Aktuelles aus der Branche

  • 06. Dezember 2018

Run auf GrindTec 2020.

Sicher liegt es am großen Erfolg der vergangenen Grindtec: Rund 200 Anmeldungen liegen der Projektleitung inzwischen vor, dabei waren die Unterlagen gerade erst im Oktober versandt worden. Aber bei der GrindTec stellen sich die Unternehmen nicht mehr die Frage, ob sie daran teilnehmen sollen, sondern ob sie nicht ihre Fläche vergrößern sollten.

Prominenten Zugang hat aus genau diesem Grund die neue Halle 2, mit über 8.000m² nun größte Halle der Messe Augsburg bekommen. United Grinding, Stammaussteller in Halle 7, zieht in die neue Halle um. Die gewünschte Erweiterung der Fläche auf rund 900m ² hätte an alter Stelle nicht realisiert werden können. Aus dem gleichen Grund zieht auch die Firma Haas aus Halle 7 in die neue Messehalle, wo genügend Platz für den neuen Messestand zur Verfügung steht. Wir freuen uns auf eine GrindTec der Superlative vom 18.03.2020 bis zum 21.03.2020.

Premiere für die GrindTec: Erstmals präsentiert sie sich auf einer anderen Fachveranstaltung, der Grinding Technology in Tokio. Hier stellen Veranstalter AFAG und Fachlicher Träger FDPW vom 18. – 20. März 2019 im Vortragsforum und mit eigenen Messestand interessierten Unternehmern die internationale Leitmesse der Schleiftechnik vor. Ein weiterer Beleg für das stetig wachsende Interesse an der GrindTec aus dem Ausland. Zu den Beteiligungsunterlagen für die GrindTec 2020.


©Foto: iStock/iwd
  • 04. Dezember 2018

Azubis werden immer kostbarer.

In Berufen mit starken Fachkräfteengpässen ist das Angebot an Ausbildungsstellen zwischen 2012 und 2017 um gut 13 Prozent gestiegen. Für die Unternehmen ist die eigene Ausbildung die zentrale Säule der Fachkräftesicherung. Denn auf dem Arbeitsmarkt gibt es schon heute in vielen Berufen und Regionen große Engpässe. Und jeder unbesetzte Ausbildungsplatz wird diese Lücken perspektivisch noch vergrößern. Deshalb legen sich die Unternehmen gerade in den Engpassberufen besonders ins Zeug. Dass der eine oder andere Ausbildungsplatz nicht besetzt werden kann, ist nichts Neues – neu ist allerdings das Ausmaß: Ende September 2018 gab es 57.700 unbesetzte Ausbildungsplätze – rund 18 Prozent mehr als im Vorjahr und fast 150 Prozent mehr als vor 20 Jahren.

Es gibt mehrere Gründe, warum offene Stellen und Bewerber immer öfter nicht zusammenfinden: Mal liegen der Wohnort des Bewerbers und der Ausbildungsort zu weit auseinander, manchmal entsprechen die offenen Stellen nicht den Berufswünschen der Bewerber und dann wieder erfüllen die Bewerber nicht die Erwartungen der Unternehmen. Informationen dazu, welche Zielgruppen Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden wie ansprechen können, finden Sie hier.


  • 03. Dezember 2018

Ein Schneidwerkzeugmechaniker unter den Besten!

Unter dem Motto "Handwerk: Die nächste Generation. Wir zeigen, was kommt." hat das deutsche Handwerk am 1. Dezember 2018 über 100 Bundessieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks ausgezeichnet. Sie sind die national Besten der Besten unter den Gesellenprüfungs-Absolventen des Jahres 2018. Die Auszeichnung überreichte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutsches Handwerks (ZDH), nach einem Grußwort von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten.

Wir gratulieren unserem Verbandsmitglied ALMÜ Präzisionswerkzeug GmbH zu der hervorragenden Leistung ihres Auszubildenden Lukas Bauer. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg! Impressionen der PLW-Preisverleihung 2018.


  • 28. November 2018

Handwerk im Konjunkturmarathon

Das Handwerk steckt auch im Herbst 2018 weiter voller Kraft. Das konjunkturelle Hoch bleibt unseren Betrieben erhalten und verstärkt sich gegenüber dem Frühjahr sogar noch. Bereits zum vierten Mal in Folge in einer Herbstbefragung beurteilen die Handwerksbetriebe aktuelle Geschäftslage, Umsatzentwicklung, Auftragspolster und Investitionsklima besser als jemals zuvor. Insofern hat sich der Konjunkturlauf im Handwerk inzwischen zu einem Konjunkturmarathon ausgewachsen.

Kehrseite dieser brummenden Volllast-Konjunktur im Handwerk: Die Betriebe arbeiten an ihren Kapazitätsgrenzen, es findet sich nicht genügend Personal, der Wettbewerb und die Konkurrenz um Fachkräfte ist groß und als Ergebnis all dessen: Die Wartezeiten für die Kunden werden länger. Gerade Letzteres ist auch für die Betriebe und Unternehmen im Handwerk eine unbefriedigende Situation. Deshalb ist eine der vordringlichen Herausforderungen im Handwerk, aber auch der Politik, den Fachkräftebedarf zu sichern. Schon jetzt bremsen die fehlenden Mitarbeiter ein noch stärkeres Wachstum im Handwerk. Sollte sich die Situation nicht bessern, hätte das nicht allein negative Auswirkungen auf das Handwerk, sondern auf die Gesamtkonjunktur und Lage in Deutschland. Mehr zum aktuellen Konjunkturbericht.


  • 27. November 2018

Der WhatsApp-Berufe-Checker startet

WhatsApp ist in der Kommunikation unter Jugendlichen nicht wegzudenken. Mit einem neuen Informationsangebot nutzt die Imagekampagne des Handwerks den beliebten Messenger Dienst, um Jugendlichen die Berufswahl zu erleichtern. Mit dem WhatsApp-Berufe-Checker können Jugendliche spielerisch herausfinden, welcher Handwerksberuf zu ihnen passen könnte.

Im Team oder alleine? Indoor oder Outdoor? Technik oder Kunst? Der WhatsApp-Berufe-Checker stellt den Nutzern fünf Fragen zu ihren Interessen und Vorlieben beim Arbeiten. Für jede Antwort, beispielsweise „Ich bin der nächste Picasso“ oder „Wind und Wetter? No problem.“, steht eine Nummer. Diese sendet der Nutzer ganz einfach per WhatsApp-Nachricht ab – und erhält sofort fünf passende Berufsprofile. Diese werden kurzweilig per GIF präsentiert und verlinken auf weitere Informationen zur Ausbildung auf handwerk.de. Mehr dazu hier.


  • 20. November 2018

Infos für Betriebe

Mit den „Infos für Betriebe“ möchte die Imagekampagne Handwerk dafür sorgen, dass Sie und Ihr Betrieb direkt und ganz persönlich von der Kampagne profitieren – denn Sie können sich einklinken! Nutzen Sie die Kampagne für Ihre Suche nach Auszubildenden und Praktikanten.

Die Planungen für die Handwerkskampagne 2019 laufen auf Hochtouren – und Sie können u.a. exklusiv hinter die Kulissen der Foto- und Filmproduktion blicken. Zur Imagekampagne Handwerk.


  • 14. November 2018

Mit Schwung in die Meisterausbildung

Am 24. September 2018 war es wieder soweit: Eine neue Klasse der Meisterschule für Schneid- und Schleiftechnik fand sich erstmals in Bad Neustadt a.d. Saale zum Unterricht zusammen. 14 junge Männer wagten den Schritt auf unbekanntes Terrain. Aber allen war von vornherein bewusst: Hier bekommt man nichts geschenkt! Zu Recht, denn wer den Meistertitel tragen will, muss beweisen, dass er sein Handwerk beherrscht und bereit ist, sein Wissen zu vertiefen und Neues zu erlernen. Der aktuelle Jahrgang setzt sich aus fünf Teilnehmern aus Bayern, vier aus Baden-Württemberg, zwei aus Thüringen sowie je einem aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen. Der Altersdurchschnitt beträgt 26,6 Jahre.

Die Weiterbildung über zwei Jahre mit insgesamt 22 Präsenzwochen in Bad Neustadt wird die Teilnehmer neben ihrer normalen Berufstätigkeit ordentlich fordern. Daneben wollen auch noch „Übungs- und Vertiefungsaufgaben“, in der Form von E-Learning-Einheiten, erledigt werden. Für alle, die neugierig geworden sind: Der nächste Start ist für September 2020 geplant. Anmeldungen werden bereits jetzt entgegengenommen .


src="" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen>
  • 30. Oktober 2018

Imagekampagne für Betriebe

Stolz, Intensität, Hingabe: 2018 dreht sich bei der Handwerkskampagne alles um Erfüllung. Unter dem Motto „Und? Was hast du heute gemacht?“ zeigt das Handwerk berufliche Erfüllung in vielen Facetten.

Wie Sie, als Handwerksorganisation bzw. -betrieb die Kampagnenaktionen nutzen können, erklärt dieser Film.

Zur Handwerkskampagne.


  • 25. Oktober 2018

Achtung, Betrug!

Vor einigen Tagen hat die FDPW-Geschäftsstelle ein merkwürdiges Fax der sogenannten „Datenschutzauskunft-Zentrale“ erhalten. Der Verband wurde mit einer Frist bis zum 9. Oktober 2018 an seine gesetzliche Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erinnert und aufgefordert, das beigefügte Formular unterschrieben und ausgefüllt zurückzusenden. Auf Rückfrage in der juristischen Abteilung des ZDH wurden die Zweifel an der „Echtheit“ des Schreibens bestätigt.

Es handle sich eindeutig um Formularbetrug und auf keinen Fall sollten solche Formulare unterzeichnet zurückgesendet werden.

Wichtig: Wer ein solches Schreiben erhalten hat, sollte es auf keinen Fall bearbeiten. Wer das Fax bereits unterschrieben und zurückgesendet hat, sollte seine Erklärung umgehend widerrufen, denn: Was dick, fett und unterstrichen als gebührenfrei deklariert wird, wird im Kleingedruckten zum Kauf eines Basisdatenschutz-Beitrages von jährlich 592,62 Euro!


  • 16. Oktober 2018

Der Kampf der Kleinen

Insbesondere dem Mittelstand fällt es immer schwerer, Fachkräfte zu finden, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Situation verschärft sich deutschlandweit – vor allem Fachkräfte mit Berufsausbildung sind Mangelware. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise mehr Ausbildungsplätze in Engpassberufen anbieten.

Im Schnitt können kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern jede dritte Stelle nicht besetzen. Die Folge: Diese Firmen arbeiten oft an der Auslastungsgrenze und können neue Aufträge nicht annehmen. „Der Mangel erfasst mehr und mehr Regionen und Branchen. Dabei geht es immer öfter um beruflich qualifizierte Fachkräfte, nicht um Akademiker“, erklärt IW-Wissenschaftlerin Paula Risius. Die Firmen versuchen, den Fachkräftemangel in Engpassberufen abzumildern, indem sie die Ausbildung verstärken: So ist die Zahl der Ausbildungsplätze in Engpassberufen seit 2012 um 13 Prozent gestiegen. Um sich im Kampf um die Köpfe gegen Großunternehmen durchzusetzen, sollten KMU starke Arbeitgebermarken aufbauen. Dabei können sie ihre Stärken ausspielen: die oft flachen Hierarchien und schnelleren Aufstiegsmöglichkeiten sowie die starke Verwurzelung in der Region. Als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu gelten ist heute eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Auszubildende zu finden. Zur Studie.


  • 29. September 2018

Resolution: Handwerk für ein weltoffenes Deutschland

Vor dem Hintergrund einer zunehmend zu beobachtenden „Radikalisierung in Wort und Tat“ in unserer Gesellschaft und „aus Sorge um den sozialen Frieden in unserem Land, um das Bild unserer Heimat in der Welt und den Ruf des deutschen Wirtschaftsstandortes“ beschloss die ZDH-Vollversammlung eine Resolution. Darin bekennt sich das Handwerk zu einem weltoffenen, liberalen und demokratischen Deutschland, stellt sich gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus und fordert zu einem respektvollen Umgang miteinander auf, auch und gerade in der Diskussion mit politisch Andersdenkenden. Das Deutsche Handwerk stehe allen offen, die sich zu den Werten unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe bekennten. An den Werkbänken, in den Backstuben und auf den Baustellen des Handwerks arbeiteten seit jeher Menschen unterschiedlicher Nationalität zusammen. Geschicklichkeit, Kreativität, Genauigkeit, Kundennähe und Verantwortungsbewusstsein seien universelle Ansprüche, die verbinden, unabhängig von Herkunft, Religion und Weltanschauung. „Bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hinwill“, heißt es in der Resolution. Zur Resolution.


  • 25. September 2018

Video - Pressekonferenz zur DHKT-Herbstsitzung mit ZDH-Generalsekretär Schwannecke

Ausbildung und Fachkräftesituation, Höhere Berufsbildung, Handwerkskonjunktur, Diesel-Fahrverbote und Nachrüstung: In einen Pressestatement bei der Herbstkonferenz des Deutschen Handwerkskammertags (DHKT) in Boppard spricht ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke über die Themen, die das Handwerk bewegen.


  • 11. September 2018

Neuer Ausbildungsstand steht zur Ausleihe bereit

Jetzt gilts! Machen Sie die neue Berufsbezeichnung 'Präzisionswerkzeugmechaniker/ in' bekannt. Die Ausbildung zu diesem Beruf punktet mit abwechslungsreichen Tätigkeiten, guter Bezahlung und sehr guten Zukunftsperspektiven – viele Gründe, die für einen Start in unserer Branche sprechen. Helfen Sie mit und machen Sie Werbung für unser Berufsbild auf Ausbildungsmessen!

Jeder Mitgliedsbetrieb kann sich kostenfrei unseren neuen Messestand für Präsentationszwecke auf Ausbildungs- und Berufsorientierungsmessen ausleihen.

Wir haben eine Liste mit allen zukünftigen Ausbildungsmessen deutschlandweit für Sie zusammengefasst. Zu den Ausbildungsmessen.


  • 10. September 2018

Technischer Ausfall in der FDPW Geschäftsstelle

Vom 12. August an gab es, verursacht durch Gewitter, einen mehrtägigen Stromausfall in der Geschäftsstelle. Dadurch waren weder das Telefon beziehungsweise der Anrufbeantworter noch das Faxgerät erreichbar.

Da die Geschäftsstelle bis zum 23.August geschlossen war, wurde das Problem erst vor kurzem entdeckt. Wir möchten uns bei allen entschuldigen, die uns in dieser Zeit nicht erreichen konnten. Der Schaden ist behoben und wir sind, wie gewohnt, Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:00 Uhr für Sie erreichbar. Sollten Sie uns im Zeitraum vom 12.-23. August ein Fax geschickt haben, möchten wir Sie bitten, dies noch einmal zu wiederholen.


©Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke
  • 14. August 2018

Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

ZDH-Präsident Wollseifer äußert sich zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen:

„Unsere Betriebe haben mit ihren Flüchtlings-Azubis ganz überwiegend positive Erfahrungen gemacht – was nicht heißt, dass eine solche Ausbildung für Betriebe wie Flüchtlinge einfach oder gar ein Selbstläufer ist. Keine Frage: Es gibt Sprach- und Qualifikationsdefizite und teils auch Probleme wegen fehlender Dokumente und Papiere, aber es gibt eben auch die hohe Motivation und den Einsatz der Flüchtlings-Azubis. Und unsere Betriebe engagieren sich und tragen etwa durch Nachhilfe oder die Begleitung bei Behördengängen dazu bei, Hürden abzubauen und wo immer möglich zu überwinden.

Übereinstimmend berichten unsere Betriebe, dass für Flüchtlinge eine Ausbildung in hohem Maße Ansporn ist, im Betrieb und auch in dem Ort, in dem sie leben, Fuß zu fassen. Eine Ausbildung gibt eine Perspektive für die Zukunft, was die Integration ganz erheblich befördert und beschleunigt. Um den Betrieben und den Flüchtlingen diese Perspektive und Planungssicherheit zu geben, haben wir die 3+2 Regelung vorgeschlagen und deren Umsetzung 2016/2017 in einer damals innenpolitisch schwierigen Situation gegen viele Widerstände durchgesetzt. Hier finden Sie das vollständige Statement.


©Kzenon - stock.adobe.com, Deutsche Handwerks-Zeitung
  • 09. August 2018

Meisterprämie: Das gilt in Niedersachsen und anderen Bundesländern

Wer als Handwerker in Niedersachsen seine Meisterprüfung besteht, kann seit dem 14. Mai 2018 eine Einmalzahlung in Höhe von 4.000 Euro beantragen. "Die Prämie macht die Meisterausbildung im Handwerk attraktiver und ist zugleich eine finanzielle Anerkennung für die bestandene Prüfung", sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann zur Einführung der Meisterprämie.

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und ob auch in anderen Bundesländern Prämien und Boni für Meisterschüler ausgegeben werden. Lesen Sie hier.


Foto: Schüring
  • 08. August 2018

Statement von ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zur Wiedereinführung der Meisterpflicht

„Die mit der Novelle der Handwerksordnung verbundene Hoffnung, durch die Abschaffung der Meisterpflicht mehr Fachkräfte zu bekommen, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Es wurden und es werden weniger. Darunter leiden auch die Kunden handwerklicher Produkte und Dienstleistungen. Die inzwischen langen Wartezeiten auf Handwerker geben einen Vorgeschmack darauf, was uns blüht, wenn wir nicht wieder mehr Fachkräfte gewinnen. Die Abschaffung der Meisterpflicht jedenfalls – das lässt die Entwicklung der vergangenen Jahre sehr deutlich werden – war wahrlich kein Beitrag, um mehr und qualifizierte Fachkräfte zu bekommen.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir Initiativen, die die Meisterqualifikation und den Meistertitel als Qualitäts- und Qualifizierungsausweis wieder stärken wollen. Dabei geht es darum, die damalige Entscheidung in ihren Auswirkungen zu überprüfen und dort zu korrigieren, wo Fehlentwicklungen offensichtlich sind. Die Korrektur solcher Fehlentwicklungen wird Aufgabe der Politik sein. Wir stellen fest, dass die Ausbildungszahlen zum Teil drastisch zurückgegangen sind, und es zudem auch einen deutlichen Rückgang an Meisterprüfungen gegeben hat. Wenn es immer weniger Meister gibt, ist die Weitergabe von Wissen und qualifizierter Ausbildung gefährdet, teils findet sie bereits heute nicht mehr statt. Damit wird eine Dequalifizierungsspirale in Gang gesetzt, die alles andere ist als das, was gegenwärtig gebraucht wird. Hier muss gegengesteuert werden. Hier zum vollständigen Statement.


Paragraph
  • 01. August 2018

Ab heute gilt die neue Ausbildungsverordnung Präzisionswerkzeugmechaniker

Der Verband nennt sich ab heute, den 1. August 2018 Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker - die Abkürzung FDPW bleibt weiterhin erhalten.

Nach zwei Jahren intensiver Ausschussarbeit auf Bundesebene konnten der Ausbildungsrahmenplan, der Rahmenlehrplan und die Prüfungsordnung neu erstellt werden. Vor allem in den letzten Jahren hat der traditionelle Handwerksberuf viele Erweiterungen erfahren und sich an den aktuellen Stand der Technik angepaßt. Die aktualisierte, moderne und didaktisch durchdachte Ausbildungsverordnung versucht diese Entwicklungen nun abzubilden. Zur neuen Ausbildungsordnung.


  • 01. August 2018

Es gibt allen Grund zum Feiern

Der FDPW ist ab heute der Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker! In unseren Betrieben bilden wir jetzt Präzisionswerkzeugmechaniker/innen aus! Aus diesem Grund wurde auch unser Logo geändert. Viele von Ihnen haben unser Logo in Ihre Firmenkommunikation eingebunden. Bitte ersetzen Sie das alte mit dem neuen Logo. Dieses können Sie bei der FDPW-Geschäftsstelle anfordern. Zur FDPW-Geschäftstelle.



Termine

23.-25. November 18

FDPW-Vorstandssitzung

München

25.-26. Januar 19

FDPW-Vorstandssitzung

Erfurt

22.-23. März 19

FDPW Vollversammlung

Plauen

05.-08. Februar 19

INTEC - Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik

Messe Leipzig

13.-14. Februar 19

Hanser SCHLEIFTAGUNG 2019

Schleifprozesse: sicher, reproduzierbar, effizient!

26.-27. Februar 19

Präzisionswerkzeuge für die spanende Fertigung 2019

Stuttgart-Nürtingen

13.-17. März 19

IHM 2019 - Internationale Handwerksmesse

Messe München

21.-22. März 19

10. Wernesgrüner Werkzeugsymposium

Erfolgsgeschichten

Vollmer

Zum Schärfen von Hartmetall- oder PKD-bestückten Kreissägen und Präzisionswerkzeugen nutzt die Firma Schäffer aus Herford fast ausschließlich Vollmer Maschinen.

SPREYER

Präzisionswerkzeugschleifer aus Limburg entwickeln gemeinsam mit ZOLLER ein Nachschärfmodul für das Tischmessgerät pomBASIC.

KANNE

Kanne Premiumwerkzeuge bietet Qualität auf höchstem Niveau und exzellenter Service nicht zuletzt dank leistungsstarker Beschichtungen.

ANCA

Mit dem vermehrten Einsatz von Leichtbaustoffen steigt auch der Bedarf an leistungsfähigen Werkzeugen, die den speziellen Anforderungen dieser Materialien gewachsen sind. .