Aktuelles aus der Branche

Digitaliserung
  • 20. September 2017

Nur vier von zehn Unternehmen sind auf Cyberangriffe vorbereitet

Vor allem kleinere Unternehmen haben nicht mal einen Notfallplan für Sicherheitsvorfälle.

Digitale Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl kann jedes Unternehmen treffen – doch die wenigsten sind für diesen Fall vorbereitet. Wenn die Sicherheitssysteme einen Hackerangriff melden oder die IT-Systeme von außen lahmgelegt werden, gibt es gerade einmal in 4 von 10 Unternehmen (43 Prozent) ein Notfallmanagement das festlegt, was zu tun ist. Dabei sind selbst die Betreiber sogenannter kritischer Infrastrukturen (KRITIS) wie etwa Energieversorger oder Finanzdienstleister kaum besser vorbereitet als die übrigen Branchen. So verfügen 53 Prozent der KRITIS-Unternehmen über einen Notfallplan, bei den Nicht-KRITIS-Unternehmen sind es 41 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 1.069 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Branchen repräsentativ befragt wurden. Weitere Informationen.


Digitaliserung
  • 19. September 2017

Zusammengefasste Ausbildungskennzahlen für August 2017

Die aus den Meldungen aller Handwerkskammern generierten Daten zeigen, dass zwischen Januar und August dieses Jahres insgesamt rund 119.400 Ausbildungsverträge neu in den Lehrlingsrollen erfasst wurden. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von gut 7.000 bzw. 6,4 Prozent.Die offenen Lehrstellen liegen mit 26.875 deutlich über dem Vorjahresvergleichswert (+4.277 bzw. +18,9 %).

Die Zahl der unversorgten Bewerber ist mit 97.855 in etwa auf dem Vorjahresniveau. Dies ist vor dem Hintergrund der stark gewachsenen Zahl von Ausbildungsstellenbewerber mit Fluchthintergrund (+15.700 bzw. +169%) positiv zu bewerten. Knapp 98.000 unversorgte Bewerber (davon 8.200 Flüchtlinge) und die hohe Zahl bei offenen Lehrstellen zeigen aber auch die Potenziale für die laufende Nachvermittlungsphase auf. Zur Statistik.


Digitaliserung
  • 07. September 2017

„Digitalisierung richtig anpacken“

Eine Einschätzung zum Status quo und konkrete Praxistipps, wie kleine und mittlere Handelsunternehmen einen erfolgreichen Digitalisierungsprozess durchlaufen, liefern ein neuer kostenfreier Onlineratgeber und dazugehöriger Leitfaden der Mittelstand 4.0-Agentur Handel.

Die Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess, der viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Umdenken bewegt. Traditionelle Geschäftsmodelle müssen dem digitalen Zeitalter angepasst werden, wenn Unternehmen aus dem B2B-Bereich, wie beispielsweise dem Produktionsverbindungshandel (PVH), wettbewerbsfähig bleiben wollen. Neue Technologien und innovative Software ermöglichen Kosten- und Zeiteinsparungen und zahlen somit auf die Effizienz und Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens ein. Der vorliegende Onlineratgeber behandelt vier zentrale Bereiche, die Sie überprüfen sollten, um den Reifegrad Ihres Unternehmens zu bestimmen und Ihre Digitalisierungsaktivitäten weiter auszubauen. Zum Onlineratgeber.


Studienabbruch
  • 06. September 2017

Studienabbrecher: Vom Hörsaal in die Ausbildung

Derzeit bricht fast ein Drittel aller Bachelorstudenten in Deutschland das Studium ab. Politik und Wirtschaft sind darüber zu Recht besorgt – dabei gäbe es Wege, die Situation zu verbessern. Einen Lichtblick gibt es bereits: Der Anteil derjenigen, die nach der Exmatrikulation direkt eine Ausbildung aufnehmen, ist deutlich gestiegen.

Mehr als vier von zehn Abbrechern hatten 2014 ein halbes Jahr nach Verlassen der Hochschule eine Berufsausbildung aufgenommen. Im Jahr 2008 waren es nur zwei von zehn.

Gerade kleine und mittlere Betriebe sollten Studienabbrecher stärker als Kandidaten für freie Azubi-Plätze wahrnehmen und umwerben. Denn wie eine Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags zeigt, konnten die Firmen zuletzt 31 Prozent ihrer Lehrstellen nicht besetzen, vor zehn Jahren waren es nur 12 Prozent. Beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (kofa.de) erhalten die Unternehmen Hinweise, wie sie Studienabbrecher gezielt ansprechen können. Ausbildung statt Studium.


metallpreise
  • 06. September 2017

Eisenerz und Euro prägen Anstieg der Metallpreise

Im Juli haben die Preise für die wichtigsten Importmetalle der deutschen Industrie wieder leicht zugelegt, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge gesunken waren, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Ohne die starke Aufwertung des Euro in Relation zum Dollar wäre der Anstieg allerdings noch viel deutlicher ausgefallen.

Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) kletterte im vorigen Monat um 1,5 Prozent oder 4,8 Punkte auf 320,8 Zähler, wodurch der Rückgang im Juni fast vollständig ausgeglichen wurde. Der Index misst die Einkaufskosten in Euro der für die Importeure aus der deutschen Industrie wichtigsten Metalle. Nach den jüngsten Preisschwankungen liegt der IMP-Index immer noch rund 8 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn, aber um 23 Prozent höher als bei seinem letzten Tiefpunkt Anfang letzten Jahres (260,4 Punkte). Der jüngste Anstieg wäre ohne die Wechselkursentwicklung noch deutlich kräftiger ausgefallen. Bei stabilem Euro-Dollar-Verhältnis läge der IMP-Index bei 328,9 Punkten; das wäre ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Juni-Wert. Mehr Informationen.


next generation
  • 04. September 2017

"Handwerk: Die nächste Generation.“

„Handwerk: Die nächste Generation. Wir zeigen, was kommt“: Unter diesem Motto wird die Internationale Handwerksmesse 2018 in München (IHM) vom 7. bis 13. März 2018 stehen. „Wir werden auf der Messe an zahlreichen Stationen zeigen, wie sich die nächste Generation im Handwerk für die Zukunft in einer zunehmend digitalen und modernen Gesellschaft aufstellt, und mit welchen Kundenlösungen und veränderten Arbeitswelten das Handwerk in die Zukunft geht“, so Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Der ZDH ruft zusammen mit der Messegesellschaft GHM vorbildliche Handwerksbetriebe auf, die IHM 2018 und vor allem auch den Ausstellungsbereich "Land des Handwerks" als öffentlichkeitswirksame Bühne für ihre Produkte und Leistungen zu nutzen. Anmeldeinformationen.


Indikator
  • 30. August 2017

Deutschland ist innovativ, hinkt aber bei der Digitalisierung hinterher

Der Innovationsindikator 2017 zeigt: Deutschland gehört zu den innovationsstärksten Ländern der Welt und rückt auf Platz vier vor. Untersucht wurde die Leistungsfähigkeit von 35 Volkswirtschaften. Allerdings liegt Deutschland im erstmals erhobenen Digitalisierungs-Indikator deutlich hinter anderen Industrienationen auf Rang 17. Vertiefende Ergenbisse aus dem Innovationsindikator.


Wahl
  • 30. August 2017

Erwartungen des Handwerks zur Bundestagswahl 2017

Unter dem Motto "Zusammenhalten - Zukunft gestalten" hat der Zentralverband des deutschen Handwerks ( ZDH) die Erwartungen des Handwerks zur Bundestagswahl in drei Kapitel unterteilt: VERNETZTE WELT // GERECHTE GESELLSCHAFT, MODERNER STAAT // LEISTUNGSSTARKES HANDWERK. Die drei Kapitel wurden jeweils mit diversen Unterpunkten versehen. Hier finden Sie die Erwartungen zur Bundestagswahl 2018 aus dem Handwerk.


abi.de
  • 21. August 2017

Sichere Perspektive Handwerk

Die Perspektiven sind glänzend - für abi.de, ein Portal der Bundesagentur für Arbeit für Jugendliche, verweist ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke auf die attraktiven Karrieremöglichkeiten,Perspektiven und Wege ins Handwerk.

„Im Handwerk mit seinen über 130 Ausbildungsberufen bieten sich Jugendlichen attraktive Karrieremöglichkeiten und sichere Perspektiven. Nach der Ausbildung können sie zahlreiche Weiterbildungen in Anspruch nehmen, bis hin zum Meisterabschluss und der Gründung oder Übernahme eines eigenen Betriebes. Ein interessantes Angebot auch für junge Frauen - fast jede fünfte Meisterprüfung wird von Frauen abgelegt - eine Verdoppelung innerhalb der letzten 25 Jahre. Das macht deutlich, wie stark Frauen im Handwerk schon sind. Und welche Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten das Handwerk all jenen bietet, die motiviert und leistungsstark arbeiten können, die bereit sind, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Mehr dazu hier.


Datenschutz
  • 18. August 2017

Neue EU-Datenschutzgrundverordnung ab 2018

Mit der Digitalisierung steigt die Masse an Daten, die Unternehmen erfassen, verarbeiten und speichern. Daran passt sich auch der Gesetzgeber an. Ab 2018 gilt europaweit eine neue Datenschutzgrundverordnung. Sie präzisiert die bereits geltenden Vorgaben auch in Deutschland. Datenschutz wird zunehmend zur Herausforderung für Betriebe. Doch was gilt eigentlich genau und was ändert sich? Foto: © xixinxing - stock.adobe.com. Mehr Informationen.


Studie Bertelsmann
  • 17. August 2017

Die Entwicklung von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland hat sich entkoppelt

Kleine und mittlere Betriebe sind Herz und Rückgrat der betrieblichen Ausbildung in Deutschland. Etwa 70 Prozent aller Auszubildenden lernen in diesen Betrieben mit minimal 6 und maximal 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. In Kleinstbetrieben mit bis zu 5 Beschäftigten sind es dagegen nur ca. 10 Prozent, in Großbetrieben nur etwas weniger als 20 Prozent. Das Ausbildungsverhalten von Klein- und Mittelbetrieben ist damit entscheidend für die Zukunft der beruflichen Bildung in Deutschland. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Ländermonitor berufliche Bildung 2017" haben das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) sowie das Institut für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung der Universität Göttingen daher die Entwicklung der Berufsausbildung mit besonderem Fokus auf Klein- und Mittelbetriebe für den Zeitraum 1999 bis 2015 untersucht.

Die Ergebnisse zeigen: Die Entwicklung von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland hat sich entkoppelt. Während der Arbeitsmarkt immer neue Rekorde bei den Beschäftigtenzahlen verzeichnet, wird in Betrieben immer weniger ausgebildet. Hier geht's zur Studie.


Schwannecke
  • 11. August 2017

Zur Zukunft der EU - Drei Fragen an ZDH-Generalsekretär Schwannecke

Brexit, Protektionismus, wachsende Kritik an der EU. Hat die EU noch eine Zukunft? Unbedingt, sagt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke und erklärt warum. Zum vollständigen Interview.


Azubi-Studie
  • 08. August 2017

Neue Studie: „Azubi-Recruiting Trends 2017“

Zum fünften Mal hat u-form Testberichte eine Azubi-Studie veröffentlicht. In der Azubi-Recruiting Trends 2017-Studie wird der deutsche Azubi-Markt wieder gründlich unter die Lupe genommen. Dies geschieht aus der üblichen Doppelperspektive: angehende Azubis (Azubi-Bewerber oder Azubis) auf der einen Seite und Ausbildungsverantwortliche auf der anderen. Neu ist, dass dieses Jahr auch Eltern zu Wort kommen.

Es ist bekannt, dass viele Unternehmen mittlerweile ernste Probleme damit haben, ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen. 2016 schätzte die Bundesagentur für Arbeit, dass 24.200 offene Stellen nicht besetzt werden würden – schlicht, weil das Angebot von Plätzen (ca. 172.200) die Zahl der Bewerber bei weitem übersteigt. Viele Unternehmen suchen also, insbesondere angesichts des wachsenden Fachkräftemangels, händeringend nach Nachwuchs. Doch es gibt viele Wege, wie Unternehmen potenzielle Auszubildende vergraulen. Ausgelöst werden viele der Probleme, wie könnte es anders sein, durch fehlerhafte Kommunikation. Ausbildungsbetriebe müssen sich ordentlich ins Zeug legen, „sich um die Auszubildenden bewerben“, wie es so schön heißt. Es reicht nicht, junge Leute mit einem Firmenhandy zu locken. Die Studie hat gezeigt, dass auch für die Azubi-Bewerber der menschliche Faktor entscheidend ist. Probearbeiten und Praktika können für die Kandidaten einen Begegnungsraum schaffen, in dem sie ausprobieren können, ob Betrieb und Kultur zu ihnen passen. Die vollständige Studie mit vielen weiteren Infos.


Schwannecke
  • 07. August 2017

Noch 30.000 freie Ausbildungsplätze

In allen Berufen und Regionen gäbe es noch freie Ausbildungsplätze, so Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands Dt. Handwerk im Interview auf ZDF. "Zeigen, Ausprobieren, Machen: Die Chancen im Handwerk sind gut." Zum Interview.


Wollseifer
  • 04. August 2017

Dieselverbot in Ballungsräumen: Drei Fragen an ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer

Warum wäre ein Diesel-Fahrverbot für das Handwerk so fatal? Warum nutzen Handwerker fast immer Diesel-Fahrzeuge? Und was sollte die Politik jetzt tun? Drei Fragen an ZDH-Präsident Wollseifer. Zum Interview.


IAB
  • 04. August 2017

Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage

Laut Wirtschaftsprognose des IAB wächst das Bruttoinlandsprodukt weiter kräftig. Nach einem saison- und kalenderbereinigten Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent im ersten Quartal 2017 zeichnet sich auch für das zweite Quartal ein guter Verlauf ab. So hat der Produktionsindex im Produzierenden Gewerbe im Mai deutlich zugelegt. Am aktuellen Rand verbessert sich die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage auf den dritten Höchststand in Folge. Auch die Konjunkturerwartungen für die kommenden Monate zeigen aufwärts. Impulse kommen von der Konsumnachfrage und den Exporten. Potenzielle Risiken entstehen durch die Entwicklung in der Automobilbranche und protektionistische Tendenzen. Der Arbeitskräftebedarf bleibt hoch. Die Arbeitslosigkeit ist rückläufig und die Beschäftigung nimmt zu. Arbeitsmarktentwicklung und -prognose.


ZDH
  • 02. August 2017

Die neue Gewerbeabfallverordnung

Der ZDH hat gemeinsam mit den Mitgliedern der ZDH-Planungsgruppe Umwelt- und Energiepolitikeinen Flyer erarbeitet, der die Regelungen der neuen Gewerbeabfallverordnung zusammenfasst. Der Flyer gibt u. a. einen Überblick über die ab dem 1. August 2017 zu bildenden Abfallfraktionen bei gewerblichen Siedlungsabfällen und bestimmten Bau- und Abbruchabfällen, die Ausnahmen von der Pflicht zur Getrennthaltung und die vom Verordnungsgeber vorgesehenen Dokumentationspflichten. E-Magazin zum Durchblättern.


Tower Bridge
  • 17. Juli 2017

Förderprogramm "go-digital"

Das neue bundesweite Förderprogramm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist gestartet. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe dabei, die eigene Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben: IT-Sicherheit, Digitale Markterschließung und Digitalisierte Geschäftsprozesse. Geförderte Unternehmen können zukünftig von autorisierten Beratungsunternehmen Expertise und Unterstützung bei der Digitalisierung einholen: von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. In der ersten Phase können sich interessierte Beratungsunternehmen über www.bmwi-go-digital.de für das Förderprogramm autorisieren. Nach erfolgter Autorisierung können in der zweiten Phase ab Herbst 2017 die Beratungsunternehmen Projektanträge für KMU und Handwerksbetriebe (unter 100 Beschäftigte) stellen.


Tower Bridge
  • 14. Juli 2017

Handwerk und "Brexit"

Seit dem 19. Juni 2017 laufen die offiziellen Austrittsverhandlungen der Europäischen Union mit dem Vereinigten Königreich. Beide Seiten haben jetzt gut 1,5 Jahre Zeit für eine Einigung. Aufgrund der zahlreichen Verflechtungen zwischen der britischen und europäischen Volkswirtschaft sind zahlreiche Sachfragen zu klären. Wie das Handwerk diese einschätzt und was zu tun ist, darüber informiert das aktuelle ZDH-Kompakt „Brexit“.
Bildquelle: Diego Delso, delso.photo, License CC-BY-SA


ass
  • 13. Juli 2017

Jetzt noch bewerben zum "Ausbildungs-Ass" 2017

Gesucht werden Unternehmen, die sich in der Ausbildung junger Menschen außergewöhnlich engagieren und ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern, die in der Ausbildung neue Wege gehen, auch benachteiligten Jugendlichen eine Chance geben und besonders begabte Jugendliche intensiv fördern. Am 31. Juli endet die Bewerbungsfrist für das "Ausbildungs-Ass". Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird in drei Kategorien vergeben: "Industrie, Handel, Dienstleistungen", "Handwerk" und "Ausbildungsinitiativen". Die Erstplatzierten erhalten je 2.500 Euro, die Zweitplatzierten je 1.500 Euro und die Drittplatzierten je 1.000 Euro. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten außerdem ein Teilnehmerlogo für die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen zum Preis und der Bewerbung hier.


Steuer
  • 29. Juni 2017

Die sechs wichtigsten Fragen zur Steuerlast der Bundesbürger.

Eine gute Nachricht: Die Grundidee des deutschen Steuersystems funktioniert – wer viel verdient, zahlt auch entsprechend mehr Steuern. Eine schlechte Nachricht: Den sogenannten Spitzensteuersatz zahlen auch Menschen, die zwar gut verdienen, aber alles andere als Spitzenverdiener sind. Ein kinderloser Single zum Beispiel muss bereits ab einem Jahresbruttoeinkommen von etwa 65.000 Euro den Einkommenssteuerhöchstsatz von 42 Prozent berappen.

Um die tatsächliche Steuerbelastung der Bundesbürger zu ermitteln, hat das IW Köln die beiden aufkommensstärksten Steuerarten herangezogen: Die Einkommenssteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags sowie die Mehrwertsteuer, die in der Studie einschließlich der Versicherungssteuer ausgewiesen wird, machen zusammen rund zwei Drittel der öffentlichen Einnahmen aus. Die Ergebnisse der IW-Analyse.


Metallpreise
  • 29. Juni 2017

Talfahrt der Metallpreise gewinnt an Dynamik.

Mit den deutlichen Preisrückgängen im Mai hat sich der Abwärtstrend an den Metallmärkten beschleunigt, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. Im vergangenen Monat ist der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Vergleich zum Vormonat um 20,7 Punkte auf 321,4 gefallen.

Der Index bildet die Euro-Notierungen der wichtigsten Metalle und Erze ab und zeigt somit die Einkaufskosten der metallverarbeitenden Unternehmen in Deutschland. Wie außergewöhnlich die jüngste Entwicklung ist, zeigt der längerfristige Vergleich: Der Rückgang von 6,1 Prozent ist der größte prozentuale Einbruch seit Oktober 2010. Hier weiterlesen.


Leistungskurve
  • 27. Juni 2017

Produktionsfaktor Mensch: Leistungskurven nutzen, Qualität steigern.

Wenn Unternehmen schon bei der Belegungsplanung darauf achten, dass ihre Mitarbeiter nicht überlastet werden, können sie Produktionsfehler vermeiden, die Qualität ihrer Produkte steigern und Kosten sparen. Daran forscht das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH). Hochkonzentriert am Vormittag, Leistungstief am Nachmittag: Die menschliche Leistungsfähigkeit schwankt im Tagesverlauf. Weil damit auch die Wahrscheinlichkeit für Fehler variiert, sollten Unternehmen die Leistungskurve ihrer Mitarbeiter schon bei der Belegungsplanung im Blick haben. Komplexe Aufträge sollten die Mitarbeiter dann erledigen, wenn sie wach und konzentriert sind – einfache Tätigkeiten können sie auch im Leistungstief abarbeiten. Hier weiterlesen.


Meisterschule
  • 19. Juni 2017

Zypries sieht Zukunft des Meisterbriefes gesichert.

Neben vollen Auftragsbüchern sorgen Verhandlungserfolge in Brüssel für Erleichterung im Handwerk und in der Bundesregierung. "Der Meisterbrief ist erhalten geblieben", sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Die SPD-Politikerin würdigte das gemeinsame Engagement von Handwerksverband, Bundestag und Bundesrat sowie Gewerkschaften beim gemeinsamen Pressegespräch mit dem Handwerk. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass jetzt auch das Europäische Parlament zustimmen wird. "Wir haben keine gegenteiligen Erkenntnisse", fügte sie hinzu. Auch ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer unterstrich den Einsatz der Ministerin in Brüssel und seine Folgen. "Meisterbrief und gesetzliche Mitgliedschaft in den Kammern als unabdingbare Erfolgsfaktoren für das deutsche Modell der dualen Ausbildung bleiben", sagte er. Hier weiterlesen.


Steuer
  • 16. Juni 2017

Krankheitskosten besser absetzen.

Bestimmte Krankheits-, Unterhalts- oder Pflegekosten dürfen als außergewöhnlichen Belastungen geltend gemacht werden. Einen Teil der Kosten müssen Steuerzahler jedoch eigenständig tragen. Der Bundesfinanzhof hat kürzlich entschieden, wie die zumutbare Eigenbelastung berechnet wird. Danach können mehr Kosten von der Steuer abgesetzt werden. Steuerzahler sollten nun ihren Steuerbescheid prüfen. Details, wie jetzt gerechnet wird und was Steuerzahler jetzt tun müssen, enthält das Informationsmaterial „Zumutbare Eigenbelastung – richtig rechnen und Steuern sparen“. Bestellen Sie es kostenlos hier.


Handwerk
  • 16. Juni 2017

Bundesministerin Zypries und ZDH-Präsident Wollseifer ziehen positive Bilanz der Handwerkspolitik.

Das Handwerk ist in Bestform: Rund 5,4 Millionen Menschen haben im Handwerk ihre Beschäftigung. In über 130 Gewerken bilden Handwerksbetriebe rund 360.000 junge Menschen aus. Die Ausbildungsquote ist im zulassungspflichtigen Handwerk fast doppelt so hoch wie in der Gesamtwirtschaft. Im ersten Quartal 2017 erreichte das Handwerk ein neues Allzeithoch: Die Umsätze des zulassungspflichtigen Handwerks stiegen laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent. Hier weiterlesen


Azubi
  • 07. Juni 2017

Mit Stipendium zum Meisterbrief.

Eine der erfolgreichsten Förderungen zur Qualifizierung von Handwerkern wurde in diesem Jahr durch das Bundesbildungsministerium aufgestockt: das Weiterbildungsstipendium. „Der bürokratische Aufwand für das Stipendium hält sich in Grenzen“, erinnert sich Katharina Regele: „Ich musste ein Formular mit persönlichen und beruflichen Angaben zusammen mit der Kopie meines Prüfungszeugnisses bei der Handwerkskammer in Ulm einreichen.“ Zusätzlich fügte sie noch Nachweise für die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben bei. Der richtige Adressat für die Bewerbungsunterlagen ist laut van Nahl die Kammer, bei der das Ausbildungsverhältnis eingetragen war. Bundesweit kommen rund 6.000 junge Berufseinsteiger pro Jahr in den Genuss der Förderung. „Leider ist das unter Handwerkern noch viel zu wenig bekannt“, bedauert Regele. Mehrere Mitschüler in ihrer Meisterklasse hätten zum Beispiel die Voraussetzungen für ein Weiterbildungsstipendium „ohne Weiteres erfüllt, aber unglücklicherweise nie zuvor davon gehört“, berichtet sie. Hier weiterlesen


Azubi
  • 01. Juni 2017

Guter Start für Azubis - Checkliste für Ausbilder.

Konflikte mit Kollegen, mangelnde Kommunikation und zu wenig Anerkennung: Das sind die häufigsten Gründe für die hohe Abbruchquote der Ausbildung im Handwerk. Nur wer sich als Lehrlingsausbilder gleich zu Beginn richtig um neue Azubis kümmert, kann Ressentiments vermeiden und sich später über engagierte Fachkräfte freuen. So organisiert man den Karrierestart richtig!Wie können Ausbilder den Azubis entgegenkommen? Was ist den Auszubildenden selbst überhaupt wichtig?


Termine

26. September 17

Round-Table 'Additive Fertigung'
in Würzburg

Interessierte Mitglieder erhalten im Rahmen von ungezwungenen Round-Table-Gesprächen die Möglichkeit, Potentiale, Risiken und Chancen der additiven Fertigung zu diskutieren. Gemeinsam mit dem Experten für additive Fertigung, Prof. Dr.-Ing . M. Reuber vom Institut für Werkzeug- und Fertigungstechnik der Rheinischen Fachhochschule Köln werden offene Fragen besprochen und verschiedene Teilbereiche eingehend erörtert.

14.- 16. September 17

4. China Zhengzhou International Abrasives & Grinding Exposition

18.- 23. September 17

EMO Hannover

Die EMO Hannover ist die Weltleitmesse der Metallbearbeitung. Sie erschließt als einzige die globalisierten Märkte in aller Welt - und dies mitten in Deutschland, einem der wichtigsten Abnehmerländer.

29.- 2. September/Oktober 17

FDPW Inforeise
in Biberach an der Riß

31.- 2. Januar/Februar 18

9. Wernesgrüner Werkzeugsymposium

20.- 24. Februar 18

METAV 2018

Die Messe METAV Düsseldorf ist die internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung. Rund 640 Aussteller aus über 20 Nationen stellen auf der METAV Messe Düsseldorf ihre neuesten Entwicklungen und Lösungen für die Produktion vor und zeigen die gesamte Bandbreite modernster Fertigungstechnik für die metallbearbeitende Industrie, von Werkzeugmaschinen über Automatisierungskomponenten und Präzisionswerkzeugen, bis hin zu Systemen in kundenorientierter Ausrichtung.

14.- 17. März 18

GrindTec 2018

Die Messe GrindTec Augsburg ist eine internationale Fachmesse für Schleiftechnik. Rund 560 nationale und internationale Aussteller präsentieren auf der GrindTec Messe Augsburg ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Schleifmaschinen, Werkzeugschleifmaschinen, Schleifmittel, Hon-, Läpp-, Polier- und Entgratmaschinen, Schmierung, Kühlung, Filtrierung, Umweltmanagement, Entsorgung, Halbzeuge, Schneid- und Präzisionswerkzeuge, Software für Werkzeugschleiftechnik, Spannzeuge sowie Qualitätsmanagement, Messtechnik und entsprechendes Zubehör.

Erfolgsgeschichten

Vollmer

Zum Schärfen von Hartmetall- oder PKD-bestückten Kreissägen und Präzisionswerkzeugen nutzt die Firma Schäffer aus Herford fast ausschließlich Vollmer Maschinen.

SPREYER

Präzisionswerkzeugschleifer aus Limburg entwickeln gemeinsam mit ZOLLER ein Nachschärfmodul für das Tischmessgerät pomBASIC.

KANNE

Kanne Premiumwerkzeuge bietet Qualität auf höchstem Niveau und exzellenter Service nicht zuletzt dank leistungsstarker Beschichtungen.

ANCA

Mit dem vermehrten Einsatz von Leichtbaustoffen steigt auch der Bedarf an leistungsfähigen Werkzeugen, die den speziellen Anforderungen dieser Materialien gewachsen sind. .