte an diesem Tag verschickt werden. Es wurde beschlossen, jeweils Mitte des Monats im März, Juni, September und Dezember eine aktuelle Ausgabe zu verlegen, nachdem sich einige För­dermitglieder und Maschinenhersteller bereit erklärt hatten, regelmäßig Anzeigen zu schalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Juni 1989 – Ein Schreiben vom BIV, das wieder Mut machte. ===&lt;br /&gt;
Mit einem Schreiben von Bundesinnungsmeister Hans Hesse jr. und Geschäftsführer Dr. D. Kube wurde erstmals eine Zusammenarbeit mit dem FDPW angeboten, wobei als erster Schritt von Seiten der Bundesinnung empfohlen wurde, dass die Mitglieder des FDPW den jeweiligen regionalen Fachinnungen beitreten.&lt;br /&gt;
Für den FDPW kam damals aber nur die Mitgliedschaft des Fachverbandes als Vertreter seiner Mitglieder in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Juli 1989 – Jahreshauptversammlung der Messerschmiede-Innung Südbayern. ===&lt;br /&gt;
Die in München stattgefundene Versammlung wurde von zehn Innungsmitgliedern und den sechs FDPW­Mitgliedern (Schaurich, Nieberl, Linner, Fuchs, Barth und Wimmer) besucht. Geleitet wurde die Versammlung durch den Innungsgeschäftsführer Dr. Röckl und den zuständigen Obermeister Zeile. Dieser berichtete zunächst über das neue Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten hinsichtlich eines Zusammenrückens mit den Werkzeugschleifern. Laut Obermeister Zeile gäbe es vorausschauende, kooperative Innungen, aber auch erzkonservative, die wahrscheinlich keinesfalls bereit dazu wären, mit einem Präzisionswerkzeugschleifer überhaupt zu sprechen.  Die Einladung an den FDPW solle als ein Zeichen der Offenheit seitens der Innung Südbayern  ang esehen werden.&lt;br /&gt;
Man verabschiedete sich mit der von beiden Seiten abgegebenen Bekundung, die begonnenen Kontakte weiter zu pflegen. Ein erster Schritt – zum sogenannten Bayerischen Modell – war getan!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. August 1989 – Gutachterliche Stellungnahme von Prof. Dr.­Ing. Günther Werner. ===&lt;br /&gt;
Endlich lag mit dieser Stellungnahme eines  renommierten Fachmannes dem FDPW ein aus 16 Seiten bestehendes Gutachten vor, das die ausbildungsmäßigen Voraussetzungen für die schleiftechnische Erstellung und Aufbereitung von Schneid­- und Zerspanwerkzeugen behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. September 1989 – Besprechung in der Handwerkskammer München. ===&lt;br /&gt;
Die Vorstandsmitglieder Nieberl und Wimmer vertraten den FDPW bei dieser Zusammenkunft, in der es um das Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers und die Handhabung mit den handwerksähnlichen Berufen wie Metallschleifer, Metallpolierer und Metallsägenschärfer ging. &lt;br /&gt;
Herr Franke und Herr Biberger von Seiten der Handwerkskammer sowie Obermeister Zeile und Geschäftsführer Dr. Röckl von der Innung Südbayern waren die weiteren Gesprächspartner.&lt;br /&gt;
Dabei wurden folgende Beschlüsse gefasst und protokollarisch festgehalten: &lt;br /&gt;
* Im Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers ist das Schärfen von Sägeblättern für Holz­, Kunststoff­ und Metallbearbeitung ein Teil dieses Berufes. Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, mit dem handwerksähnlichen Beruf Metallsägenschärfer diesen Teil ohne Großen Befähigungsnachweis auszuführen. Sollte jemand, der als Metallsägenschärfer eigetragen ist, auch Bohrer und Fräser nachschleifen, benötigt er normalerweise den Großen Befähigungsnachweis als Schneidwerkzeugmechaniker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestehende Betriebe, die schon jahrelang Werkzeuge schleifen, aber keinen Meistertitel haben, werden von der Handwerkskammer wohlwollend behandelt, wenn diese eine Ausnahmebewilligung zur Eintragung ins Vollhandwerk beantragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebe die ausbilden wollen, sollten bei der Beantragung der Ausnahmebewilligung darauf achten, dass diese Einschränkung  (A oder B) ausgestellt ist, weil Betriebe, die die Ausnahmebewilligung als Vollhand­ werk nur beschränkt haben, lt. Ausbildungsbestimmungen nicht ausbilden dürfen. Das heißt, die Ausbildung muss über den gesamten Bereich des Schneidwerkzeugmechanikers erfolgen, mit Schwerpunkten auf den Punkten, die der Ausbildungsbetrieb erfüllen kann (A – B). Befreundete Betriebe sollten die fehlenden Ausbildungspunkte nachholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. September 1989 – Erstes Gespräch in Bonn wegen RAL­Gütesiegel. === &lt;br /&gt;
Der FDPW­Geschäftsführer wurde zu diesem Gespräch ins [https://de.wikipedia.org/wiki/RAL_Deutsches_Institut_f%C3%BCr_G%C3%BCtesicherung_und_Kennzeichnung Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.] (RAL) nach Bonn geschickt, wo er mit Dipl.­Ing. Hofmann die Vorstellungen des Fachverbandes wegen eines FDPW­Gütesiegels vortrug, wobei die Gütezeichengemeinschaft Dreipilz (Vereinigung der Deutschen Hersteller von Werkzeugen e.V.) bereits im Vorfeld Einspruch gegen die Schaffung eines Güte siegels durch den FDPW eingelegt hatte. Hier konnte eine gewisse Entwarnung von Seiten der RAL abgegeben werden. Andererseits stellten sich die &lt;br /&gt;
zu erwartenden Kosten als unerwartet hoch dar, so dass ein weiteres Gespräch mit dem FDPW­ Vorstand vereinbart wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. September 1989 – Zweites Regionalverbands treffen Bayern in Ingolstadt. ===&lt;br /&gt;
Landesvorsitzender Gerhard Linner konnte insgesamt 15 teilnehmende Mitgliedsfirmen so­ wie einige Gastmitglieder begrüßen. Wichtigstes Thema waren die Verhandlungen mit der Innung Südbayern und der Handwerkskammer München. Das von Gerhard Linner vorgeschlagene Modell Südbayern wurde in ein Modell Gesamtbayern geändert, wobei ein baldiges Gespräch mit dem zuständigen MS­Obermeister für Nordbayern beschlossen wurde. Gleichzeitig betonte Gerhard Linner, dass dieses Bayerische Modell als Wegweiser auf Bundesebene dienen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Oktober 1989 – Zweites Gespräch zwischen BVS und FDPW in Köln. ===&lt;br /&gt;
Auf Einladung des Bundesverbandes Schneid­- und Schleiftechnik BVS (ehemals Bundesinnungsverband BIV) fand in Köln ein weiteres Gespräch statt, in dem es vor allen Dingen um die Ausbildung im Handwerk auf der Grundlage der Verordnung über die Berufsausbildung zum Schneidwerkzeugmechaniker ging.&lt;br /&gt;
Teilnehmer BVS: Bundesinnungsmeister: Hans Hesse jun. — Stellvertr. Bundesinnungsmeister:  J. Brokbals — Vorstandsmitglieder: H. Döhler, H. Preuss, J. Mehlfeld, F­Th. Westermann — Geschäftsführer: Dr. D. Kube&lt;br /&gt;
Teilnehmer FDPW: — Vorsitzender: Helmut Schaurich —  Vorstandsmitglieder: G. Linner und  L. Nieberl&lt;br /&gt;
In diesem Gespräch einigte man sich, dass der FDPW seinen ausbildungswilligen Mitgliedern die Mitgliedschaft in den regional zuständigen Innungen empfiehlt. Wobei die Eintragung in die Handwerksrolle (Teil A) durch die regional zuständige Handwerkskammer Voraussetzung für die Innungsvollmitgliedschaft ist. Des weiteren wurde festgelegt, dass FDPW­Mitglieder, die im Teil B der Handwerksrolle eingetragen sind, aber tatsächlich einen wesentlichen Teil des Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerks ausüben, eine Ausnahmebewilligung beantragen können. Jedoch dürfe die betreffende Person, die mit einer Ausnahmebewilligung in der Handwerksrolle eingetragen ist, das Schneidwerkzeugmechaniker­Handwerk zwar ausüben, aber noch nicht ausbilden. Im Bedarfsfall würden die Handwerkskammern spezielle Seminare zur Vermittlung der pädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die notwendige Prüfung durchführen.&lt;br /&gt;
Dies war ein weiterer Schritt zur Ausbildung, die angestrebte Mitgestaltung des FDPW in den Innungen durch eine einmalige FDPW­Mitgliedschaft konnte nicht verwirklicht werden. Der BVS beharrte weiterhin darauf, dass dies nur über die Mitgliedschaft der FDPW­Einzelmitglieder in den jeweiligen Innungen möglich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Oktober 1989 – Gründung Regionalverband Baden­Württemberg. ===&lt;br /&gt;
In Denkendorf trafen sich 12 Mitgliedsfirmen und 22 Nichtmitglieder mit dem Ziel einen  FDPW­-Landesverband zu gründen. &lt;br /&gt;
Mit überwiegender Mehrheit wurde der Regionalverband Baden­-Württemberg aus der Taufe gehoben und Gerhard Götz aus Köngen zum  1. Vorsitzenden gewählt. Zu Stellvertretern wurden Kurt Hammer aus Bad Mergentheim, Peter Geiger aus Vogt und Wolfgang Döring aus  Hockenheim ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. November 1989 – Gründung Regionalverband Nord. ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 30 Teilnehmer (davon 10 Mitgliedsfirmen) waren nach Seevetal (Maschen) gekommen, um einen Landesverband zu gründen, der Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig­Holstein umfassen sollte.&lt;br /&gt;
Nachdem der Regionalverband Nord gegründet worden war, kam es zur geheimen Wahl der Vorsitzenden: 1. Vorsitzender: Dieter Kock aus Moorrege — 2. Vorsitzender: Harald Schaer aus Lübeck — 3. Vorsitzender: Jost Lange aus Hannover &lt;br /&gt;
Abschließend wurde festgehalten, dass nur in Zusammenarbeit von Innungen und FDPW das neue Berufsbild des Schneidwerkzeugmechanikers mit Leben erfüllt werden könne. Es liege bei den Handwerkskammern, den Innungen, dem Handwerkskammertag und den jeweiligen Regierungspräsidenten schnell und zielstrebig &lt;br /&gt;
zu handeln, um nicht das neue Berufsbild zu begraben, bevor es überhaupt gelebt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 31. Dezember 1989 – Neuer Mitgliederstand: ===&lt;br /&gt;
152 Mitgliedsfirmen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=1988&amp;diff=416</id>
		<title>1988</title>
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		<updated>2016-04-05T08:43:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Kaufbeuren.jpg|200px|thumb|right|Wappen Kaufbeuren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Werkzeugschleifer Erstausgabe.jpg|300px|thumb|right|Erste Ausgabe „Der Werkzeugschleifer“]]&lt;br /&gt;
=== Am 8. März 1988 - die erste Vorstandssitzung. === &lt;br /&gt;
Die Staatliche Berufsschule in Bad Neustadt/Saale wurde dafür ausgewählt. Dort konnte der Vorstand einen ersten Eindruck von der Schule gewinnen, die zur Blockbeschulung für die angehenden Schneidwerkzeugmechaniker ausgewählt worden war. Sowohl mit der Schulleitung Herrn Dir.  Ulrich Bergner, wie auch mit dem zuständigen Ausbildungsleiter Herrn Gewerbelehrer Kurt Kleinlein, konnten erste Gespräche geführt und auf die Probleme der Ausbildung für die Auszubildenden im Werkzeugschleiferhandwerk hingewiesen werden. Wieder einmal zeigte sich ganz deutlich, dass ein eigenes Berufsbild dringlicher denn je war. Gewerbelehrer Kleinlein erklärte, dass kein spezieller Lehrplan für Schneidwerkzeuge vorliege und er sich die vorhandenen fachlichen Kenntnisse mehr oder weniger selbst angeeignet habe. Auch die maschinelle Einrichtung entpuppte sich als mangelhaft. Es gab lediglich eine Universal­Werkzeugschleifmaschine Marke KUHLMANN,  auf der die wenigen zur Verfügung stehenden Fräser nachgeschliffen wurden. Der Vorstand kam damals zu dem Schluss, dass lediglich 1 Prozent des Werkzeugspektrums unter den vorhandenen Gegebenheiten erlernt werden könne. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf dieser Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass sich der Verein künftig FACHVERBAND DEUTSCHER PRÄZISIONS-WERKZEUGSCHLEIFER e.V. abgekürzt FDPW nennt.&lt;br /&gt;
Man einigte sich einen Grafiker mit dem Entwurf eines Verbandszeichens zu beauftragen. Gleichzeitig wurden einige Punkte der Satzung abgeändert bzw. ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Aktivitäten – aber auch  Enttäuschungen. === &lt;br /&gt;
Nach dieser Vorstandssitzung wurde wenige Tage später ein auf 8 Seiten abgespecktes Gründungsprotokoll zusammen mit der nun endgültig festgelegten Satzung beim Vereinsregis­ter im Amtsgericht Kaufbeuren eingereicht. Mitte März 1988 wurde seitens der Messer­ &lt;br /&gt;
schmiede innung der vereinbarte Gesprächstermin am 19. April beim Deutschen Handwerkskammertag in Bonn wegen angeblicher Terminprobleme abgesagt. &lt;br /&gt;
Zum 27. März 1988 erschien die  erste Mitgliederliste des FDPW – Stand:  63 Mitgliedsfirmen Nachdem diese Zahl den Erwartungen doch um einiges hinterherhinkte wurde der Entschluss gefasst, auch Zulieferfirmen, Maschinen­ und Schleifmittelhersteller als fördernde Mitglieder in den FDPW aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 13. April 1988 konnten die ersten Fördermitglieder im FDPW begrüßt werden:  Firma Karnasch, Heddesheim — Firma Loroch, Mörlenbach — Firma A.H. Schmidt, Stuttgart — Firma WMW Werkzeugmaschinen GmbH, Düsseldorf — Firma Haller GmbH, Trossingen &lt;br /&gt;
Am 30. April 1988 wurde offiziell mit Klaus­ Dieter Körber ein Geschäftsführervertrag erstellt und rechtskräftig unterschrieben. &lt;br /&gt;
Ebenfalls am 30. April 1988 hatte der FDPW erstmals eine Schallmauer hinsichtlich der  Mitgliederanzahl durchbrochen. An die Firma Strohdach KG aus Hannover wurde die Mitgliedsnummer 100 vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Künftig Schneidmittelmechaniker === &lt;br /&gt;
Wie auf der Frühjahrstagung der Messerschmiedeinnung Nordbayern bekannt gegeben wurde, könne nicht mehr verhindert werden, dass die Messerschmiede einen anderen Namen bekommen und dadurch auch ihr Berufsbild grundlegend verändert werde. Diese leidige Entwicklung brachte der zuständige Innungsobermeister mit der geplanten Neuordnung des Handwerks in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4./5. Mai 1988 – Vorbereitungen zum  ersten Verbandstag ===&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1988 im Vorfeld zum 1. Verbands­tag wurde von Herrn Schaurich der Vorschlag unterbreitet, sogenannte Regionalverbände zu bilden, um die regional unterschiedlichen Probleme effektiver behandeln bzw. leichter regelmäßige Treffen der Kollegen ermöglichen zu können: Regionalverband NORD (Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig­Holstein) — Regionalverband WEST (Nordrhein­ Westfalen) — Regionalverband MITTE (Hessen, Rheinland­Pfalz, Saarland) — Regionalverband (Baden­Württemberg) — Regionalverband (Bayern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Mai 1988 – Neuordnung der handwerklichen Metallberufe – Ausbildungsentwurf - Die/der Schneidwerkzeugmechaniker/in ===&lt;br /&gt;
Das Bundesinstitut für Berufsbildung übersandte zur allgemeinen Information einen Ausbildungsrahmenplanentwurf hinsichtlich der Neuordnung der handwerklichen Metallberufe. Dabei wurde vom Schneidwerkzeugmechaniker/in als Berufsbezeichnung gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4./5. Juni 1988 – Erster Verbandstag  im Hotel Mercure in Wetzlar ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 59 Mitgliedsfirmen waren der Einladung gefolgt. 1. Vorsitzender Helmut Schaurich stellte zu Beginn Klaus­ Dieter Körber als Geschäftsführer und Protokollführer vor und konnte in seinem nachfolgenden Tätigkeitsbericht darauf hinweisen, dass seit der Gründungsversammlung in Würzburg vonseiten des Vorstands sehr viel geleistet worden war. Neben notwendigen organisatorischen Dingen war die wichtigste Aufgabe damals die Mitgliederwerbung. In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende ganz besonders der Firma SuS GmbH Cloppenburg für die geleistete Arbeit. An die 10.000 Werbebriefe wurden dabei verschickt. Das Ergebnis dokumentierte sich darin, dass dem FDPW Anfang Mai 1988 insgesamt 115 Mitgliedsfirmen mit 1.050 Beschäftigten angehörten. &lt;br /&gt;
Es folgten eine Reihe interessanter Referate: So die Ergebnisse einer Besichtigung des Blockbeschulungszentrums der M+S Innung in Bad Neustadt/Saale. Dabei wurde festgestellt, dass eine Blockbeschulung für Lehrlinge von Präzisions­Werkzeugschleifern möglich wäre und auch die Schule selbst sehr stark an einer Zusammenarbeit interessiert sei. Herr Grave von der Firma SuS referierte über Preisgestaltungen und einen geplanten Einkaufsring. Vorstandsmitglied Ernst Barth gab wertvolle Informationen und Anregungen für eine kooperative Zusammenarbeit der einzelnen Mitgliedsfirmen. Frau Fuchs wurde beauftragt, wegen eines Gutachtens mit dem ehemaligen Minister Höcherl in Kontakt zu treten. Dieter Jäger zeigte in seinem Vortrag, dass einheitliche Preislisten sowie Arbeits­ und Anstellungsverträge, auf einander abgestimmte EDV­Programme und gemeinsame Begriffsbezeichnungen ein äußerst wichtiges Thema in einem Fachverband sind. In Vertretung von Herrn Linner stellte Vorstandskollege Falk den schriftlich verfassten Vorschlag über ein eigenes Berufsbild vor. Neben Änderungen und Ergänzungen der Geschäftsordnung folgte ein Referat von Vorstandsmitglied Ludwig Nieberl über ein FDPW­-Gütesiegel, das er als wichtigen Eckpfeiler innerhalb des Verbandes bezeichnete. Dabei müsse versucht werden, dass mit einem solchen Gütesiegel die Betriebe unter ein Dach zu bekommen und gewisse Firmen von vornherein auszusondern sind. Um sich als FDPW nach außen hin besser vor­ und darstellen &lt;br /&gt;
zu können, wurde angeregt, eine Verbandszeitung herauszubringen, die sich durch Anzeigen finanzieren soll. Der Vorsitzende plädierte abschließend noch für die Bildung von Regionalverbänden.&lt;br /&gt;
Um Streitigkeiten unter den Mitgliedern des Verbandes auf schnellstmögliche Weise schlichten zu können, wurde beschlossen, eine Art  Ehrengericht als Schiedsstelle zu schaffen. Folgende Mitglieder wurden daraufhin in dieses Ehrengericht gewählt: Herr Döring — Herr H. Schaer — Herr Schneider — Herr Röttel&lt;br /&gt;
Desweiteren wurden als Kassenprüfer mehrheitlich gewählt: — Herr Herbert Wulf — Herr Koch — Herr Kolks (Ersatzmann)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. September 1988 – Mitgliederstand ===&lt;br /&gt;
Die Mitgliederzahl wuchs in der Zwischenzeit auf 125 Mitgliedsfirmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. November 1988 – Erste Verhandlungen des FDPW mit  dem Bundesinnungsverband=== &lt;br /&gt;
Unter Vorsitz von Dipl.­Ing. Wallon vom Deutschen Handwerkskammertag fand in Bonn die erste Verhandlungsrunde mit dem BIV statt. Helmut Achilles, Syndikus des FIM war als Rechtsbeistand des FDPW bei diesen Verhandlungen mit dabei, seitens des BIV Bundesinnungs­Obermeister Hans Hesse jun. und BIV Geschäftsführer Dr. Kube. Den FDPW vertraten Verbandsvorsitzender Helmut Schaurich und Vorstandsmitglied Ludwig Nieberl. Es entwickelte sich eine von allen Seiten, aber besonders vom FDPW mit zahlreichen Fragen grundsätzlicher Art geführte Debatte, die sich hauptsächlich mit folgenden Themen befasste:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FRAGE: Welche Stellung und Rechtslage hat der Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers im Handwerk und EG­Bereich?''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANTWORT: 52 Fachverbände sind derzeit mit den Handwerkskammern vereinigt, um die berufliche Bildung der unterschiedlichsten Handwerksberufe zu ermöglichen. Einer dieser Verbände sei der BIV der Messerschmiede. Die neue Berufsbezeichnung Schneidwerkzeugmechaniker wäre national und EG­weit gesetzmäßig in die Handwerksordnung eingeschlossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FRAGE: Welche Rechtsgrundlagen werden vom BIV für dessen Anspruch, die führende Institution für die berufliche Ausbildung und Prüfung von Werkzeugschleifern zu sein, angeführt?''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANTWORT: Die rechtliche Grundlage für den Ausbildungsanspruch des BIV ist eine von Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums mit  Hilfe des Berufsbildungs­Institutes Berlin, des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft und der Vertreter der Arbeitnehmerverbände – der IG Metall – und eines Fachsprengels geschaffene Neuordnung der Handwerksberufe im Metallhandwerk. Ein Einspruch oder eine Änderung gegenüber dieser gerade neu beschlossenen Berufsordnung, um eine neue Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums zu erreichen, &lt;br /&gt;
dauert zwischen 2,5 bis 9 Jahren und würde eine komplett neue Abstimmung der vorgenannten Beteiligten voraussetzen. Die handwerkliche Neuordnung ist von allen Gruppen unterzeichnet und tritt 1989 in Kraft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Weg zur Anerkennung als Vollhandwerk. ===&lt;br /&gt;
Vom FDPW wurde im Besonderen darauf hingewiesen, dass ein großer Teil (ca. 90 Prozent) der bestehenden Werkzeugschleifereibetriebe in den Handwerksrollen eingetragen sind. Diese Firmen müssten die gleichen Beiträge bezahlen und würden von den einzelnen Kammern mehr oder weniger nur geduldet, bzw. in Verbindung mit der Mitgliedschaft im FDPW teilweise sogar als nicht in das Handwerk eingeschlossen beurteilt. Bei diesem Punkt wurde die Bitte an Herrn Wallon ausgesprochen, die Kammern über die tatsächlichen Gegebenheiten aufzuklären. Hier wurde von Herrn Wallon klar darauf hingewiesen, dass der derzeitige Zustand des Stillhalteabkommens von den Kammern als endlich zu klären moniert werde. Zitat wörtlich: Die Kammern stehen Gewehr bei Fuß. Als nächste Maßnahme werde auf die laufenden Verhandlungen hingewiesen und um weitere Geduld gebeten.&lt;br /&gt;
Die fehlenden Ausbildungsplätze und ­-stätten, besonders für die Fachrichtung A, Fachrichtung Schleif­ und Schneidwerkzeugtechnik, wurde von Herrn Wallon als mangelhaft anerkannt. Um dies abzustellen, sei man besonders an einer Einigung mit dem FDPW interessiert. Für die Einbeziehung der FDPW­-Mitgliedsfirmen zur Anerkennung im Vollhandwerk wurde von Seiten des BIV die Bildung einer gemeinsamen Kommission vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
Vor schwerwiegenden Entscheidungen Das Gespräch beim Deutschen Handwerkskammertag zeigte, dass für den FDPW noch eine Menge Arbeit anstand und schwerwiegende Entscheidungen zu treffen waren. Der Punkt „Ausnahmebewilligungen“ bereitete viel Kopfzerbrechen. Dr. Achilles schrieb in einer Stellungnahme zu diesem Gespräch damals wörtlich:&lt;br /&gt;
„Da jedoch der Handwerkskammertag und die Messerschmiedeinnungen demselben politischen Lager angehören, steht zu befürchten, dass bei Ausschluss der Innung die Messlatte für die Ausnahmebewilligung höher angesetzt wird. Hier bestünde allerdings die Möglichkeit, diesen Sachverhalt dem Bundeswirtschaftsminister und Bundesbildungsminister mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass die Innung der Messerschmiede derzeit keine Kompetenz für die Anhörung (i.S. von § 8 Abs. 3) hinsichtlich der modernen Werkzeugschleiftechnik mitbringt.“&lt;br /&gt;
Der vom FDPW als juristischer Beistand ins Boot geholte FIM Syndikus Helmut Achilles schlug damals auch noch eine weitere Möglichkeit vor, die seiner Meinung nach nicht unmöglich schien – und zwar eine eigene Innung zu gründen. Für die Zukunft und den Fortbestand des FDPW standen schwierige Entscheidungen an. Es musste rasch gehandelt und entschie­ den werden – und eine der wichtigsten Fragen stand nach wie vor im Raum: Wie kann der handwerksähnliche Beruf des Metallsägenschärfers verschwinden bzw. welche klaren Feststellungen können hierzu getroffen werden. Diese sollten dann verbindlich ein für allemal &lt;br /&gt;
darlegen, dass solche Betriebe nichts anderes schleifen dürfen – als Metallsägen! Und da stellte sich gleich die nächste Frage: Was versteht man alles unter Metallsägen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großer Befähigungsnachweis ===&lt;br /&gt;
Der [https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Befähigungsnachweis Große Befähigungsnachweis] bildete seit 1953 das Kernstück der Handwerksordnung und hatte auch Einfluss auf die Werkzeugschleifereien. Legte er doch die Anforderungen für den Erhalt eines Meisterbriefes fest. Wollte ein Handwerker einen eigenen Betrieb gründen, musste dieses Papier mit vorgelegt werden. Ebenso wurde der Große Befähigungsnachweis zur Ausbildung von Lehrlingen verlangt. Daraus ergab sich für die meisten FDPW­Mitgliedsbetriebe eine prekäre Lage. Im November 1988 wurde eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission damit beauftragt, das Ganze zu durchforsten und hemmende Vorschriften aufs Korn zu nehmen. Die etablierten Innungen und der Zentralverband des Deutschen Handwerks reagierten empört. Hier wurde in alteingesessenen Pfründen herumgestochert! Der ZDH gab damals auch gleich eine entsprechende Erklärung dazu ab:&lt;br /&gt;
Der Große Befähigungsnachweis schreibt Wettbewerb auf der Basis fachlichen Könnens fest. Es handelt sich hierbei um eine Existenzfrage des gesamten deutschen Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn der Nachweis bildet nicht nur die Grundlage für ein leistungsfähiges Handwerk im Bereich der Berufsbildung. Er garantiert gleichzeitig eine flexible und leistungsfähige Handwerksstruktur. Das bestätigte auch das Bundesverfassungsgericht, das den Großen Befähigungsnachweis ausdrücklich als mit dem Grundgesetz vereinbar erklärte.&lt;br /&gt;
Diese Position wurde vom FDPW aufgenommen und festgelegt, dass Betriebe die künftig Lehrlinge ausbilden wollen, einen Großen Befähigungsnachweis haben müssen. Ausnahmegenehmigungen seien nur sehr begrenzt möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorstandssitzung am 19. November 1988 in Germering. === &lt;br /&gt;
Auf dieser Sitzung ging es in erster Linie um die in Bonn stattgefundenen Verhandlungen, wobei man mit dem bisher erreichten Ergebnis recht zufrieden war. Man verhandelte als gleichberechtigter Partner und darüber hinaus wurde der FDPW voll akzeptiert. &lt;br /&gt;
Bezüglich der Erstellung von Kriterien zur Ausbildungszulassung hatte Herr Wallon vom Deutschen Handwerkskammertag um eine Auflistung gebeten, in welcher die Mitglieder des FDPW nach vier Gruppen unterschieden werden sollten:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sägenschleifer nach Anlage B (ohne fachliche Qualifikation und ohne Absicht der Weiterbildung) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werkzeugschleifer im Metall­ und Holzbereich mit Einrichtungen die eine Ausnahmebewilligung zulassen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Betriebe mit mehreren wesentlichen Tätigkeiten des Vollhandwerks &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Betriebe mit Einrichtungen zum Vollhandwerk, die als artverwandte Handwerksbetriebe eingetragen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde über mögliche Messeplätze gesprochen, wobei es um einen FDPW­-Infostand innerhalb einer fachlich interessanten Messe ging. Augsburg und Herborn wurden dabei genannt.&lt;br /&gt;
Beschlossen wurde auch, eine Verbandsgeschäf sordnung zu erstellen. Vorstandskollege Ludwig Nieberl und der Geschäftsführer wurden dazu beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DER WERKZEUGSCHLEIFER ===&lt;br /&gt;
Ende Dezember 1988 – DER WERKZEUGSCHLEIFER als offizielles Organ des Fachverbandes Deutscher Präzisions­Werkzeugschleifer e.V. erscheint mit seiner ersten Ausgabe.&lt;br /&gt;
Ein Blättchen mit insgesamt zwölf Seiten, aber mit viel Herzblut zusammengetragen und gedruckt. Eine Geschichte, die nur in der damaligen Gründungsepoche, in der der Idealismus an erster Stelle stand, sich so zutragen konnte. Das Projekt Verbandszeitung wurde dem Geschäftsführer übertragen. Dieser fand die Idee zunächst großartig, hatte aber nicht die sich ergebenden Probleme und Schwierigkeiten bedacht. Der FDPW war damals noch ein sehr junger und mit knapp 60 Mitgliedern recht kleiner Verband und finanziell nicht auf Rosen gebettet. Die ersten Anfragen bei Fachverlagen und Druckereien waren alles andere als erfolgreich. Wer wollte sich schon mit einer Zeitschrift mit einer derartig niedrigen Auflage beschäftigen? Es hagelte Absagen. &lt;br /&gt;
Mit viel Elan und einer unwahrscheinlichen  Begeisterung wurde seinerzeit im Präsidium, dem Vorstand und auch in der Geschäftsstelle gearbeitet. &lt;br /&gt;
Wenn kein Verlag und keine Druckerei interessiert waren, blieb nichts anderes übrig, als selbst Hand anzulegen. Beim Gewerbeamt wurde kurzentschlossen ein Fachverlag angemeldet und eine Druckmaschine gesucht. Mit Glück fand man ca. 30 Kilometer von Kaufbeuren entfernt eine alte gebrauchte Maschine, die abzugeben war. Vom Drucken keine Ahnung stellte sich  natürlich sofort das nächste Problem ein. Aber zusammen mit einem guten Freund, der den FDPW­Geschäftsführer in den folgenden 22 Jahren tatkräftig unterstützte, wurde das Ganze &lt;br /&gt;
gemeinsam angepackt. In einem Crashkurs erhielten die beiden in Sachen Offset­Druck einen gewissen Einblick in die sogenannte Schwarze Kunst. Zwischenzeitlich wurde dann auch die Druckmaschine, ein Ungetüm an Größe und Gewicht, angeliefert. Nicht weniger als sechs Mann (darunter zwei aktive Schwerathleten) wuchteten die Maschine auf ihren Platz im Keller. Und hier entstanden in den ersten Jahren, sozusagen in Heimarbeit, die ersten Ausgaben des WERKZEUGSCHLEIFERS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Februar 1989 – Erster Regionalverband  in Bayern gegründet === &lt;br /&gt;
In Ingolstadt fand das erste Regionaltreffen  bayerischer Werkzeugschleifer statt. Neben  Lösungen hinsichtlich der Probleme im Ausbildungsbereich und dem weiteren Vorgehen beim nächsten Gesprächstermin mit dem Bundesinnungs­Verband wurde der Regionalverband Bayern gegründet und Gerhard Linner zum  1. Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wurden die Kollegen Ernst Barth und Hans Georg Sturm bestimmt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>FDPW</title>
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		<updated>2016-04-05T08:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Fachverband Deutscher Präzisions-Werkzeugschleifer (FDPW)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der FDPW ist der Fachverband für alle Unternehmen in Deutschland und dem benachbarten Ausland, welche Zerspan- und Schneidwerkzeuge sowie Industriemesser schleifen, herstellen und vertreiben. Ebenso ist der Verband offen für andere Schleiftechnologien, wie zum Beispiel dem Rund-, Flach-, Profil- und Spitzenlosschleifen, sofern diese in einem Zusammenhang mit dem Werkzeugschleifen oder der Werkzeug- und Messerherstellung stehen. Der FDPW umfasst das Handwerk des Schneidwerkzeugmechanikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meilensteine===&lt;br /&gt;
[[1987]] [[1988]]  [[1989]] [[1990]] [[1991]] [[1992]] [[1993]] [[1994]] [[1995]] [[1996]] [[1997]] [[1998]] [[1999]] [[2000]] [[2001]] [[2002]] [[2003]] [[2004]] [[2005]] [[2006]] [[2007]] [[2008]] [[2009]] [[2010]] [[2011]] [[2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Vorstand==&lt;br /&gt;
Was macht der [[FDPW­Vorstand]] eigentlich? Der Vorstand lenkt und steuert das Verbandsleben. Die Vorstandsmitglieder müssen in erster Linie kompetent sachgerechte Entscheidungen treffen. Der Vorstand trifft sich viermal im Jahr an verschiedenen Orten und berät die aktuellen Themen. Schwerpunkte sind dabei immer wieder die Berufsausbildung, die Fachmesse [http://www.grindtec.de GrindTec] und die unterschiedlichsten Verbandsaktivitäten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wie ist der FDPW­Vorstand aufgebaut? ===&lt;br /&gt;
Im Vorstand engagieren sich derzeit elf Personen ehrenamtlich für den FDPW. Die Mitglieder des FDPW­-Vorstandes werden aller vier Jahre neu gewählt. Seit 2003 gehören der Vorstandsschaft zusätzlich, in beratender Funktion aber ohne Stimmrecht, zwei Vertreter aus dem Kreis der Fördermitglieder an. Die Vorstandsmitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren die vielfältige Mitgliederstruktur des Verbandes. So sind die Inhaber kleiner Betriebe genauso vertreten wie die Vertreter großer Schleifereien. Hier sind vom klassischen Messerschmied über Bearbeiter von Industriemessern bis hin zum hochinnovativen CNC-­Schleifbetrieb alle Betriebsstrukturen zu finden. Damit wird den oft widersprüchlichen Interessenlagen aller Mitglieder Rechnung getragen und die vielfältigen Meinungen innerhalb des FDPW werden hier zusammengeführt.&lt;br /&gt;
Wie werden die Entscheidungen getroffen? Mehrheitsmeinungen sind der Ausgangspunkt für eine Entscheidung. Abweichende Einzelmeinungen werden nicht unter den Tisch gekehrt, sondern integriert. Sachprobleme werden fachlich gelöst. Oft wird ein Konsens gefunden, der die Interessen vieler Mitglieder berücksichtigt. In aller Regel werden Entscheidungen so getroffen, dass alle damit leben können.&lt;br /&gt;
Trotz oft sehr kontroverser Diskussionen demonstriert der FDPW­-Vorstand nach außen immer Einigkeit und Geschlossenheit. Nur so sind die politischen und gesellschaftlichen Ziele des Verbandes nach außen hin zu vermitteln. Der Vorstand sorgt für innovative Einfälle und kreative Ideen, die das Verbandsleben bereichern, aber gleichzeitig sorgen die Vorstandsmitglieder für die Wahrung der sehr langen Traditionen unseres Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Beruf==&lt;br /&gt;
Der [[Schneidwerkzeugmechaniker]] ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit einem breiten Spektrum an Fachwissen, besonders in der Schleif­- und Werkzeugtechnik. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. Darauf aufbauend bietet die Ausbildung zum [[Schneidwerkzeugmechaniker­Meister]] in der [http://www.bsnes.de Meisterschule für Schneid­ und Schleiftechnik] in Bad Neustadt die solide Grundlage langfristigen Berufserfolges. &lt;br /&gt;
Die Anforderungen an moderne Schneidwerkzeuge sind in den letzten Jahren stetig gestie­gen. Die [[Schneidgeometrien]], [[Werkstoffe]] und [[Beschichtungen]] entwickeln sich ständig weiter. Der Trend zur [[Komplettbearbeitung]] schafft einen großen Bedarf an [[Sonderwerkzeugen]] und die Maschinentechnik wird immer produktiver. Dadurch erlangt der Beruf immer mehr an Bedeutung. Das Berufsbild hat sich immens entwickelt. Heute kann man dank modernsten Maschinen und den entsprechenden Kenntnissen und Fertigkeiten von einem hochspezialisierten Fachmann sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Mitglieder==&lt;br /&gt;
Die FDPW­Mitglieder kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und repräsentieren die vielfältige Struktur des Berufes. So sind kleine Ein-Mann-­Betriebe genauso vertreten wie große Schleifereien mit über 100 Mitarbeitern. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei etwa  5 Mitarbeitern. &lt;br /&gt;
Der weitaus größte Teil der FDPW­-Mitglieder sind Werkzeugschleifereien. Kleinere Betriebe mit bis zu 5 Mitarbeitern beschäftigen sich hauptsächlich mit der Instandsetzung von Fräs­ und Bohrwerkzeugen, Maschinenmessern und Sägen. Je größer die Betriebe sind, umso mehr steht auch die Neufertigung solcher Werkzeuge im Vordergrund. Der Umsatzanteil, der in den Verbandsbetrieben mit der Neuanfertigung von Schneidwerkzeugen generiert wird, ist in den letzten Jahren rapide angestiegen. Wurden vor 25 Jahren die Werkzeuge hauptsächlich auf manuell geführten Maschinen bearbeitet, sind die Herstellung und die Instandsetzung von modernen Werkzeugen heute ohne CNC-­Bearbeitungszentren nahezu unmöglich. Viele Mitglieder haben sich inzwischen zu hochinnovativen High­-Tech-Betrieben entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen klaren Trend zur Spezialisierung. Immer mehr Schleifereien konzentrieren sich auf ein spezielles Bearbeitungsspektrum, etwa die Bearbeitung von Maschinenmessern oder die Instandsetzung von Sägewerkzeugen. Alle anderen Werkzeuge lassen sie dann von Kollegen bearbeiten. Das Netzwerk, welches der FDPW bietet, ist dabei äußerst hilfreich. &lt;br /&gt;
Die klassischen Messerschmiede im FDPW beschäftigen sich mit der Instandsetzung von Handwerkzeugen, von Garten­ und Forstgeräten, von Messern und Scheren. Hier kommt es in hohem Maße auf die Qualifikation und die Fertigkeiten der Mitarbeiter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[http://www.fdpw.de Homepage des FDPW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://scharfhochzwei.de Schärfer geht's nicht! - Berufskampagne des FDPW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://youtu.be/IbDCxZsYW2Q Verbands-Portrait auf youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grindtec.de GrindTec - Fachmesse des FDPW]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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		<title>FDPW­Vorstand</title>
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		<updated>2016-04-05T07:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Neusortierung, Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorstand FDPW:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''seit 2015'''&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Jürgen Baldus &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Vizepräsident Udo Herrmann &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Vizepräsident Uwe Schmidt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Georg Pirthaue, Mark Hoppe, Norbert Christians, Stefan Stange, Hannes Kock, Ludwig-Peter Linner&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertreter der Fördermitglieder: Claus Itterheim, Rudi Bannwart&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''2011-2015'''&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Jürgen Baldus &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Vizepräsident Udo Herrmann &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Vizepräsident Uwe Schmidt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Georg Pirthauer, Gerd Renzelmann, Gerd Renzelmann, Hans­Josef Rick, Stefan Stange&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertreter der Fördermitglieder: Claus Itterheim, Joachim Waßmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''2007-2011:'''&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Jürgen Baldus &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Vizepräsident Gerhard Götz &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Vizepräsident Norbert Christians&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Georg Pirthauer, Gerd Renzelmann, Hans­Josef Rick, Mark Hoppe, Udo Herrmann, Uwe Schmidt &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertreter der Fördermitglieder: Claus Itterheim, Joachim Waßmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''2003-2007''':&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Herbert Wulf &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Vizepräsident Gerhard Götz &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Vizepräsident Jürgen Baldus &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Dieter Jäger, Georg Pirthauer, Gerd Renzelmann, Gerhard Hoffmann, Hans­Josef Rick, Udo Herrmann, Uwe Schmidt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehrengericht: Peter Geiger, Werner Nävy, Johann Willms&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vertreter der Fördermitglieder: Claus Itterheim, Joachim Waßmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1999-2003:'''&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Gerhard Linner &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vizepräsident Herbert Wulf &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Gerd Renzelmann, Jürgen Baldur, Klaus Beck, Norbert Christians, Udo Herrmann, Volker Schaurich, Wolf Borger&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzleute: Gerhard Hoffmann, Dieter Jäger&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kassenprüfer: Renate Fuchs, Ernst Barth&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehrengericht: Helmut Schaurich, Hans­Josef, Rick Peter Wenzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1996-1999:'''&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Gerhard Linner &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vizepräsident Herbert Wulf &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Dieter Jäger, Ernst Barth, Gerhard Götz, Josef Neumüller, Klaus Beck, Peter Wenzel, Renate Fuchs, Volker Schaurig&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzleute: Klaus Reichhardt, Anton Wimmer&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kassenprüfer: Ludwig Nieberl, Peter Schnorr &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehrengericht: Gerd Renzelmann, Hans­Josef Rick, Helmut Schaurich &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1993-1996:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Herbert Wulf &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vizepräsident Gerhard Linner &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Anton Wimmer, Dieter Jäger, Ernst Barth, Gerhard Götz, Helmut Schaurich, Ludwig Niebel, Peter Schnorr, Renate Fuchs&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzleute: Herr Kreher, Hellmut Willms&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kassenprüfer: Herr Geiger, Herr Boerboom&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehrengericht: Gerd Renzelmann, Hans Schneider, Herr Döring, Johann Willms&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1990-1993:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verbandspräsident Helmut Schaurich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vizepräsident Ludwig Nieberl&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Anton Wimmer, Ernst Barth, Gerhard Götz, Gerhard Linner, Herbert Falk, Josef Brinkmann, Peter Schnorr, Renate Fuchs&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzleute: Dieter Jäger, Herbert Wulf&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kassenprüfer: Herr Koch, Herr Geiger&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ehrengericht: Hans Schneider, Herr Döring Herr Schaer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''1987-1990:'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Vorsitzender Helmut Schaurich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Vorsitzende Ingrid Grave &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorstandsmitglieder: Ludwig Niebel, Gerhard Lindner, Herbert Falk, Josef Brinkmann, Karl­ Heinz Zeller, Renate Fuchs, Anton Wimmer, Hans­Peter Themen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzleute: Ernst Barth, Peter Schnorr&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
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		<title>Schneidwerkzeugmechaniker</title>
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		<updated>2016-04-05T07:26:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Link zur Schule&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schneidwerkzeugmechaniker ist die offizielle Berufsbezeichnung. Auf dieser Seite werden alle relevanten Informationen über den Beruf des Schneidwerkzeugmechanikers und dessen Handwerk gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{:Geschichte des Berufs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachrichtung ==&lt;br /&gt;
=== Zerspanungswerkzeuge ===&lt;br /&gt;
Bohrer Fräser Sägen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messer ===&lt;br /&gt;
Messer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
Film über den Beruf [[Medium:http://youtu.be/NIVeEkXsWIU]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[[wikipedia:Schneidwerkzeugmechaniker|Schneidwerkzeugmechaniker auf wikipedia.de]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.bsnes.de Jakob-Preh-Schule], Bad Neustadt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Berufs&amp;diff=412</id>
		<title>Geschichte des Berufs</title>
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		<updated>2016-03-30T08:17:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Das älteste Handwerk der Welt ==&lt;br /&gt;
=== Vom Messerschmied zum Schneidwerkzeugmechaniker ===&lt;br /&gt;
Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmied Messerschmiedehandwerk] hat eine mehr als 800 Jahre alte Tradition als organisiertes Handwerk der [https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenschmied Waffenschmiede] und Messermacher und gehört damit zu den ältesten Berufen überhaupt. Zu den Aufgaben dieses Handwerks gehörte es auch, die hergestellten Nutzgegenstände zu reparieren und gebrauchsfähig zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der einstigen Werkzeugschleiferei hat sich im Laufe der Jahrzehnte völlig verändert. Bis etwa 1960 unterhielt jeder Betrieb seine eigene Nachschärfabteilung. Erst Mitte der sechziger Jahre hatte man die Idee, das Nachschärfen als eigenen Berufszweig außerhalb der Industrie zu etablieren und es entstanden die ersten Werkstätten. Als man zu Beginn der siebziger Jahre in der Industrie begann, immer mehr spanende Sonderwerkzeuge zu verwenden, wurde das Tätigkeitsspektrum des Werkzeugschleifers in Verbindung mit computergesteuerter Technik immer anspruchsvoller. Die Qualifikation des betriebseigenen Schleifers reichte bald nicht mehr aus und man benötigte speziell ausgebildete Fachleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Neuordnung der handwerklichen Metall­berufe im Jahr 1989 wurde ein Anpassungsprozess beendet, der neben neuen Berufen ebenso neue Berufsstrukturen und Qualifikationen her­vorgebracht hatte. Alte Berufe wurden durch neue ersetzt. Der Schneidwerkzeugmechaniker löste den Messerschmied ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schneidwerkzeugmechaniker ist ein Beruf der Gruppe [https://de.wikipedia.org/wiki/Feinwerktechnik „Feinwerktechnik“]. Ihre Besonderheit liegt in der Beachtung enger Toleranzen bei der Bearbeitung verschiedener Werkstoffe auf konventionellen und numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Zu neuen Ergebnissen haben der rasche technologische Wandel sowie die Einschätzung der Wirtschafts- und Arbeitswelt im nächsten Jahrzehnt beigetragen. Auch zählten dazu erkennbare qualitative Trends, wie neue Produktionstechnologien, neue Bearbeitungsverfahren und neue Werkstoffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schneidwerkzeugmechaniker mit den heutigen Schwerpunkten Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik sowie Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik baut auf den bewährten Qualifikationen des Messerschmiedes in der manuellen Bearbeitung auf, die ergänzt worden sind um das Erstellen und Optimieren von Programmen, das Richten konventioneller und numerisch gesteuerter Werkzeugmaschinen einschließlich der dazu erforderlichen Werkzeuge und Vorrichtungen und insbesondere bis zu einer Maßgenauigkeit von 0,01 µm und im Mikrofeinschleifen bis zu einer Oberflächen­güte von 0,3 µm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ausbildungsinhalten zählen heute auch die Befähigung zum selbstständigen Handeln und berufsübergreifende Qualifikationen wie Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Kooperations- und Problemlösefähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt: Ein zentraler Schulstandort entsteht.==&lt;br /&gt;
=== Wie in Bad Neustadt alles began. ===&lt;br /&gt;
Im Mai des Jahres 1979 informierte das B[https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_f%C3%BCr_Bildung_und_Kultus,_Wissenschaft_und_Kunst aye­rische Staatsministeriums für Unterricht und Kultur] die Schulen darüber, dass beabsichtigt ist, Splitterberufe, also Berufe mit einer geringen Anzahl von Auszubildenden, an festgelegten Berufsschulstandorten in Bayern zentral zu unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt (seit 1996 „[[Jakob-Preh-Schule]]“), genauer gesagt an ihrer Außenstelle im 20 km entfernten Mellrichstadt sollten gleich vier „Sprengelberufe“ eingerichtet werden: &lt;br /&gt;
Der Messerschmied, der Federmacher, der Drechsler und der Holzbildhauer bzw. Holzschnitzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Berufsbild des Holzschnitzers konnte man sich zu dieser Zeit in der bayerischen Rhön etwas vorstellen, gab es doch in den Rhöndörfern so manchen kleinen Betrieb, der in diesem Handwerk seinen Lebensunterhalt zu verdienen versuchte. Aber die anderen Berufe? Messerschmiede und Federmacher waren hier doch regelrechte Exoten, zumindest gab es in der weiteren Umgebung keine Ausbildungs­betriebe dieser Sparte. Doch das schreckte die seit 1929 bestehende Berufsschule mit gewerblich-technischer, kaufmännischer und hauswirtschaftlicher Ausrichtung im damaligen Zonenrandgebiet nicht ab. Im Gegenteil, man erkannte sofort die Chance, sich über diese Nischen­berufe zu profilieren und bayernweit, ja vielleicht sogar bundesweit einen Namen zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es wird umstrukturiert und neu geordnet. ===&lt;br /&gt;
Der anfangs vorgesehene Standort Mellrichstadt erwies sich als ungünstig, da weder Lehrkräfte noch Werkstätten im erforderlichen Umfang zur Verfügung standen. Hinzu kam natürlich die ohnehin komplett neu anzuschaffende Grundausstattung und die notwendige Fort­bildung der Lehrkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort Bad Neustadt waren zwar Metallwerkstätten und Metallfachlehrer vorhanden, doch gab es in dem schon überfüllten Schul­gebäude keinen Platz, um die Neulinge aufzunehmen. Zur Lösung des Problems wurde kurzerhand mit tatkräftiger Unterstützung des Landratsamtes und nicht ohne Widerstand seitens der ansässigen Wirtschaft eine groß angelegte Umstrukturierung beider Standorte vorgenommen: Alle kaufmännischen Berufe wurden an die Außenstelle nach Mellrichstadt verlagert, dafür kamen die Metallberufe an die Stammschule nach Bad Neustadt. Zuvor waren Berufe beider Fachbereiche an beiden Standorten ansässig gewesen. Mit der Umsetzung seines „Denkmodells“ tat der damalige Schulleiter OStD Johann Schmitz einen entscheidenden Schritt hin zur Konzentration der Fachbereiche und damit besseren Auslastung vorhandener materieller wie personeller Ressourcen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden Messerschmiede und Federmacher schließlich in Bad Neustadt einquartiert und der Landkreis Rhön-Grabfeld finanzierte großzügig die notwendige Erstausstattung. Dazu gehörten eine Universalwerkzeugschleifmaschine, Schleif- und Polierböcke, eine Bandschleifmaschine, die Ergänzung der Schmiedeeinrichtung sowie weitere Werkzeuge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkünfte wurden gesucht und gefunden. ===&lt;br /&gt;
Damit waren die Startbedingungen jedoch noch nicht erfüllt. Den Schülern musste für die Dauer der Blockunterrichtszeiten auch eine geeignete Heim-Unterkunft angeboten werden. Man entschied sich für das Melanchthon-Heim im 22 km entfernten Bad Königshofen. Dort gab es eine Vollverpflegung und die Busfahrt nach Bad Neu­stadt war für die Sprengelschüler kostenlos. In den Folgejahren orientierte man sich jedoch stärker nach Bad Neustadt und konnte bald auch Heime in günstigerer Lage zur Schule finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation, Ausbildungsinhalte, Prüfungen==&lt;br /&gt;
Zunächst existierte kein verbindlicher Rah­menlehrplan für die Berufe Messerschmied &lt;br /&gt;
und  Federmacher. Auch stand den Lehrkräften kaum brauchbare Literatur zur Verfügung, so dass diese hauptsächlich auf ihre Eigeninitiative frei nach dem Motto „learning by doing“ angewiesen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Regierung von Unterfranken erhielt die Schule den Auftrag, einen Stoffverteilungsplan zu erstellen, der die Fächer Fachtheorie, Fachzeichnen, Fachrechnen und Praktische Fachkunde umfasste. Außerdem waren die Fächer Deutsch, Sozialkunde, Sport und Religion nach den gültigen Lehrplänen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus im Stundenplan enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Ausbildungsjahr hatten die Schüler noch an ihrer Heimatberufsschule absolviert und sie kamen nun im 11. Jahrgang zur fach­spezifischen Unterweisung nach Bad Neustadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnvollerweise wurde der Unterricht in Blockform abgehalten, im 11. und 12. Jahrgang zu je &lt;br /&gt;
9 Blockwochen pro Schuljahr, aufgeteilt in 1-Wochen-Blöcken. Diese kurzen Zeitspannen wurden damals notwendig, weil die wenigen Schüler zusammen mit anderen spanenden Fachklassen beschult werden mussten und die örtliche Wirtschaft längeren Blöcken nicht zugestimmt hatte. Nur wenige Jahre später jedoch konnte man für diese spezielle Schülergruppe längere und insgesamt vorteilhaftere Block­phasen von 3 mal 3 Wochen pro Schuljahr realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischen- und Abschlussprüfungen wurden zunächst von den Innungen selbst organisiert (Nordbayern und Stuttgart). Dabei war der theoretische Teil Aufgabe der Schule (Berufsschulabschlussprüfung) und den praktischen Teil nahm die jeweilige Innung am eigenen Standort ab. Bereits von Anfang an waren Lehrkräfte der Berufsschule im Prüfungsausschuss vertreten und erstellten in enger Zusammen­arbeit mit den Innungen die Prüfungsaufgaben. Durch die Aufnahme von Schülern aus weiteren Bundesländern (im ersten Prüfungsdurchgang nahmen nur Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg teil), lag es jedoch nahe, die Organisation der Prüfung mittelfristig in die Hand der Nordbayerischen Innung in Fürth zu legen und zentral für alle Lehrlinge an der Berufsschule abzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Jahren wandelte sich das Berufsbild. Der klassische Messerschmied, dessen Aufgabe die Herstellung und Instandhaltung von Messern und anderen Schneidgeräten war, trat immer mehr in den Hintergrund. Nun lagen die Anforderungen verstärkt in der Bearbeitung von maschinell spanenden Werkzeugen wie Fräser, Bohrer, Sägeblätter und vieler Sonderwerkzeuge. Ein wichtiger Aspekt war dabei die hohe Maß- und Formgenauigkeit sowie die Oberflächengüten. Ab 1987 hieß der Messerschmied deshalb Schneidmittelmechaniker und kurz darauf, im Jahr 1989 wurde ein vollstän­dige Neuordnung aller Metallberufe vollzogen. Der Schneidmittelmechaniker wurde zum Schneidwerkzeugmechaniker mit einer 3,5-jährigen Ausbildung in den beiden Schwerpunkten Schneid- und Schleiftechnik und Schneide­maschinen- und Messerschmiedetechnik. Der Beruf des Federmachers wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsschule musste natürlich auf diese Veränderung reagieren und ihre Lehr- und Unterrichtsverteilungspläne sowie die Ausstattung entsprechend anpassen. Abteilungsleiter Burghard Stöhr erarbeitete zusammen mit Fachlehrer Kurt Kleinlein in dieser Zeit im Auftrag des Ministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulqualität und Bildungs­forschung in München den neuen Rahmen­lehrplan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum trat eine Veränderung ein, als im Jahr 1998 die Aufstockung der Blockwochen in der Fachstufe (2. bis 4. Lehrjahr) von 23 auf &lt;br /&gt;
26 Wochen angeordnet wurde. Das bedeutete ab diesem Zeitpunkt eine Aufteilung von 12 /12 /2 Wochen in den 2,5 Lehrjahren am Schulort Bad Neustadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird an den Berufsschulen in allen Bereichen Lernfeldunterricht praktiziert. Dabei wird der klassische Fächerkanon mit Theorie, Rechnen und Praxis zugunsten von handlungsorientierten Einheiten, sog. Lernfeldern ersetzt. Auf diese Weise sollen im Unterricht betriebliche Prozesse möglichst praxisnah nachgestellt werden. Im Bereich der Schneidwerkzeugmechaniker wurden diese Lernfelder nach Ausarbeitung durch eine Lehrplankommission mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 eingeführt. Der fachliche Unterricht gliedert sich jetzt in die Bereiche Instandhaltung, Fertigungstechnik, Schleiftechnik, Bauelemente und Rechnergestützte Fertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Schülerzahlen.==&lt;br /&gt;
=== Verhaltener Start. ===&lt;br /&gt;
Die ersten Schüler, die im September 1980 an der Schule starteten, waren 2 Messerschmiede der Firma Hommert aus Coburg sowie 5 Feder­macher aus Schwabach und Wunsiedel. Die überschaubare Anzahl von 7 Schülern war zu Beginn recht angenehm, doch erhoffte man sich natürlich steigende Klassenstärken. Diese Hoffnung wurde leider trotz aller Anstrengungen zunächst nur in sehr begrenzten Umfang erfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren fanden nur wenige Schüler den Weg nach Bad Neustadt, obwohl allgemein bekannt war, dass insgesamt erheblich mehr Lehrlinge ausgebildet wurden. Sicher konnte man nicht mangelnde Qualität der Ausbildung als Grund für die Zurückhaltung anführen. Im Gegenteil, die Berufsschule hatte sich durch enorme Anstrengungen bereits nach kürzester Zeit einen sehr guten Ruf erarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Sprengel rechtlich nur auf das Land Bayern begrenzt war, gab es keine Handhabe für die Schule, wenn Betriebe anderer Bundesländer ihre Lehrlinge nicht nach Bad Neustadt entsandten. Aber auch die offizielle Ausweitung des Sprengels mit Beschluss der Kultusministerkonferenz der Länder vom Januar 1984 auf das gesamte Bundesgebiet (zunächst für die alten Länder, ab 1991 auch für die neuen Länder) brachte keine echte Verbesserung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund war wohl weniger die mangelnde Akzeptanz als ganz einfach die Kosten, die mit dem Schulbesuch in Bad Neustadt in Verbindung standen und die so manche kleine Schleiferei abschreckten. Zwar übernahm der Freistaat Bayern für alle Schüler das Schulgeld, jedoch mussten die Aufwendungen für Fahrt und Übernachtung zumindest zum Teil selbst getragen werden. Allerdings hatten die bayerischen Schüler hier sicher noch den besten Stand, denn diese erhielten schon damals den größten Teil der Kosten erstattet, was Schüler aus anderen Bundesländern verwehrt blieb. Bis heute hat sich an dieser quasi Zwei-Klassen-Gesellschaft nichts geändert. Während die bayerischen Schüler die Übernachtungskosten voll erstattet bekommen, gibt es auch Bundesländer, die für ihre Lehrlinge nicht einen Cent übernehmen. Für die Auszubildenden, die hier in Bad Neustadt in einer Klasse nebeneinander sitzen und den gleichen Unterricht erhalten, ist dies mehr als unverständlich. Aber Vorstöße der Schule in Richtung der Kultusministerkonferenz brachten bislang leider keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Berufsausbildung wird populärer. ===&lt;br /&gt;
Ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Schülerzahlen konnte erst ab dem Schuljahr 1998/99 be­obachtet werden. Die Gründe waren wohl vielschichtig. Der Wandel hin zu einem indus­triellen, hochtechnologischen Beruf und damit der Einzug in die Großbetriebe, die mittlerweile hervorragende Ausstattung und die vermehrte Öffentlichkeitsarbeit der Schule spielten dabei sicher auch eine Rolle. Einen großen Schritt nach vorne bedeutete die erste Teilnahme an der Internationalen Fachmesse für Schleiftechnik, der GrindTec in Augsburg im Jahr 1998. Dank der hervorragenden Unterstützung des Fachverbandes FDPW ist die Schule seither regelmäßig bei dieser außerordentlich wichtigen Messe mit einem eigenen Stand präsent. Es hat sich gezeigt, dass der Bekanntheitsgrad der Schule trotz aller Annahmen zuvor doch noch nicht groß genug war, denn immer wieder zeigten sich Besucher dieser Messe sehr interessiert an einer fundierten Berufsausbildung in diesem Handwerk, jedoch war vielen bislang nicht bekannt, dass hierfür ein eigener Ausbildungs­beruf mit spezieller Beschulung existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades fruchteten auch in der Form, dass im Jahr 2002 erstmals Lehrlinge aus Österreich und später mit Beginn des Schuljahres 2007/08 auch aus der Schweiz zum Unterricht anreisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulleitung und Lehrkräfte==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des damaligen Schulleiters OStD Johann Schmitz und mit hervorragender Unterstützung des Landrats Dr. Steigerwald wurde der Fachsprengel an der Berufsschule in Bad Neustadt eingerichtet. Es war sicher der Weitsichtigkeit und durchdachten Vorgehensweise des Schulleiters zu verdanken, dass alle betei­ligten Stellen an einem Strang zogen und der Unterricht binnen kürzester Zeit aufgenommen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lehrer der Abteilung Metalltechnik war das Gebiet des Herstellens und Schleifens von Messern und Scheren natürlich Neuland und im ganzen Bundesgebiet hätte man auch keine Lehrkraft dieser Fachrichtung finden können. So blieb den Kollegen nur die praktische Erfahrung und das kontinuierliche Selbststudium. Daneben half bei der Einarbeitung ganz besonders der Rat und die Hilfestellung des Berufsverbandes in Person des damaligen Bundesinnungsmeisters Hans Hesse. Den Innungen war es ebenfalls ein Anliegen, dass die Schule in Bad Neustadt sich von Anfang an positiv darstellte. Die Obermeister und hier in vorderster Front die Nordbayerische Innung mit ihren Obermeistern Gerhard Winkler, später Karl Georg Zanzinger und heute Oliver Gayer standen und stehen unterstützend zur Seite. Auch Ausbildungsbetriebe eröffneten den Lehrern spontan und unkompliziert die Möglichkeiten zu Betriebsbesichtigungen oder Praktika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigeninitiative ist gefragt. ===&lt;br /&gt;
Im ersten Jahr wurden die Kollegen OStR Burghard Stöhr als Abteilungsleiter, StR Wolfgang Megner, FL Günther Heckl und Rel. Päd. Michael Werner bei den Messerschmieden und Federmachern eingesetzt. Was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch fehlte, war ein echter Praktiker, ein Fachmann, der das Handwerk wirklich verstand. Kurz zuvor hatte Herr Kurt Kleinlein an der Schule einen Aushilfsvertrag erhalten, allerdings besaß er noch keine offizielle Lehr­befähigung. Auf Anfrage erklärte er sich sofort bereit, das neue Fachgebiet für sich zu erschließen und sich intensiv einzuarbeiten. Herr Klein­lein war sofort mit ganzem Herzen bei der Sache. Man spürte, dass es ihm ein großes Anliegen war, dieses Handwerk von Grund auf zu erlernen, es zu pflegen und zu erhalten. Zunächst absolvierte er 1981/82 die Fachlehrer­ausbildung in Ansbach als Grundlage für seine pädagogische Tätigkeit Kontinuierlich arbeitete er an seiner Wissenserweiterung; dies oftmals in der Freizeit und nicht selten auch verbunden mit privatem finanziellen Aufwand, denn die Kosten, die mit Fortbildungen oder Besuchen bei Verbandstagen und Innungsversammlungen in Verbindung standen, konnte der Freistaat Bayern für ihn nicht übernehmen. So war Kurt Kleinlein schon nach kurzer Zeit ein gefragter Fachmann innerhalb und außerhalb der Schule. Durch sein Engagement prägte der Kollege den Fachbereich und trug entscheidend zu dem Ansehen bei, das die Schule heute genießen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung des Sprengels war dem ab 1988 amtierenden Schulleiter Ulrich Bergner ebenso ein besonderes Anliegen. Zusammen mit Herrn Kleinlein besuchte er regelmäßig Veranstaltungen der Verbände und Innungen, hielt Referate und brachte die Schule und ihr Wirken auf diese Weise immer wieder in Er­innerung. So war die Zusammenarbeit mit den schulischen Partnern jederzeit geprägt von einer angenehmen, harmonischen Atmosphäre. OStD Bergner war es auch, der die Maschinenausstattung an der Schule weiter verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wechsel in der Schulleitung im Jahr 2001 kamen auch viele neuen Ideen für ein weiteres Wachstum des Fachbereichs ins Gespräch. Schulleiter OStD Klaus Saar besuchte die Innungsversammlungen und Verbandstage im &lt;br /&gt;
In- und Ausland und präsentierte dort mit viel Engagement und Sachverstand Weiterentwicklungskonzepte, die der Schule und den Interessenvertretungen des Berufsstandes zugleich nur dienlich sein konnten. Saar schaffte klare Zuständigkeitsbereiche innerhalb der Schule, entwickelte ein schulisches Leitbild für die Abteilung Metalltechnik sowie zukunftsträchtige Konzepte, die ihm Respekt und Anerkennung bei den Vertretern der Wirtschaft einbrachten. In seiner Amtszeit stiegen die Schülerzahlen um mehr als 400 Prozent und die Maschineneinrichtung wurde stark modernisiert und erweitert, so dass ein Werkstättenumbau notwendig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2011 führt nun OStD Kurt Haß­furter als neuer Schulleiter die Berufsschule in Bad Neustadt an. Auch Haßfurter ist das Einvernehmen mit den Verbänden und Innungen sehr wichtig. Er forciert Messeauftritte und Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades, setzt sich nachhaltig für eine gute Maschinenausstattung und hohe Unterrichtsqualität ein und scheut keine Mühen, um neue Wege zu erschließen und den Fachbereich insgesamt voranzubringen und damit fit für die Zukunft zu machen.&lt;br /&gt;
== &lt;br /&gt;
Zusammenarbeit mit Verbänden, Innungen und Betrieben ==&lt;br /&gt;
Von Anfang an war klar, dass die Schule nur dann erfolgreich sein konnte, wenn auch die Verbände und Innungen den Standort Bad Neustadt akzeptieren würden. Ansprechpartner war als damalige Interessenvertretung der Messerschmiede der Bundesinnungsverband (ab 1989 Bundesverband Schneid- und Schleiftechnik – BVS) mit Herrn Bundesinnungsmeister Hans Hesse an der Spitze. Der Kontakt zu Herrn Hesse und den Geschäftsführern Dr. Dietmar Kube und später Hans Butz war sehr schnell hergestellt und es wurde sofort deutlich, dass auch dem BVS eine zentrale Beschulung sehr am Herzen lag. Fortan wurden intensive Kontakte gepflegt und Verband und Schule verfolgten die gleichen Ziele – immer mit Blick auf eine Stärkung dieses Handwerks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu fand ein regelmäßiger Austausch mit der Nordbayerischen Innung (Obermeister Gerhart Winkler, ab 1987 Obermeister Karl Georg Zanzinger und seit 1999 Obermeister Oliver Gayer) und in der Folge auch mit den Obermeistern aus nahezu allen Bundesländern statt. Schulleitung und Fachlehrer sprachen sich in wichtigen fachlichen und organisatorischen Angelegenheiten ab. Im Gegenzug wurde in den Verbandszeitschriften über die Aktivitäten der Schule informiert und geworben und häufig fanden Veranstaltungen in der Schule statt, um den Mitgliedern der Gremien die Schule und ihre Ausstattung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde unter Helmut Schaurich der Fachverband Deutscher Präzisionswerkzeugschleifer (FDPW) ins Leben gerufen. Auch dieser Verband strebte die Kooperation mit der Schule an und veranstaltete im Februar 1988 als Einstieg seine erste Vorstandssitzung in Bad Neustadt. 1996 übernahm dann Gerhard Linner aus Wolnzach die Funktion des Präsidenten der wachsenden Interessengemeinschaft. Zu dieser Zeit waren BVS und FDPW Partner gewor-&lt;br /&gt;
den und nach dem Ausscheiden von Bundes­innungsmeister Hesse wurde Linner 1999 zum Präsidenten beider Verbände gewählt. Die unter Linner erzielten Erfolge und veranlassten Weichenstellungen waren jederzeit geprägt von Weitsichtigkeit und auch von dem Wohlwollen gegenüber der Schule. Ihm war es zu verdanken, dass sich die Maschinenausstattung der Berufsschule in den Folgejahren wesentlich verbes­serte, da er bei Herstellern nachhaltig für die Möglichkeiten des Sponsorings warb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 schließlich schlossen sich beide Verbände zu einem unter dem Namen FDPW zusammen, dem zunächst Herbert Wulf als &lt;br /&gt;
Präsident vorstand und seit 2007 Jürgen Baldus. In der Geschäftsführung kam es im Jahr 2007 &lt;br /&gt;
zu einem Wechsel. Dem langjährigen Geschäftsführer Klaus-Dieter Körber folgte Prof. Dr. &lt;br /&gt;
Wilfried Saxler nach. In dieser Konstellation entwickelte sich in der Folgezeit eine sehr vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verband und Schule, die sich äußerst positiv auf die Lehrlingsausbildung auswirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachrichten über die auf Schneid- und Schleiftechnik spezialisierte Schule in Bad Neustadt drangen auch ins europäische Ausland. Mehrfach kamen Anfragen aus Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten. Nach intensiven Verhandlungen und Besuchen sowie Gegenbesuchen entschieden sich die Verbände FÖPW (Fachverband Österreichischer Präzi­sionswerkzeugschleifer) und VSPW (Verband Schweizer Präzisionswerkzeugschärfer) schließlich dazu, trotz bürokratischer Hemmnisse und der großen Entfernung ihre Lehrlinge künftig nach Bad Neustadt zum Berufsschulunterricht zu entsenden. So kommen seit 2002 junge Menschen aus den Nachbarländern Österreich und seit 2007 auch aus der Schweiz in die Rhön, um am Unterricht teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Ausstattung der Schule.==&lt;br /&gt;
Die Ersteinrichtung für den Werkstattunterricht des Fachsprengels der Messerschmiede wurde vom Aufwandsträger der Schule, dem Landkreis Rhön-Grabfeld wunschgemäß finanziert. Doch schon nach wenigen Jahren war diese Ausstattung durch die neuen Anforderungen an den Beruf nicht mehr ausreichend. Mitte der 90er Jahre wurde das Problem immer drängender, denn die Beschaffung der vor allem nun notwendigen CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen, deren Wert leicht im 6-stelligen Bereich anzusiedeln war, konnte der Landkreis keinesfalls mehr schultern. Hinzu kam das Zubehör und Verbrauchsmaterial wie Bohrer, Fräser, Schleifscheiben oder Schleiföle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sponsoren werden gefunden. ===&lt;br /&gt;
Mehr und mehr war der Begriff „Sponsoring“ ins Gespräch gekommen. Und tatsächlich waren Hersteller nachhaltig daran interessiert, leih­weise und kostenlos NC- und CNC-Werkzeugmaschinen, Rund- und Flachschleifmaschinen, Schärfautomaten, Mess- und Trennmaschinen uvm. der Schule zu überlassen. Sicher nicht ohne Grund, denn der damit verbundene Werbeeffekt war sicher nicht abzustreiten, wenn die angehenden Fachkräfte und später auch die Meisterschüler aus ganz Deutschland an diesen Maschinen trainieren und sich von deren Qualität überzeugen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Verbände gelang es binnen weniger Jahre, einen mehr als respektablen Maschinenpark aufzubauen. Als erste Unternehmen unterstützten Saacke, Deckel, Kullmann/Hallerkopf, Loroch, Vollmer, Stehle, Ulmer, Franzen, Walter und Elbe; es folgten Ihle, Schneeberger, Schütte, Zoller, Reform und andere. Daneben fanden sich Lieferanten, die das Zubehör kostenlos oder sehr preiswert beisteuerten. Die Schule profitiert bis heute in hohem Maße von diesem Sponsoring, da Maschinen immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht und bei Bedarf auch ganz ausgetauscht werden. Zudem erhalten die Lehrkräfte in der Regel kostenlose Einweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 2000 konnte man den Maschinenpark hinsichtlich seiner Qualität wohl als einzigartig in ganz Europa bezeichnen und darüber hinaus war er so stark angewachsen, dass ein Umbau der Werkstätten in Angriff genommen werden musste. Nach mehrjährigen Bau­arbeiten konnte die neue Werkhalle dann im Oktober 2007 unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste offiziell ihrer Bestimmung über­geben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von den Meistervorbereitungskursen zur Meisterschule==&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig wurde der Ruf nach qualifiziertem Fachpersonal laut, die Nachfrage nach ausgebildeten Meistern in der Branche stieg stetig. Nachdem sich in Bad Neustadt die bundesweit einzige Schule für die theoretische Berufsausbildung der Schneidwerkzeugmechaniker befand, lag es nahe, auch die Meisterausbildung dort anzusiedeln. So wurden in Zusammen­arbeit zwischen dem FDPW, der als Veranstalter auftrat, der Handwerkskammer für Unterfranken und der Jakob-Preh-Schule im Jahr 1994 erstmals Meistervorbereitungskurse für die Teile 1 und 2 (fachliche Teile) in Bad Neustadt angeboten. In der Regel in zweijährigen Abständen konnte ein neuer Durchgang starten und auch nach Fall des Meisterzwangs war die Akzeptanz für diese Weiterbildungsmaßnahme ungebrochen. Diese positive Entwicklung veranlasste den Landkreis Rhön-Grabfeld auf Ini­tiative des damaligen Schulleiters OStD Klaus Saar dazu, im Jahr 2009 unter dem Dach der Jakob-Preh-Schule eine Meisterschule für Schneid- und Schleiftechnik unter kommunaler Trägerschaft und staatlicher Anerkennung einzurichten. Ziel dieser Meisterschule war und ist es, auf qualitativ hohem Niveau mit den vorhandenen personellen und materiellen Ressourcen auf die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker-Handwerk vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu den vorangegangenen Kursen war nun neu, dass ab diesem Zeitpunkt sämtliche Teile der Meisterausbildung am Standort Bad Neustadt vermittelt wurden und darüber hinaus durch die Hereinnahme von allgemein bildenden Fächern der Zugang zur Hochschule erleichtert werden sollte. Die neue Meisterschule führt nun in zwei Jahren der Teilzeitbeschulung zum begehrten Meisterbrief. Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 konnten die Präsenzzeiten durch die Hereinahme von mediengestützten Anteilen über eine Lernplattform von 28 auf 22 Unterrichtswochen reduziert werden, was den Interessen der Arbeitgeber zusätzlich entgegenkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren:&lt;br /&gt;
Claudia Seifert/Kurt Haßfurter&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jacob-Preh-Schule, Bad Neustadt a. d. Saale&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://fdpw.de/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Berufs&amp;diff=411</id>
		<title>Geschichte des Berufs</title>
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		<updated>2016-03-30T08:16:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name75: Formatierung, Zwischenüberschriften&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Das älteste Handwerk der Welt ==&lt;br /&gt;
=== Vom Messerschmied zum Schneidwerkzeugmechaniker ===&lt;br /&gt;
Das [https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmied Messerschmiedehandwerk] hat eine mehr als 800 Jahre alte Tradition als organisiertes Handwerk der [https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenschmied Waffenschmiede] und Messermacher und gehört damit zu den ältesten Berufen überhaupt. Zu den Aufgaben dieses Handwerks gehörte es auch, die hergestellten Nutzgegenstände zu reparieren und gebrauchsfähig zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild der einstigen Werkzeugschleiferei hat sich im Laufe der Jahrzehnte völlig verändert. Bis etwa 1960 unterhielt jeder Betrieb seine eigene Nachschärfabteilung. Erst Mitte der sechziger Jahre hatte man die Idee, das Nachschärfen als eigenen Berufszweig außerhalb der Industrie zu etablieren und es entstanden die ersten Werkstätten. Als man zu Beginn der siebziger Jahre in der Industrie begann, immer mehr spanende Sonderwerkzeuge zu verwenden, wurde das Tätigkeitsspektrum des Werkzeugschleifers in Verbindung mit computergesteuerter Technik immer anspruchsvoller. Die Qualifikation des betriebseigenen Schleifers reichte bald nicht mehr aus und man benötigte speziell ausgebildete Fachleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Neuordnung der handwerklichen Metall­berufe im Jahr 1989 wurde ein Anpassungsprozess beendet, der neben neuen Berufen ebenso neue Berufsstrukturen und Qualifikationen her­vorgebracht hatte. Alte Berufe wurden durch neue ersetzt. Der Schneidwerkzeugmechaniker löste den Messerschmied ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schneidwerkzeugmechaniker ist ein Beruf der Gruppe [https://de.wikipedia.org/wiki/Feinwerktechnik „Feinwerktechnik“]. Ihre Besonderheit liegt in der Beachtung enger Toleranzen bei der Bearbeitung verschiedener Werkstoffe auf konventionellen und numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen. Zu neuen Ergebnissen haben der rasche technologische Wandel sowie die Einschätzung der Wirtschafts- und Arbeitswelt im nächsten Jahrzehnt beigetragen. Auch zählten dazu erkennbare qualitative Trends, wie neue Produktionstechnologien, neue Bearbeitungsverfahren und neue Werkstoffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schneidwerkzeugmechaniker mit den heutigen Schwerpunkten Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik sowie Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik baut auf den bewährten Qualifikationen des Messerschmiedes in der manuellen Bearbeitung auf, die ergänzt worden sind um das Erstellen und Optimieren von Programmen, das Richten konventioneller und numerisch gesteuerter Werkzeugmaschinen einschließlich der dazu erforderlichen Werkzeuge und Vorrichtungen und insbesondere bis zu einer Maßgenauigkeit von 0,01 µm und im Mikrofeinschleifen bis zu einer Oberflächen­güte von 0,3 µm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ausbildungsinhalten zählen heute auch die Befähigung zum selbstständigen Handeln und berufsübergreifende Qualifikationen wie Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Kooperations- und Problemlösefähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt: Ein zentraler Schulstandort entsteht.==&lt;br /&gt;
=== Wie in Bad Neustadt alles began. ===&lt;br /&gt;
Im Mai des Jahres 1979 informierte das B[https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisches_Staatsministerium_f%C3%BCr_Bildung_und_Kultus,_Wissenschaft_und_Kunst aye­rische Staatsministeriums für Unterricht und Kultur] die Schulen darüber, dass beabsichtigt ist, Splitterberufe, also Berufe mit einer geringen Anzahl von Auszubildenden, an festgelegten Berufsschulstandorten in Bayern zentral zu unterrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Staatlichen Berufsschule in Bad Neustadt (seit 1996 „[[Jakob-Preh-Schule]]“), genauer gesagt an ihrer Außenstelle im 20 km entfernten Mellrichstadt sollten gleich vier „Sprengelberufe“ eingerichtet werden: &lt;br /&gt;
Der Messerschmied, der Federmacher, der Drechsler und der Holzbildhauer bzw. Holzschnitzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Berufsbild des Holzschnitzers konnte man sich zu dieser Zeit in der bayerischen Rhön etwas vorstellen, gab es doch in den Rhöndörfern so manchen kleinen Betrieb, der in diesem Handwerk seinen Lebensunterhalt zu verdienen versuchte. Aber die anderen Berufe? Messerschmiede und Federmacher waren hier doch regelrechte Exoten, zumindest gab es in der weiteren Umgebung keine Ausbildungs­betriebe dieser Sparte. Doch das schreckte die seit 1929 bestehende Berufsschule mit gewerblich-technischer, kaufmännischer und hauswirtschaftlicher Ausrichtung im damaligen Zonenrandgebiet nicht ab. Im Gegenteil, man erkannte sofort die Chance, sich über diese Nischen­berufe zu profilieren und bayernweit, ja vielleicht sogar bundesweit einen Namen zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es wird umstrukturiert und neu geordnet. ===&lt;br /&gt;
Der anfangs vorgesehene Standort Mellrichstadt erwies sich als ungünstig, da weder Lehrkräfte noch Werkstätten im erforderlichen Umfang zur Verfügung standen. Hinzu kam natürlich die ohnehin komplett neu anzuschaffende Grundausstattung und die notwendige Fort­bildung der Lehrkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort Bad Neustadt waren zwar Metallwerkstätten und Metallfachlehrer vorhanden, doch gab es in dem schon überfüllten Schul­gebäude keinen Platz, um die Neulinge aufzunehmen. Zur Lösung des Problems wurde kurzerhand mit tatkräftiger Unterstützung des Landratsamtes und nicht ohne Widerstand seitens der ansässigen Wirtschaft eine groß angelegte Umstrukturierung beider Standorte vorgenommen: Alle kaufmännischen Berufe wurden an die Außenstelle nach Mellrichstadt verlagert, dafür kamen die Metallberufe an die Stammschule nach Bad Neustadt. Zuvor waren Berufe beider Fachbereiche an beiden Standorten ansässig gewesen. Mit der Umsetzung seines „Denkmodells“ tat der damalige Schulleiter OStD Johann Schmitz einen entscheidenden Schritt hin zur Konzentration der Fachbereiche und damit besseren Auslastung vorhandener materieller wie personeller Ressourcen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden Messerschmiede und Federmacher schließlich in Bad Neustadt einquartiert und der Landkreis Rhön-Grabfeld finanzierte großzügig die notwendige Erstausstattung. Dazu gehörten eine Universalwerkzeugschleifmaschine, Schleif- und Polierböcke, eine Bandschleifmaschine, die Ergänzung der Schmiedeeinrichtung sowie weitere Werkzeuge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkünfte wurden gesucht und gefunden. ===&lt;br /&gt;
Damit waren die Startbedingungen jedoch noch nicht erfüllt. Den Schülern musste für die Dauer der Blockunterrichtszeiten auch eine geeignete Heim-Unterkunft angeboten werden. Man entschied sich für das Melanchthon-Heim im 22 km entfernten Bad Königshofen. Dort gab es eine Vollverpflegung und die Busfahrt nach Bad Neu­stadt war für die Sprengelschüler kostenlos. In den Folgejahren orientierte man sich jedoch stärker nach Bad Neustadt und konnte bald auch Heime in günstigerer Lage zur Schule finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation, Ausbildungsinhalte, Prüfungen==&lt;br /&gt;
Zunächst existierte kein verbindlicher Rah­menlehrplan für die Berufe Messerschmied &lt;br /&gt;
und  Federmacher. Auch stand den Lehrkräften kaum brauchbare Literatur zur Verfügung, so dass diese hauptsächlich auf ihre Eigeninitiative frei nach dem Motto „learning by doing“ angewiesen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Regierung von Unterfranken erhielt die Schule den Auftrag, einen Stoffverteilungsplan zu erstellen, der die Fächer Fachtheorie, Fachzeichnen, Fachrechnen und Praktische Fachkunde umfasste. Außerdem waren die Fächer Deutsch, Sozialkunde, Sport und Religion nach den gültigen Lehrplänen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus im Stundenplan enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Ausbildungsjahr hatten die Schüler noch an ihrer Heimatberufsschule absolviert und sie kamen nun im 11. Jahrgang zur fach­spezifischen Unterweisung nach Bad Neustadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnvollerweise wurde der Unterricht in Blockform abgehalten, im 11. und 12. Jahrgang zu je &lt;br /&gt;
9 Blockwochen pro Schuljahr, aufgeteilt in 1-Wochen-Blöcken. Diese kurzen Zeitspannen wurden damals notwendig, weil die wenigen Schüler zusammen mit anderen spanenden Fachklassen beschult werden mussten und die örtliche Wirtschaft längeren Blöcken nicht zugestimmt hatte. Nur wenige Jahre später jedoch konnte man für diese spezielle Schülergruppe längere und insgesamt vorteilhaftere Block­phasen von 3 mal 3 Wochen pro Schuljahr realisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwischen- und Abschlussprüfungen wurden zunächst von den Innungen selbst organisiert (Nordbayern und Stuttgart). Dabei war der theoretische Teil Aufgabe der Schule (Berufsschulabschlussprüfung) und den praktischen Teil nahm die jeweilige Innung am eigenen Standort ab. Bereits von Anfang an waren Lehrkräfte der Berufsschule im Prüfungsausschuss vertreten und erstellten in enger Zusammen­arbeit mit den Innungen die Prüfungsaufgaben. Durch die Aufnahme von Schülern aus weiteren Bundesländern (im ersten Prüfungsdurchgang nahmen nur Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg teil), lag es jedoch nahe, die Organisation der Prüfung mittelfristig in die Hand der Nordbayerischen Innung in Fürth zu legen und zentral für alle Lehrlinge an der Berufsschule abzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Jahren wandelte sich das Berufsbild. Der klassische Messerschmied, dessen Aufgabe die Herstellung und Instandhaltung von Messern und anderen Schneidgeräten war, trat immer mehr in den Hintergrund. Nun lagen die Anforderungen verstärkt in der Bearbeitung von maschinell spanenden Werkzeugen wie Fräser, Bohrer, Sägeblätter und vieler Sonderwerkzeuge. Ein wichtiger Aspekt war dabei die hohe Maß- und Formgenauigkeit sowie die Oberflächengüten. Ab 1987 hieß der Messerschmied deshalb Schneidmittelmechaniker und kurz darauf, im Jahr 1989 wurde ein vollstän­dige Neuordnung aller Metallberufe vollzogen. Der Schneidmittelmechaniker wurde zum Schneidwerkzeugmechaniker mit einer 3,5-jährigen Ausbildung in den beiden Schwerpunkten Schneid- und Schleiftechnik und Schneide­maschinen- und Messerschmiedetechnik. Der Beruf des Federmachers wurde aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsschule musste natürlich auf diese Veränderung reagieren und ihre Lehr- und Unterrichtsverteilungspläne sowie die Ausstattung entsprechend anpassen. Abteilungsleiter Burghard Stöhr erarbeitete zusammen mit Fachlehrer Kurt Kleinlein in dieser Zeit im Auftrag des Ministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Schulqualität und Bildungs­forschung in München den neuen Rahmen­lehrplan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum trat eine Veränderung ein, als im Jahr 1998 die Aufstockung der Blockwochen in der Fachstufe (2. bis 4. Lehrjahr) von 23 auf &lt;br /&gt;
26 Wochen angeordnet wurde. Das bedeutete ab diesem Zeitpunkt eine Aufteilung von 12 /12 /2 Wochen in den 2,5 Lehrjahren am Schulort Bad Neustadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird an den Berufsschulen in allen Bereichen Lernfeldunterricht praktiziert. Dabei wird der klassische Fächerkanon mit Theorie, Rechnen und Praxis zugunsten von handlungsorientierten Einheiten, sog. Lernfeldern ersetzt. Auf diese Weise sollen im Unterricht betriebliche Prozesse möglichst praxisnah nachgestellt werden. Im Bereich der Schneidwerkzeugmechaniker wurden diese Lernfelder nach Ausarbeitung durch eine Lehrplankommission mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 eingeführt. Der fachliche Unterricht gliedert sich jetzt in die Bereiche Instandhaltung, Fertigungstechnik, Schleiftechnik, Bauelemente und Rechnergestützte Fertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Schülerzahlen.==&lt;br /&gt;
=== Verhaltener Start. ===&lt;br /&gt;
Die ersten Schüler, die im September 1980 an der Schule starteten, waren 2 Messerschmiede der Firma Hommert aus Coburg sowie 5 Feder­macher aus Schwabach und Wunsiedel. Die überschaubare Anzahl von 7 Schülern war zu Beginn recht angenehm, doch erhoffte man sich natürlich steigende Klassenstärken. Diese Hoffnung wurde leider trotz aller Anstrengungen zunächst nur in sehr begrenzten Umfang erfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren fanden nur wenige Schüler den Weg nach Bad Neustadt, obwohl allgemein bekannt war, dass insgesamt erheblich mehr Lehrlinge ausgebildet wurden. Sicher konnte man nicht mangelnde Qualität der Ausbildung als Grund für die Zurückhaltung anführen. Im Gegenteil, die Berufsschule hatte sich durch enorme Anstrengungen bereits nach kürzester Zeit einen sehr guten Ruf erarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Sprengel rechtlich nur auf das Land Bayern begrenzt war, gab es keine Handhabe für die Schule, wenn Betriebe anderer Bundesländer ihre Lehrlinge nicht nach Bad Neustadt entsandten. Aber auch die offizielle Ausweitung des Sprengels mit Beschluss der Kultusministerkonferenz der Länder vom Januar 1984 auf das gesamte Bundesgebiet (zunächst für die alten Länder, ab 1991 auch für die neuen Länder) brachte keine echte Verbesserung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund war wohl weniger die mangelnde Akzeptanz als ganz einfach die Kosten, die mit dem Schulbesuch in Bad Neustadt in Verbindung standen und die so manche kleine Schleiferei abschreckten. Zwar übernahm der Freistaat Bayern für alle Schüler das Schulgeld, jedoch mussten die Aufwendungen für Fahrt und Übernachtung zumindest zum Teil selbst getragen werden. Allerdings hatten die bayerischen Schüler hier sicher noch den besten Stand, denn diese erhielten schon damals den größten Teil der Kosten erstattet, was Schüler aus anderen Bundesländern verwehrt blieb. Bis heute hat sich an dieser quasi Zwei-Klassen-Gesellschaft nichts geändert. Während die bayerischen Schüler die Übernachtungskosten voll erstattet bekommen, gibt es auch Bundesländer, die für ihre Lehrlinge nicht einen Cent übernehmen. Für die Auszubildenden, die hier in Bad Neustadt in einer Klasse nebeneinander sitzen und den gleichen Unterricht erhalten, ist dies mehr als unverständlich. Aber Vorstöße der Schule in Richtung der Kultusministerkonferenz brachten bislang leider keinen Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Berufsausbildung wird populärer. ===&lt;br /&gt;
Ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Schülerzahlen konnte erst ab dem Schuljahr 1998/99 be­obachtet werden. Die Gründe waren wohl vielschichtig. Der Wandel hin zu einem indus­triellen, hochtechnologischen Beruf und damit der Einzug in die Großbetriebe, die mittlerweile hervorragende Ausstattung und die vermehrte Öffentlichkeitsarbeit der Schule spielten dabei sicher auch eine Rolle. Einen großen Schritt nach vorne bedeutete die erste Teilnahme an der Internationalen Fachmesse für Schleiftechnik, der GrindTec in Augsburg im Jahr 1998. Dank der hervorragenden Unterstützung des Fachverbandes FDPW ist die Schule seither regelmäßig bei dieser außerordentlich wichtigen Messe mit einem eigenen Stand präsent. Es hat sich gezeigt, dass der Bekanntheitsgrad der Schule trotz aller Annahmen zuvor doch noch nicht groß genug war, denn immer wieder zeigten sich Besucher dieser Messe sehr interessiert an einer fundierten Berufsausbildung in diesem Handwerk, jedoch war vielen bislang nicht bekannt, dass hierfür ein eigener Ausbildungs­beruf mit spezieller Beschulung existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades fruchteten auch in der Form, dass im Jahr 2002 erstmals Lehrlinge aus Österreich und später mit Beginn des Schuljahres 2007/08 auch aus der Schweiz zum Unterricht anreisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulleitung und Lehrkräfte==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des damaligen Schulleiters OStD Johann Schmitz und mit hervorragender Unterstützung des Landrats Dr. Steigerwald wurde der Fachsprengel an der Berufsschule in Bad Neustadt eingerichtet. Es war sicher der Weitsichtigkeit und durchdachten Vorgehensweise des Schulleiters zu verdanken, dass alle betei­ligten Stellen an einem Strang zogen und der Unterricht binnen kürzester Zeit aufgenommen werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Lehrer der Abteilung Metalltechnik war das Gebiet des Herstellens und Schleifens von Messern und Scheren natürlich Neuland und im ganzen Bundesgebiet hätte man auch keine Lehrkraft dieser Fachrichtung finden können. So blieb den Kollegen nur die praktische Erfahrung und das kontinuierliche Selbststudium. Daneben half bei der Einarbeitung ganz besonders der Rat und die Hilfestellung des Berufsverbandes in Person des damaligen Bundesinnungsmeisters Hans Hesse. Den Innungen war es ebenfalls ein Anliegen, dass die Schule in Bad Neustadt sich von Anfang an positiv darstellte. Die Obermeister und hier in vorderster Front die Nordbayerische Innung mit ihren Obermeistern Gerhard Winkler, später Karl Georg Zanzinger und heute Oliver Gayer standen und stehen unterstützend zur Seite. Auch Ausbildungsbetriebe eröffneten den Lehrern spontan und unkompliziert die Möglichkeiten zu Betriebsbesichtigungen oder Praktika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigeninitiative ist gefragt. ===&lt;br /&gt;
Im ersten Jahr wurden die Kollegen OStR Burghard Stöhr als Abteilungsleiter, StR Wolfgang Megner, FL Günther Heckl und Rel. Päd. Michael Werner bei den Messerschmieden und Federmachern eingesetzt. Was zu diesem Zeitpunkt jedoch noch fehlte, war ein echter Praktiker, ein Fachmann, der das Handwerk wirklich verstand. Kurz zuvor hatte Herr Kurt Kleinlein an der Schule einen Aushilfsvertrag erhalten, allerdings besaß er noch keine offizielle Lehr­befähigung. Auf Anfrage erklärte er sich sofort bereit, das neue Fachgebiet für sich zu erschließen und sich intensiv einzuarbeiten. Herr Klein­lein war sofort mit ganzem Herzen bei der Sache. Man spürte, dass es ihm ein großes Anliegen war, dieses Handwerk von Grund auf zu erlernen, es zu pflegen und zu erhalten. Zunächst absolvierte er 1981/82 die Fachlehrer­ausbildung in Ansbach als Grundlage für seine pädagogische Tätigkeit Kontinuierlich arbeitete er an seiner Wissenserweiterung; dies oftmals in der Freizeit und nicht selten auch verbunden mit privatem finanziellen Aufwand, denn die Kosten, die mit Fortbildungen oder Besuchen bei Verbandstagen und Innungsversammlungen in Verbindung standen, konnte der Freistaat Bayern für ihn nicht übernehmen. So war Kurt Kleinlein schon nach kurzer Zeit ein gefragter Fachmann innerhalb und außerhalb der Schule. Durch sein Engagement prägte der Kollege den Fachbereich und trug entscheidend zu dem Ansehen bei, das die Schule heute genießen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weiterentwicklung des Sprengels war dem ab 1988 amtierenden Schulleiter Ulrich Bergner ebenso ein besonderes Anliegen. Zusammen mit Herrn Kleinlein besuchte er regelmäßig Veranstaltungen der Verbände und Innungen, hielt Referate und brachte die Schule und ihr Wirken auf diese Weise immer wieder in Er­innerung. So war die Zusammenarbeit mit den schulischen Partnern jederzeit geprägt von einer angenehmen, harmonischen Atmosphäre. OStD Bergner war es auch, der die Maschinenausstattung an der Schule weiter verbesserte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Wechsel in der Schulleitung im Jahr 2001 kamen auch viele neuen Ideen für ein weiteres Wachstum des Fachbereichs ins Gespräch. Schulleiter OStD Klaus Saar besuchte die Innungsversammlungen und Verbandstage im &lt;br /&gt;
In- und Ausland und präsentierte dort mit viel Engagement und Sachverstand Weiterentwicklungskonzepte, die der Schule und den Interessenvertretungen des Berufsstandes zugleich nur dienlich sein konnten. Saar schaffte klare Zuständigkeitsbereiche innerhalb der Schule, entwickelte ein schulisches Leitbild für die Abteilung Metalltechnik sowie zukunftsträchtige Konzepte, die ihm Respekt und Anerkennung bei den Vertretern der Wirtschaft einbrachten. In seiner Amtszeit stiegen die Schülerzahlen um mehr als 400 Prozent und die Maschineneinrichtung wurde stark modernisiert und erweitert, so dass ein Werkstättenumbau notwendig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2011 führt nun OStD Kurt Haß­furter als neuer Schulleiter die Berufsschule in Bad Neustadt an. Auch Haßfurter ist das Einvernehmen mit den Verbänden und Innungen sehr wichtig. Er forciert Messeauftritte und Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades, setzt sich nachhaltig für eine gute Maschinenausstattung und hohe Unterrichtsqualität ein und scheut keine Mühen, um neue Wege zu erschließen und den Fachbereich insgesamt voranzubringen und damit fit für die Zukunft zu machen.&lt;br /&gt;
== &lt;br /&gt;
Zusammenarbeit mit Verbänden, Innungen und Betrieben ==&lt;br /&gt;
Von Anfang an war klar, dass die Schule nur dann erfolgreich sein konnte, wenn auch die Verbände und Innungen den Standort Bad Neustadt akzeptieren würden. Ansprechpartner war als damalige Interessenvertretung der Messerschmiede der Bundesinnungsverband (ab 1989 Bundesverband Schneid- und Schleiftechnik – BVS) mit Herrn Bundesinnungsmeister Hans Hesse an der Spitze. Der Kontakt zu Herrn Hesse und den Geschäftsführern Dr. Dietmar Kube und später Hans Butz war sehr schnell hergestellt und es wurde sofort deutlich, dass auch dem BVS eine zentrale Beschulung sehr am Herzen lag. Fortan wurden intensive Kontakte gepflegt und Verband und Schule verfolgten die gleichen Ziele – immer mit Blick auf eine Stärkung dieses Handwerks. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu fand ein regelmäßiger Austausch mit der Nordbayerischen Innung (Obermeister Gerhart Winkler, ab 1987 Obermeister Karl Georg Zanzinger und seit 1999 Obermeister Oliver Gayer) und in der Folge auch mit den Obermeistern aus nahezu allen Bundesländern statt. Schulleitung und Fachlehrer sprachen sich in wichtigen fachlichen und organisatorischen Angelegenheiten ab. Im Gegenzug wurde in den Verbandszeitschriften über die Aktivitäten der Schule informiert und geworben und häufig fanden Veranstaltungen in der Schule statt, um den Mitgliedern der Gremien die Schule und ihre Ausstattung zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde unter Helmut Schaurich der Fachverband Deutscher Präzisionswerkzeugschleifer (FDPW) ins Leben gerufen. Auch dieser Verband strebte die Kooperation mit der Schule an und veranstaltete im Februar 1988 als Einstieg seine erste Vorstandssitzung in Bad Neustadt. 1996 übernahm dann Gerhard Linner aus Wolnzach die Funktion des Präsidenten der wachsenden Interessengemeinschaft. Zu dieser Zeit waren BVS und FDPW Partner gewor-&lt;br /&gt;
den und nach dem Ausscheiden von Bundes­innungsmeister Hesse wurde Linner 1999 zum Präsidenten beider Verbände gewählt. Die unter Linner erzielten Erfolge und veranlassten Weichenstellungen waren jederzeit geprägt von Weitsichtigkeit und auch von dem Wohlwollen gegenüber der Schule. Ihm war es zu verdanken, dass sich die Maschinenausstattung der Berufsschule in den Folgejahren wesentlich verbes­serte, da er bei Herstellern nachhaltig für die Möglichkeiten des Sponsorings warb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 schließlich schlossen sich beide Verbände zu einem unter dem Namen FDPW zusammen, dem zunächst Herbert Wulf als &lt;br /&gt;
Präsident vorstand und seit 2007 Jürgen Baldus. In der Geschäftsführung kam es im Jahr 2007 &lt;br /&gt;
zu einem Wechsel. Dem langjährigen Geschäftsführer Klaus-Dieter Körber folgte Prof. Dr. &lt;br /&gt;
Wilfried Saxler nach. In dieser Konstellation entwickelte sich in der Folgezeit eine sehr vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verband und Schule, die sich äußerst positiv auf die Lehrlingsausbildung auswirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachrichten über die auf Schneid- und Schleiftechnik spezialisierte Schule in Bad Neustadt drangen auch ins europäische Ausland. Mehrfach kamen Anfragen aus Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten. Nach intensiven Verhandlungen und Besuchen sowie Gegenbesuchen entschieden sich die Verbände FÖPW (Fachverband Österreichischer Präzi­sionswerkzeugschleifer) und VSPW (Verband Schweizer Präzisionswerkzeugschärfer) schließlich dazu, trotz bürokratischer Hemmnisse und der großen Entfernung ihre Lehrlinge künftig nach Bad Neustadt zum Berufsschulunterricht zu entsenden. So kommen seit 2002 junge Menschen aus den Nachbarländern Österreich und seit 2007 auch aus der Schweiz in die Rhön, um am Unterricht teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Entwicklung der Ausstattung der Schule.==&lt;br /&gt;
Die Ersteinrichtung für den Werkstattunterricht des Fachsprengels der Messerschmiede wurde vom Aufwandsträger der Schule, dem Landkreis Rhön-Grabfeld wunschgemäß finanziert. Doch schon nach wenigen Jahren war diese Ausstattung durch die neuen Anforderungen an den Beruf nicht mehr ausreichend. Mitte der 90er Jahre wurde das Problem immer drängender, denn die Beschaffung der vor allem nun notwendigen CNC-gesteuerten Werkzeugmaschinen, deren Wert leicht im 6-stelligen Bereich anzusiedeln war, konnte der Landkreis keinesfalls mehr schultern. Hinzu kam das Zubehör und Verbrauchsmaterial wie Bohrer, Fräser, Schleifscheiben oder Schleiföle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sponsoren wurden gefunden. ===&lt;br /&gt;
Mehr und mehr war der Begriff „Sponsoring“ ins Gespräch gekommen. Und tatsächlich waren Hersteller nachhaltig daran interessiert, leih­weise und kostenlos NC- und CNC-Werkzeugmaschinen, Rund- und Flachschleifmaschinen, Schärfautomaten, Mess- und Trennmaschinen uvm. der Schule zu überlassen. Sicher nicht ohne Grund, denn der damit verbundene Werbeeffekt war sicher nicht abzustreiten, wenn die angehenden Fachkräfte und später auch die Meisterschüler aus ganz Deutschland an diesen Maschinen trainieren und sich von deren Qualität überzeugen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der Verbände gelang es binnen weniger Jahre, einen mehr als respektablen Maschinenpark aufzubauen. Als erste Unternehmen unterstützten Saacke, Deckel, Kullmann/Hallerkopf, Loroch, Vollmer, Stehle, Ulmer, Franzen, Walter und Elbe; es folgten Ihle, Schneeberger, Schütte, Zoller, Reform und andere. Daneben fanden sich Lieferanten, die das Zubehör kostenlos oder sehr preiswert beisteuerten. Die Schule profitiert bis heute in hohem Maße von diesem Sponsoring, da Maschinen immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht und bei Bedarf auch ganz ausgetauscht werden. Zudem erhalten die Lehrkräfte in der Regel kostenlose Einweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 2000 konnte man den Maschinenpark hinsichtlich seiner Qualität wohl als einzigartig in ganz Europa bezeichnen und darüber hinaus war er so stark angewachsen, dass ein Umbau der Werkstätten in Angriff genommen werden musste. Nach mehrjährigen Bau­arbeiten konnte die neue Werkhalle dann im Oktober 2007 unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste offiziell ihrer Bestimmung über­geben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Von den Meistervorbereitungskursen zur Meisterschule==&lt;br /&gt;
Schon frühzeitig wurde der Ruf nach qualifiziertem Fachpersonal laut, die Nachfrage nach ausgebildeten Meistern in der Branche stieg stetig. Nachdem sich in Bad Neustadt die bundesweit einzige Schule für die theoretische Berufsausbildung der Schneidwerkzeugmechaniker befand, lag es nahe, auch die Meisterausbildung dort anzusiedeln. So wurden in Zusammen­arbeit zwischen dem FDPW, der als Veranstalter auftrat, der Handwerkskammer für Unterfranken und der Jakob-Preh-Schule im Jahr 1994 erstmals Meistervorbereitungskurse für die Teile 1 und 2 (fachliche Teile) in Bad Neustadt angeboten. In der Regel in zweijährigen Abständen konnte ein neuer Durchgang starten und auch nach Fall des Meisterzwangs war die Akzeptanz für diese Weiterbildungsmaßnahme ungebrochen. Diese positive Entwicklung veranlasste den Landkreis Rhön-Grabfeld auf Ini­tiative des damaligen Schulleiters OStD Klaus Saar dazu, im Jahr 2009 unter dem Dach der Jakob-Preh-Schule eine Meisterschule für Schneid- und Schleiftechnik unter kommunaler Trägerschaft und staatlicher Anerkennung einzurichten. Ziel dieser Meisterschule war und ist es, auf qualitativ hohem Niveau mit den vorhandenen personellen und materiellen Ressourcen auf die Meisterprüfung im Schneidwerkzeugmechaniker-Handwerk vorzubereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu den vorangegangenen Kursen war nun neu, dass ab diesem Zeitpunkt sämtliche Teile der Meisterausbildung am Standort Bad Neustadt vermittelt wurden und darüber hinaus durch die Hereinnahme von allgemein bildenden Fächern der Zugang zur Hochschule erleichtert werden sollte. Die neue Meisterschule führt nun in zwei Jahren der Teilzeitbeschulung zum begehrten Meisterbrief. Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 konnten die Präsenzzeiten durch die Hereinahme von mediengestützten Anteilen über eine Lernplattform von 28 auf 22 Unterrichtswochen reduziert werden, was den Interessen der Arbeitgeber zusätzlich entgegenkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren:&lt;br /&gt;
Claudia Seifert/Kurt Haßfurter&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jacob-Preh-Schule, Bad Neustadt a. d. Saale&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Name75</name></author>
		
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