Auf der GrindingHub 2026 griff FDPW-Geschäftsführer Prof. Dr. Wilfried Saxler in seinem Vortrag
„Hartmetall unter Druck – wie Knappheit, Preise und Geopolitik den Weltmarkt verändern“ ein Thema auf,
das viele Betriebe derzeit unmittelbar beschäftigt: die angespannte Versorgungslage bei Wolfram und
Hartmetall.
Deutlich wurde: Die aktuelle Entwicklung ist nicht nur ein Rohstoff- oder Preisproblem. Sie betrifft
Kalkulation, Beschaffung, Angebotsbindung und Kundenkommunikation. Gerade für Werkzeugschleifbetriebe
wird es schwieriger, zuverlässige Angebote für Zerspanwerkzeuge zu erstellen, wenn Rohlingkosten stark
schwanken und Preisbindungen kürzer werden.
Gleichzeitig zeigt die Entwicklung auch Chancen: Je knapper und teurer Hartmetall wird, desto wichtiger
werden Nachschleifen, Wiederaufbereitung, ReTooling und Recycling. Das vorhandene Werkzeug beim Kunden
gewinnt an Wert – und damit auch die fachliche Kompetenz der Betriebe, Werkzeuge länger nutzbar zu
machen und Rohstoffe im Kreislauf zu halten.
Der Vortrag enthält zudem konkrete Handlungsempfehlungen für Betriebe – etwa für Kalkulation,
Angebotsgestaltung, Lagerstrategie und Kundenkommunikation.
Mitgliedsbetriebe, die sich näher mit dem Thema befassen möchten, können den Vortrag jederzeit bei der
FDPW-Geschäftsstelle anfragen.
Vom 5. bis 8. Mai 2026 war der FDPW mit einem eigenen Messestand auf der GrindingHub in Stuttgart
vertreten.
Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit, den Fachverband persönlich zu besuchen und direkt ins Gespräch
zu kommen. Gerade dieser Austausch zeigte einmal mehr, wie wichtig der direkte Kontakt innerhalb der
Branche ist. Die Messe war für den FDPW zugleich ein wichtiger Gradmesser für die Stimmung in den
Betrieben. Die Herausforderungen bleiben groß, dennoch war keine Resignation zu spüren. Vielmehr suchen
viele Unternehmen aktiv nach Lösungen, während auch die Hersteller mit praxisnahen und
lösungsorientierten Angeboten auf die aktuellen Anforderungen reagieren.
Auch fachlich war der FDPW präsent: Geschäftsführer Prof. Dr. Wilfried Saxler gestaltete das
Vortragsprogramm mit und brachte zentrale Themen des Präzisionswerkzeugmechaniker
Vom 10. bis 12. März 2027 findet in der Makuhari Messe in Chiba vor den Toren Tokios die Grinding
Technology Japanstatt. Die Fachmesse gilt als Japans zentrale Plattform für Schleif- und
Werkzeugtechnologien und bringt Ingenieure, Forscher und Entscheider aus den Bereichen Schleifen,
Präzisionsbearbeitung, Zerspan- und Schneidwerkzeuge zusammen.
Auch für deutsche Unternehmen kann die Messe eine interessante Möglichkeit sein, Kontakte im japanischen
Markt zu knüpfen oder bestehende Beziehungen zu vertiefen. Japan zählt zu den technologisch besonders
anspruchsvollen Märkten für Schleifmaschinen und Präzisionswerkzeuge; europäische Schleiftechnologie
genießt dort einen sehr guten Ruf, insbesondere mit Blick auf Präzision, Stabilität, Innovation und
Systemintegration.
Im Rahmen der Messe wird ein German Pavilion angeboten. Der deutsche Gemeinschaftsstand bietet
Unternehmen eine Beteiligungsmöglichkeit unter deutscher Flagge – auf Wunsch inklusive Standbau,
Info-Lounge und Empfang auf dem Stand. Angeboten werden unter anderem Standflächen mit und ohne Standbau
sowie ein Präsentationspunkt. Anmeldeschluss ist der 31. August 2026.
Durch die bestehende Verbindung zum japanischen Partnerverband FORUM 21 ist der Austausch mit Japan für
den FDPW von besonderem Interesse. Unternehmen, die den japanischen Markt stärker in den Blick nehmen
möchten, finden im German Pavilion einen organisierten Rahmen für erste oder vertiefende Messekontakte.
Weitere Informationen und die Anmeldung erfolgen über das German-Pavilion-Portal beziehungsweise über
die Leipziger Messe International.
Ihr Weg zur Anmeldung
Sie sind schon im German Pavilion Portal registriert?
Dann hier anmelden.
Sie sind neu im German Pavilion Portal?
Dann müssen Sie sich zunächst akkreditieren.
Anmeldeschluss 31. August 2026
Drei Tage intensiver Austausch, offene Diskussionen und konkrete Impulse für die Praxis: Das Wernesgrüner Werkzeugsymposium vom 17. bis 19. März hat erneut gezeigt, welchen Stellenwert der persönliche Dialog in der Präzisionswerkzeugbranche hat – gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Rund 190 Fachleute aus Werkzeugschleifbetrieben, Industrie, Zulieferunternehmen und Forschung kamen im Vogtland zusammen. Auffällig war dabei die Mischung aus langjährigen Teilnehmern und zahlreichen neuen Gesichtern. Viele der Anwesenden nutzten das Symposium bewusst, um sich Orientierung zu verschaffen, Erfahrungen auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln. Mehr erfahren.
Am 28. Februar wurden in der Aula der Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt die neuen Präzisionswerkzeugmechanikerinnen und -mechaniker feierlich freigesprochen. Auszubildende aus ganz Deutschland waren zu diesem Anlass angereist und nahmen ihre Gesellenbriefe entgegen. Der Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker (FDPW) gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen Weg.
Der nächste Meisterkurs startet im Herbst. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Wer im Präzisionswerkzeugmechaniker-Handwerk Führungsverantwortung übernehmen und seinen Betrieb zukunftssicher aufstellen möchte, sollte diese Chance nutzen.
Der neue Meisterkurs an der Jakob-Preh-Schule startet im Herbst.
Kontakt & Anmeldung zum Meisterkurs
verwaltung@bsnes.de
Tel. 09771 63638-0
www.bsnes.de/
Der FDPW lädt seine Mitglieder im Frühjahr 2026 zu einer Inforeise nach Brünn ein. Vom 16. bis 18. April 2026 bietet die Reise Gelegenheit zu fachlichen Einblicken, kollegialem Austausch und persönlichen Gesprächen in einem offenen, überschaubaren Rahmen. Ein besonderer Programmpunkt ist der Besuch des Unternehmens Walter s.r.o. in Kuřim, bei dem moderne Fertigungs- und Unternehmensprozesse vorgestellt werden. Ergänzt wird das Fachprogramm durch gemeinsame Programmpunkte in Brünn sowie die Möglichkeit zu einer optionalen Besichtigung der Punkva-Höhlen im Mährischen Karst. Die Anreise erfolgt gemeinsam per Shuttle-Bus ab dem Flughafen Wien. Anmeldung und weitere Informationen: info@fdpw.de
Das nächste Wernesgrüner Werkzeugsymposium rückt näher. Auch in diesem Jahr bringt die Veranstaltung Fachleute, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Partner der Branche zusammen, um aktuelle Entwicklungen, technologische Trends und wirtschaftliche Herausforderungen im Präzisionswerkzeugmechaniker-Handwerk zu diskutieren. Freuen Sie sich auf hochkarätige Fachvorträge, praxisnahe Impulse und den persönlichen Austausch in familiärer Atmosphäre. Das Symposium bietet nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch wertvolle Kontakte und neue Perspektiven für die Zukunft der Branche. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung unter www.werkzeug-symposium.de.
Die Jakob-Preh-Schule Bad Neustadt bietet auch im Schuljahr 2025/26 in Kooperation mit der FDPW Fachakademie für Schneid- und Schleiftechnik praxisnahe Zertifikatslehrgänge an.
Die freiwilligen Kurse finden ergänzend zum regulären Berufsschulunterricht freitagnachmittags und samstagvormittags statt. Das neue Programm richtet sich vorrangig an Auszubildende der
Jakob-Preh-Schule, steht jedoch auch allen weiteren Interessierten offen. Die Teilnehmer erwerben in kompakten Modulen vertiefte Fachkenntnisse und erhalten im Anschluss ein anerkanntes Zertifikat.
Lehrgangsbeschreibungen, Termine, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular stehen ab sofort unter
www.bsnes.de/meisterschule/seminare-und-zertifikatslehrgaenge zur Verfügung.
Kontakt:
Jakob-Preh-Schule Bad Neustadt
www.bsnes.de
Mit Beginn des Schuljahres 2025/26 eröffnet die Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt ein neu erbautes Schülerwohnheim direkt am Schulgelände.
Das moderne Wohnheim steht allen Schülerinnen und Schülern – einschließlich der Neuzugänge und aufsteigenden Klassen im Bundessprengel der Präzisionswerkzeugmechaniker – zur Verfügung.
Die Unterkunft bietet zeitgemäß ausgestattete Zwei-Bett-Zimmer mit separaten Sanitärbereichen, Schreibtischen und Rückzugsräumen. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Vollverpflegung von Montag bis Freitag, inklusive Frühstück, Lunchpaket und Abendessen.
Gemeinschaftsräume, Teeküchen und Freizeitflächen fördern das soziale Miteinander und bieten Raum zum Lernen und Entspannen.
Auszubildende und Erziehungsberechtigte wurden bereits per E-Mail informiert und können sich ab sofort anmelden. Weitere Informationen sowie die Hausordnung werden unter www.bsnes.de/berufsschule/wohnen-vor-ort bereitgestellt.